Welche Beamten erhalten A13?

Gefragt von: Oswald Berger
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A13 erhalten Beamte des gehobenen und höheren Dienstes, darunter viele Lehrkräfte (Grundschule bis Gymnasium, je nach Bundesland), Juristen, Verwaltungsbeamte (z.B. Oberamtsräte, Sachbearbeiter in höheren Positionen), Polizeibeamte (Erster Kriminalhauptkommissar), Feuerwehrbeamte (Brandräte) sowie Fachlehrer und Schulrektoren. Die Besoldungsgruppe A13 ist typisch für Stellen mit einem Master-Abschluss oder vergleichbarer Qualifikation.

Welche Beamten haben A13?

Besoldung für Beamte im höheren Dienst

Für die meisten Juristen dürfte sowohl in den Ländern als auch im Bund die Besoldungsgruppe A 13 die relevanteste sein. In diese Gruppe werden Beamte eingestuft, die einen Master-Abschluss oder einen gleichwertigen Abschluss an einer Universität oder Fachhochschule haben.

Welche Berufe hat A13?

Besoldungsordnung A 13 - Besoldung etwa 5.046 - 6.427 €

  • Erster Kriminalhauptkommissar.
  • Erster Polizeihauptkommissar.
  • Kanzler Erster Klasse.
  • Konservator.
  • Konsul.
  • Kustos.
  • Landesanwalt.
  • Legationsrat.

Welche Beamte hat die A13?

Die Besoldungsgruppe A 13 gilt typischerweise für Akademiker mit Master oder gleichwertigem Abschluss. Der sog. höheren Dienst ist die höchste Laufbahngruppe für Beamte .

Welche Beamte bekommen 13 Gehalt?

Während in der freien Wirtschaft das Weihnachtsgeld, auch 13. Monatsgehalt genannt, eine freiwillige Leistung der Arbeitgeber ist, ist die Sonderzahlung für Beamte in den meisten Regularien zur Besoldung von Beamten im öffentlichen Dienst oder für Landesbeamte und Bundesbeamte festgeschrieben.

#kurzerklärt: Welche Privilegien haben Beamte?

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Wie hoch ist die Pension eines A13-Beamten?

Die Mindestversorgung für Beamte beträgt 35 % der ruhegehaltfähigen Dienstbezüge der erreichten Besoldungsgruppe (Quelle: www.dbb.de). Für einen Beamten in A13 in Bayern bedeutet dies eine Mindestpension von etwa 2.100 bis 2.200 € brutto monatlich.

Ist A13 ein gutes Gehalt?

Ja, A13 ist ein sehr gutes Gehalt, insbesondere im öffentlichen Dienst, da es das Einstiegsgehalt für Akademiker (z.B. Gymnasiallehrer, Verwaltungsjuristen) im gehobenen oder höheren Dienst darstellt und je nach Erfahrungsstufe und Bundesland von ca. 3.800 € bis über 6.000 € brutto monatlich reichen kann, was eine solide Basis für ein bürgerliches Leben bietet, oft mit schnellerem Aufstieg als in der freien Wirtschaft.
 

Ist A13 noch gehobener Dienst?

Besoldungstabelle A (allgemein)

Sie regelt zum Beispiel die Besoldung von Verwaltungsbeamten oder verbeamteten Lehrer:innen. Die Besoldungsgruppe A9 markiert dabei den Einstieg in den gehobenen Dienst, die Besoldungsgruppe A13 ist der Einstieg in den höheren Dienst.

Haben Lehrer 13 Gehälter?

Lehrkräfte an Grundschulen und Hauptschulen, die noch keinen Abschluss nach dem Bachelor-und-Master-System haben, werden grundsätzlich nach A 12 bezahlt. In der Eingangsstufe sind das 4.462,46 Euro. Alle anderen Lehrkräfte verdienen A 13, das sind auf der untersten Stufe 4.956,45 Euro.

Wer wird nach A13 besoldet?

Verbeamtete Lehrer:innen werden meist nach A13 besoldet und bekommen seit 1. Februar 2025 Grundgehälter rund 58.000 bis 80.000 Euro brutto pro Jahr.

Sind Lehrer Topverdiener?

Der Verdienst der meisten als Lehrer:in Beschäftigten in Deutschland liegt im kununu Gehaltscheck zwischen 44.200 € und 53.500 €. Als Topverdiener:in können Lehrer:innen ein Jahresgehalt von bis zu 81.400 € brutto erreichen.

Welche Beamten verdienen am meisten?

Beamte in höchsten Spitzenpositionen wie Präsidenten der obersten Bundesgerichte (BGH, BAG etc.), Minister, Staatssekretäre und hochrangige Führungskräfte in Ministerien (Abteilungsleiter B9-B11) verdienen am meisten, oft weit über 10.000 € monatlich, teilweise bis zu 19.000 € oder mehr in der Besoldungsgruppe B. Auch Spitzenbeamte in der Polizei (z.B. leitende Polizeidirektoren, B-Besoldung) und hochrangige Richter gehören zu den Top-Verdienern.
 

Was ist der Dienstgrad A13?

Der Dienstgrad/die Besoldungsgruppe A13 ist ein gehobener/höherer Dienstgrad im deutschen öffentlichen Dienst, der typischerweise Beamte wie Oberamtsrat/Oberamtsrätin, Ersten Polizeihauptkommissar (EPHK), Major (Bundeswehr) oder Studienrat/Akademischer Rat umfasst und eine Einstiegsgrundgehalt von rund 5.000 € (Bund) oder mehr je nach Bundesland und Stufe (Stand 2025) bedeutet. Er stellt oft eine „Verzahnung“ zwischen dem gehobenen und höheren Dienst dar und ist das Spitzenamt des gehobenen Dienstes. 

Was bleibt bei A13 netto übrig?

Und auch bei A13 liegen im Modellfall (Nettoverdienst) zwischen Bayern mit ca. 3.750 € und Rheinland-Pfalz mit ca. 3.236 € über 514 €!

Wer bekommt B-Besoldung?

In der B-Besoldungsgruppe finden sich nur wenige Beamte. In den Besoldungsgruppen B1 bis B11 finden sich Spitzenbeamte und Soldaten des höheren Dienstes. Die Besoldungsgruppe B9 bis B11 gilt für hochrangige Posten wie Präsidenten, Oberbürgermeister, Botschafter, Vizeadmiräle und Staatssekretäre.

Wie viel Pension bekommt ein Lehrer mit A13?

Eine verheiratete Lehrerin mit zwei Kindern aus Nordrhein-Westfalen und der Besoldungsgruppe A13 erhält vor ihrer Pension ein Bruttogehalt von 5.062,73 Euro. Ihr sogenanntes Ruhegehalt liegt somit in etwa bei etwa 3.372 Euro pro Monat.

Warum erhalten Beamte kein Weihnachtsgeld mehr?

Bekommen Beamte noch Weihnachtsgeld ? Beamte bekommen eigentlich kein Weihnachtsgeld. Stattdessen zahlt der Staat eine Sonderzahlung. Diese ist je nach Bundesland von unterschiedlicher Höhe.

Welcher Lehrer verdient am meisten?

Lehrer verdienen am meisten an Gymnasien und höheren Schulen, da sie in höhere Besoldungsgruppen (meist A13 oder höher) eingruppiert werden, was zu höheren Einstiegsgehältern (oft über 5.000 € brutto/Monat) führt, besonders in Bundesländern wie Bayern. Spitzenverdiener sind Studiendirektoren (A15) und vergleichbare Positionen in der Schulleitung, die deutlich über 80.000 € brutto/Jahr verdienen können. 

In welchen Berufen verdient man A13?

Laut dem Statistischen Bundesamt verdienen rund 330.000 Beamte ihr Geld in der Besoldungsgruppe A13. Davon stehen allein 293.000 Beamte im Dienst der Länder – vor allem als Lehrerinnen und Lehrer. Doch neben den Lehrern verdienen auch andere Beamtengruppen die Besoldung A13.

Welchen Dienstgrad haben verbeamtete Lehrer?

einer Studienrätin handelt es sich um eine Amtsbezeichnung für Beamte, die sich in der Regel auf Lehrer und Lehrerinnen an einer höheren Schule bezieht.

Kann man ohne Studium in den gehobenen Dienst?

Den gehobenen Dienst ohne Studium direkt anzustreben ist schwierig, da meist ein Bachelor (oder vergleichbarer Abschluss) vorausgesetzt wird, aber es gibt Wege: Entweder über den Aufstieg aus dem mittleren Dienst nach einer Ausbildung (z.B. Verwaltungsfachangestellter), der eine Aufstiegsfortbildung erfordert, oder durch den Start als Tarifbeschäftigter (z.B. bis Entgeltgruppe E13) und dann die Möglichkeit, ein duales Studium an einer Bundesbehörde zu absolvieren (Bundeshochschule) oder sich extern zu bewerben, wobei der direkte Aufstieg oft über eine Laufbahnprüfung im Vorbereitungsdienst führt. 

Kann man mit A13 gut leben?

Man lebt mit A13 schon gut, ist weg von finanziellen Sorgen, kann Essengehen wann und wie man will und die Freizeit nach dem eigenen Wünschen gestalten. Porsche und/oder Eigentum in Großstadtlagen wird aber schwer bis unmöglich.

Wie viel verdient ein Lehrer netto A13?

Im April 2025 bleibt einer verbeamteten Lehrerin in Hamburg (A13, Stufe 3), wenn sie nicht verheiratet ist, keine Kinder hat, in Vollzeit arbeitet von einem Bruttogehalt von € 5.385,63 ein Nettobetrag von € 4.136,63.

Was verdient ein Gymnasiallehrer netto im Monat?

Du kannst aber mit einem Gehalt von mindestens 48.100 € rechnen. Das Durchschnittsgehalt liegt bei 59.500 €. Damit verdienst du ungefähr 4.958 € im Monat und 20 € in der Stunde.