Was zählt für Steuererklärung Rechnungsdatum oder Leistungsdatum?

Gefragt von: Herr Prof. Dr. Otto Arnold
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Wer sich fragt, Steuer Rechnungsdatum oder doch Leistungsdatum, sollte wissen: Es zählt der tatsächliche Zeitpunkt, an dem die Leistung erbracht wurde, nicht, wann die Rechnung geschrieben wurde.

Welches Rechnungsdatum gilt für eine Steuererklärung?

Tatsächliche Zahlung entscheidend

Hierzu besagt das Abflussprinzip, dass für das Jahr der Geltendmachung von Ausgaben in der Steuererklärung nicht etwa das Datum der Rechnung oder der Zeitpunkt der Fälligkeit maßgeblich sind. Vielmehr kommt es gewöhnlich darauf an, wann die Zahlung tatsächlich ausgeführt worden ist.

Welches Datum zählt bei der Steuererklärung?

Demnach sind die Einnahmen/Ausgaben dem Kalenderjahr steuerlich zuzuordnen, in denen sie zugeflossen sind bzw. geleistet wurden. Das Prinzip stellt auf den tatsächlichen Zeitpunkt der Einnahme bzw. Ausgabe ab.

Was ist entscheidend, Rechnungsdatum oder Leistungsdatum?

Für die Steuer und Buchhaltung zählt in der Regel das Leistungsdatum (oder Lieferdatum), da es den Zeitpunkt der tatsächlichen Leistungserbringung und somit die Fälligkeit der Umsatzsteuer bestimmt, nicht das Rechnungsdatum, welches eher für Zahlungsfristen relevant ist. Wenn beides am selben Tag passiert, kann der Hinweis „Leistungsdatum entspricht Rechnungsdatum“ verwendet werden, aber das Datum der tatsächlichen Leistungserbringung muss klar erkennbar sein. 

Kann man eine Rechnung aus dem Vorjahr in der Steuererklärung absetzen?

Fazit: Wer eine Rechnung findet, die er oder sie hätte absetzen können, darf diese nicht beim Finanzamt nachreichen.

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In welchem Jahr muss man die Rechnung absetzen?

Berücksichtigt wird der Steuerabzug grundsätzlich in dem Jahr, in dem die Rechnung bezahlt wird. Das heißt: Wer in diesem Jahr die Grenze von 6.000 Euro bereits voll ausgeschöpft hat, kann die Kosten auch verteilen.

In welchem Jahr gehört die Rechnung?

Die Rechnungssumme gehört in die Bilanz des alten Jahres, wenn der Leistungszeitpunkt im Wirtschaftszeitraum des alten Jahres gelegen ist, auch wenn der Betrag erst im neuen Jahr in Rechnung gestellt und erst dann bezahlt werden wird.

Was zählt in der Steuererklärung: Rechnungsdatum oder Rechnungseingang?

Muss man eine EÜR erstellen, ist es recht einfach: Der Zahlungseingang wird dem Jahr zugeordnet, in welchem die Zahlung eingegangen ist, auch wenn die Leistung schon im Vorjahr erbracht wurde und das Rechnungsdatum aus dem vorigen Jahr ist. Ausschlaggebend ist hier nur der Zeitpunkt des Zahlungseingangs.

Ist ein falsches Leistungsdatum auf der Rechnung schädlich für den Vorsteuerabzug?

Ein falsches Leistungsdatum auf einer Rechnung ist ein steuerlich relevanter Fehler, der den Vorsteuerabzug des Kunden gefährdet. Der Leistende muss die Rechnung korrigieren, meist durch eine Stornorechnung und Neuausstellung, da eine nachträgliche Änderung des Rechnungsdatums nicht erlaubt ist. Der Leistungsempfänger sollte umgehend eine berichtigte Rechnung vom Lieferanten anfordern. 

Muss auf einer Steuerrechnung der Vermerk „Steuerrechnung“ stehen?

Laut Gesetz müssen Sie folgende Angaben auf allen Steuerrechnungen machen : den Vermerk „Steuerrechnung“, Ihren Firmennamen und Ihre australische Unternehmensnummer (ABN).

Was ist der Stichtag für die Steuererklärung?

Die Steuererklärung muss bis zum letzten Tag des Monats Februar im übernächsten Jahr eingereicht werden. Beispiel: Die Einkommensteuererklärung für das Jahr 2025 muss bis zum 28.02.2027 eingereicht werden. Die Frist gilt nicht, wenn die Steuererklärung ausdrücklich vorher angefordert wird.

Kann man Handwerkerleistungen auch ein Jahr später absetzen?

Grundsätzlich müssen Handwerkerleistungen in dem Jahr steuerlich geltend gemacht werden, in dem die Zahlung erfolgt ist. Das bedeutet, dass Sie Handwerkerleistungen nicht in einem späteren Steuerjahr absetzen können, wenn die Zahlung bereits in einem früheren Jahr geleistet wurde.

Was ist das steuerliche Zuflussprinzip?

Für den Abzug der Lohnsteuer vom Arbeitslohn gilt generell das Zuflussprinzip, das heißt, dass die Lohnsteuer nur dann erhoben wird, wenn der Arbeitslohn zugeflossen ist.

Was zählt beim Finanzamt, Rechnungsdatum oder Zahlungsdatum?

Wer sich fragt, Steuer Rechnungsdatum oder doch Leistungsdatum, sollte wissen: Es zählt der tatsächliche Zeitpunkt, an dem die Leistung erbracht wurde, nicht, wann die Rechnung geschrieben wurde.

Welches Datum ist für die Steuer relevant?

Wer verpflichtet ist, eine Steuererklärung abzugeben, muss die Erklärung für das Steuerjahr 2025 bis zum 31. Juli 2026 beim Finanzamt einreichen. Sollte die Steuererklärung von einem Steuerberater oder einem Lohnsteuerhilfeverein erledigt werden, verlängert sich die Abgabefrist auf den 01. März 2026.

Welchen Zeitraum umfasst die Steuererklärung?

Inhalt. Wer zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung verpflichtet ist, hat in der Regel bis zum 31. Juli Zeit, die Formulare beim Finanzamt einzureichen. Das heißt: Wenn das Steuerjahr rum ist, bleiben sieben Monate Zeit, um die Steuererklärung selbst zu machen.

Was gilt Rechnungsdatum oder Leistungsdatum?

Für die Steuer und Buchhaltung zählt in der Regel das Leistungsdatum (oder Lieferdatum), da es den Zeitpunkt der tatsächlichen Leistungserbringung und somit die Fälligkeit der Umsatzsteuer bestimmt, nicht das Rechnungsdatum, welches eher für Zahlungsfristen relevant ist. Wenn beides am selben Tag passiert, kann der Hinweis „Leistungsdatum entspricht Rechnungsdatum“ verwendet werden, aber das Datum der tatsächlichen Leistungserbringung muss klar erkennbar sein. 

Welches Datum gilt bei Rechnungen?

Ist das es gleich dem Rechnungsdatum, so kann auch der Vermerk „Leistungsdatum entspricht Rechnungsdatum“ auf der Rechnung ausgewiesen werden. Bei Dienstleistungen, die über einen längeren Zeitraum erbracht werden, ist das Leistungsdatum immer das Datum, zu welchem die Leistung erbracht wurde.

Wie lange muss man eine Rückwirkendrechnung korrigieren?

Rechnungskorrekturen und Stornorechnungen dürfen nur vom ursprünglichen Rechnungssteller ausgestellt werden und nicht durch den Empfänger erfolgen. Grundsätzlich gibt es keine Befristung, wie lange Rechnungen nachträglich korrigiert werden dürfen.

Wie muss eine Rechnung für die Steuer aussehen?

Vollständiger Name und Anschrift des leistenden Unternehmers und des Leistungsempfängers. Steuernummer (oder Umsatzsteueridentifikationsnummer, wobei diese nur in Ausnahmefällen vorliegen wird) Ausstellungsdatum der Rechnung. Fortlaufende Rechnungsnummer.

Ist ein falsches Leistungsdatum auf einer Rechnung schädlich für den Vorsteuerabzug?

Ein falsches Leistungsdatum auf einer Rechnung ist ein steuerlich relevanter Fehler, der den Vorsteuerabzug des Kunden gefährdet. Der Leistende muss die Rechnung korrigieren, meist durch eine Stornorechnung und Neuausstellung, da eine nachträgliche Änderung des Rechnungsdatums nicht erlaubt ist. Der Leistungsempfänger sollte umgehend eine berichtigte Rechnung vom Lieferanten anfordern. 

Ist eine Rechnung per E-Mail rechtskräftig?

Ja, eine Rechnung per E-Mail ist grundsätzlich gültig, braucht aber oft mehr als nur eine PDF-Datei, besonders seit der E-Rechnungspflicht (ab 2025 im B2B-Bereich): Sie muss alle Pflichtangaben enthalten, die Echtheit (z.B. durch Signatur/Verfahren) und Unversehrtheit (nicht veränderbar) des Inhalts sichern und der Empfänger muss dem elektronischen Versand zugestimmt haben (kann auch stillschweigend sein). Ab 2025 werden strukturierte Formate wie XRechnung oder ZUGFeRD erforderlich, da PDF-Rechnungen dann nicht mehr als E-Rechnung gelten. 

Was zählt, Rechnungsdatum oder Rechnungseingang?

In der Regel beginnt die Zahlfrist mit dem Rechnungsdatum oder dem Zugang beim Empfänger.

In welchem Jahr müssen Einnahmen versteuert werden?

Steuerlich werden Ihre Einnahmen grundsätzlich dem Jahr zugeordnet, in dem sie Ihnen auch tatsächlich zufließen. Ausgaben berücksichtigt das Finanzamt in dem Jahr, in dem sie von Ihnen geleistet werden.

Wie lange kann man Rechnungen von der Steuer absetzen?

Die Belege über Einnahmen und Ausgaben zur Gewinnermittlung in der Steuererklärung müssen zwischen sechs und zehn Jahre lang aufbewahrt werden. Der Hintergrund: Das Finanzamt kann bis zu vier Jahre nach Ablauf des Steuerjahrs noch eine Betriebsprüfung durchführen.