Welche Jahrgänge können erst mit 70 in Rente gehen?

Gefragt von: Ewa Bruns
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Eine "Rente mit 70" ist aktuell noch nicht die Regel, aber falls das Renteneintrittsalter weiter steigt, wären Jahrgänge ab 1982 die ersten, die voll betroffen wären, da sie 2052 das 70. Lebensjahr erreichen würden; diese Debatte wird durch steigende Lebenserwartung und aktuelle politische Vorschläge (z.B. von der CDU) angeheizt, die eine Kopplung der Regelaltersgrenze an die Lebenserwartung vorsehen.

Wer darf erst mit 70 Jahren in Rente gehen?

67 Jahre ist derzeit in Deutschland also das höchste Renteneintrittsalter. Eine „Rente mit 70“ gibt es nicht und somit darf auch niemand erst mit 70 Jahren in Rente gehen. Auf freiwilliger Basis kann man auch mit über 67 Jahren weiterarbeiten.

Wann darf Jahrgang 70 in Rente gehen?

Für Menschen, die 1970 geboren wurden, liegt die Regelaltersgrenze bei 67 Jahren; sie können also abschlagsfrei in Rente gehen, wenn sie 2037 ihr 67. Lebensjahr vollenden. Es gibt auch die Möglichkeit, früher mit Abschlägen zu starten oder, mit 45 Beitragsjahren (Langzeitversicherte), schon mit 65 Jahren abschlagsfrei in Rente zu gehen, was jedoch in den 1970er Jahren geborene Menschen betrifft, die 2035 oder 2036 65 werden würden.
 

Welcher Jahrgang muss länger arbeiten, um in Rente zu gehen?

Wer ab 1964 geboren wurde, kann mit 67 Jahren in Rente gehen. Das bedeutet: Mit 67 Jahren erreichen Ihre Beschäftigten die Regelaltersgrenze und können abschlagsfrei in Rente gehen. Für den 1964 ist es also ab dem 67. Geburtstag im Jahr 2031 so weit.

Wann kann ich mit 71 Jahren in Rente gehen?

Für den Geburtsjahrgang 1971 liegt die Regelaltersgrenze bei 67 Jahren, was bedeutet, dass Sie 2038 abschlagsfrei in die Regelaltersrente gehen können; früherer Renteneintritt ist mit Abschlägen möglich, z.B. als langjährig Versicherter (35 Jahre) oder besonders langjährig Versicherter (45 Jahre) mit 63 Jahren, allerdings mit Abzügen von der Rente. 

Neuer Rentenplan: Mit 61 in die Rente gehen nach 45 Jahren

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Welche Jahrgänge sind von der Rente mit 70 betroffen?

Eine mögliche Rente mit 70 würde vor allem jüngere Jahrgänge betreffen, wobei Experten den Jahrgang 1982 als erste Generation sehen, die bei einer schrittweisen Anhebung ab 2029 vollständig betroffen wäre, da diese dann 2052 70 wird; auch nachfolgende Generationen (Millennials, Gen Z), also ab 1982 geboren, sind stark betroffen. Ältere Jahrgänge (Babyboomer) sind davon nicht betroffen, da sie bis zur Einführung bereits im Ruhestand wären, aber Jahrgänge 1965-1981 könnten durch beschleunigte politische Entscheidungen eventuell auch betroffen werden. 

Wann kann ich frühestens in Rente gehen Tabelle?

Frühestens in Rente gehen können Sie je nach Geburtsjahr und Versicherungsjahren, oft mit Abschlägen vor der Regelaltersgrenze (aktuell steigt diese auf 67) oder abschlagsfrei mit 45 Versicherungsjahren (z.B. Jahrgang 1964 kann mit 65 abschlagsfrei in Rente). Für die "Rente mit 63" müssen Sie meist 45 Jahre Versicherungszeit haben, wobei die Altersgrenze für jüngere Jahrgänge steigt (z.B. Jahrgang 1958 kann mit 64 abschlagsfrei rein).
Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihren Rentenbeginn berechnen können, basierend auf Ihren persönlichen Daten. 

Wann kann ich in Rente gehen Oliver Noelting?

Der Norddeutsche ist Softwareentwickler und Betreiber von frugalisten.de. Dort bringt Noelting seinen Lebensplan näher und sorgt für Vernetzung von Fans des Lebensstils. Mit 40 will er in Rente gehen – aktuell ist er auf dem besten Weg, sein Ziel zu erreichen.

Welche Jahrgänge dürfen noch vor 67 in Rente gehen?

Altersrente nach 35 Versicherungsjahren

Alle Versicherten der Jahrgänge 1949 bis 1963 können noch vor ihrem 67. Geburtstag ohne Abschläge in Rente gehen. Das Rentenalter wird schrittweise angehoben. Für alle, die 1964 oder später geboren sind, liegt das Renteneintrittsalter auch nach 35 Beitragsjahren bei 67 Jahren.

Sind die letzten 5 Jahre wichtig für die Rente?

Die letzten 5 Jahre vor der Rente zählen für die Rentenhöhe nicht magisch mehr, da die Rentenberechnung auf dem gesamten Berufsleben basiert; ABER sie sind extrem wichtig für die optimale Gestaltung des Ruhestands, da hier noch finanzielle, rechtliche (z.B. Abschläge, Altersteilzeit) und steuerliche Entscheidungen getroffen werden können, die den Start ins Rentenalter maßgeblich beeinflussen und Lücken schließen. Wer diese Phase nicht nutzt, um Rentenansprüche zu prüfen, Steuern zu optimieren oder das Portfolio anzupassen, verpasst die letzte Chance, den Ruhestand finanziell zu sichern und die Weichen für mehr Lebensqualität zu stellen. 

In welchen Jahrgängen droht die Rente mit 70?

Eine "Rente mit 70" ist aktuell noch nicht die Regel, aber falls das Renteneintrittsalter weiter steigt, wären Jahrgänge ab 1982 die ersten, die voll betroffen wären, da sie 2052 das 70. Lebensjahr erreichen würden; diese Debatte wird durch steigende Lebenserwartung und aktuelle politische Vorschläge (z.B. von der CDU) angeheizt, die eine Kopplung der Regelaltersgrenze an die Lebenserwartung vorsehen. 

Ab welchem Alter kann man abschlagsfrei in Rente gehen?

Abschlagsfrei in Rente geht man in Deutschland entweder mit der Regelaltersgrenze (steigt bis 67) oder über die "Rente für besonders langjährig Versicherte" nach 45 Jahren Wartezeit, wobei das Alter hier schrittweise auf 65 Jahre angehoben wird, je nach Geburtsjahrgang. Wer 1964 oder später geboren wurde, kann mit 65 Jahren nach 45 Jahren Wartezeit abschlagsfrei in Rente gehen (sogenannte "Rente mit 65"), während für frühere Jahrgänge die Altersgrenze stufenweise höher liegt (z.B. 64 Jahre und 8 Monate für 1962 Geborene). 

Was ändert sich 2026 bei der Rente?

2026 steigt der Steuergrundfreibetrag auf 12.348 Euro. Für Neurentner steigt der steuerpflichtige Anteil der Rente ebenfalls: Menschen, die 2026 in Rente gehen, müssen diese zu einem Anteil von 84 Prozent versteuern.

Wie realistisch ist die Rente mit 70?

Denn die Rente mit 70 kann sich lohnen: Wer den Rentenbeginn von 67 auf 70 verschiebt, erhält lebenslang 18 Prozent mehr Rente. Geht man später in Rente, steigt die gesetzliche Rente steigt spürbar an: Für jeden Monat, den der Rentenbeginn aufgeschoben wird, erhöht sich die monatliche Rente um 0,5 Prozent.

Wann dürfen 1970 geborene in Rente gehen?

Für 1970 Geborene steigt die Regelaltersgrenze auf 67 Jahre, was bedeutet, dass die Regelaltersrente im Jahr 2037 beginnt, aber mit 67 Jahren erreicht wird. Es gibt aber Möglichkeiten, früher in Rente zu gehen: Mit 45 Beitragsjahren (besonders langjährig Versicherte) kann der Rentenbeginn ohne Abschläge auf 65 Jahre vorgezogen werden, und für Schwerbehinderte ist dies ebenfalls möglich.
 

Was ist besser, die Rente mit Schwerbehindertenausweis oder die mit 45 Jahren Wartezeit?

Ob mit Schwerbehindertenausweis oder 45 Versicherungsjahren in der Deutschen Rentenversicherung: Mit beiden Varianten kommen Sie zwei Jahre früher in die abschlagsfreie Rente. So viel zu den Gemeinsamkeiten. Wenn Sie noch früher Ihren Ruhestand antreten möchten, ist die Option mit Schwerbehinderung deutlich besser.

Was ist die 3. Regel für den Ruhestand?

Die 3%-Regel

Am anderen Ende des Spektrums gehen manche Rentner auf Nummer sicher und entnehmen 3–3,5 % ihres Vermögens . Dieser konservative Ansatz kann besser geeignet sein, wenn: Sie frühzeitig in Rente gehen und Ihr Geld länger reichen soll; Sie planen, Ihren Erben etwas zu hinterlassen.

Welche Jahrgänge müssen bis zum 67. Lebensjahr arbeiten?

Alle Jahrgänge ab 1964 müssen in Deutschland bis 67 arbeiten, um die Regelaltersrente ohne Abschläge zu erhalten; für frühere Jahrgänge wird das Renteneintrittsalter schrittweise von 65 auf 67 Jahre angehoben, wobei der Jahrgang 1963 mit 66 Jahren und 10 Monaten in Rente gehen kann. 

Welche Tricks gibt es, um früher in Rente zu gehen?

Um früher in Rente zu gehen, gibt es legale Wege wie die Rente für langjährig Versicherte (45 Jahre), Schwerbehinderung (ab 50 % GdB) oder Altersteilzeit, die Abschläge vermeiden oder reduzieren können, sowie die Möglichkeit, freiwillige Beiträge zu zahlen, um Abschläge auszugleichen, oder die Zeit durch Arbeitslosengeld (ALG I) zu überbrücken; auch Arbeitszeitkonten sind eine Option, um die Zeit bis zum Rentenbeginn zu verkürzen, ohne sofort abschlagsfrei zu sein. 

Wie viele Rentenpunkte bekomme ich für 10.000 €?

Mit 10.000 € Jahreseinkommen erhalten Sie abhängig vom Jahr und dem Durchschnittsentgelt rund 0,2 Rentenpunkte pro Jahr; beispielsweise 2025 sind es mit dem Durchschnitt von 50.493 € genau 0,198 Rentenpunkte (10.000 € / 50.493 €). Diese Zahl wird berechnet, indem Ihr Bruttojahreseinkommen durch das aktuelle Durchschnittsentgelt aller Versicherten geteilt wird.
 

Was ist die 4% Regel für den Ruhestand?

Die 4-Prozent-Regel ist eine Faustregel für den Ruhestand, die besagt, dass man jährlich 4 % des angesparten Vermögens entnehmen kann, um das Kapital über mindestens 30 Jahre zu erhalten, wobei der Betrag an die Inflation angepasst wird. Sie basiert auf der Forschung von William Bengen (1994) und gilt als nützliches Werkzeug, um den Finanzbedarf zu bestimmen, ist jedoch umstritten, da sie historische Daten nutzt und individuelle Umstände nicht berücksichtigt; eine flexible Entnahmestrategie wird oft empfohlen. 

In welchem Alter kann ich frühestens in Rente gehen?

Der früheste Rentenbeginn hängt vom Geburtsjahr ab, liegt aber für die meisten für die "Rente mit 63" (Jahrgänge vor 1964) bei frühestens 63 Jahren mit deutlichen Abschlägen, während für neuere Jahrgänge die Regelaltersgrenze stetig steigt (bis 67 Jahre) und eine abschlagsfreie Rente erst später möglich ist; spezielle Regelungen gelten für lang- und besonders langjährig Versicherte, die einen früheren Renteneintritt mit Abschlägen ermöglichen. 

Wer wäre von der Rente mit 70 betroffen?

Starres Modell: Ab Jahrgang 1982 vollständig betroffen

In diesem Szenario würde Rente mit 70 etwa 2052 erreicht. Voll getroffen wären dann alle Personen ab Jahrgang 1982, die erste volle Kohorte dieses Modells.

Kann ich 2025 noch mit 63 Jahren in Rente gehen?

Im Jahr 2025 erfüllen Sie die erste Voraussetzung von mindestens 45 Beitragsjahren. Sie sind im Jahr 2025 aber erst 61 Jahre alt und können daher noch nicht in den Ruhestand gehen. Mit Abschlägen können Sie die Rente mit 63 Jahren in Anspruch nehmen. Abschlagsfrei können Sie mit 65 Jahren in Rente gehen.

Warum ist der Jahrgang 1964 bei der Rente besonders?

Der Jahrgang 1964 ist bei der Rente besonders, weil er den Übergangspunkt markiert, an dem die schrittweise Anhebung der Regelaltersgrenze auf 67 Jahre abgeschlossen ist, und die speziellen, früheren Zugänge zur Rente ohne Abschläge (z. B. mit 63 Jahren) für frühere Jahrgänge enden, wodurch dieser Jahrgang die strengeren neuen Regeln voll trifft, aber auch von neuen Flexibilisierungen profitiert. Für sie gilt die Regelaltersgrenze von 67 Jahren, aber sie können bei 45 Versicherungsjahren immerhin noch mit 65 Jahren abschlagsfrei in Rente gehen – eine Option, die für nach 1964 Geborene (mit 45 Jahren) auch erst mit 67 möglich ist.