Welche Banken zahlen keine Zinsen?
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Viele Banken, insbesondere regionale Sparkassen und Volks-/Raiffeisenbanken, zahlen aktuell keine oder nur sehr geringe Zinsen auf Tagesgeldkonten, da viele Sparer noch von der Nullzins-Ära profitieren, obwohl die Leitzinsen gestiegen sind, was sich jedoch hauptsächlich auf Festgeld auswirkt; es gibt dutzende solcher Banken, die Sparer Rendite verschenken, wobei auch manche Direktbanken bei bestimmten Konditionen keine oder kaum Zinsen bieten.
Welche Bank hat keine Zinsen?
Eine Bank ohne Zinsen gibt es vor allem im Bereich des islamischen Bankwesens (z.B. die KT Bank), wo Zinsen als Riba verboten sind und stattdessen über Gewinnbeteiligung oder Händlergeschäfte (z.B. Kauf und Weiterverkauf) finanziert wird. Auch Null-Prozent-Finanzierungen (0%-Finanzierungen) von Händlern sind zinsfrei, aber oft mit versteckten Kosten verbunden und keine echten Bankprodukte. Zudem bieten manche Institute zinsfreie Girokonten (ohne Zinsen auf Guthaben) an oder ermöglichen durch den niedrigen EZB-Leitzins theoretisch sehr günstige Kredite, wobei diese meist Händler oder private Darlehen sind.
Auf welchem Konto zahlt die Bank keine Zinsen?
Keine Zinsen: Im Gegensatz zu Sparkonten werden auf Girokonten keine Einlagen verzinst. Mindestguthaben erforderlich: In der Regel ist ein höheres Mindestguthaben erforderlich als bei anderen Kontoarten.
Welche Banken zahlen keine Zinsen auf TagesGeld?
Ja, es gibt immer noch Tagesgeldkonten ohne Zinsen, vor allem bei vielen regionalen Banken wie Sparkassen und Volksbanken, die teils 0,00 % oder sehr niedrige Zinssätze anbieten, aber auch bundesweit aktive Banken können solche Angebote haben, wobei Sparer besser auf Aktionszinsen bei Neukundenangeboten achten sollten. Diese Nullzins-Konten sind oft eine Ergänzung zum Girokonto, aber für die Geldanlage weniger attraktiv, weshalb ein Vergleich mit Online-Angeboten dringend empfohlen wird, da diese oft deutlich höhere Zinsen bieten.
Welches Konto zahlt keine Zinsen?
Girokonten werden in der Regel nicht verzinst. Sie bieten jedoch andere wichtige Vorteile im Bankwesen: Girokonten erfordern oft ein niedrigeres Mindestguthaben als Sparkonten.
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Welche Bank bietet Zinsen auf das Girokonto?
Es gibt Banken, die Zinsen auf Girokonten anbieten, oft als Aktionszinsen für Neukunden (z.B. BBVA mit 3% p.a. für 6 Monate oder die Postbank mit 2,5% p.a. auf Tagesgeld bei gleichzeitiger Girokonto-Eröffnung). Häufiger sind die Zinsen aber an ein separates Tagesgeldkonto gekoppelt, das oft direkt mit dem Girokonto zusammengelegt wird, um höhere Zinsen zu erhalten (z.B. bei der DKB, ING, Comdirect, Norisbank, Opel Bank), wobei die Zinssätze je nach Bank und Aktionszeitraum variieren können und sich schnell ändern. Es lohnt sich, aktuelle Angebote zu vergleichen, da Zinsen meist nur für einen begrenzten Zeitraum garantiert sind.
Auf welches Konto bucht man Zinsen?
Der betriebliche Anteil der Zinsaufwendungen wird auf das Konto "Zinsaufwendungen für kurzfristige Verbindlichkeiten" 2110 (SKR 03) bzw. 7310 (SKR 04) gebucht. Die nach § 4 Abs. 4a EStG nicht abziehbaren Zinsen werden auf das Konto "Nicht abzugsfähige Schuldzinsen gemäß § 4 Abs.
Wie viel Geld sollte man maximal auf dem Tagesgeldkonto haben?
Maximal sollten Sie auf dem Tagesgeldkonto den Betrag für Ihren Notgroschen haben, idealerweise 3 bis 6 Nettomonatsgehälter, um unerwartete Ausgaben wie Reparaturen abzudecken; darüber hinausgehende Beträge sollten Sie in längerfristige Anlagen wie Festgeld oder Wertpapiere investieren, wobei Sie pro Bank bis zu 100.000 € durch die EU-Einlagensicherung geschützt haben.
Was bringt 10000 Euro auf ein Tagesgeldkonto?
So funktioniert der Zinseszinseffekt am Beispiel einer Anlagesumme von 10.000 Euro mit einem Zinssatz von 2 Prozent jährlich: Findet die Zinsgutschrift jährlich statt, erhält der Sparer nach 12 Monaten den einfachen Ertrag seiner Anlagesumme, also 200 Euro. Das Guthaben auf dem Konto beträgt 10.200 Euro.
Was sind die Nachteile eines Tagesgeldkontos?
Die Hauptnachteile eines Tagesgeldkontos sind die variablen, oft niedrigen Zinsen (besonders im Vergleich zu Festgeld), die Inflationsgefahr, die den realen Wert mindert, und der Aufwand, ständig Zinsangebote zu vergleichen (Tagesgeldhopping), um Top-Zinsen zu bekommen. Zudem sind die Zinserträge steuerpflichtig (nach Abzug des Sparerfreibetrags), es gibt keine direkte Zahlungsmöglichkeit, und die hohe Verfügbarkeit kann zu Spontanausgaben führen statt zu langfristigem Sparen, da es keinen psychologischen Zwang gibt.
Haben Zinsen auf Girokonto?
Die Bandbreite der Habenzinsen auf Gehaltskonten erstreckt sich derzeit zwischen 0,05 und 0,5 Prozent. Sie können mehr Zinsen herausholen, wenn Sie z.B. Ihre langjährige Kundenbindung und Bonität ins Treffen führen. Ein gutes Argument ist auch, dass Sie im Schnitt immer einen höheren Betrag am Konto parken.
Wie viel Zinsen gibt es auf einem Bankkonto?
Zinsen auf dem Bankkonto variieren stark: Während traditionelle Institute oft nur niedrige Zinsen (z.B. < 1 %) auf Girokonten bieten, locken spezielle Tagesgeldkonten mit aktuell bis zu über 3 % p.a. (oft als Aktionszins für Neukunden und begrenzte Zeit) und bieten hohe Flexibilität. Vergleiche lohnen sich, da die Zinsen je nach Bank und Laufzeit (Festgeld) stark schwanken, wobei Online-Anbieter meist bessere Konditionen bieten als lokale Sparkassen oder Volksbanken, die teils hohe Dispo-Zinsen verlangen.
Welche Bank ist für Rentner zu empfehlen?
Die "beste" Bank für Rentner hängt von persönlichen Bedürfnissen ab, aber Top-Empfehlungen sind oft Direktbanken wie Santander (kostenlos, Bonus, gute Karten) oder C24 Bank (bedingungslos kostenlos, Zinsen, Cashback), die mit kostenlosen Konten, Karten und oft Boni punkten; wichtig sind Kostenfreiheit (Kontoführung, Karten, Abhebungen), gute Online-Services und Bargeldversorgung, wobei Santander, ING und Comdirect häufig genannt werden, auch wenn einige Bedingungen haben.
Wie hoch sind die Zinsen auf einem Girokonto der BBVA nach 6 Monaten?
Nach 6 Monaten fallen die Zinsen bei BBVA von den anfänglichen 3 % p.a. auf einen deutlich niedrigeren Satz, der 25 % des EZB-Einlagefazilitätssatzes entspricht (aktuell ca. 0,5 % p.a.), da die Neukundenaktion endet. Die Zinsen werden monatlich auf das Girokonto ausgezahlt und gelten für Guthaben bis 500.000 €.
Welche Bank in Deutschland ist die beste?
Die "beste" Bank in Deutschland hängt stark von Ihren Bedürfnissen ab, aber Testsieger sind oft Direktbanken wie ING (beliebteste Bank, gut für Girokonten), C24 Bank (sehr gut für Girokonten mit vielen Gratis-Features), die DKB (gute Konditionen, viel kostenlose Bargeldabhebungen), sowie Comdirect und die Consorsbank. Für nachhaltiges Banking glänzt die GLS Bank, während die Sparkassen bei Bekanntheit und Vertrauen führend sind.
Wie viel Zinsen bekomme ich bei der Sparkasse auf Festgeld?
1,60 % p. a.
Kann man mit einem Tagesgeldkonto Geld verlieren?
Inflationsbedingte Wertminderung. Eine weitere Herausforderung bei Tagesgeldkonten besteht darin, dass die Rendite möglicherweise nicht ausreicht, um die Inflation auszugleichen. Wenn die Inflationsrate höher ist als die Rendite auf einem Tagesgeldkonto, verliert das Geld über die Zeit an Kaufkraft.
Wie viel Zinsen bekomme ich für 20.000 Euro?
Für 20.000 Euro bekommen Sie je nach Anlageform (Tagesgeld, Festgeld, ETF, etc.) und Zinsniveau unterschiedliche Zinsen; derzeit (Ende 2025) können Sie bei Festgeld um 2,90% Zinsen pro Jahr erwarten, was ca. 580 € pro Jahr bedeutet, während Tagesgeld etwas weniger bietet, aber flexibler ist; bei risikoreicheren Anlagen (Aktien, ETFs) können die Gewinne höher, aber auch Verluste möglich sind, da Zinsen nur ein Teil der Rendite sind.
Wie viel Geld ist auf einem Tagesgeldkonto steuerfrei?
Das Wichtigste in Kürze: Kapitalerträge sind bis zu einem Freibetrag von 1.000 Euro pro Jahr (Verheiratete oder Verpartnerte: 2.000 Euro) steuerfrei. Haben Sie aus Kapitalerträgen mehr als den Freibetrag erwirtschaftet, müssen Sie diese in Deutschland mit 25 Prozent versteuern.
Welche Bank bietet das beste Tagesgeldkonto?
Eine Tagesgeld-Bank bietet ein Tagesgeldkonto an, eine flexible Geldanlage, bei der Sie täglich über Ihr Guthaben verfügen können und variable Zinsen erhalten, die oft höher sind als bei einem Sparbuch, wobei die Zinssätze täglich von der Bank angepasst werden können und die Einlagen durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt sind. Bekannte Anbieter sind Direktbanken und klassische Banken wie DKB, Hanseatic Bank, Renault Bank direkt, Advanzia Bank und Sparkassen, die oft mit Aktionszinsen für Neukunden locken, die meist für einen begrenzten Zeitraum gelten, bevor die normalen Zinssätze greifen.
Wird ein Tagesgeldkonto dem Finanzamt gemeldet?
Auch Zinserträge auf dein Tagesgeld, die du bei einer Bank mit Sitz im europäischen Ausland erhältst, musst du in Deutschland versteuern. Diese werden von den Kreditinstituten nicht direkt ans deutsche Finanzamt weitergeleitet. Deshalb musst du die Erträge in deiner Steuererklärung (Anlage Kap) angeben.
Wo muss ich Zinsen bei der Steuererklärung angeben?
Auch Zinsen vom Finanzamt gehören in die Anlage KAP der Steuererklärung. Denn es werden Steuern auf Zinsen, also die Kapitalertragsteuer fällig. Das Finanzamt verzinst seit 2019 mit 0,15 Prozent monatlich, also 1,8 Prozent im Jahr, Steuerrückerstattungen nach einer Karenzzeit von 15 Monaten.
Welcher Kontostand zählt bei Zinsen?
Je nach Anbieter kann der Zinsertrag direkt auf das sogenannte Referenzkonto überwiesen oder dem Festgeldkonto selbst gutgeschrieben werden. Das Referenzkonto ist in der Regel ein bestehendes Girokonto des Sparers, das bei der Kontoeröffnung angegeben wird und für Ein- und Auszahlungen dient.
Wann kommen Zinsen auf ein Konto?
Wird ein Tagesgeldkonto mit monatlicher Zinsgutschrift etwa Mitte des Monats eröffnet, bekommt der Kunde am Ende des Kalendermonats die anteiligen Zinsen für diesen Monat gutgeschrieben. Bei einem Festgeldkonto mit monatlicher Zinsgutschrift würde er die Zinsen zur Mitte des nächsten Monats gutgeschrieben bekommen.