Welcher Beitragsgruppenschlüssel bei Personengruppe 120?

Gefragt von: Margot Bock
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Für die Personengruppe 120 (versicherungspflichtige Altersvollrentner) wird je nach Situation ein unterschiedlicher Beitragsgruppenschlüssel (BGS) verwendet, typischerweise 3111 (für KV: 3, RV: 1, AV: 1, PV: 1), wenn die Regelaltersgrenze noch nicht erreicht ist und der Rentner weiterhin Beiträge zahlt, oder 3321, wenn die Regelaltersgrenze erreicht ist und der Rentner auf die Versicherungsfreiheit in der RV verzichtet. Der BGS zeigt die Beitragsabführung in den Zweigen Kranken-, Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung an.

Wann Beitragsgruppenschlüssel 6100?

Beitragsgruppenschlüssel 6100

Geringfügig Beschäftigte (Minijob bis 520 Euro) haben die Wahlfreiheit ob sie Rentenbeiträge abführen möchten oder nicht. Haben sich die Arbeitnehmer für eine Rentenversicherungspflicht entschieden, ist der SV-Schlüssel 6100 anzugeben.

Wann Beitragsgruppenschlüssel 3301?

3301 Vollrente wegen Alters nach Vollendung der Regelaltersgrenze (Personengruppenschlüs- sel 119) Pflichtversichert in der gesetzlichen Krankenversicherung ohne Anspruch auf Krankengeld (ermäßigter Beitragssatz).

Welcher Beitragsgruppenschlüssel wird für die Altersrente wegen Schwerbehinderung verwendet?

Für die Altersrente für schwerbehinderte Menschen bei Beschäftigten gilt, solange die Regelaltersgrenze noch nicht erreicht ist, meist der Personengruppenschlüssel 120, aber mit dem besonderen Beitragsgruppenschlüssel 0110 für Kranken-, Pflege-, Arbeitslosen- und Rentenversicherung (KV: 1, PV: 1, RV: 1, AV: 0). Dieser Schlüssel zeigt an, dass die Person zwar Altersrente bezieht, aber noch versicherungspflichtig in Kranken- und Pflegeversicherung ist und Rentenversicherungsbeiträge zahlt, wobei die Beitragspflicht in RV/AV aber endet, wenn die Regelaltersgrenze erreicht wird und dann umgeschlüsselt wird. 

Wie ist der Beitragsgruppenschlüssel für Rentner?

Der Beitragsgruppenschlüssel für Rentner hängt von der Art der Rente und dem Versicherungsstatus ab; typischerweise für Altersvollrentner nach Regelaltersgrenze ist es KV 3, RV 1, AV 0, PV 1 (Code 3101) für Pflichtversicherte in der GKV, wobei bei privaten Krankenversicherten oft 0320 (mit PGR 119) genutzt wird, während bei Teilrenten oder Erwerbsminderungsrenten andere Schlüssel wie 1111 oder 101 (mit PG 101) zum Einsatz kommen können, die die Rentenversicherungsfreiheit und spezielle Beitragsregelungen abbilden. 

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Was ändert sich bei der Schwerbehindertenrente 2025?

Schwerbehinderung- das hat sich 2025 geändert: Erhöhung der Hinzuverdienstgrenzen für Erwerbsminderungsrenten. Für Menschen mit einer Erwerbsminderungsrente gibt es 2025 eine weitere positive Entwicklung. Die Grenzen für den Hinzuverdienst wurden deutlich angehoben: volle Erwerbsminderungsrente: 19.661,25 Euro.

Welcher Personengruppenschlüssel bei 3111?

Es gilt der Personengruppenschlüssel „120“ und die Beitragsgruppe „3111“. Ab 1. September besteht weiterhin Versicherungspflicht in der Kranken- (ermäßigter Beitragssatz) und Pflegeversicherung.

Welche SV-Beiträge müssen Rentner zahlen?

Der allgemeine Beitragssatz zur Krankenversicherung der Rentner beträgt derzeit einheitlich für alle Krankenkassen 14,6 Prozent. Hiervon tragen Sie und wir jeweils die Hälfte. Wir behalten Ihren Anteil bei der monatlichen Rentenzahlung ein und leiten diesen zusammen mit unserem Anteil an Ihre Krankenkasse weiter.

Wann erreicht man die Regelaltersgrenze?

Das Erreichen der Regelaltersgrenze bedeutet das Alter, mit dem man die volle Altersrente ohne Abschläge beanspruchen kann, was schrittweise auf 67 Jahre angehoben wird und ab Geburtsjahrgang 1964 erreicht wird; für frühere Jahrgänge liegt die Grenze zwischen 65 und 67 Jahren, wobei der genaue Zeitpunkt vom Geburtsjahr abhängt. 

Was bedeutet Beitragsgruppenschlüssel 1121?

Der Beitragsgruppenschlüssel 1121 bedeutet, dass ein Arbeitnehmer eine Vollrente wegen Alters nach Erreichen der Regelaltersgrenze bezieht, aber in der Arbeitslosenversicherung (AV) versicherungsfrei ist (AV-frei), weil er die Regelaltersgrenze erreicht hat, aber weiterhin beschäftigt ist; der Arbeitgeber zahlt seinen Anteil in der Arbeitslosenversicherung wieder mit (seit 2022), aber der Arbeitnehmer ist AV-frei und zahlt keine eigenen Beiträge. Es wird in der Regel mit der Personengruppe 101 kombiniert und ist relevant für weiterbeschäftigte Rentner. 

Kann ich als Pensionär einen Minijob machen?

Altersrente: So viel dürfen Sie dazuverdienen

Ihre Rentenbezüge werden nicht gekürzt. Sie können dann also als Rentnerin oder Rentner sowohl einen Minijob als auch einen Job mit einem Verdienst von mehr als 556 Euro im Monat ausüben.

Was bedeutet 6100?

Mit der Gebührenziffer 6100 ist die Eingliederung, also das Befestigen eines Brackets am Zahn, abgegolten. Dies umfasst die richtige Positionierung am Zahn und die anschließende Entfernung von überschüssigem Spezialkleber. Auch die Materialkosten klassischer Brackets aus Edelstahl sind damit abgegolten.

Wann ist man versicherungsfreier Altersvollrentner?

Zum Personenkreise der versicherungsfreien Altersvollrentner zählen Personen, die nach Erreichen der Regelaltersgrenze eine Vollrente wegen Alters aus der gesetzlichen Rentenversicherung beziehen (Personengruppe 119).

Welcher Beitragsgruppenschlüssel bei Personengruppe 110?

Für kurzfristig Beschäftigte (PGR 110) lautet der Beitragsgruppenschlüssel stets 0000.

Wie ist der Beitragsgruppenschlüssel für Rentner nach Erreichen der Regelaltersgrenze?

Wenn die Regelaltersgrenze erreicht ist, ändert sich der Beitragsgruppenschlüssel für einen Arbeitnehmer: Er wird renten- und arbeitslosenversicherungsfrei, wobei der Arbeitgeber weiterhin seinen Anteil zahlt, was sich in den Codes widerspiegelt, meist über Personengruppe 119 (Versicherungsfreie Altersvollrentner) und einen angepassten Schlüssel wie 3321 (ab 2022), während bei Verzicht auf die RV-Freiheit der Schlüssel 3121 (oder 120) genutzt wird, um Beiträge weiter zu zahlen. 

Welche SV-Beiträge müssen Arbeitgeber für Rentner zahlen?

Wer nach Erreichen der Regelaltersgrenze weiterarbeitet, ist in der Renten- und Arbeitslosenversicherung versicherungsfrei, zahlt also selbst keine Beiträge mehr, während der Arbeitgeber weiterhin zahlt (was die Rente aber nicht erhöht) – es sei denn, Sie verzichten auf die Versicherungsfreiheit und zahlen freiwillig Beiträge. Dieser Verzicht ist vorteilhaft: Ihre Rente steigt durch die eigenen und die Arbeitgeberanteile weiter, und es gibt steuerliche Vorteile (Aktivrente), wodurch Sie bei bis zu ca. 4.000 € Bruttogehalt (Stkl. I/IV) oft keine Lohnsteuer zahlen.
 

Wann Personengruppenschlüssel 119 und 120?

Personengruppe 120 gilt für versicherungspflichtige Altersvollrentner, die trotz Rentenbezug weiterarbeiten und auf ihre Rentenversicherungsfreiheit verzichten (um die Rente aufzustocken), während 119 für Altersvollrentner ist, die die Regelaltersgrenze erreicht haben und rentenversicherungsfrei sind (nur Arbeitgeberanteil zur Rente gezahlt wird) – eine wichtige Unterscheidung nach dem Flexirentengesetz seit 2017, die den Meldezeitpunkt bei Erreichen der Regelaltersgrenze betrifft. 

Welcher SV-Schlüssel bei Altersvollrente?

Der Beitragsgruppenschlüssel für Altersvollrentner hängt davon ab, ob die Regelaltersgrenze erreicht ist: Nach Erreichen der Regelaltersgrenze ist oft 3321 (PG 119) oder 3111 (KV-Satz ermäßigt, keine RV-Pflicht) relevant; vor Erreichen der Regelaltersgrenze sind es meist 3111 oder ähnlich mit Personengruppenschlüssel 120 (RV-pflichtig) für die Renten- und Arbeitslosenversicherung, da sie in der GKV trotzdem pflichtversichert bleiben, aber nur zum ermäßigten Satz. 

Welche Sozialabgaben habe ich, wenn ich als Rentner weiter arbeite?

Rentner, die hinzuverdienen, müssen grundsätzlich Sozialabgaben für Kranken- und Pflegeversicherung zahlen, wobei die Rentenversicherung die Hälfte übernimmt; hinzu kommen Beiträge zur Renten- und Arbeitslosenversicherung, wenn es sich um ein reguläres Arbeitsverhältnis handelt, wobei bei Minijobs die Regelungen anders sind. Wer vorzeitig in Altersrente geht und arbeitet, zahlt weiter Sozialversicherungsbeiträge, aber bei Erwerbsminderungsrenten fallen in der Regel keine Beiträge zur Arbeitslosenversicherung an. 

Ist Schwerbehindertenrente höher als Altersrente?

Nein, die Rente wird durch die Schwerbehinderung nicht pauschal höher, aber sie ermöglicht oft einen früheren abschlagsfreien Rentenbeginn oder deutlich geringere Abschläge (nur 7,2 % statt 14,4 % bei langjährig Versicherten), was die tatsächliche Rentenhöhe positiv beeinflusst und in der Praxis oft zu mehr Geld pro Monat führt als die Altersrente für langjährig Versicherte, wenn man früher geht. Der entscheidende Vorteil ist der Zugangsfaktor; bei Schwerbehinderung können Sie mit mindestens 35 Jahren Wartezeit zwei Jahre früher abschlagsfrei (oder mit weniger Abschlägen) in Rente gehen, was die Rentenberechnung besser ausfallen lässt. 

Wie viel Geld darf ein Behinderter auf dem Konto haben 2025?

Die Höhe des Pauschbetrages hängt von dem Grad der Behinderung ab. Auch wenn die tatsächlichen Kosten niedriger sind, steht dir der volle Pauschbetrag zu. Die Höhe des Behindertenpauschbetrags liegt bei einem Grad der Behinderung von 20 bei 384 €. Bei einem Grad der Behinderung von 100 liegt dieser bei 2.840 €.

Was ändert sich für Schwerbehinderte ab 2026?

Ab 2026 gibt es für Menschen mit Schwerbehinderung wichtige Änderungen bei der Rente (späterer Eintritt, höhere Abschläge für Jahrgänge 1964+), die Digitalisierung des Nachweises (automatischer Datenfluss an das Finanzamt, EU-Nachweis), die Ausweitung der Barrierefreiheit und eine Erhöhung der Ausgleichsabgabe für Unternehmen, was die Inklusion fördern soll. Frühe Information und Beratung sind entscheidend, um Nachteile zu vermeiden und Chancen zu nutzen, betont dieser Artikel.