Welche Unterlagen kann ich als Rentner entsorgen?

Gefragt von: Denise Schäfer-Groß
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Als Rentner können Sie viele Unterlagen entsorgen, die nicht für die Rente oder das Finanzamt relevant sind, sollten aber Rentenbescheide, Sozialversicherungsnachweise, Arbeitsunterlagen, Steuerunterlagen (mind. 4 Jahre) sowie Zeugnisse, Heirats-/Geburtsurkunden und Krankenversicherungsunterlagen lebenslang aufbewahren, um Rentenansprüche oder steuerliche Pflichten nachzuweisen. Kurzfristig entsorgbar sind z.B. Kassenbons (2 Jahre) und ältere Kontoauszüge (nach 3 Jahren).

Welche Papiere muss ich als Rentner aufbewahren?

Als Rentner müssen Sie vor allem Unterlagen zu Ihrem Berufsleben (Arbeitsverträge, Gehaltsabrechnungen, Sozialversicherungsnachweise) lebenslang aufbewahren, um Rentenlücken schließen zu können, sowie Rentenbescheide, Steuerunterlagen (wie Rentenbezugsmitteilungen) und Nachweise über andere Einkünfte oder Ausgaben, die für die Steuererklärung relevant sind, mindestens bis zum Ablauf der Einspruchsfristen bzw. länger. Wichtig sind auch Krankenversicherungsunterlagen und Unterlagen zu anderen Altersvorsorgen ( Riester, betriebliche Altersvorsorge).
 

Wie lange muss ich als Rentner Lohnabrechnungen aufbewahren?

Als Rentner müssen Sie Lohnabrechnungen nicht gesetzlich aufbewahren, aber es ist dringend empfohlen, sie bis zur endgültigen Rentenfestsetzung oder sogar lebenslang aufzubewahren, da sie als wichtige Nachweise für Rentenlücken, Fehler oder Zeiten (wie Kindererziehung), die nicht automatisch ins Rentenkonto fließen, dienen können, um Ihre Ansprüche gegenüber der Rentenversicherung zu sichern. Normalerweise gelten für lohnsteuerpflichtige Unterlagen zwar 6 Jahre (für das Finanzamt) oder 10 Jahre (für die Gewinnermittlung), aber die Rentenversicherung benötigt diese Nachweise oft länger. 

Kann ich alte Rentenbescheide entsorgen?

Nein, alte Rentenbescheide und zugehörige Unterlagen sollten Sie nicht einfach entsorgen, sondern lebenslang aufbewahren, da sie für die Klärung Ihres Rentenanspruchs entscheidend sind, falls die Rentenversicherung Lücken hat oder Nachweise benötigt werden, insbesondere bei wichtigen Zeiten wie Kindererziehung oder Arbeitslosigkeit. Es gibt keine gesetzliche Pflicht, aber es ist dringend empfohlen, Renteninformationen, Gehaltsabrechnungen, Arbeitsverträge und Sozialversicherungsnachweise bis zum Renteneintritt und darüber hinaus zu behalten, da die Rentenversicherung selbst nur begrenzte Aufbewahrungsfristen hat.
 

Wie kann ich Kontoauszüge ohne Schredder entsorgen?

Alte Kontoauszüge aus dem Kontoauszugdrucker sollten im Restmüll entsorgt werden. Handelt es sich um Ausdrucke aus dem Online-Banking auf Papier, können Sie diese ins Altpapier geben.

Wie Du PAPIERE entsorgst - was kann weg, was nicht? #aufbewahrungspflicht

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Kann ich alte Lohnabrechnungen wegschmeißen?

Ja, alte Lohnabrechnungen können Sie wegschmeißen, aber erst nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist von sechs Jahren für steuerrelevante Unterlagen, was bedeutet: Abrechnungen von 2019 können Sie ab 2025 entsorgen; aber empfohlen wird, sie bis zum Renteneintritt aufzubewahren, da sie als wichtiger Nachweis für Rentenansprüche, Steuerprüfungen, Kreditanträge oder bei der Kontenklärung mit der Rentenversicherung dienen. Prüfen Sie die Abrechnung einmal, wenn sie kommt, und wenn alles stimmt, können Sie sie aufheben, bis die Frist abgelaufen ist, oder bis zur Rente archivieren, am besten digital. 

Was gehört alles in den Rentenordner?

Rentenordner – Was gehört hinein?

  • Gesetzliche Altersvorsorge: Sozialversicherungsbescheinigungen als Nachweis für Rentenbeiträge. ...
  • Private Altersvorsorge: Riester-, Rürup- oder Lebensversicherungsverträge. ...
  • Ausbildung und Beruf: ...
  • Prognosen und Übersichten:

Was soll ich mit meiner alten Rente tun?

Übertragung auf ein IRA-Konto

Sie können das Guthaben Ihres alten Plans in ein traditionelles oder ein Roth-IRA-Konto übertragen. Die meisten IRA-Konten bieten eine breite Palette kostengünstiger Anlagemöglichkeiten. Durch die Übertragung Ihres Planguthabens in ein IRA-Konto können Sie all Ihre Anlagen in einem Konto zusammenfassen und leichter verwalten.

Wie lange muss ein Rentner Kontoauszüge aufbewahren?

Für ihre Unterlagen gilt eine Aufbewahrungsfrist von sechs Jahren. Auch wenn Sie nicht von der Ausnahmeregelung betroffen sind, sollten Sie Ihre Kontoauszüge mindestens drei Jahre lang aufheben.

Welche Unterlagen sollte man von Verstorbenen aufbewahren?

Nach einem Todesfall sollten Sie wichtige Dokumente wie Testamente, Verträge, Steuerunterlagen (mind. 4 Jahre), Rentenbescheide und Versicherungsunterlagen lebenslang oder zumindest bis zur vollständigen Abwicklung des Erbes aufbewahren, da diese für Erbschaft, rechtliche Klärungen, Rentenansprüche und finanzielle Angelegenheiten unerlässlich sind, wobei Geburts-/Heiratsurkunden und Zeugnisse ebenfalls langfristig relevant bleiben. Bewahren Sie Dokumente wie Arbeitsverträge, Rentenbescheide und Zeugnisse bis zum Renteneintritt auf, während Finanzunterlagen wie Steuerbescheide und Rechnungen für Behörden (z.B. 10 Jahre bei Gewerbe) eine längere Frist haben.
 

Wie lange muss ich Rentenbescheide von Verstorbenen aufbewahren?

Für Rentenunterlagen Verstorbener gibt es keine starre gesetzliche Frist, aber eine Aufbewahrung von mindestens 5 Jahren nach dem Tod ist ratsam, um Ansprüche zu klären und Steuern zu verwalten; wichtige Dokumente wie Rentenbescheide, Sozialversicherungsnachweise und Zeugnisse sollten jedoch idealerweise bis zur Klärung der Erbangelegenheiten oder sogar lebenslang aufbewahrt werden, da sie für Erben und spätere Rentenansprüche relevant sein können. 

Welche Unterlagen sollte man lebenslang aufheben?

Lebenslange Aufbewahrungsfrist für folgende Dokumente

  • Standesamtliche Dokumente wie Geburts- und Heiratsurkunden.
  • Renten- und Sozialversicherungsunterlagen.
  • Zeugnisse.
  • Krankenversicherungsunterlagen.
  • Dokumente über Immobilienkäufe und Grundbuchauszüge.

Wie lange muss man Gehaltsabrechnungen nach Renteneintritt aufbewahren?

Die Gehaltsabrechnungen dienen als Nachweis für die korrekte Abrechnung von Gehältern und Sozialversicherungsbeiträgen. Wie lange sollte man Lohnabrechnungen aufbewahren? Die Aufbewahrungsfrist für Lohnabrechnungen in Deutschland beträgt in der Regel sechs Jahre.

Wie lange hebt man alte Versicherungsunterlagen auf?

Versicherungsunterlagen sollten Sie mindestens so lange aufbewahren, wie der Vertrag läuft, und danach noch mindestens drei Jahre, da dies die allgemeine Verjährungsfrist ist (§ 195 BGB). Wichtige Unterlagen wie Sozialversicherungsnachweise oder Verträge zur Altersvorsorge (Renten-, Berufsunfähigkeitsversicherung) sogar bis zur Rente oder lebenslang, da diese Ihre Rentenansprüche belegen können. Nach Ablauf der Fristen entsorgen Sie die Dokumente sicher (z. B. mit einem Aktenvernichter).
 

Welche Unterlagen sollte man nach dem Renteneintritt aufbewahren?

Als Rentner müssen Sie vor allem Unterlagen zu Ihrem Berufsleben (Arbeitsverträge, Gehaltsabrechnungen, Sozialversicherungsnachweise) lebenslang aufbewahren, um Rentenlücken schließen zu können, sowie Rentenbescheide, Steuerunterlagen (wie Rentenbezugsmitteilungen) und Nachweise über andere Einkünfte oder Ausgaben, die für die Steuererklärung relevant sind, mindestens bis zum Ablauf der Einspruchsfristen bzw. länger. Wichtig sind auch Krankenversicherungsunterlagen und Unterlagen zu anderen Altersvorsorgen ( Riester, betriebliche Altersvorsorge).
 

Kann ich alte Renteninformationen entsorgen?

die Renteninformation dient in erster Linie der Planung Ihrer Altersvorsorge. Wenn Sie bereits in Altersrente sind, können Sie die angesammelten Renteninformationen ruhigen Gewissens entsorgen.

Was ist die 4. Regel für Renten?

Die 4%-Regel (oder sind es 4,7%?). Die Bengen-Regel basiert auf historischen Daten von 1926 bis 1976 und geht davon aus, dass das Rentenvermögen zu 50 % in Aktien und zu 50 % in Staatsanleihen investiert ist. Die Idee dahinter ist, dass im ersten Rentenjahr 4 % als Einkommen bezogen werden können .

Welche Unterlagen sollte man wegschmeißen?

Diese Unterlagen mit 8-jähriger Aufbewahrungsfrist können Sie vernichten (Auszug):

  • Rechnungen.
  • Quittungen.
  • Kassenbons.
  • Lieferscheine.
  • Frachtbriefe.
  • Kontoauszüge.
  • Eigenbelege.
  • Notbelege.

Wie viele Jahre prüft das Finanzamt zurück?

Wie viele Jahre darf das Finanzamt rückwirkend kontrollieren? Im Allgemeinen gilt, dass Steueransprüche vier Jahre nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem sie entstanden sind, verjähren. Allerdings gibt es zahlreiche Umstände, die diese Verjährungsfrist hemmen. Dies kann z.

Wie lange muss man einen Kfz-Steuerbescheid aufheben?

Bei der Festsetzung der Kraftfahrzeugsteuer handelt es sich um eine unbefristete Steuerfestsetzung. Der erstellte Steuerbescheid behält für die Folgejahre seine Gültigkeit.

Wie lange sollte man Kontoauszüge von Verstorbenen aufbewahren?

Für Kontoauszüge von Verstorbenen sollten Sie sich an der längsten Frist orientieren, die mindestens 10 Jahre beträgt, um steuerliche und erbrechtliche Belange abzudecken, auch wenn für Privatpersonen oft 3 Jahre als Richtwert genannt werden; idealerweise bewahren Sie diese bis zum Abschluss des Erbschaftsverfahrens und darüber hinaus für steuerliche Prüfungen auf, insbesondere wenn es um größere Vermögenswerte geht, und kommunizieren mit dem Finanzamt bei Unsicherheiten.
 

Wohin mit alten Steuerunterlagen?

Sie können vertrauliche Dokumente schreddern oder in kleine Schnipsel zerreißen und anschließend im Hausmüll oder im Altpapier entsorgen. Am besten verteilen Sie die zerstörten Unterlagen auf beide Müllbehälter.

Welche Akten darf ich 2025 vernichten?

Alle Unterlagen, die unter die 10-Jahres-Frist fallen und bis zum 31. Dezember 2014 erstellt werden, können 2025 vernichtet werden.