Welche Steuerunterlagen kann ich 2025 entsorgen?

Gefragt von: Andreas Frank
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Mit Jahresbeginn 2025 können somit Buchhaltungsdaten, Jahresabschlüsse und Inventarlisten bis einschließlich 2014 entsorgt werden. 8 Jahre beträgt ab 2025 die neue Aufbewahrungsfrist für Buchungsbelege.

Welche Akten sollte man 2025 entsorgen?

Unter die sechsjährige Aufbewahrungspflicht fallen Geschäftsbriefe und Dokumente, die steuerlich weniger relevant sind. Handels- und Geschäftsbriefe – dazu zählen Angebote, Bestellungen und Schriftverkehr – sowie Lohnunterlagen aus dem Jahr 2018 ab Januar 2025 entsorgt werden.

Welche Steuerunterlagen dürfen 2025 vernichtet werden?

Alle Unterlagen, die unter die 10-Jahres-Frist fallen und bis zum 31. Dezember 2014 erstellt werden, können 2025 vernichtet werden. Ebenso können alle Unterlagen entsorgt werden, die unter die 6-Jahres-Frist fallen und bis zum 31.

Welche neuen Aufbewahrungsfristen gelten ab 2025?

Seit 2025 gelten für verschiedene Dokumente neue Aufbewahrungsfristen. Diese sind nun in Aufbewahrungsfristen von 10, 8 und 6 Jahren unterteilt. Die Aufbewahrungsfrist von 8 Jahren wurde mit Beginn des Jahres 2025 eingeführt.

Wie lange muss man Steuerunterlagen bei einer Privatperson aufheben?

Wie lange Steuerunterlagen aufheben als Privatperson? Sie sollten Ihre Steuerunterlagen 4 Jahre lang aufheben. Wenn Sie sehr viel verdienen (mehr als 500.000 Euro im Jahr), sind es 6 Jahre.

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Kann ich alte Lohnabrechnungen wegschmeißen?

Ja, alte Lohnabrechnungen können Sie wegschmeißen, aber erst nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist von sechs Jahren für steuerrelevante Unterlagen, was bedeutet: Abrechnungen von 2019 können Sie ab 2025 entsorgen; aber empfohlen wird, sie bis zum Renteneintritt aufzubewahren, da sie als wichtiger Nachweis für Rentenansprüche, Steuerprüfungen, Kreditanträge oder bei der Kontenklärung mit der Rentenversicherung dienen. Prüfen Sie die Abrechnung einmal, wenn sie kommt, und wenn alles stimmt, können Sie sie aufheben, bis die Frist abgelaufen ist, oder bis zur Rente archivieren, am besten digital. 

Wie lange sollte man Kontoauszüge als Privatperson aufheben?

Privatpersonen müssen Kontoauszüge nicht gesetzlich aufbewahren, aber es wird dringend empfohlen, sie mindestens drei Jahre zu behalten, um bei Streitigkeiten oder unerwarteten Forderungen (z.B. wegen Miete, Versicherungen, Versand) Belege für getätigte Zahlungen zu haben. Bei sehr hohen Einkünften (über 500.000 € p.a.) gilt eine gesetzliche Pflicht von sechs Jahren. 

Wie lange müssen Rechnungen ab 2025 aufbewahrt werden?

Die Frist zur Aufbewahrung für Buchungsbelege, wie Rechnungen und Kostenbelege, wird ab 2025 von zehn Jahren auf acht Jahre verkürzt. Die kürzere Aufbewahrungsfrist gilt für alle Buchungsbelege deren Aufbewahrungsfrist zu Beginn des Jahres 2025 noch nicht abgelaufen ist.

Welche Unterlagen müssen trotz digitaler Aufbewahrung auch in Papierform aufbewahrt werden?

Trotz des digitalen Fortschritts bleibt die gesetzliche Pflicht zur Aufbewahrung bestimmter Dokumente bestehen. Besonders für buchführungspflichtige Unternehmen wie Kapital- und Personengesellschaften sind die Vorgaben klar definiert: Handelsbücher, Inventare, Bilanzen und Buchungsbelege müssen archiviert werden.

Wie lange muss ich meine Steuererklärung aufbewahren?

Steuerunterlagen und Belege für das Finanzamt

Der Lohnsteuerhilfeverein empfiehlt, Steuerunterlagen noch 4 Jahre aufzuheben.

Wie kann man alte Steuerunterlagen entsorgen?

Sie können vertrauliche Dokumente schreddern oder in kleine Schnipsel zerreißen und anschließend im Hausmüll oder im Altpapier entsorgen. Am besten verteilen Sie die zerstörten Unterlagen auf beide Müllbehälter.

Wie lange sollte man Steuerdokumente aufbewahren?

Für eventuelle Auseinandersetzungen mit den Steuerbehörden macht es überdies Sinn, auch alle Steuerunterlagen als Beweismittel für zehn Jahre aufzubewahren. Für Handwerker-, Miet- und Arztrechnungen, aber auch für Lohnunterlagen gilt eine allgemeine Aufbewahrungsfrist von fünf Jahren.

Welche Unterlagen können 01.01 2025 vernichtet werden?

Welche Geschäftsunterlagen können 2025 vernichtet werden?

  • Aufzeichnungen aus 2014 und früher.
  • Inventare, die bis zum 31.12.2014 aufgestellt worden sind.
  • Jahresabschlüsse, Eröffnungsbilanzen und Lageberichte, die 2014 oder früher aufgestellt worden sind.
  • Buchungsbelege aus dem Jahre 2016 oder früher.

Welche Rechnungen kann ich 2025 entsorgen?

Die neue Frist gilt seit dem 01. Januar 2025 für alle Belege, die noch von der alten Aufbewahrungsfrist erfasst wurden. Konkret bedeutet das: Mit Jahresbeginn 2025 können Sie Belege aus den Jahren bis einschließlich 2016 löschen beziehungsweise schreddern.

Wie lange müssen Gehaltsabrechnungen aufbewahrt werden?

Für Arbeitnehmer gibt es keine gesetzliche Pflicht, aber es wird empfohlen, Gehaltsabrechnungen bis zum Renteneintritt aufzubewahren, da sie für Rentenansprüche, Kredite oder Steuerangelegenheiten wichtig sind. Für Arbeitgeber gelten gesetzliche Fristen von sechs bis zehn Jahren, abhängig von den Unterlagen (z.B. § 41 EStG, § 147 AO).
 

Wie lange muss man Steuerunterlagen privat aufheben?

Steuerunterlagen sollten nach Abgabe der Steuererklärung mindestens vier Jahre lang aufbewahrt werden, manchmal sogar länger. Jede/r Deutsche hat im Schnitt sieben Ordner mit unzähligen Rechnungen, Quittungen, Nachweisen und Verträgen bei sich zuhause stehen.

Was ändert sich 2025 bei Rechnungen?

Ab 2025 wird in Deutschland die elektronische Rechnung (E-Rechnung) im B2B-Bereich verpflichtend, was bedeutet, dass Unternehmen ab 1. Januar 2025 E-Rechnungen empfangen müssen. Die neuen Regeln, die durch das Wachstumschancengesetz eingeführt wurden, legen fest, dass strukturierte Formate wie XRechnung oder ZUGFeRD 2.0 bevorzugt werden, auch wenn es Übergangsfristen gibt, in denen Papier- oder PDF-Rechnungen noch erlaubt sind, wenn der Empfänger zustimmt. Ab 2027 müssen Unternehmen dann auch selbst E-Rechnungen ausstellen können, wobei ab 2028 die neuen Formatvorgaben verbindlich sind.
 

Soll man alte Kontoauszüge schreddern?

Kontoauszüge können Sie nach Ablauf der entsprechenden Aufbewahrungsfristen oder -empfehlungen vernichten. Die Verbraucherzentralen empfehlen, ausgedruckte Bankauszüge zu schreddern und im Papiermüll zu entsorgen. Wer digital gespeicherte Kontoauszüge löschen will, sollte sicherstellen, dass dies endgültig geschieht.

Welche Unterlagen sollte man wegschmeißen?

Diese Unterlagen mit 8-jähriger Aufbewahrungsfrist können Sie vernichten (Auszug):

  • Rechnungen.
  • Quittungen.
  • Kassenbons.
  • Lieferscheine.
  • Frachtbriefe.
  • Kontoauszüge.
  • Eigenbelege.
  • Notbelege.

Soll ich alte Kontoauszüge vernichten?

Auch wenn es sich um alte Kontoauszüge handelt, sollten sie vernichtet werden .

Welche Unterlagen sollte man von Verstorbenen aufbewahren?

Nach einem Todesfall sollten Sie wichtige Dokumente wie Testamente, Verträge, Steuerunterlagen (mind. 4 Jahre), Rentenbescheide und Versicherungsunterlagen lebenslang oder zumindest bis zur vollständigen Abwicklung des Erbes aufbewahren, da diese für Erbschaft, rechtliche Klärungen, Rentenansprüche und finanzielle Angelegenheiten unerlässlich sind, wobei Geburts-/Heiratsurkunden und Zeugnisse ebenfalls langfristig relevant bleiben. Bewahren Sie Dokumente wie Arbeitsverträge, Rentenbescheide und Zeugnisse bis zum Renteneintritt auf, während Finanzunterlagen wie Steuerbescheide und Rechnungen für Behörden (z.B. 10 Jahre bei Gewerbe) eine längere Frist haben.
 

Kann ich alte Rentenbescheide entsorgen?

Nein, alte Rentenbescheide sollten Sie nicht einfach entsorgen, sondern idealerweise lebenslang aufbewahren, da sie für die spätere Rentenberechnung, bei steuerlichen Fragen, für Erbschaftsangelegenheiten oder bei Nachweisen über Versicherungszeiten (z.B. Kindererziehung, Arbeitslosigkeit) wichtig sein können; schreddern Sie sie besser, anstatt sie in den Papierkorb zu werfen. 

Ist es gefährlich, wenn man die Lohnabrechnung verloren hat?

Eine verlorene Lohnabrechnung ist zwar ärgerlich und kann bei Anträgen (z.B. Wohnungssuche, Behörden) Probleme machen, aber nicht direkt "gefährlich" im Sinne von Betrug, solange sie nicht in falsche Hände gerät und missbraucht wird; Sie müssen sich an den Arbeitgeber wenden, der zur Ausstellung neuer Abrechnungen verpflichtet ist, und bei Problemen mit dem Finanzamt klären, da die Daten dort elektronisch liegen.