Welche Kostenerstattung bietet die ÖGK für Stoßwellentherapie?

Gefragt von: Hans-Heinrich Jürgens
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Die ÖGK übernimmt die Kosten für die Stoßwellentherapie nicht generell, sondern nur für sehr spezifische Indikationen wie Fersensporn (Fasciitis plantaris) und Kalkschulter (Tendinitis calcarea), wo sie einen Teilbetrag pro Sitzung (oft ca. €58) erstattet, meist limitiert auf 10 Sitzungen innerhalb von 6 Monaten, wobei Patienten die Differenz selbst zahlen müssen oder eine private Zusatzversicherung benötigen. Für andere Beschwerden (Tennisarm, Achillessehne etc.) trägt die ÖGK die Kosten nicht, hier müssen Patienten die Behandlung selbst finanzieren oder auf eine private Zusatzversicherung hoffen.

Was zahlt die ÖGK bei Stoßwellentherapie?

Anbei finden Sie detaillierte Informationen zu den Rückerstattungen der Therapiekosten, der jeweiligen Krankenkassen: ÖGK: Nur für die Diagnosen Fersensporn und Kalkschulter werden pro Sitzung €58 rückerstattet, maximal jedoch 10 Sitzungen (5 pro Krankheitsfall) innerhalb von 6 Monaten.

Wann übernimmt die Krankenkasse die Kosten für eine Stoßwellentherapie?

Kosten Stoßwellentherapie. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen nur die Therapie des Fersensporns (seit dem 1.1.2019). Die Therapie des Tennisarms und anderer Beschwerden werden nicht übernommen und betragen pro Sitzung als fokussierte ESWT zwischen 86€ und 198€ und als radiale ESWT zwischen 15€ und 34€.

Was kostet in Österreich eine Stoßwellentherapie?

Die Kosten für eine Stoßwellentherapie liegen bei 80 Euro pro Behandlung. Wie viele Behandlungen tatsächlich notwendig beziehungsweise empfehlenswert sind, wird im persönlichen Aufklärungsgespräch erarbeitet.

Welche Versicherung zahlt Stoßwellentherapie?

Die Kosten für eine Stoßwellentherapie bei orthopädischen Erkrankungen werden in der Regel von den privaten Krankenversicherungen übernommen.

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Wie teuer ist eine Stoßwellentherapie beim Orthopäden?

Eine Stoßwellentherapie beim Orthopäden kostet pro Sitzung meist zwischen 80 € bis 300 € (fokussiert: 80-198€, radial: 15-34€), abhängig von Art der Stoßwelle, Diagnose und Aufwand, da gesetzliche Krankenkassen oft nur den Fersensporn übernehmen und der Rest als IGeL-Leistung gilt. Oft sind mehrere Sitzungen nötig (ca. 3-5) und private Kassen übernehmen die Kosten bei vorheriger Absprache eher. 

Wie viele Sitzungen Stoßwellentherapie?

Für eine Stoßwellentherapie sind meist 3 bis 6 Sitzungen üblich, oft im Abstand von etwa einer Woche, wobei die genaue Anzahl stark vom individuellen Krankheitsbild (wie Fersensporn, Kalkschulter) und dem Ansprechen auf die Behandlung abhängt; viele Patienten spüren bereits nach 3-4 Sitzungen deutliche Besserung, und eine Sitzung dauert meist nur 10-20 Minuten.
 

Wie viel zahlt die ÖGK bei Physiotherapie?

Sie müssen das Honorar für die Behandlungen zunächst selbst bezahlen und können dann um Kostenerstattung ansuchen. Die Kostenerstattung beträgt 80 Prozent jenes Tarifes, den die ÖGK einer Vertragsphysiotherapeutin bzw. einem Vertragsphysiotherapeuten für dieselbe Leistung bezahlt.

Wie viele Minuten dauert eine Stoßwellentherapie?

Die Stoßwellentherapie findet ambulant und ohne Narkose statt. Eine Sitzung dauert je nach Krankheitsbild zwischen 10 und 20 Minuten, ggf. sind mehrere Sitzungen nötig. Das Stoßwellentherapiegerät wird auf die zu behandelnde Stelle aufgelegt, dabei sind die Schallwellen deutlich hörbar.

Wer darf Stoßwellentherapie durchführen in Österreich?

Ausgenommen von der Durchführung durch Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten sind aber jene Indikationen, bei denen eine fachgerechte radiale Stoßwellentherapie unmittelbar mit einer Anästhesie verbunden ist. In diedem Fall bleibt die radiale Stoßwellentherapie der Ärztin / dem Arzt vorbehalten.

Welche Nebenwirkungen hat die Stoßwellentherapie?

Stoßwellentherapie ist meist gut verträglich, kann aber kurzzeitig Schmerzen, Rötungen, Schwellungen oder leichte Blutergüsse (Hämatome) verursachen, oft begleitet von einer Erstverschlimmerung der Beschwerden, was als Zeichen der angeregten Heilung gilt und meist nach wenigen Tagen abklingt. Schwere Nebenwirkungen sind selten, aber es können auch krampfartige Schmerzen auftreten (besonders bei Nierensteinen) oder eine Blutdruckerhöhung.
 

Wie hoch sind die Kosten für eine Stoßwellentherapie?

Die TK übernimmt die Kosten für Stoßwellentherapie nur in bestimmten Fällen, hauptsächlich bei Fersensporn, ansonsten müssen Sie die Kosten meist selbst tragen (ca. 50–200 € pro Sitzung, oft 3–5 Sitzungen). Manchmal gibt es Bezuschussungen oder Kostenübernahmen bei bestimmten Indikationen (z.B. Fersensporn) nach G-BA-Beschluss, fragen Sie am besten direkt bei der Techniker Krankenkasse nach oder bei einem Arzt, ob eine Leistung als Ausnahme möglich ist, da es sich oft um eine Privatleistung handelt. 

Welche Alternativen gibt es zur Stoßwellentherapie?

Alternativen zur Stoßwellentherapie umfassen physikalische Therapien wie Ultraschalltherapie, TENS-Geräte und Wärme/Kälteanwendungen, manuelle Therapien wie Osteopathie/Chiropraktik, Komplementärmedizin wie Akupunktur/TCM sowie Bewegungstherapie (Yoga, Tai-Chi) und pflanzliche Mittel wie Arnika – oft kombiniert, um Schmerzen zu lindern und Heilung zu fördern, besonders bei muskulären und bindegewebigen Problemen. 

Wann bekommt man eine Stoßwellentherapie von der Kasse übernommen?

Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten nur in wenigen Fällen. Bei der Stoßwellentherapie entfernen Druckwellen Ablagerungen wie Verkalkungen an Gelenken, zertrümmern aber auch Nierensteine. Ein Stoßwellentherapiegerät erzeugt außerhalb des Körpers Druckwellen, die Muskeln, Gewebe und Haut nicht schädigen.

Wie viel bekomme ich von der ÖGK zurück?

Die ÖGK erstattet die Kosten eines Wahlarztes oder einer Wahlärztin grundsätzlich in der Höhe von 80 Prozent jenes Betrages, den die ÖGK bei Inanspruchnahme eines entsprechenden Vertragspartners bzw. einer Vertragspartnerin aufwenden hätte müssen, jedoch nicht mehr als die tatsächlichen Kosten.

Wie lange sollte man sich nach einer Stoßwellentherapie schonen?

Nach einer Stoßwellentherapie sollten Sie sich ein bis zwei Tage schonen. Sportliche Tätigkeiten, die die zu behandelnde Region belasten, sollten für ein paar Tage pausiert werden. Mit einer Arbeitsunfähigkeit ist aber nicht zu rechnen.

Was darf man nach Stoßwellentherapie nicht machen?

Was muss ich nach einer Stoßwellentherapie beachten? Vermeiden Sie übermäßige Belastung oder intensive sportliche Aktivitäten des behandelten Körperteils für mindestens 24 bis 48 Stunden nach der Sitzung. Dies gibt dem Gewebe Zeit, sich zu regenerieren und auf die Stoßwellen zu reagieren.

Was kostet eine Stoßwellentherapie beim Orthopäden?

Eine Stoßwellentherapie beim Orthopäden kostet pro Sitzung meist zwischen 80 € bis 300 € (fokussiert: 80-198€, radial: 15-34€), abhängig von Art der Stoßwelle, Diagnose und Aufwand, da gesetzliche Krankenkassen oft nur den Fersensporn übernehmen und der Rest als IGeL-Leistung gilt. Oft sind mehrere Sitzungen nötig (ca. 3-5) und private Kassen übernehmen die Kosten bei vorheriger Absprache eher. 

Wie lange dauert die Verschlimmerung nach Stoßwellentherapie?

Die Erstverschlimmerung nach einer Stoßwellentherapie ist meist kurz und heftig, oft vergleichbar mit Muskelkater, und klingt typischerweise innerhalb von 24 bis 48 Stunden, maximal bis zu 3 Tagen, ab. Diese vorübergehende Zunahme von Schmerzen oder Druckgefühl ist ein Zeichen dafür, dass der Heilungsprozess startet, sollte aber nicht länger anhalten. Bei anhaltenden oder sich verstärkenden Beschwerden (länger als 3 Tage), starken Schwellungen, Blutergüssen oder Fieber sollten Sie Ihren Arzt kontaktieren. 

Wie lange dauert die Kostenrückerstattung der ÖGK?

Wie lange dauert die Kostenrückerstattung? Laut aktueller Aussage der ÖGK werden WAHonline-Honorarnoten in allen Bundesländern grundsätzlich binnen maximal 14 Tagen rückerstattet.

Was zahlt die Krankenkasse für 20 Minuten Physiotherapie?

21,43 € 2,14 20601 Krankengymnastik in der Gruppe mit 2 bis 5 Patienten Regelbehandlungszeit: Richtwert: 20 bis 30 Minuten. 9,59 € 0,96 20805 Krankengymnastik in der Gruppe bei cerebral bedingten Funk- tionsstörungen für Kinder bis 14 Jahre (2 bis 4 Kinder) Regelbehandlungszeit: Richtwert 20 bis 30 Minuten.

Wie bekomme ich Geld von der Krankenkasse zurück?

Geld von der Krankenkasse zurückbekommen geht über zwei Wege: Entweder durch eine Beitragsrückerstattung (wenn Sie gesund waren und Beiträge zurückerhalten) oder durch die Kostenerstattung (wenn Sie Kosten für selbst bezahlte Leistungen einreichen, meist bei Wahlarzt oder bestimmten Extras), wobei Sie Rechnungen einreichen, die Kasse prüft und den erstattungsfähigen Betrag auszahlt. Viele Kassen bieten auch spezielle Tarife an, bei denen Sie bei Nicht-Inanspruchnahme von Leistungen Geld zurückbekommen (z.B. BARMER, DAK). 

Wie lange dauert es, bis Stoßwellentherapie wirkt?

Die Stoßwellentherapie wirkt nicht sofort, sondern kurbelt die körpereigenen Heilungsprozesse an; erste Verbesserungen spürt man meist nach einigen Wochen (2-3) bis Monaten, oft nach 1-3 Sitzungen, mit einer deutlichen Schmerzlinderung und Beschwerdefreiheit bei bis zu 75 % der Patienten, wobei die vollständige Wirkung und Beurteilung des Erfolgs bis zu 3 Monate dauern kann und eine anfängliche leichte Verschlimmerung ein Zeichen der Heilung ist. 

Wie sinnvoll ist eine Stoßwellentherapie?

Ja, Stoßwellentherapie ist in der Orthopädie oft sehr sinnvoll, besonders bei chronischen Schmerzen und Sehnenproblemen wie Fersensporn oder Tennisarm, da sie die körpereigene Heilung anregt, die Durchblutung fördert und eine gute Alternative zu Operationen oder Medikamenten darstellt, allerdings muss der Erfolg je nach Indikation variieren und erfordert oft mehrere Sitzungen. Die Methode ist regenerativ, schmerzreduzierend und kann bei bestimmten Erkrankungen (z. B. Fersenschmerz) von Krankenkassen übernommen werden.
 

In welchen Abständen sollte man Stoßwellentherapie machen?

Bei der Stoßwellentherapie sind die Abstände zwischen den Sitzungen meist 1 bis 2 Wochen, oft sind 3 bis 5 Sitzungen insgesamt nötig, wobei die genauen Intervalle und die Anzahl vom Krankheitsbild abhängen; kürzere Pausen (z.B. eine Woche) sind bei Sehnenproblemen häufig, während längere Abstände bei chronischen oder hartnäckigen Fällen in Betracht gezogen werden können, wobei die Regenerationsprozesse angestoßen werden sollen.