Was zählt alles zur Wohnfläche Miete?

Gefragt von: Annegret Funke
sternezahl: 4.4/5 (55 sternebewertungen)

Zur Wohnfläche einer Mietwohnung zählen alle bewohnbaren Räume wie Wohn-, Schlaf-, Kinderzimmer, Küche, Bad, Flur und Abstellräume innerhalb der Wohnung, wobei Dachschrägen und Außenbereiche (Balkon, Terrasse, Wintergarten) nur anteilig (oft 50% oder weniger) angerechnet werden, während Keller, Garagen und Heizungsräume grundsätzlich ausschließen. Die genaue Berechnung erfolgt nach der Wohnflächenverordnung (WoFlV), die die Höhe von Räumen und die anteilige Berücksichtigung von Sonderflächen festlegt.

Welche Räume zählen nicht zur Wohnfläche Miete?

Fenster- und Wandnischen zählen nur zur Wohnfläche, wenn sie bis zum Boden reichen und mindestens 13 Zentimeter tief sind. Keller- und Heizungsräume sowie Waschküchen und Garagen gehören nicht zur Wohnfläche.

Was zählt zur Wohnfläche bei Vermietung?

Zur Wohnfläche gehören: Wohn- und Schlafzimmer, Bäder, Küchen, Flure und Abstellkammern sowie Wintergärten oder Fitnessräume, sofern diese beheizbar sind. Abstell- und Kellerräume außerhalb der Wohnung zählen nicht zur Wohnfläche.

Welche Zimmer zählen nicht zur Wohnfläche?

Zur Wohnfläche zählen grundsätzlich nicht Keller, Dachböden (nicht ausgebaute), Garagen, Heizungsräume, Waschküchen sowie Treppenräume und Treppen mit mehr als 3 Stufen; auch Wand- und Fensternischen unter 13 cm Tiefe oder nicht bis zum Boden reichend, und Flächen unterhalb von Schrägen (unter 1 m Höhe) werden oft ausgeschlossen. Nicht ausgebaute oder nicht beheizbare Räume wie Trockenräume und oft Abstellräume außerhalb der Wohnung fallen ebenfalls nicht dazu, während beheizte Wintergärten oder Schwimmbäder mit Einschränkungen angerechnet werden können.
 

Wird der Flur zur Wohnfläche gerechnet?

Ja, der Flur innerhalb einer Wohnung zählt in der Regel vollständig zur Wohnfläche, da er zu den Wohnzwecken dienenden Räumen gehört (z.B. Küche, Bad, Flur, Wohn-, Schlaf-, Kinderzimmer), während das allgemeine Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses als Gemeinschaftsfläche gilt und nicht zur Wohnfläche der einzelnen Wohnung gerechnet wird. 

Wohnflächenberechnung nach Wohnflächenverordnung (WoFlV) - In 3 Schritten verstehen

42 verwandte Fragen gefunden

Welche Räume zählen nicht zur Wohnfläche?

Wohnfläche nach der Wohnflächenverordnung

Dazu gehören in der Regel Wohn- und Schlafzimmer, Küchen und Badezimmer. Räume, die diesem Zweck nicht dienen, fallen nicht unter die Wohnfläche. Typische Beispiele sind Kellerräume, Heizungsräume, Waschküchen, Abstellkammern außerhalb der Wohnung oder Garagen.

Was gehört zur Wohnfläche und was nicht?

Keller, Waschküche, Heizungsräume und Garagen zählen nicht zur Wohnfläche. Balkone, Terrassen und Loggien werden in der Regel mit einem Viertel der Fläche mit einberechnet, höchstens bis zur Hälfte. Ungeheizte Wintergärten und Schwimmbäder zählen nur mit der Hälfte ihrer Grundfläche, geheizte zu 100 %.

Welche Räume in einer Wohnung zählen als ganze Zimmer?

Man zählt in einer Wohnung typischerweise Wohn-, Schlaf-, Kinder- und Arbeitszimmer als ganze Zimmer; Küche (außer als große Wohnküche) und Bad werden nicht mitgezählt, da sie Nebenräume sind. Halbe Zimmer sind oft Nischen oder Galerien ab 5 m² mit Fenster, die zu einer 2.5-Zimmer-Wohnung führen können. Eine 3-Zimmer-Wohnung hat also neben Bad und Küche noch drei vollwertige Wohn-/Schlaf-/Kinder-/Arbeitszimmer.
 

Was zählt alles zu einer 3-Zimmer-Wohnung?

Unter einer 3-Zimmer-Wohnung wird eine Immobilie in einem Mehrparteienhaus verstanden, die über folgende Räume verfügt:

  • Vorraum.
  • Bad und WC (meist getrennt)
  • Abstellraum (optional)
  • Wohnzimmer (optimal mit offener Küche, ansonsten Küche als eigenen Raum)
  • Schlafzimmer.
  • Ein weiteres Zimmer (z.B. Büro).

Kann man Nutzfläche in Wohnfläche umwandeln?

Planungsrechtliche Genehmigungen: In vielen Fällen ist für eine Umwandlung von Nutzfläche in Wohnfläche eine Baugenehmigung erforderlich. Behördliche Genehmigungsverfahren müssen eingehalten werden, um sicherzustellen, dass die Umwandlung legal und sicher erfolgt.

Welche Wohnfläche wird im Mietvertrag als Quadratmeter angegeben?

Die Wohnfläche umfasst alle Flächen innerhalb einer Wohnung oder eines Hauses, die ausschließlich zu Wohnzwecken genutzt werden. Sie ist entscheidend für die Höhe der Miete, den Mietvertrag sowie für den Verkauf einer Immobilie.

Ist ein Schwimmbad im Keller Wohnfläche?

9. Schwimmbadhallen und Schwimmbäder im Keller zählen gemäß der Wohnflächenverordnung (WoFlV) in der Regel nicht zur Wohnfläche, da sie als besondere Nutzflächen betrachtet werden.

Wie kann ich meine Wohnfläche selbst messen?

Wohnraum messen bedeutet, Länge und Breite jedes Raumes (lichtes Maß, von Wand zu Wand) zu ermitteln und mit 100 % anzurechnen; Flächen unter Dachschrägen oder Treppen zwischen 1 und 2 Metern Höhe zählen nur zu 50 %, unter 1 Meter Höhe gar nicht; Balkone und Terrassen (25-50 %) sowie unbeheizte Wintergärten (50 %) werden anteilig berechnet, während Keller, Garagen oder Heizräume meist ausgeschlossen sind. Für die Messung eignen sich Laser-Messgeräte oder Zollstöcke, idealerweise mit einer zweiten Person zum Aufzeichnen der Maße.
 

Welche Wohnflächenberechnung gilt bei Vermietung?

Ist im Mietvertrag keine Berechnungsmethode benannt, gilt laut aktueller Rechtsprechung die Wohnflächenverordnung. Zur Wohnfläche gehören: Wohn- und Schlafzimmer, Bäder, Küchen, Flure und Abstellkammern sowie Wintergärten oder Fitnessräume, sofern diese beheizbar sind.

Welche Räume zählen nicht?

Keller- und Bodenräume, Garagen, Heizungsräume und Waschküchen zählen nicht zur Wohnfläche. Pfeiler, Säulen und Ähnliches mit mehr als 0,1 Quadratmeter Fläche und über 1,5 Meter Höhe dürfen bei der Wohnflächenberechnung nicht einbezogen werden.

Warum keine m2 im Mietvertrag?

Ist im Mietvertrag keine Wohnfläche genannt, deutet das darauf hin, dass der Vermieter hierzu keine verbindlichen Zusagen machen will. Eine konkludente Vereinbarung über die Wohnfläche kommt in diesem Fall nur zustande, wenn weitere Umstände hinzukommen.

Was zählt zu einer 3-Zimmer-Wohnung?

Eine 3-Zimmer-Wohnung bedeutet, sie hat drei vollwertige Wohnräume (typischerweise Wohnzimmer, Schlafzimmer, Kinder-/Arbeitszimmer) plus separate Küche, Bad/WC und Flur. Küche und Bad zählen nicht als "Zimmer", da sie eigenständige Nutzräume sind, die zu jeder Wohnung gehören. Es ist ein vielseitiges Modell für Paare, kleine Familien oder WGs, die mehr Platz benötigen.
 

Welche Zimmer zählen in einer 3-Zimmer-Wohnung?

Folglich besteht eine 3-Zimmer-Wohnung in der Regel aus zwei Schlafzimmern, einem Wohnzimmer, einer Küche und einem Badezimmer.

Wie zählt man eine 3-Zimmer-Wohnung?

Ganze Zimmer vs. halbes Zimmer: Was zählt wie? Üblicherweise gelten Wohnzimmer, Schlafzimmer, Kinderzimmer und Arbeitszimmer als ganze Zimmer. Eine normale Küche und ein Badezimmer zählen dagegen meist nicht als Zimmer.

Wie bekomme ich die Wohnfläche raus?

Um die Wohnfläche zu berechnen, messen Sie jeden Raum (Länge x Breite) aus und addieren die Flächen, wobei Sie Sonderflächen wie Dachschrägen (teilweise), Balkone (25–50 %) und unbeheizte Wintergärten (50 %) nach der Wohnflächenverordnung (WoFlV) anteilig anrechnen und Kellerräume, Garagen sowie nicht ausgebaute Dachböden ausschließen. Flächen über 2 m Höhe zählen zu 100 %, zwischen 1 und 2 m Höhe zu 50 %, unter 1 m Höhe gar nicht.
 

Welche Räume werden nicht als Zimmer gezählt?

Nicht als Zimmer zählen in der Regel Küche (außer Wohnküche), Badezimmer, Toilette, Flure, Abstellräume, Keller, Dachboden, Garagen und andere Nebenräume, da sie entweder speziellen Funktionen dienen oder außerhalb der eigentlichen Wohnung liegen und nicht als vollwertige Wohnräume gelten. Ein Zimmer muss zudem bestimmte Kriterien wie Größe (mindestens 6 m²), Belüftung, Beleuchtung und Nutzbarkeit für Wohnzwecke (Schlafen, Wohnen) erfüllen, was bei diesen Räumen oft nicht der Fall ist. 

Ist eine Höhe von 2.00 m Wohnraum?

Die lichte Raumhöhe für bewohnte Räume in einem Neubau muss demnach mindestens zwischen 2,30 und 2,50 Meter betragen. Bereiche, die nicht als Wohnraum gelten, dürfen niedrigere Decken aufweisen. So genügt zum Beispiel im Kellerbereich und im Dachgeschoss eine lichte Raumhöhe von 2,20 Meter.

Sind Flure Wohnflächen?

Ja, der Flur innerhalb einer Wohnung zählt in der Regel vollständig zur Wohnfläche, da er zu den Wohnzwecken dienenden Räumen gehört (z.B. Küche, Bad, Flur, Wohn-, Schlaf-, Kinderzimmer), während das allgemeine Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses als Gemeinschaftsfläche gilt und nicht zur Wohnfläche der einzelnen Wohnung gerechnet wird. 

Welche Räume haben keine Wohnfläche?

Zur Wohnfläche zählen grundsätzlich nicht Keller, Dachböden (nicht ausgebaute), Garagen, Heizungsräume, Waschküchen sowie Treppenräume und Treppen mit mehr als 3 Stufen; auch Wand- und Fensternischen unter 13 cm Tiefe oder nicht bis zum Boden reichend, und Flächen unterhalb von Schrägen (unter 1 m Höhe) werden oft ausgeschlossen. Nicht ausgebaute oder nicht beheizbare Räume wie Trockenräume und oft Abstellräume außerhalb der Wohnung fallen ebenfalls nicht dazu, während beheizte Wintergärten oder Schwimmbäder mit Einschränkungen angerechnet werden können.
 

Welche Räume werden bei der Miete berechnet?

Bei der Mietberechnung zählen laut Wohnflächenverordnung (WoFlV) alle * innenliegenden Räume * (Wohn-, Schlaf-, Kinderzimmer, Küche, Bad, Flur, Abstellraum) zu 100 % in die Wohnfläche, während Balkone, Terrassen, Loggien und Wintergärten je nach Beschaffenheit (meist mit 25 % bis 50 %) angerechnet werden und Kellerräume, Garagen sowie Heizungsräume ausgeschlossen sind. Die Berechnung erfolgt nach lichten Maßen zwischen den Wänden und berücksichtigt spezielle Regeln für Dachschrägen und Raumhöhen.