Was passiert, wenn Sie sich Ihre Krankenversicherung nicht mehr leisten können?

Gefragt von: Ismail Schulze
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Wenn Sie Ihre Krankenversicherung nicht mehr bezahlen können, ruht Ihr Leistungsanspruch nach zwei Monaten Zahlungsverzug und Mahnung, wodurch Sie nur noch akute Notversorgung erhalten (Schmerzen, Schwangerschaft, Lebensgefahr). Sie müssen aber nicht sofort ohne Schutz dastehen – Ihre Kasse (GKV oder PKV) kann Sie nicht kündigen, sondern stellt Sie in einen Notlagentarif um, falls Sie privat versichert sind. Wichtig ist, sofort mit der Kasse Kontakt aufzunehmen, um Stundungen oder Sozialtarife zu besprechen und Nachzahlungen sowie Säumniszuschläge zu minimieren, da Beiträge nachzuzahlen sind.

Was kann ich tun, wenn ich meine Krankenversicherung nicht mehr leisten kann?

Melden Sie sich unverzüglich bei Ihrer Krankenkasse, wenn Sie die Beiträge nicht mehr zahlen können. Evtl. können Sie eine Stundung, Ratenzahlung oder einen Vergleich aushandeln. Holen Sie sich Hilfe bei der örtlichen Schuldnerberatung.

Was passiert, wenn Sie sich Ihre Krankenversicherung nicht mehr leisten können?

Medicaid beantragen

Wenn Sie sich Obamacare nicht leisten können, haben Sie möglicherweise Anspruch auf Medicaid, sofern Ihr gesamtes Haushaltseinkommen die bundesstaatliche Vorgabe von maximal 12.500 US-Dollar (für eine Einzelperson) bzw. 25.750 US-Dollar (für eine vierköpfige Familie) nicht übersteigt. Medicaid wird in allen Bundesstaaten angeboten.

Was passiert, wenn ich meine Krankenversicherung nicht mehr bezahlen kann?

Wenn Sie Ihre Krankenkasse nicht mehr bezahlen können, drohen Mahnungen, Säumniszuschläge und Leistungskürzungen nach zwei Monaten Rückstand, wobei Sie bei gesetzlicher Krankenversicherung (GKV) weiterhin bei akuten Schmerzen und Schwangerschaft versichert bleiben, während private Krankenversicherungen (PKV) in einen Notlagentarif wechseln, der nur Notfälle abdeckt; entscheidend ist, schnell Kontakt zur Krankenkasse zu suchen (Stundung, Ratenzahlung, Sozialberatung), um eine Zwangsvollstreckung oder den Verlust des Versicherungsschutzes zu vermeiden. 

Welche Konsequenzen hat es, wenn ich nicht mehr krankenversichert bin?

Wenn man in Deutschland nicht versichert ist, drohen je nach Art der fehlenden Versicherung massive finanzielle Probleme und rechtliche Konsequenzen, insbesondere bei fehlender Krankenversicherung (hohe Nachzahlungen, schlechtere Versorgung) und Kfz-Haftpflicht (Strafbarkeit, Geld- oder Haftstrafe, volle Kostenübernahme bei Schäden). Bei der Krankenversicherung besteht eine gesetzliche Pflicht, die bei Nichteinhaltung zu Beitragsschulden und im Notfall zu sehr hohen, selbst zu tragenden Kosten führt, während man bei Kfz-Versicherung mit Strafen bis hin zum Führerscheinentzug rechnen muss. 

Menschen ohne Krankenversicherung trotz Pflicht in Deutschland – Ursachen, Lösungen | Tanja Hermanns

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Welche Konsequenzen hat es, wenn man nicht krankenversichert ist?

Wenn man in Deutschland nicht krankenversichert ist, drohen hohe Nachzahlungen und Schulden, da Beiträge rückwirkend fällig werden, aber man erhält nur Notfallversorgung (z. B. bei akuten Schmerzen, Schwangerschaft) und muss ansonsten alle Kosten selbst tragen, was bei ernsthaften Krankheiten schnell sehr teuer wird; es gibt aber Hilfe bei Organisationen wie den Maltesern. Strafbar macht man sich zwar nicht direkt, aber die finanziellen Konsequenzen können gravierend sein. 

Wie lange kann man ohne Krankenversicherung bleiben?

So können gesetzliche Kassen Sabine Wolter zufolge nur Beiträge nachfordern, die nicht länger als vier Jahre zurückliegen. Bei privaten Krankenversicherern endet die Frist bereits nach drei Jahren.

Was passiert, wenn ich die Krankenkasse nicht mehr zahle?

Wenn eine versicherte Person fällige Prämien oder Kostenbeteiligungen nicht bezahlt, muss der Krankenversicherer sie schriftlich mahnen und ihr danach eine Zahlungsaufforderung zustellen.

Was passiert, wenn die Krankenkasse nicht mehr bezahlt wird?

Der Anspruch von Beschäftigten auf Krankengeld, das ihnen von der Krankenkasse gezahlt wird, endet nach 78 Wochen. Danach erhalten die Betroffenen das sogenannte Arbeitslosengeld bei Arbeitsunfähigkeit.

Wer zahlt die Krankenkasse, wenn man kein Geld hat?

Das Wichtigste in Kürze

Wenn Menschen die Sozialhilfe beziehen, die Beiträge zur Krankenversicherung und Pflegeversicherung nicht aus ihrem eigenen Einkommen tragen können, gehören sie zum Bedarf, den das Sozialamt übernimmt, soweit sie in der Höhe angemessen sind.

Was passiert, wenn man seine private Krankenversicherung nicht mehr bezahlt?

Wer seine Beiträge für die private Krankenversicherung (PKV) nicht zahlen kann, verliert seine Versicherung nicht. Dann werden Sie in den Notlagentarif umgestellt. Das sind Ihre Rechte und Gestaltungsmöglichkeiten in einem solchen Fall.

Wie viel kostet ein Arztbesuch in Deutschland ohne Versicherung?

Was ist, wenn ich in Deutschland keine Krankenversicherung habe? Wenn Sie Deutschland besuchen und keine Krankenversicherung im Land haben, können Sie trotzdem einen Arzt aufsuchen. Sie müssen sich jedoch einen Privatarzt suchen und die Kosten für den Besuch selbst tragen – eine Konsultation beim Hausarzt ohne Krankenversicherung kostet zwischen 30 und 60 Euro .

Was kostet eine Krankenversicherung, wenn man nicht mehr arbeitet?

Sind Sie freiwillig bei uns versichert, hängt die Höhe des Beitrags zur Krankenversicherung von Ihren Einnahmen ab. Auf diese zahlen Sie - je nach Einkommensart - den ermäßigten Beitragssatz von 16,8 (2025) / 17,2 (2026) Prozent oder den allgemeinen Beitragssatz von 17,4 (2025) / 17,8 (2026) Prozent.

Was passiert, wenn ich keine Krankenkasse mehr bezahle?

Wenn man die Krankenversicherung nicht zahlt, fallen Mahngebühren und Säumniszuschläge (1 % pro Monat) an, der Leistungsanspruch ruht (nur akute Schmerzen/Krankheiten gedeckt) und die Kasse kann vollstrecken (Gerichtsvollzieher). Wichtig: Man bleibt versicherungspflichtig, kann nicht kündigen und muss die Schulden samt Zuschlägen später nachzahlen, oft erst nach Rückkehr in die Versicherung. Bei Arbeitgebern drohen Strafen. 

Ist es strafbar, nicht krankenversichert zu sein?

Nein, in Deutschland macht man sich nicht strafbar, wenn man keine Krankenversicherung hat, aber es drohen massive finanzielle Konsequenzen: hohe Nachzahlungen für die Vergangenheit (inkl. 1 % monatlichem Säumniszuschlag), die selbst bei Rückkehr in die Versicherung fällig werden, und Sie tragen sämtliche medizinischen Kosten selbst, was zu enormen Schulden führen kann – der Zoll kann die Beiträge eintreiben und es gibt nur Notversorgung. 

Wo ist man krankenversichert, wenn kein Einkommen?

Wenn Sie kein Einkommen haben, können Sie sich in Deutschland entweder kostenlos familienversichern (als Ehepartner/Kind), freiwillig gesetzlich versichern (mit Mindestbeitrag basierend auf fiktiven 1.248,33 €/Monat in 2025) oder bei Bezug von Leistungen wie Bürgergeld über das Jobcenter krankenversichert bleiben, das die Beiträge zahlt. Die freiwillige gesetzliche Krankenversicherung (GKV) ist der Standard, wenn keine andere Absicherung greift, und kostet mindestens ca. 200-250 € monatlich, auch bei 0 € Einkommen. 

Was passiert, wenn ich die Krankenkasse nicht mehr bezahlen kann?

Wenn Sie Ihre Krankenkasse nicht mehr bezahlen können, drohen Mahnungen, Säumniszuschläge und Leistungskürzungen nach zwei Monaten Rückstand, wobei Sie bei gesetzlicher Krankenversicherung (GKV) weiterhin bei akuten Schmerzen und Schwangerschaft versichert bleiben, während private Krankenversicherungen (PKV) in einen Notlagentarif wechseln, der nur Notfälle abdeckt; entscheidend ist, schnell Kontakt zur Krankenkasse zu suchen (Stundung, Ratenzahlung, Sozialberatung), um eine Zwangsvollstreckung oder den Verlust des Versicherungsschutzes zu vermeiden. 

Wann wird man von der Krankenkasse ausgesteuert?

Man wird ausgesteuert, wenn der Anspruch auf Krankengeld der Krankenkasse nach maximal 78 Wochen Arbeitsunfähigkeit wegen derselben Krankheit innerhalb von drei Jahren erschöpft ist; dann endet die Zahlung und es folgt der Übergang zur Agentur für Arbeit (Nahtlosigkeitsregelung), um z.B. Arbeitslosengeld oder eine Erwerbsminderungsrente zu erhalten. Die Krankenkasse informiert rechtzeitig über das Ende des Bezugs, und man muss sich bei der Agentur für Arbeit melden. 

Welche Schulden übernimmt das Jobcenter?

Welche Schulden übernimmt das Jobcenter? Das Jobcenter übernimmt keine Schulden. Es gewährt allenfalls ein Darlehen, wenn ein Leistungsbezieher seine Mietschulden nicht bezahlen kann und ihm deshalb die Wohnungslosigkeit droht.

Was kann ich tun, wenn meine Krankenkasse nicht bezahlbar ist?

Wenn Sie Ihre Krankenversicherung nicht bezahlen können, müssen Sie sofort handeln: Kontaktieren Sie Ihre Krankenkasse, um Ratenzahlung oder Stundung zu vereinbaren, denn Ignorieren führt zu Mahnungen, Säumniszuschlägen und dem Ruhen des Leistungsanspruchs nach zwei Monaten (nur Notfallversorgung bleibt bestehen). In der privaten Krankenversicherung droht ein Notlagentarif, bei der gesetzlichen Kasse bleibt der Schutz bei akuten Schmerzen. Suchen Sie professionelle Hilfe bei Schuldnerberatungen oder Verbraucherzentralen. 

Wie geht es weiter, wenn die Krankenkasse nicht mehr zahlt?

Wenn man die Krankenversicherung nicht zahlt, fallen Mahngebühren und Säumniszuschläge (1 % pro Monat) an, der Leistungsanspruch ruht (nur akute Schmerzen/Krankheiten gedeckt) und die Kasse kann vollstrecken (Gerichtsvollzieher). Wichtig: Man bleibt versicherungspflichtig, kann nicht kündigen und muss die Schulden samt Zuschlägen später nachzahlen, oft erst nach Rückkehr in die Versicherung. Bei Arbeitgebern drohen Strafen. 

Was passiert, wenn ich keine Krankenversicherung zahlen kann?

Bei PKV gibt es einen Notlagentarif für Beitragsschuldner

Dort erhalten Versicherte, die zwei Monate ihre Beiträge nicht bezahlen können, eine Mahnung, die zusätzlich zu den Schulden einen Säumniszuschlag von einem Prozent sowie Mahnkosten beinhaltet, erläutert ein Sprecher der PKV auf Anfrage des DÄ.

Wie lange muss man bei einer Krankenkasse bleiben?

Mitglieder, die einen Wahltarif abgeschlossen haben, sind an die Krankenkasse während der Laufzeit gebunden – diese beträgt in der Regel ein Jahr, bei einem Selbstbehalttarif oder dem Krankengeldtarif sind es drei Jahre. In dieser Zeit ist ein Krankenkassenwechsel grundsätzlich nicht möglich.

Welche Konsequenzen hat es, wenn ich nicht krankenversichert bin?

Wer nicht versichert ist und so auch keine Versicherungsbeiträge zahlt, muss mit einigen Konsequenzen rechnen: Es häufen sich Beitragsschulden an. Die treibt im Zweifelsfall der Zoll ein – zum Beispiel durch eine Kontopfändung. Zusätzlich erheben die Versicherer Säumniszuschläge.

Ist ein Schuldenerlass bei der Krankenkasse möglich?

Nach dem „Gesetz zur Beseitigung sozialer Überforderung bei Beitragsschulden in der Krankenversicherung“ das am 1. August 2013 in Kraft trat, werden Beitragsschulden die in Folge der Versicherungspflicht entstanden erlassen. Beitragsschulden aus der Zeit vor der Meldung bei der Krankenkasse werden erlassen!