Welche Freibeträge gibt es für Pensionäre?

Gefragt von: Georg Schröter
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Bestandspensionäre): Der Versorgungsfreibetrag beträgt 40 % der Versorgungsbezüge, höchstens 3.000 Euro. Hinzu kommt ein Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag von jährlich 900 Euro. Damit ergibt sich bei Pensionsbeginn bis 2005 insgesamt ein Freibetrag für Versorgungsbezüge von bis zu 3.900 Euro jährlich.

Welche Freibeträge und Steuerermäßigung für Pensionäre?

Der Freibetrag gilt für Pensionen und Betriebsrenten. Für Pensionäre im Jahr 2025 beträgt der Freibetrag 13,2 % der Bezüge, maximal 990 Euro, plus ein Zuschlag von 297 Euro. Mitsamt dem Werbungskosten-Pauschbetrag bleiben bis zu 1.389 Euro steuerfrei.

Wie hoch ist der Steuerfreibetrag bei Beamtenpensionen?

Liegt etwa der Versorgungsbeginn im Jahr 2022, beträgt der Freibetrag nur noch 14,4 Prozent des Versorgungsbezugs, maximal 1.080 EUR zuzüglich eines Zuschlags von 324 EUR. Bemessungsgrundlage für den Freibetrag ist das 12-fache des Versorgungsbezugs für den ersten vollen Monat des Versorgungsbezugs.

Wie hoch ist der Freibetrag für Pensionäre im Jahr 2025?

Seit dem 1. Januar 2025 gilt ein monatlicher Freibetrag von 187,25 Euro (2024: 176,75 Euro). Das heißt: Erst ab dieser Höhe werden Krankenversicherungs-Beiträge auf Versorgungsbezüge fällig.

Welche Abzüge gibt es bei Pensionen?

Abzüge bei der Pension umfassen in erster Linie Sozialversicherungsbeiträge (Kranken-, Pflegeversicherung) und Steuern, wobei die Höhe je nach Land (Deutschland, Österreich), Versicherungsstatus und dem Zeitpunkt des Renteneintritts variiert; bei vorzeitiger Pensionierung gibt es meist dauerhafte Abschläge (z.B. 0,3 % pro Monat). Zudem können Beiträge für die Sozialversicherung (z.B. 6 % für die Krankenversicherung in Österreich) und Steuern (via Versorgungsfreibetrag und Werbungskostenpauschale) abgezogen werden.
 

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Welche Abzüge gibt es bei der Beamtenpension?

Beamtenpensionen unterliegen Abzügen von 25-35% - privatversicherte Pensionäre zahlen deutlich weniger als gesetzlich versicherte Kollegen.

  • Durchschnittliche Bruttopension 2024: 3.240€ monatlich, netto etwa 2.400-2.600€.
  • Versorgungsfreibetrag 2025: 13,2% der Pension, maximal 990€ jährlich plus 297€ Zuschlag.

Welche Abzüge gibt es bei der Pension?

Abzüge bei der Pension umfassen in erster Linie Sozialversicherungsbeiträge (Kranken-, Pflegeversicherung) und Steuern, wobei die Höhe je nach Land (Deutschland, Österreich), Versicherungsstatus und dem Zeitpunkt des Renteneintritts variiert; bei vorzeitiger Pensionierung gibt es meist dauerhafte Abschläge (z.B. 0,3 % pro Monat). Zudem können Beiträge für die Sozialversicherung (z.B. 6 % für die Krankenversicherung in Österreich) und Steuern (via Versorgungsfreibetrag und Werbungskostenpauschale) abgezogen werden.
 

Was ändert sich bei Beamtenpensionen 2025?

2025 ändert sich für Beamtenpensionen vor allem durch die Übernahme des Tarifergebnisses: Es gab eine Pensionserhöhung von 5,5 % (oft mit Verzögerung ab Februar 2025) und eine Sonderzahlung (Einmalzahlung), die abhängig vom Dienstgrad gestaffelt war (z.B. 800€/500€). Außerdem stieg der Abzug für Pflegeleistungen auf 1,800 % (Stand 1. Januar 2025). Diese Anpassungen sollen die Kaufkraft erhalten und orientieren sich an der Besoldung der aktiven Beamten und der Inflation. 

Wie viele Pensionäre bekommen mehr als 3000 € Pension?

Denn solche Höhen erreicht kein „normaler“ Rentner hierzulande: Über 2400 Euro Rente kommt kaum ein gesetzlich Versicherter hinaus, und es gibt nur rund 50 Rentner bundesweit, die mehr als 3000 Euro im Monat beziehen, sagt die DRV-Statistik. Für Beamte aber sind diese 3240 Euro Pension der Normalfall.

Wie viel Steuern muss ich bei 2400 € Rente bezahlen?

Von einer Bruttorente von 2.400 Euro bleiben dir nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben etwa 1.930 bis 1.950 Euro netto im Monat. Die genaue Höhe hängt von deinem Zusatzbeitrag zur Krankenversicherung und deinem Steuersatz ab.

Was bleibt von 3000 Euro Pension?

Ruhestand Wie viele Rentner bekommen mehr als 3000 Euro Rente? Nun streuen die Auszahlungen bei den Renten sehr, allein zwischen den Geschlechtern. Während die Männer im Schnitt 1500 Euro Bruttorente und 1223 Euro Netto bekommen, sind es bei den Frauen nur 1000 Euro brutto und 830 Euro netto.

Wie viel Steuern muss man als Pensionär zahlen?

Basisrenten (Rürup-Renten) sind genauso zu versteuern wie die gesetzliche Rente: Bei Rentenbeginn 2025 beträgt der zu versteuernde Anteil 83,5 Prozent und 16,5 Prozent sind steuerfrei. Wer 2026 in Rente geht, bei dem beträgt der zu versteuernde Anteil 84 Prozent und 16 Prozent sind steuerfrei.

Was bleibt von 2000 Euro Pension übrig?

Ab 2058 (Zeitpunkt des Rentenbeginns) muss die Rente zu 100% versteuert werden. Zusätzlich fallen Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge an. 2000 Euro Bruttorente ergeben in unserem Beispiel 1582,33 Euro Nettorente nach Steuern (vor Inflation).

Wie hoch ist der Steuerfreibetrag für die Beamtenpension?

Allerdings zählt das Ruhegehalt zu den Versorgungsbezügen. Folglich sinkt die Steuerlast um 13,6 Prozent der Versorgungsbezüge (bei einem Eintritt in den Ruhestand im Jahr 2023). Die Höchstgrenze des Freibetrages liegt bei 1.020 EUR zzgl. eines Zuschlages i.H.v. 306 EUR.

Was müssen Pensionäre bei der Steuererklärung beachten?

Pensionen sind in vollem Umfang steuerpflichtig!

Pensionäre müssen ihre Versorgungsbezüge theoretisch voll versteuern, praktisch bleibt ein Freibetrag jedoch verschont. Für alle 2025 neu pensionierten Beamten liegt der Wert bei maximal 1.287 €, für 2026 sinkt er auf maximal 1.248 €.

Was bleibt netto von der Beamtenpension?

Von der Beamtenpension bleiben netto meist 68 bis 75 % übrig, nach Abzug von Steuern (wegen Versorgungsfreibetrag niedriger als bei Angestellten), Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträgen (oft niedriger als in der GKV, da Beihilfe greift) und ggf. Abschlägen für vorzeitigen Ruhestand. Bei 3.000 € Bruttopension können so z. B. ca. 2.000-2.250 € netto übrigbleiben, wobei die Abzüge je nach individueller Situation (Familienstand, Bundesland, Versicherung) stark variieren. 

Wie hoch ist das Weihnachtsgeld für Pensionäre?

Das Weihnachtsgeld für Pensionäre (auch „Sonderzahlung“ genannt) ist nicht einheitlich geregelt, sondern variiert stark je nach Bundesland und Besoldungsgruppe, da es oft an die Regelungen für aktive Beamte gekoppelt ist und einige Länder die Leistungen gekürzt oder gestrichen haben, während andere wieder aufstocken. Es gibt keine pauschale Summe, sondern oft Prozentsätze der Versorgungsbezüge oder feste Beträge, wobei einige Länder wie Bayern großzügiger sind (bis 70% für niedrigere Besoldungsgruppen) und andere (wie Sachsen) gar nichts zahlen.
 

Wann gehört ein Rentner zur Oberschicht?

Hat ein Rentner mehr als 4000 Euro im Monat zur Verfügung, gehört er nach dieser Tabelle zur oberen Einkommensschicht. Da nur wenige Menschen in Deutschland eine staatliche Rente von mehr als 3000 Euro beziehen, ist eine Zugehörigkeit zur oberen Mittelschicht allein mit der staatlichen Rente kaum möglich.

Wann wird die Einmalzahlung für Beamte im Jahr 2025 geplant?

Der Gesetzentwurf sieht vor, dass Beamtinnen, Beamte, Richterinnen und Richter eine einmalige Sonderzahlung erhalten. Diese soll den von der Rechtsprechung geforderten Mindestabstand zur Grundsicherung und damit eine amtsangemessene Alimentation für das Jahr 2025 sicherstellen.

Wie viel Pension bekommt ein Beamter im Durchschnitt?

Durchschnittliche Pensionen belaufen sich auf 2.600 Euro, die gesetzliche Rente bei Durchschnittsverdienern mit 40 bzw. 45 Beitragsjahren aber nur auf 1.088 bzw. 1.224 Euro. Also liegt die durchschnittliche Beamtenpension um mehr als das Doppelte über der gesetzlichen Rente.

Was bekommen Pensionäre 2025 mehr?

Renten steigen im Juli um 3,74 Prozent – auch für ehemalige Angestellte im öffentlichen Dienst. Zum 1. Juli 2025 werden die gesetzlichen Renten in Deutschland um 3,74 Prozent angehoben. Die Erhöhung basiert auf der positiven Lohnentwicklung des Vorjahres, die laut Statistischem Bundesamt bei 3,69 Prozent lag.

Welche Steuerklasse als Pensionär?

Gut zu wissen: Als Rentner oder Rentnerin bleiben Sie in derselben Steuerklasse wie zuvor. Wenn Sie alleinstehend sind, gehören Sie gemeinhin der Steuerklasse I an.

Welche Abzüge gibt es nach der Pensionierung?

Abzüge bei der Pension umfassen in erster Linie Sozialversicherungsbeiträge (Kranken-, Pflegeversicherung) und Steuern, wobei die Höhe je nach Land (Deutschland, Österreich), Versicherungsstatus und dem Zeitpunkt des Renteneintritts variiert; bei vorzeitiger Pensionierung gibt es meist dauerhafte Abschläge (z.B. 0,3 % pro Monat). Zudem können Beiträge für die Sozialversicherung (z.B. 6 % für die Krankenversicherung in Österreich) und Steuern (via Versorgungsfreibetrag und Werbungskostenpauschale) abgezogen werden.