Was passiert, wenn ich der Kontoführungsgebühr nicht zustimme?

Gefragt von: Frau Joanna Koch
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Wenn Sie einer Erhöhung oder Einführung von Kontoführungsgebühren nicht zustimmen, kann die Bank den Girovertrag ordentlich kündigen. Da Banken Gebührenänderungen aktiv bestätigen lassen müssen, führt Schweigen zwar nicht zur Zustimmung, aber oft zu diesem Kündigungsrisiko. Ein Wechsel zu einem kostenlosen Konto ist dann eine Option.

Was passiert, wenn ich den Kontoführungsgebühren nicht zustimme?

Der Bundesgerichtshof hat es Banken und Sparkassen untersagt, das Schweigen von Kontoinhabern zu einer Gebührenerhöhung als Zustimmung zu werten. Betroffene können mit einem Musterbrief der Verbraucherzentrale Gebührenerhöhungen zurückfordern.

Was passiert, wenn ich den neuen Nutzungsbedingungen der Sparkasse nicht zustimme?

Was passiert, wenn ich nicht zustimme? Sollten Sie die Zustimmung versäumt haben, melden wir uns nochmal bei Ihnen. Falls Sie nicht zustimmen möchten, müssen wir prüfen, ob wir die Geschäftsbeziehung mit Ihnen dauerhaft fortführen können oder beenden müssten.

Ist eine Kontoführungsgebühr rechtens?

Ja, Kontoführungsgebühren sind grundsätzlich rechtens, ABER Banken dürfen diese nur erheben, wenn Kunden dem ausdrücklich zugestimmt haben; Schweigen gilt nicht mehr, dank jüngster Urteile des Bundesgerichtshofs (BGH) (seit 2021/2024), was viele ältere Gebühren ungültig macht und eine Rückforderung ermöglicht. Banken müssen jetzt aktiv eine Zustimmung einfordern, sonst sind die Gebühren unzulässig und können zurückgefordert werden, was potenziell Milliardenbeträge betrifft. 

Was passiert, wenn ich den Bankbedingungen nicht zustimme?

Das Recht einer Bank, ein Konto zu kündigen, wenn Kunden geänderten Geschäftsbedingungen (AGB) nicht zustimmen, gilt grundsätzlich für alle Banken in Deutschland. Dies wurde durch mehrere Urteile des Bundesgerichtshofs (BGH) bestätigt.

Warum es ein fataler Fehler ist, mehr als DIESEN Betrag auf dem Konto zu haben...

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Was passiert, wenn man der Preisanpassung des Girokontos nicht zustimmt?

Sie können auch die Zustimmung zur Preisanpassung verweigern. Das Konto wird dann zunächst zu den bisherigen Konditionen fortgeführt. Achtung: Verweigern Sie die Zustimmung, ist es durchaus wahrscheinlich, dass Ihnen die Bank kündigt. Dann müssten Sie sich nach einem neuen Anbieter umsehen.

Was passiert, wenn ich die Allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht akzeptiere?

Was passiert, wenn Nutzer den Nutzungsbedingungen nicht zustimmen? Wenn Nutzer den Nutzungsbedingungen einer Website nicht zustimmen, erhalten sie in der Regel keinen Zugriff darauf . Dies ist die einzige Möglichkeit für den Website-Betreiber, seine Plattform vor Nutzern mit böswilligen Absichten zu schützen.

Kann man Kontoführungsgebühren verhandeln?

Die Kosten für die Kontoführung, Bankgebühren, Überweisungsspesen stehen zwar bei den meisten Banken in Hochglanz-Broschüren wie in Stein gemeißelt – in der Praxis sind sie es aber nicht. In der Regel kann mit jeder Bank über die Gebühren, die Zinsen oder Nebenkosten verhandelt werden.

Was passiert, wenn ich den Kontoführungsgebühren bei der Sparkasse nicht zustimme?

Was passiert, wenn ich Kontogebühren nicht zustimme? Sie sind selbstverständlich nicht gezwungen, einer Erhöhung von Kosten einfach zuzustimmen. Sollten Sie den Kontogebühren jedoch nicht zustimmen, haben die Sparkassen das Recht, das Girokonto zu kündigen.

Kann man von Kontoführungsgebühren befreit werden?

Ja, man kann sich unter bestimmten Umständen von Kontoführungsgebühren befreien lassen, entweder durch den Wechsel zu einem grundsätzlich kostenlosen Konto, durch Verhandlung, wenn ein Mindestgeldeingang erreicht wird, oder durch Rückforderung unzulässiger Gebühren der letzten drei Jahre, die ohne klare Zustimmung erhoben wurden, wobei Schwerbehinderte auch individuelle Möglichkeiten bei einigen Banken haben. 

Warum soll man den neuen Sparkassen-Konditionen nicht zustimmen?

Banken und Sparkassen könnten nicht mit unterschiedlichen Vertragsbedingungen für einzelne Kunden arbeiten, weil dass ihre Arbeit erheblich erschweren würde. Weil der Kunde den neuen Bedingungen nicht zugestimmt hatte, war es für die Sparkasse nicht zumutbar, die Vertragsbeziehung weiterzuführen.

Kann meine Bank mein Girokonto kündigen?

Ja, eine Bank kann Ihr Konto kündigen, oft sogar ohne konkreten Grund, solange der Vertrag dies vorsieht; häufige Gründe sind jedoch wiederholte Regelverstöße, verdächtige Transaktionen oder die Nichtzahlung von Gebühren, wobei Sie bei einer Kündigung Anspruch auf ein Basiskonto haben, falls nötig. Die Bank muss in der Regel eine Frist von mindestens zwei Monaten einhalten, es sei denn, es liegt ein Betrugsverdacht oder ein schwerwiegender Verstoß vor. 

Welche Änderungen gibt es bei der Sparkasse ab Oktober 2025?

Ab Oktober 2025 gibt es bei Sparkassen und Banken wichtige Änderungen im Zahlungsverkehr, hauptsächlich durch eine neue EU-Verordnung: Name und IBAN müssen bei Überweisungen automatisch abgeglichen werden, um Fehlbuchungen zu verhindern und die Sicherheit zu erhöhen. Außerdem werden Echtzeitüberweisungen ohne Zusatzkosten und ohne Betragsgrenze verpflichtend eingeführt. Es ist wichtig, dass Sie bis zum Stichtag (oft 05.10.2025) die aktuelle Version Ihrer Sparkassen-App nutzen. 

Welche Bank hat keine Kontoführungsgebühren 2025?

Für 2025 gibt es mehrere Banken mit kostenlosen Girokonten, darunter oft Direktbanken wie DKB, Comdirect, ING und N26, die entweder bedingungslos oder an bestimmte Bedingungen (z.B. Mindestgeldeingang, Alter bis 28) geknüpft sind; auch die C24 Bank, Santander (mit BestGiro) und Openbank bieten gebührenfreie Optionen, aber prüfen Sie immer die aktuellen Konditionen für Karten und Abhebungen. 

Wie lange kann ich unzulässige Kontoführungsgebühren zurückfordern?

„Ansprüche der Verbraucher auf Erstattung von rechtsgrundlos vereinnahmten Entgelten unterliegen der regelmäßigen Verjährungsfrist von drei Jahren (§ 195 BGB). Diese beginnt gemäß § 199 Abs.

Wie hoch dürfen die Kontoführungsgebühren sein?

Es gibt keine gesetzliche Obergrenze für Kontoführungsgebühren, Banken legen sie frei fest, aber sie müssen angemessen sein, besonders bei Basiskonten; üblich sind 0 € bei Online-Konten bis hin zu 5-10 € oder mehr bei Filialbanken, je nach Service, wobei bei Online-Banken oft kostenlose Konten mit Geldeingang oder Altersgrenzen existieren, während höhere Kosten für Zusatzleistungen anfallen können. Wichtig: Banken dürfen Gebühren nur mit ausdrücklicher Zustimmung erheben, Schweigen gilt nicht.
 

Sind Kontoführungsgebühren rechtswidrig?

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat heute noch einmal bekräftigt: Banken dürfen Kontoführungsgebühren nur erheben, wenn die Kunden dem ausdrücklich zugestimmt haben. Schweigen gilt nicht als Zustimmung. Solche Zustimmungsklauseln hatte das Gericht schon im Jahr 2021 für unwirksam erklärt.

Sind die Kontoführungsgebühren bei der Sparkasse rechtens?

Der Bundesgerichtshof (BGH) stärkte im April 2021 die Rechte vieler Bankkunden. Er untersagte Banken und Sparkassen, Kontoführungsgebühren ohne ausdrückliche Zustimmung des Kunden zu erheben.

Kann ich meine Kontoführungsgebühren von der Sparkasse zurückfordern?

Um Sparkassen-Kontoführungsgebühren zurückzufordern, müssen Sie die letzten drei Jahre rückwirkend prüfen, ob Gebühren ohne Ihre aktive Zustimmung (also ohne echte, zustimmende Klausel, nicht nur Stillschweigen) erhoben wurden, diese unzulässigen Beträge schriftlich bei Ihrer Sparkasse anfordern, idealerweise per Einschreiben, und dabei auf die aktuellen BGH-Urteile verweisen. Wichtig ist, dass die Verjährungsfrist am Jahresende beginnt, in dem die Gebühr gezahlt wurde. 

Was passiert, wenn man der Bank keine Zustimmung gibt?

BGH-Urteil: Postbank kann Zustimmung nicht uneingeschränkt einholen. Banken können Ihre Zustimmung, etwa zu geänderten AGB und Preisen, nicht einfach unterstellen. Das entschied der Bundesgerichtshof. Geben Verbraucher:innen die geforderte ausdrückliche Zustimmung nicht ab, drohen Banken aber mit der Kündigung.

Was passiert, wenn ich der Sparkasse nicht zustimme?

Was passiert, wenn ich nicht zustimme? Sollten Sie die Zustimmung versäumt haben, melden wir uns nochmal bei Ihnen. Falls Sie nicht zustimmen möchten, müssen wir prüfen, ob wir die Geschäftsbeziehung mit Ihnen dauerhaft fortführen können oder beenden müssen.

Welche Gebühren darf die Bank verlangen?

Banken können Gebühren grundsätzlich so erheben, wie sie es mit ihren Kunden vertraglich vereinbart haben. Hierzu gibt es in der Regel Preisverzeichnisse. Auch die Höhe der Gebühren an Geldautomaten ist nicht gesetzlich geregelt. Für bestimmte Dienstleistungen dürfen Kreditinstitute jedoch keine Gebühren verlangen.

Was passiert, wenn eine AGB-Klausel unwirksam ist?

Wenn AGB-Klauseln unwirksam sind, sind nicht automatisch die kompletten Allgemeinen Geschäftsbedingungen nichtig. Die Unwirksamkeit gilt dann nur für die einzelne Klausel. An dessen Stelle treten die aktuellen rechtlichen Bestimmungen.

Sind allgemeine Geschäftsbedingungen Pflicht?

Nein, es gibt keine gesetzliche Pflicht für Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) in Deutschland; Unternehmen dürfen frei entscheiden, ob sie diese nutzen. AGB sind jedoch dringend empfohlen, besonders im Online-Handel, da sie helfen, gesetzliche Informations- und Belehrungspflichten (wie Widerruf) zu erfüllen, den Geschäftsverkehr vereinheitlichen und Rechtsstreitigkeiten vermeiden. Bei Nichtverwendung von AGB greifen automatisch die allgemeinen gesetzlichen Regelungen des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB). 

Warum haben persönliche Absprachen Vorrang vor den Allgemeinen Geschäftsbedingungen?

Individuelle Vertragsabreden haben Vorrang vor Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Das Unternehmen muss im Streitfall darlegen und beweisen können, dass die AGB wirksam in den Vertrag einbezogen wurden. Daher ist es für das Unternehmen sinnvoll, sich dies gesondert von der Kundin bzw. vom Kunden bestätigen zu lassen.