Was passiert, wenn Sie sich entscheiden, über das 67. Lebensjahr hinaus zu arbeiten?

Gefragt von: Anja Steffen
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Wenn Sie sich entscheiden, über das 67. Lebensjahr hinaus zu arbeiten, können Sie Ihre Rente deutlich erhöhen, da Sie für jeden Monat des späteren Rentenbeginns einen Zuschlag von 0,5 % erhalten, was pro Jahr 6 % ausmacht, und die zusätzlich gezahlten Beiträge Ihre Rente weiter steigern, während Sie Ihren Lohn beziehen und die Arbeitslosenversicherungsbeiträge entfallen, was sich positiv auf Ihr Nettoeinkommen auswirkt. Sie müssen dies mit Ihrem Arbeitgeber vereinbaren, um das Arbeitsverhältnis fortzusetzen, und können wählen, ob Sie Ihre Rente direkt beziehen oder aufschieben, um den Rentenzuschlag zu maximieren.

Was passiert, wenn Sie sich entscheiden, über das 67. Lebensjahr hinaus zu arbeiten?

Einkünfte nach Erreichen des regulären Rentenalters mindern Ihre Rente nicht . Weitere Informationen finden Sie unter www.ssa.gov/pubs/EN-05-10069.pdf. Ihre Einkünfte können Ihre monatliche Rente sogar erhöhen – auch nach Rentenbeginn. Wenn Sie weiterhin arbeiten, überprüfen wir jährlich Ihre Beitragszeiten.

Kann ich mit 67 noch weiter arbeiten?

Ja, mit 67 (Regelaltersgrenze) können Sie problemlos weiterarbeiten und Ihre Rente beziehen, denn seit 2023 gibt es keine Hinzuverdienstgrenze mehr für die Regelaltersrente – Sie dürfen unbegrenzt dazuverdienen, ohne dass Ihre Rente gekürzt wird. Sie müssen keine eigenen Rentenversicherungsbeiträge zahlen, aber Ihr Arbeitgeber zahlt weiter Beiträge, wodurch sich Ihre Rente erhöht, wenn Sie länger arbeiten. 

Kann der Arbeitgeber verlangen, dass ich in Rente gehe, wenn ich das Alter erreicht habe?

Vorgesetzte können ihre Mitarbeiter nicht ab einem bestimmten Alter in "Zwangsrente" schicken, außer es bestehen vertragliche Rahmenbedingungen, die den Verrentungsprozess definieren. Eine gesetzlich vorgegebene Pflicht, überhaupt in Rente gehen zu müssen, gibt es nämlich nicht.

Kann ich nach Erreichen der Regelaltersgrenze weiterarbeiten?

Ja, Sie dürfen neben der Altersrente arbeiten – seit 2023 gibt es keine Hinzuverdienstgrenzen mehr, sodass Sie unbegrenzt Geld verdienen können, ohne dass Ihre Rente gekürzt wird, egal ob Sie vorzeitig oder regulär in Rente gehen. Wichtig ist, dass Sie die Versicherungsfreiheit ab der Regelaltersgrenze beachten (Arbeitgeber zahlt weiter), und bei einer vorzeitigen Rente weiterhin Beiträge zahlen können, was Ihre spätere Rente erhöht. 

Wollen Sie bis 67 arbeiten und erst dann in Rente gehen?

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Ist es möglich, über die Regelaltersgrenze hinaus zu arbeiten?

Ja, man kann über die Regelaltersgrenze hinaus arbeiten, was sowohl die Rente steigert als auch unbegrenztes Hinzuverdienen ermöglicht, da die alten Hinzuverdienstgrenzen gefallen sind; Arbeitnehmer müssen dies mit dem Arbeitgeber vereinbaren, und es gibt Vorteile durch Rentenaufschläge und höhere Beitragszahlungen, aber auch neue Regelungen wie die "Aktivrente" ab 2026 bringen steuerliche Anreize. 

Was bedeutet eine Altersgrenzenklausel in einem Arbeitsvertrag?

Wenn Sie eine Altersgrenzen-Klausel in Ihrem Arbeitsvertrag haben, bedeutet das: Ihr Arbeitsverhältnis endet automatisch mit Erreichen der Regelaltersgrenze, ohne dass eine Kündigung erforderlich ist. Ist die Klausel unwirksam, läuft Ihr Arbeitsverhältnis unbefristet weiter.

Kann man gekündigt werden, wenn man das Rentenalter erreicht hat?

Das Erreichen des Renteneintrittsalters ist für sich genommen arbeitsrechtlich ohne Folgen. Ein unbefristetes Arbeitsverhältnis endet also nicht automatisch, sondern muss entweder durch einen Aufhebungsvertrag oder eine Kündigung beendigt werden - wobei eine Kündigung nicht aufgrund des Alters erfolgen darf.

Kann man zum Renteneintritt gezwungen werden?

Nein, grundsätzlich kann man Sie nicht einfach so in die Rente zwingen, Sie müssen Rente beantragen. Aber es gibt Situationen, wo Behörden (Krankenkassen, Jobcenter, Sozialamt) Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen in die Erwerbsminderungsrente drängen können, und ab 2027 droht die Zwangsverrentung bei Bürgergeldbezug in die Altersrente, was Sie durch Widerspruch und Klage anfechten können, um Abschläge zu vermeiden. Arbeitgeber können Sie auch nicht einfach in die Rente schicken, es sei denn, es gibt spezielle Klauseln im Vertrag, die eine vorzeitige Verrentung mit Anspruch auf abschlagsfreie Rente vorsehen. 

Kann der Arbeitgeber die Weiterbeschäftigung verweigern?

Hat ein Arbeitnehmer die Weiterbeschäftigung erfolgreich eingeklagt, kann der Arbeitgeber diese nicht deshalb ablehnen, weil der Arbeitsplatz weggefallen ist. Vielmehr muss er dem Arbeitnehmer eine andere vertragsgemäße Tätigkeit geben.

Welche Abgaben habe ich als Rentner, wenn ich weiter arbeite?

Wenn Sie als Rentner arbeiten, fallen je nach Rentenart (Altersrente, Erwerbsminderungsrente) und Verdienst weiterhin Sozialabgaben (Kranken-, Pflege-, Arbeitslosen-, Rentenversicherung) an, es gibt Steuerfreibeträge (Grundfreibetrag) und ab 2026 die neue Aktivrente für unbegrenztes steuerfreies Hinzuverdienen bei Regelaltersrente. Teilrentner zahlen oft voll in die Sozialversicherung ein, während Altersrentner nach Regelalter meist versicherungsfrei in der Renten- und Arbeitslosenversicherung sind (Arbeitgeber zahlt weiter). 

Wann wurde das Rentenalter auf 67 angehoben?

Das Rentenalter wurde in Deutschland schrittweise von 65 auf 67 Jahre angehoben, beschlossen wurde dies bereits 2007 mit dem "RV-Altersgrenzenanpassungsgesetz"; die Anhebung begann 2012 und wird bis 2029 vollständig umgesetzt, sodass Jahrgänge ab 1964 die Regelaltersgrenze von 67 Jahren erreichen, wobei für langjährig Versicherte eine Sonderregelung mit 65 Jahren (bei 45 Beitragsjahren) besteht. 

Bin ich verpflichtet, in Rente zu gehen?

Nein, man muss nicht automatisch mit Erreichen des Regelrentenalters in Rente gehen; es gibt keine gesetzliche Pflicht dazu, aber man muss einen Antrag stellen, um Rente zu bekommen. Sie können freiwillig weiterarbeiten, was Ihre Rente durch höhere Beiträge und einen Zuschlag (0,5 % pro Monat) erhöht, und können auch nach der Regelaltersgrenze weiter beschäftigt bleiben, sofern der Arbeitsvertrag dies zulässt. 

Welche Jahrgänge müssen bis zum 67. Lebensjahr arbeiten?

Alle Jahrgänge ab 1964 müssen in Deutschland bis 67 arbeiten, um die Regelaltersrente ohne Abschläge zu erhalten; für frühere Jahrgänge wird das Renteneintrittsalter schrittweise von 65 auf 67 Jahre angehoben, wobei der Jahrgang 1963 mit 66 Jahren und 10 Monaten in Rente gehen kann. 

Kann man mit 70 Jahren noch arbeiten?

Ja, man darf mit 70 noch arbeiten, und das ist sogar uneingeschränkt möglich, da es keine gesetzliche Höchstgrenze gibt, die die Erwerbstätigkeit beendet; nach Erreichen der Regelaltersgrenze kann man unbegrenzt hinzuverdienen, ohne dass die Rente gekürzt wird, und die Deutsche Rentenversicherung ermutigt dies sogar, da es die eigene Altersrente erhöht. Solange der Arbeitsvertrag keine spezielle Altersgrenze festlegt (was oft die Regelaltersgrenze meint), können Sie weiterarbeiten, ggf. auch in Teilzeit oder Minijob, und kombinieren so Lohn und Rente ohne Abzüge. 

Kann ich nach 65 weiter arbeiten?

Neben dem Bezug einer Alterspension ist jede Erwerbstätigkeit möglich. Es gibt keine Zuverdienstgrenze und die Pension wird dadurch nicht verringert. Die Teilpension ermöglicht eine flexible Kombination aus Teilzeitarbeit und (vorzeitiger) Alterspension.

Kann mich das Arbeitsamt in Rente schicken?

Nein, die Agentur für Arbeit kann Sie nicht in eine vorgezogene Altersrente zwingen, aber unter bestimmten Bedingungen zum Antrag auf Erwerbsminderungsrente (EM-Rente) auffordern, wenn Sie Arbeitslosengeld (ALG I) beziehen und gesundheitlich eingeschränkt sind, was zu einer kürzeren Bezugsdauer führen kann. Eine Zwangsverrentung in die Altersrente ist bei ALG I ausgeschlossen. Bei Bürgergeld (ALG II) ist eine Aufforderung zur Altersrente mit Abschlägen möglich, aber es gibt Ausnahmen, z.B. wenn eine abschlagsfreie Rente naht. 

Wann ist man für das Arbeitsamt nicht mehr vermittelbar?

Wer über einen längeren Zeitraum keinen Job findet und nach Ansicht von Arbeitsamt und Bundesagentur für Arbeit keine Aussicht auf Arbeit hat, gilt als unvermittelbar. Dies kann sich nur auf den gewählten Beruf oder auf alle beruflichen Tätigkeiten insgesamt beziehen.

Was bedeutet "Zwangsverrentung ab 2027"?

Ab dem 1. Januar 2027 haben die Jobcenter erneut die Möglichkeit, Menschen ab 63 Jahren mit mindestens 35 Versicherungsjahren zur vorzeitigen Altersrente zu zwingen, wie Betanet berichtet. Die Behörden erhalten damit ein Instrument zurück, das für die Betroffenen erhebliche finanzielle Nachteile mit sich bringt.

Was passiert, wenn man nach dem Renteneintrittsalter weiterarbeitet?

Die Vorteile, im Beruf zu bleiben

Wer länger arbeitet, hat in der Regel mehr Geld zur Verfügung, da ab dem Renteneintrittsalter keine Sozialversicherungsbeiträge mehr anfallen .

Wie lange vorher muss ich beim Arbeitgeber kündigen, wenn ich in Rente gehe?

Sie müssen kündigen, wenn Ihr Arbeitsvertrag keine Klausel enthält, die eine automatische Beendigung bei Erreichen der Regelaltersgrenze vorsieht; dies gilt meist für vorzeitige Renten. Kündigen Sie schriftlich unter Einhaltung Ihrer vertraglichen Frist (oft 4 Wochen bis Monatsende, aber prüfen Sie Ihren Vertrag), idealerweise mehrere Monate vor dem gewünschten Rentenbeginn, um nahtlos in die Rente zu wechseln und Lücken zu vermeiden, da eine Kündigung nur wegen des Alters diskriminierend und unwirksam wäre. 

Kann man über die Regelaltersrente hinaus arbeiten?

Ja, Sie können nach Erreichen der Regelaltersgrenze unbegrenzt weiterarbeiten, ohne dass Ihre Rente gekürzt wird, da die Hinzuverdienstgrenzen seit 2023 entfallen sind. Sie können so viel verdienen wie Sie möchten und Ihre Rente durch Beiträge weiter erhöhen, was sich positiv auf Ihre spätere Rentenhöhe auswirkt, da Sie monatlich 0,5 % Zuschlag und weitere Rentenbeiträge sammeln. Ihr Arbeitsverhältnis läuft oft einfach weiter, aber bei Änderungen (z.B. weniger Stunden) müssen Sie sich mit dem Arbeitgeber einigen oder Teilzeit verlangen.
 

Ist ein befristeter Vertrag über das Renteneintrittsalter zulässig?

Im Gesetz findet sich eine derartige Regelung nicht. Auch das Arbeitsverhältnis des angehenden Rentners kann daher nur durch Kündigung, Aufhebungsvereinbarung oder rechtlich zulässige Befristung enden. Eine Kündigung, die ausschließlich wegen des Erreichens des Rentenalters ausgesprochen wird, ist unzulässig.

Was bedeutet Vollendung 65 Lebensjahr?

"65. Lebensjahr vollendet" bedeutet, dass jemand den Tag vor seinem 65. Geburtstag erreicht hat und damit ein neues Lebensjahr beginnt, was früher oft mit dem Renteneintritt gleichgesetzt wurde; heute verschiebt sich die sogenannte Regelaltersgrenze je nach Geburtsjahrgang schrittweise auf 67 Jahre, aber in alten Verträgen kann die Formulierung auf die aktuelle, gesetzliche Altersgrenze umgedeutet werden, was oft das Ende des Arbeitsverhältnisses markiert, wenn dies so vereinbart wurde. 

Kann mein Arbeitgeber mich in Rente schicken?

Nein, der Arbeitgeber kann Sie nicht einfach zum Renteneintritt zwingen, aber in vielen Arbeits- oder Tarifverträgen gibt es Klauseln, die das Arbeitsverhältnis automatisch mit Erreichen der Regelaltersgrenze oder eines bestimmten Alters beenden. Fehlt eine solche Vereinbarung, endet das Arbeitsverhältnis nicht automatisch, eine Kündigung nur wegen des Alters ist aber unzulässig; stattdessen kann ein Aufhebungsvertrag (mit Abfindung) oder eine Klausel im Vertrag eine Beendigung festlegen. Bei Zweifel an der vollen Erwerbsfähigkeit kann der Arbeitgeber eine amtsärztliche Untersuchung verlangen, um die Dienstfähigkeit zu prüfen.