Was passiert, wenn ich einen Goldschatz finde?

Gefragt von: Franziska Kolb-Popp
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Wenn Sie in Deutschland einen Goldschatz finden, müssen Sie diesen melden, da er als herrenlose Sache gilt und meist dem Staat zusteht, aber Sie haben Anspruch auf Finderlohn (oft 50 %) und der Grundstückseigentümer erhält auch die Hälfte; die genaue Regelung (Schatzregal) variiert nach Bundesland (z. B. in Bayern gilt § 984 BGB direkt), daher ist die sofortige Meldung bei Behörden wie Fundbüro oder Polizei wichtig, um keine Unterschlagung zu begehen und den archäologischen Wert zu sichern.

Was passiert, wenn man einen Goldschatz findet?

Bei einem Münzfund sieht das BGB nach Artikel § 984 Schatzfund eine 50:50 Regelung vor. Demnach stehen also dem Finder und dem Eigentümer jeweils die Hälfte zu. Als Eigentümer gilt in der Regel der Grundstückseigner, also der Ort, wo der Goldschatz gefunden wurde.

Was passiert, wenn man Gold findet?

Was passiert, wenn man einen Goldschatz findet? Wir müssen uns den Gesetzestext ansehen. Das Schatzgesetz von 1996 besagt: „ Alle Funde müssen gemeldet werden, und wenn sie sich bestätigen, müssen Museen die Möglichkeit haben, die Gegenstände zum aktuellen Marktwert zu erwerben .“

Was soll ich tun, wenn ich im Garten einen Goldschatz finde?

Barren und Münzen: Mann findet Goldschatz bei Swimmingpool-Bau. Neuville-sur-Saône – Ein Fund, fast wie ein Sechser im Lotto: Ein Hausbesitzer aus der Region Lyon (Frankreich) wollte in seinem Garten nur ein Loch für einen Swimmingpool ausheben – und stieß dabei auf einen Schatz, der ihn auf einen Schlag reich machte!

Kann man Gold behalten, wenn man es findet?

Ja, gefundenes Gold darf man unter bestimmten Voraussetzungen behalten, aber man muss es immer bei den Behörden melden (Fundbüro/Polizei), besonders wenn es einen gewissen Wert übersteigt; meldet sich nach 6 Monaten kein Eigentümer, gehört der Fund dem Finder, der auch Finderlohn bekommt (z.B. 5% bis 500€ Wert), es sei denn, es handelt sich um einen "Schatz" (oft 50:50 mit Grundstückseigentümer) oder es hat kulturelle Bedeutung, dann gelten spezielle Regeln. 

Spektakulärer Fund: 25 Jahre Trierer Goldschatz | SWR | Landesschau Rheinland-Pfalz

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Wie hoch ist der Finderlohn bei einem Goldfund?

Rechtlich geregelt ist der Finderlohn in § 971 BGB: Hat der Fund einen bekannten Eigentümer – zum Beispiel, wenn das Gold ursprünglich vergraben oder versteckt wurde, um es irgendwann zurückzuholen – steht dem Finder ein Anspruch zu. Die Höhe liegt in der Regel bei 3 bis 5 % des Werts.

Wie vielFinderlohn bekommt man bei 1000 Euro?

Bei einem Fundwert von 1000 Euro beträgt der gesetzliche Finderlohn nach deutschem Recht (§ 971 BGB) 25 Euro (5 % von 500 €) plus 15 Euro (3 % von den restlichen 500 €), also insgesamt 40 Euro, sofern der Fund in der Öffentlichkeit oder bei einer Behörde gemacht wurde. Bei Fundsachen mit vorwiegend ideellem Wert oder bei Funden in öffentlichen Verkehrsmitteln kann der Lohn halbiert werden, während bei Tieren andere Prozentsätze gelten.
 

Wo lagert sich Gold in Bächen ab?

Die beste Chance auf einen Goldfund haben Sie in Innenkurven, Senken oder vor Schwellen von Bächen und Flüssen. Kurzum überall dort, wo die Strömung gebremst wird und die schweren Goldteilchen leichter auf den Boden sinken können. Die Goldsucher nennen das hier gefundene Gold Seifengold.

Kann man gefundenes Gold verkaufen?

Gefundenen Goldschmuck verkaufen: So geht's

Ein gefundenes Schmuckstück aus Gold gilt in der Regel als Altgold, da es nicht weiterverkäuflich ist. Altgoldankäufer sind daher die beste Anlaufstelle. Das gilt natürlich auch für Schmuck aus Silber oder Platin, denn angekauft wird grundsätzlich jedes Edelmetall.

Wie hoch ist der Goldschatz in Deutschland?

Der Goldschatz Deutschlands, die zweitgrößten Reserven der Welt nach den USA, liegt bei rund 3.350 Tonnen und wird von der Deutschen Bundesbank verwaltet, wobei der größte Teil in Frankfurt, aber auch in New York (Fed) und London (Bank of England) gelagert wird, was historisch und aus Handelsgründen geschah. Der Wert dieser Reserven schwankt mit dem Goldpreis, liegt aber aktuell (2025) bei mehreren hundert Milliarden Euro und bildet einen wichtigen Teil der Währungsreserven, die bei Bedarf verpfändet oder verkauft werden könnten.
 

Ist es in Deutschland erlaubt, nach Gold zu suchen?

Rechtliches bei der Goldsuche

Es gibt kein Gesetz und auch keinen Paragrafen eines Gesetzes in Deutschland, welches das Goldwaschen am Fluss/Bach per se verbietet, oder auch nur erwähnt.

Was macht man, wenn man Gold gefunden hat?

Wenn Sie Gold finden, müssen Sie es grundsätzlich melden, besonders bei höherem Wert (über 10 €), entweder bei der Polizei, dem Fundbüro oder dem Eigentümer, um sich nicht strafbar zu machen (Unterschlagung). Handelt es sich um einen historischen Schatz, muss das Denkmalamt informiert werden. Handelt es sich um "Waschgold" oder Naturgold, das Sie selbst gefunden haben, kann der Verkauf bei Juwelieren oder online lukrativer sein und unter bestimmten Bedingungen sogar steuerfrei sein, aber die Meldepflicht ist trotzdem zu beachten.
 

Ist Gold zurückverfolgbar?

Ja, Gold kann man orten, vor allem mit einem Metalldetektor, der auch bei kleineren Objekten anschlägt, und beim Goldschürfen in Flüssen mit Pfanne und Sieb, wobei moderne Geräte helfen, Nuggets zu finden. Die Ortung von vergrabenem Gold kann durch Metallsonde, aber auch durch ungewöhnliche Verstecke in Kunststoffrohren erschwert werden. 

Ist es erlaubt, Münzen mit einem Metalldetektor zu suchen?

Grundsätzlich gilt: Je größer das Objekt, desto tiefer kann es erkannt werden. Metalldetektoren für Anfänger von TOP-Marken sind in der Lage, eine einzelne Münze in Tiefen von etwa 25-30 Zentimetern zu orten, während größere Objekte bis zu 1 Meter tief erkannt werden können.

Welche Wertgrenze gilt für Fundsachen?

In Deutschland müssen Fundsachen ab einem Wert von 10 Euro bei der Polizei oder im Fundbüro abgegeben werden; bis zu diesem Betrag dürfen Sie sie behalten, aber bei höherem Wert droht bei Nichtabgabe eine Strafe wegen Unterschlagung, es sei denn, der Eigentümer ist offensichtlich und der Wert ist gering. Bei Fundsachen in öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus, Bahn, Flughafen) gilt diese 10-Euro-Grenze nicht, hier muss alles sofort abgegeben werden, auch ein einzelner Euro, da sie als "Besondere Fundorte" gelten.
 

Wie sieht Gold aus, wenn man es findet?

Bei einem weiteren Test nimmt man ein unglasiertes Keramikstück, wie man es in einem Baumarkt findet, und reibt das Goldstück über dessen Oberfläche. Echtes Gold müsste einen gelblichen Streifen hinterlassen. Schlussendlich sollte man sein Gold unbedingt optisch untersuchen.

Wie viel Gold darf ich ohne Nachweis verkaufen?

Sie dürfen Gold bis zu einem Wert von 1.999,99 € (pro Transaktion) anonym verkaufen, da dies als sogenanntes „Tafelgeschäft“ gilt und die Ausweispflicht entfällt. Bei größeren Beträgen müssen Händler Ihre Identität feststellen, aber auch ohne Herkunftsnachweis ist ein Verkauf möglich, solange der Händler Ihre Daten für interne Aufzeichnungen (5 Jahre) dokumentiert und kein Verdacht auf Geldwäsche besteht. 

Kann man gefundenes Gold behalten?

Ja, gefundenes Gold darf man unter bestimmten Voraussetzungen behalten, aber man muss es immer bei den Behörden melden (Fundbüro/Polizei), besonders wenn es einen gewissen Wert übersteigt; meldet sich nach 6 Monaten kein Eigentümer, gehört der Fund dem Finder, der auch Finderlohn bekommt (z.B. 5% bis 500€ Wert), es sei denn, es handelt sich um einen "Schatz" (oft 50:50 mit Grundstückseigentümer) oder es hat kulturelle Bedeutung, dann gelten spezielle Regeln. 

Wem gehört ein Schatzfund?

Ein Schatzfund gehört in Deutschland zur Hälfte dem Finder und zur Hälfte dem Eigentümer des Grundstücks, auf dem er gefunden wurde (§ 984 BGB), eine Regelung, die als Hadrianische Teilung bekannt ist. Für archäologisch wertvolle Funde gilt jedoch oft das Schatzregal der Bundesländer, wonach diese Eigentum des Staates (Bundeslandes) werden können, weshalb man solche Funde melden muss, um sich nicht der Unterschlagung strafbar zu machen. 

In welchen Bächen in Deutschland gibt es Gold?

Sachsen: Elbe, Göltzsch, Striegis – teils mit historischer Goldwaschtradition. Hessen, NRW, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt: Eder, einzelne Bäche in der Eifel (Hohes Venn), Wietze und Aller mit nachgewiesenen Goldflittern.

Wie viel ist 1 kg Gold aktuell wert?

Kurs: Goldbarren (1 kg) in Gold

Der Tagespreis für Goldbarren (1 kg) Goldbarren liegt heute bei ca. 121.406,38 EUR im Verkauf und ca. 119.708,23 EUR im Ankauf. Der Durchschnittspreis lag in den letzten 30 Tagen bei 117.168,49 EUR.

Kann man in Deutschland mit einem Metalldetektor Gold finden?

Gold suchen mit dem Metalldetektor in Deutschland ist möglich, aber herausfordernd, da meist nur kleine Goldflitter vorkommen, die spezielle Detektoren erfordern und die Suche oft mühsam ist; wichtig sind Eigentümererlaubnis (außer bei Funden < 6mm) und eine Nachforschungsgenehmigung, wenn es um historische Funde geht, was die Suche erschwert, da die meisten Flüsse nur geringe Mengen führen, aber erfolgreiche Funde bei Goldwaschen (z.B. in Flüssen) möglich sind. 

Wem gehört gefundenes Geld?

Wem gehört gefundenes Geld? Gefundenes Geld gehört weiterhin der Besitzerin oder dem Besitzer. Meldet sie oder er sich nicht bei einem Fundbüro oder der Polizei, bekommt die Finderin oder der Finder die Sache nach einer Frist von sechs Monaten.

Wie hoch ist der Finderlohn bei einem Fund von 7000 €?

Finderlohn bei 7000 Euro: Bei einem Fund im Wert von 7000 Euro beträgt der Finderlohn 25 Euro (für die ersten 500 Euro) plus 195 Euro (3 Prozent von 6500 Euro), also insgesamt 220 Euro.

Was bedeutet es, wenn man ein 2-Cent-Stück findet?

Aberglaube rund um 1- und 2-Cent-Stücke

Wer sie liegen lässt, dem widerfährt, so heißt es, Unglück. Allen, die ein 2-Cent-Stück finden und aufheben, soll ebenfalls ein Unglück passieren. Gleiches tritt angeblich ein, wenn man ein gefundenes 1-Cent-Stück verliert.