Welche Zahlungsmethoden akzeptiert Klarna?

Gefragt von: Grete Müller
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Klarna akzeptiert verschiedene Zahlungsmethoden, darunter Sofortzahlung (per Kreditkarte, Debitkarte, Bankkonto/Sofortüberweisung), Rechnungskauf (Zahlung innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt) und Ratenkauf (in 3 Teilzahlungen oder flexiblen Raten, oft mit Zinsen), wobei oft auch SEPA-Lastschrift oder das Verknüpfen von Debitkarten möglich ist. Die genauen Optionen hängen vom Händler ab, aber die Kernfunktionen umfassen flexibles Bezahlen nach Prüfung oder gestreckte Zahlungen.

Welche Zahlungsmodalitäten akzeptiert Klarna?

Klarna bietet flexible Zahlungsarten wie den Rechnungskauf (bis zu 30 Tage Zeit, zinsfrei), Ratenkauf (in flexible Raten teilen, oft zinsfrei bei 3 Raten), Sofort bezahlen (per Karte, Lastschrift) oder direkte Überweisung an. Die Hauptvorteile sind die Flexibilität und die Möglichkeit, die Ware erst zu prüfen, bevor gezahlt wird. Bei verspäteter Zahlung können jedoch Gebühren und Zinsen anfallen, daher ist die pünktliche Zahlung wichtig, um Kosten zu vermeiden. 

Wer akzeptiert Klarna?

Man kann mit Klarna bei unzähligen Online-Shops (wie Zalando, H&M, eBay, IKEA, MediaMarkt, Otto, Douglas) direkt am Checkout bezahlen, aber auch überall dort, wo Visa akzeptiert wird, wenn man die Klarna Kreditkarte nutzt, und sogar im stationären Handel per QR-Code in der App. Die Klarna App wird zum zentralen Tool, um bei Partnern einzukaufen, eine virtuelle Karte zu erstellen und Zahlungen zu verwalten. 

Was ist der Haken bei Klarna?

Der "Haken" bei Klarna liegt in den potenziell hohen Zinsen und Gebühren bei Ratenzahlungen, dem Risiko der Überschuldung durch einfache Bedienung, der Gefahr von Phishing und Betrug sowie der Möglichkeit, dass nicht bezahlte Rechnungen zu Inkassofällen führen können, die die Kreditwürdigkeit negativ beeinflussen. Besonders die Ratenkäufe können durch Zinsen (bis zu 14,8 %) teuer werden, und die einfache "Buy Now, Pay Later"-Funktion verleitet Konsumenten (insbesondere junge) dazu, mehr auszugeben, als sie sich leisten können, was zu „#KlarnaSchulden“ führt.
 

Was kann man alles über Klarna bezahlen?

Mit Klarna kann man fast alles bezahlen, was online und offline akzeptiert wird, von Mode (Zalando, H&M) über Elektronik (MediaMarkt) bis hin zu Lebensmitteln (Lidl), oft mit flexiblen Optionen wie Rechnung (30 Tage), Raten oder Sofortzahlung; Ausnahmen sind z.B. Geschenkgutscheine, staatliche Zahlungen, Glücksspiel oder medizinische Dienste, aber die Klarna Kreditkarte erweitert die Akzeptanz weltweit überall dort, wo Visa genutzt wird, außer beim Bargeldabheben. 

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Was ist der Nachteil an Klarna?

Die Nachteile von Klarna sind oft versteckte Kosten bei Ratenzahlungen (bis zu 14,8 % Zinsen), Mahngebühren bei Fristüberschreitung, Probleme mit Rückbuchungen und Mahnungen bei falschem Verwendungszweck, die Gefahr von Überschuldung, eine Abhängigkeit von guter Bonität (Schufa) und eingeschränkte Funktionen bei der Klarna Card (kein echtes Bargeld abheben). Auch können die Zahlungsfristen bei Rechnungskauf kurz sein und der Support wird teils kritisiert. 

Kann ich bei Amazon mit Klarna bezahlen?

Man kann nicht direkt mit Klarna bei Amazon bezahlen, aber du kannst einen kleinen Umweg über die Klarna App nutzen: Installiere die App, erstelle eine einmalige virtuelle Kreditkarte für den genauen Betrag deiner Amazon-Bestellung und gib diese Details dann im Amazon-Checkout als neue Kreditkarte ein, um mit Klarnas "Jetzt kaufen, später zahlen" Funktion zu shoppen. Eine Alternative ist der Kauf einer {Amazon-Geschenkkarte bei Drittanbietern https://www.startselect.com/de-de/info/amazon/amazon-mit-klarna-spater-bezahlen} über Klarna, die du dann bei Amazon einlöst. 

Warum steht Klarna in der Kritik?

Verbraucher:innen beschweren sich, weil korrekt bezahlte Rechnungen ohne für sie ersichtlichen Grund zurückgebucht werden. Die Folgen sind fatal, denn nachdem Klarna die Buchung rückgängig gemacht hat, werden die Forderungen an ein Inkassounternehmen weitergegeben und mit zusätzlichen Entgelten eingetrieben.

Ist Klarna sicherer als Paypal?

Beide Dienste, Klarna und PayPal, sind grundsätzlich sicher, bieten Käuferschutz und nutzen Verschlüsselung, aber PayPal gilt oft als robuster mit einem unabhängigeren System, während Klarna stärker auf die Bindung zum Online-Shop setzt und flexiblere Zahlungsoptionen wie Ratenkauf bietet, was bei Nichtbeachtung zu Zinsen führen kann. Die Sicherheit hängt stark vom individuellen Verhalten (Passwortstärke) und der gewählten Zahlungsart ab. 

Welche Bank steht hinter Klarna?

Klarna ist eine schwedische Digitalbank (Klarna Bank AB), die in Deutschland eine eigene Banklizenz besitzt und über eine deutsche Niederlassung verfügt, weshalb Kundengelder durch die schwedische Einlagensicherung geschützt sind. Für Zahlungen an Klarna (z.B. Rechnungsbegleichung) nutzt man oft eine deutsche IBAN der Deutschen Bank (DE13 7607 0012 0500 154 000), die jedoch nur zur Weiterleitung dient; die eigentliche Bank ist Klarna selbst.
 

Wie überweise ich an Klarna?

Um an Klarna zu überweisen, nutzt du am besten die Klarna App oder dein Online-Banking mit den spezifischen Daten aus deiner Rechnung, verwendest dafür immer den korrekten Verwendungszweck, da es sich um eine normale Überweisung handelt, oder du nutzt die direkten Zahlungsoptionen wie Lastschrift in der App/beim Check-out, um alles automatisch abwickeln zu lassen, was am einfachsten ist. 

Wie prüft Klarna die Bonität?

Klarna prüft die Bonität bei Kaufoptionen wie "Später bezahlen" und Ratenkauf durch eine Echtzeit-Bonitätsprüfung, die interne Daten (Zahlungshistorie, Ort) mit Abfragen bei Auskunfteien wie der SCHUFA kombiniert, um Ihre Kreditwürdigkeit zu ermitteln und innerhalb von Sekunden eine Entscheidung zu treffen. Diese Abfragen sind meist als "Soft Credit Checks" angelegt, die den Score wenig beeinflussen, aber bei Nichtzahlung oder bei der ersten Nutzung auch als Info-Eintrag erscheinen können. Bei Sofortzahlungen (Lastschrift, Sofortüberweisung) entfällt die Bonitätsprüfung. 

Welche Anbieter nutzen Klarna?

Man kann mit Klarna bei unzähligen Online-Shops (wie Zalando, H&M, eBay, IKEA, MediaMarkt, Otto, Douglas) direkt am Checkout bezahlen, aber auch überall dort, wo Visa akzeptiert wird, wenn man die Klarna Kreditkarte nutzt, und sogar im stationären Handel per QR-Code in der App. Die Klarna App wird zum zentralen Tool, um bei Partnern einzukaufen, eine virtuelle Karte zu erstellen und Zahlungen zu verwalten. 

Welche Karten werden von Klarna akzeptiert?

Klarna bietet hauptsächlich eine digitale Visa Kreditkarte an, die in der App verwaltet wird und weltweit einsetzbar ist, mit flexiblen Zahlungsoptionen (sofort, später oder Raten), aber auch eine physische Version mit verschiedenen Farben und Metalloptionen für Mitglieder (Core, Plus, Premium). Die Basis-Karte ist oft kostenlos, während spezielle Mitgliedschaften (Core, Plus, Premium) auch kostenpflichtige Metallkarten in bestimmten Farben (Silber, Roségold) beinhalten.
 

Warum lehnt Klarna meinen Rechnungskauf ab?

Sie können bei Klarna nicht mehr auf Rechnung bezahlen, weil oft eine schlechte Bonität, unbezahlte Altrechnungen, ein zu hoher Betrag, falsche oder abweichende Adressen (Liefer-/Rechnungsadresse), eine Überschreitung des Klarna-Limits oder technische Probleme vorliegen; Klarna prüft Ihre Kreditwürdigkeit (oft via SCHUFA) und Risikoprofil, weshalb eine einmalige Ablehnung auch zukünftige Käufe beeinflussen kann, aber nicht muss, und Sie sollten die Fehlermeldung prüfen. 

Wo kann ich ohne Klarna auf Rechnung bestellen?

Bei diesen Anbietern kann man auf Rechnung bestellen, ohne dass auf Klarna oder PayPal zurückgegriffen wird:

  • Amazon (mehr zur Monatsabrechnung bei Amazon)
  • LEGO (Spielwaren)
  • Sportscheck (Sportbekleidung)
  • Tchibo (Waren aus verschiedenen Kategorien)
  • Shop Apotheke (Online-Apotheke)
  • DocMorris (Online-Apotheke)

Was sind die Nachteile von Klarna?

Die Nachteile von Klarna sind oft versteckte Kosten bei Ratenzahlungen (bis zu 14,8 % Zinsen), Mahngebühren bei Fristüberschreitung, Probleme mit Rückbuchungen und Mahnungen bei falschem Verwendungszweck, die Gefahr von Überschuldung, eine Abhängigkeit von guter Bonität (Schufa) und eingeschränkte Funktionen bei der Klarna Card (kein echtes Bargeld abheben). Auch können die Zahlungsfristen bei Rechnungskauf kurz sein und der Support wird teils kritisiert. 

Welche Zahlungsmethoden gibt es bei Klarna?

Klarna bietet flexible Zahlungsarten wie den Rechnungskauf (bis zu 30 Tage Zeit, zinsfrei), Ratenkauf (in flexible Raten teilen, oft zinsfrei bei 3 Raten), Sofort bezahlen (per Karte, Lastschrift) oder direkte Überweisung an. Die Hauptvorteile sind die Flexibilität und die Möglichkeit, die Ware erst zu prüfen, bevor gezahlt wird. Bei verspäteter Zahlung können jedoch Gebühren und Zinsen anfallen, daher ist die pünktliche Zahlung wichtig, um Kosten zu vermeiden. 

Ist eine Ratenzahlung mit PayPal oder Klarna günstiger?

Die vermeintliche Bequemlichkeit hat ihren Preis. Bei Ratenzahlungen fallen oft hohe Zinsen an. Im Februar 2023 berechnete PayPal einen effektiven Jahreszins von 9,99%, während Klarna sogar 14,79% verlangte. Diese Zinssätze liegen deutlich über denen günstiger Ratenkredite bei Banken.

Was ist das Problem bei Klarna?

Probleme mit Klarna umfassen häufig Zahlungsablehnungen (Bonität, falsche Daten, zu hohe Beträge), technische Schwierigkeiten (Login, App), Probleme mit Rücksendungen/Reklamationen oder unerwartete Mahnungen nach eigentlich bezahlten Rechnungen, oft durch falsche Verwendungszwecke, was zu Inkassoforderungen führt. Bei Problemen sollte man Klarna direkt kontaktieren, den Händler einbeziehen, die App prüfen und bei unberechtigten Mahnungen schriftlich widersprechen und sich an Konsumentenschutz wenden. 

Hat Klarna Zugriff auf mein Bankkonto?

Ja, Klarna kann auf Ihr Konto zugreifen, aber nur, wenn Sie dem zustimmen, meistens zur Identitätsprüfung oder wenn Sie ein Bankkonto zur schnelleren Zahlungsabwicklung verknüpfen; dabei analysiert Klarna oft die letzten 30 Tage Ihrer Kontobewegungen, um Ihre Kreditwürdigkeit zu prüfen und das Zahlungserlebnis zu personalisieren, was zu Diskussionen mit Verbraucherschützern geführt hat, aber für schnelle Zahlungen notwendig sein kann.
 

Kann man Klarna Rechnung mit Überweisung bezahlen?

Ja, du kannst eine Klarna-Rechnung per manueller Überweisung bezahlen, indem du den Betrag an die von Klarna angegebene IBAN (oft eine spezifische Klarna-IBAN für Deutschland) sendest, aber achte darauf, dass jede Rechnung eine eigene, eindeutige Zahlungsreferenz (Verwendungszweck) hat, die du unbedingt angeben musst, damit deine Zahlung richtig zugeordnet wird, was in der Klarna App oder online im Bestellverlauf zu finden ist. Sei dir bewusst, dass die Bearbeitung etwas dauern kann, weshalb du eine Zahlungserinnerung bekommen könntest, auch wenn du schon überwiesen hast. 

Wo kann man überall mit Klarna bezahlen?

Mit Klarna kann man fast überall bezahlen: Direkt bei vielen Online-Shops (wie Zalando, H&M, Saturn, IKEA), indem man das Klarna-Logo am Checkout wählt, oder weltweit mit der Klarna Kreditkarte, die überall dort funktioniert, wo Visa akzeptiert wird. Die Klarna App ermöglicht zudem Einkäufe bei Partnern mit Cashback und bietet eine virtuelle Karte für sichere Zahlungen. 

Kann ich bei Amazon 30 Tage später bezahlen?

Ja, bei Amazon kann man 30 Tage später bezahlen, aber hauptsächlich über spezielle Zahlungsarten wie Amazon Business Kauf auf Rechnung (für Firmenkunden) oder die Monatsabrechnung (für Privatkunden, oft mit 14 Tagen Zahlungsziel, aber auch mit der Möglichkeit, Zahlungen zu bündeln). Die klassische Monatsabrechnung bietet 14 Tage Zahlungsziel, aber Amazon Business ermöglicht 30 Tage Zahlungsziel für genehmigte Kunden nach Bonitätsprüfung. Für Standard-Privatkunden sind andere Methoden üblich, aber es gibt auch die Möglichkeit, über Kreditkartenanbieter wie Klarna mit Amazon zu verknüpfen, was aber nicht direkt von Amazon angeboten wird. 

Wer arbeitet alles mit Klarna zusammen?

Seit Mai 2019 arbeitet Klarna mit dem chinesischen Online-Bezahlsystem Alipay sowie dem niederländischen Zahlungsdienstleister Adyen zusammen, um auch auf der Handelsplattform AliExpress den Kauf auf Rechnung anzubieten.