Welche Anlage für Unterhaltsleistungen?

Gefragt von: Herr Dr. Ekkehard Bach
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Die Anlage U ist ein Formular, das in der Steuererklärung verwendet wird, um Unterhaltsleistungen an geschiedene oder getrennt lebende Ex-Partner*innen steuerlich geltend zu machen.

Welche Anlage für Unterhalt?

In die Anlage U gehören Unterhaltszahlungen an den geschiedenen oder getrennt lebenden Ehegatten oder die Ehegattin. Diese lassen sich dann als Sonderausgaben absetzen. Aber: Manchmal klappt das nicht. Weil zum Beispiel der Mann, der den Unterhalt erhält, dem Prozedere nicht zustimmt.

Welches Formular für Unterhaltszahlungen?

Anlage U (Unterhaltszahlungen) Mit der Anlage U machen Sie Unterhaltszahlungen an den geschiedenen oder dauernd getrennt lebenden Ehegatten als Sonderausgaben im Rahmen des Realsplittingverfahrens geltend.

Wo gibt man Unterhaltszahlungen in der Steuererklärung eintragen?

FAQ Kindesunterhalt: Wo wird Kindesunterhalt in Steuererklärung eintragen? Abhängig von der Art des Unterhalts wird dieser bei der Einkommensteuererklärung entweder in der Anlage U oder in der Anlage Unterhalt angegeben.

Wo trage ich Unterhaltsleistungen für Eltern ein?

Sowohl die Unterhaltsleistungen als auch die Einkünfte und Bezüge der unterstützten Person müssen Sie in der Anlage „Unterhalt“ zur Einkommensteuererklärung angeben.

STEUERERKLÄRUNG 2024: ANLAGE UNTERHALT AUSFÜLLEN! Anleitung für FINANZIELLE Unterstützung!

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Kann man Unterhaltszahlungen für Eltern von der Steuer absetzen?

Der Unterhalt kann bei Ihrer Einkommensteuer berücksichtigt werden als „außergewöhnliche Belastung“ oder als "Sonderausgabe" – je nachdem, an wen Sie den Unterhalt zahlen. Nähere Informationen dazu finden Sie bei den Anspruchsgruppen unter "Spezielle Informationen".

Wie hoch ist der Höchstbetrag für Unterhaltsleistungen im Jahr 2025?

In welcher Höhe sind Aufwendungen als Unterhaltszahlungen begünstigt? Der Höchstbetrag für Unterhaltsaufwendungen beträgt im Jahr 2025 für jede unterhaltene Person 12.096 EUR.

Ist die Unterhaltszahlung eine außergewöhnliche Belastung?

Unterhaltszahlungen können als außergewöhnliche Belastung steuerlich geltend gemacht werden. Für das Jahr 2023 ist dies bis zu einem Betrag von 10.908 Euro und für das Jahr 2024 bis zu 11.604 Euro möglich. Dieser Betrag erhöht sich, sofern Beiträge für die Kranken- und Pflegeversicherung für das Kind bezahlt werden.

Wie müssen Unterhaltszahlungen nachgewiesen werden?

STEUERRAT: Grundsätzlich gilt auch bei Zahlungen an Angehörige, die im Inland wohnen, die Pflicht zum Nachweis. Üblicherweise geschieht dies durch Bankbelege im Anschluss an Überweisungen. Bei Barzahlungen müssen Abhebungsnachweise und detaillierte Empfängerbestätigungen beigebracht werden.

Welche Beispiele gibt es für Unterhaltsleistungen?

Unterhaltsleistungen sind finanzielle oder materielle Unterstützungen, die eine Person (Unterhaltspflichtiger) einer anderen Person (Unterhaltsberechtigter) zahlt oder gewährt, um deren grundlegenden Lebensbedarf zu decken, wie Essen, Wohnung, Kleidung, aber auch Bildung, Pflege oder Betreuung. Sie entstehen oft nach Trennungen oder Scheidungen für Kinder oder den Ex-Partner, aber auch für hilfebedürftige Eltern, um deren Existenz zu sichern, wobei die Höhe meist nach der Düsseldorfer Tabelle berechnet wird. 

Kann man Unterhalt für erwachsene Kinder von der Steuer absetzen?

Unterhalt für erwachsene Kinder

Wenn Eltern für ihr erwachsenes Kind, für das kein Kindergeldanspruch mehr besteht, Unterhalt bezahlen, können Sie für das Steuerjahr 2025 maximal 12.096 € als außergewöhnliche Belastung geltend machen.

Was muss bei Unterhaltszahlungen berücksichtigt werden?

Beim Unterhalt werden vom Bruttoeinkommen Steuern, Sozialabgaben, berufsbedingte Kosten (Werbungskosten) und ggf. Wohnwert einer selbstgenutzten Immobilie abgezogen, um das bereinigte Nettoeinkommen zu ermitteln; auch Kindergeld (bei Minderjährigen hälftig, bei Volljährigen ganz) und eigene Einkünfte des Kindes werden angerechnet, wohingegen Kosten für Kinderbetreuung oder Kredite teilweise berücksichtigt werden können.
 

Welche Nachweise müssen bei Unterstützung von Angehörigen gemacht werden?

Diese Unterlagen müssen vorliegen:

  • Einkommensteuererklärung: Eine Anlage Unterhalt für jeden unterstützten Haushalt (vollständig ausgefüllt),
  • Nachweise für die Unterhaltszahlungen, z.B. Kontoauszüge (Nachweise für Unterhaltszahlungen sind nicht nötig, wenn die unterstützte Person in Ihrem Haushalt lebt).

Welche Unterhaltsleistungen kann ich in der Anlage U als Sonderausgaben geltend machen?

Was ist die Anlage U? Die Anlage U ist ein Formular, das in der Steuererklärung verwendet wird, um Unterhaltsleistungen an geschiedene oder getrennt lebende Ex-Partner*innen steuerlich geltend zu machen. Diese Zahlungen können in Höhe von bis zu 13.805 Euro pro Jahr als Sonderausgaben abgesetzt werden.

Wo kann man Unterhalt eintragen?

Erhält niemand mehr Kindergeld für das Kind, kannst Du den Kindesunterhalt unter dem Punkt »Persönliche Ausgaben« und »Unterhaltszahlungen an Bedürftige« erfassen. Ab 2025 wird das Finanzamt Unterhaltszahlungen genauer prüfen.

Wer muss die Anlage U abgeben?

Wer muss die Anlage U abgeben? Zahlst du Unterhaltsleistungen an deinen ehemaligen Ehepartner, dann gibst du die Anlage U ab. Du brauchst dafür die Zustimmung des Ex-Ehepartners.

Wo trage ich Unterhaltszahlungen in der Steuererklärung ein?

Unterhaltszahlungen für dein Kind, einen Verwandten oder deinen Ex-Partner trägst du in der Anlage Unterhalt ein. Den Abzug von Unterhaltszahlungen an deinen Ex-Partner als Sonderausgaben beantragst du mit der Anlage U (Realsplitting)

Wie kann ich Unterhaltszahlungen nachweisen?

Beachten Sie. Überweisungen sind grundsätzlich durch Belege (Buchungsbestätigungen oder Kontoauszüge) nachzuweisen, die die unterhaltene Person als Empfänger ausweisen. Für die Überweisung anfallende Aufwendungen sind keine Unterhaltsaufwendungen.

Wie hoch ist der Höchstbetrag für Unterhaltsleistungen?

Zusammenfassung. Unterhaltsleistungen können im Jahr 2025 bis zu einem Höchstbetrag von 12.096 EUR geltend gemacht werden.

Welche Unterhaltszahlungen sind steuerlich absetzbar?

In der Regel ist es somit meistens nur möglich, Unterhaltszahlungen an volljährige Kinder in der Steuererklärung einzutragen. Unterhaltszahlungen an Kinder zählen ebenfalls zu den außergewöhnlichen Belastungen und können 2025 bis 12.096 Euro abgesetzt werden. 2024 waren es 11.784 Euro.

Welche Unterhaltskosten sind steuerlich absetzbar?

In der Steuererklärung abzugsfähig sind grundsätzlich nur Kosten, die der Instandhaltung der Liegenschaft dienen und damit werterhaltend sind. Dazu gehören etwa Reparaturen, Boiler entkalken, Gebäudeversicherung oder Service-Abos.

Was ist beim Unterhalt abzugsfähig?

Vom zu zahlenden Unterhalt können Sie berufsbedingte Aufwendungen (Fahrtkosten, Arbeitsmittel, Gewerkschaftsbeiträge), Versicherungen (Berufsunfähigkeit, Risikoleben), Altersvorsorge (Betriebsrente, Altersvorsorgeaufwendungen), bestimmte Schulden (z.B. eheprägende), Kinderbetreuungskosten sowie ggf. Kranken- und Pflegeversicherungen abziehen, um das bereinigte unterhaltsrelevante Einkommen zu ermitteln. Auch Kosten für die Kinderbetreuung, die beim Umgang entstehen, können eine Rolle spielen. 

Wie hoch ist der Steuerfreibetrag für Unterhaltsleistungen?

1 EStG absetzbar bis zum Unterhaltshöchstbetrag. Dieser entspricht dem steuerlichen Grundfreibetrag. Im Jahre 2024 beträgt er 11.604 Euro, wobei eine rückwirkende Erhöhung auf 11.784 Euro geplant ist. Unterhaltsleistungen werden nur dann steuermindernd anerkannt, wenn die unterstützte Person bedürftig ist.

Wie hoch ist der Selbstbehalt bei Unterhaltsleistungen?

Der Selbstbehalt beim Unterhalt hängt von der Unterhaltsart ab und gibt den Betrag an, der Ihnen zum Leben bleiben muss: Für minderjährige Kinder sind es aktuell (2025) meist 1.450 € (erwerbstätig) bzw. 1.200 € (nicht erwerbstätig), während der Selbstbehalt gegenüber volljährigen Kindern (nicht privilegiert) 1.750 € beträgt. Bei Ehegattenunterhalt liegt er bei 1.600 € (erwerbstätig) bzw. 1.475 € (nicht erwerbstätig), einschließlich Wohnkosten.
 

Was können Rentner 2025 von der Steuer absetzen?

Für Pensionäre im Jahr 2025 beträgt der Freibetrag 13,2 % der Bezüge, maximal 990 Euro, plus ein Zuschlag von 297 Euro. Mitsamt dem Werbungskosten-Pauschbetrag bleiben bis zu 1.389 Euro steuerfrei.