Wer bekommt Rente, ohne eingezahlt zu haben?
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Wer in Deutschland nicht eingezahlt hat, bekommt keine reguläre gesetzliche Rente, aber Anspruch auf Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung haben bedürftige Menschen, die die Regelaltersgrenze erreicht haben und deren Einkommen unter dem Existenzminimum liegt (ca. 1.062 €). Auch Witwen/Witwer können eine kleine Witwenrente bekommen, und Kindererziehungszeiten bringen Rentenpunkte für die Mütter/Väter.
Kann ich eine Rente erhalten, ohne in die Rentenversicherung eingezahlt zu haben?
Nein, wer nie in die Rentenkasse eingezahlt hat, bekommt in Deutschland grundsätzlich keine eigene gesetzliche Rente; stattdessen kann man aber Grundsicherung im Alter (Sozialhilfe) beantragen, um das Existenzminimum zu sichern, was aber keine Rente im klassischen Sinne ist und ein Bedarf geprüft wird. Kindererziehungszeiten oder Pflegezeiten können jedoch Rentenansprüche schaffen, selbst wenn man nie direkt gearbeitet hat.
Welche Rente bekommt eine Hausfrau?
Hausfrauen erhalten keine direkte "Hausfrauenrente", aber durch die Kindererziehung (Mütterrente) sowie durch freiwillige Beiträge oder Riester-Rente können Rentenansprüche erworben werden; wichtig ist eine eigene Absicherung, da die Mütterrente allein oft nicht ausreicht, und die Anrechnung von Kindererziehungszeiten (3 Jahre pro Kind ab 1992) hilft, die 5-jährige Wartezeit für Rentenansprüche zu erfüllen.
Was passiert, wenn man keine Rente eingezahlt hat?
Wenn man keine oder nur sehr wenig in die Rentenversicherung eingezahlt hat, erhält man im Alter eine geringe oder keine reguläre Rente, aber man hat dann einen Anspruch auf die steuerfinanzierte Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, die den Lebensunterhalt sichert, wenn das eigene Einkommen nicht ausreicht. Diese Leistung muss beim Sozialamt beantragt werden und stellt sicher, dass niemand im Alter mittellos bleibt, wobei auch Leistungen wie Kindererziehungszeiten oder Arbeitslosigkeit gutgeschrieben werden können, die die spätere Rente erhöhen.
Wie viel Rente kriegt man, wenn man nie eingezahlt hat?
Um es gleich zu sagen: Wer nie gearbeitet hat, kriegt auch keine Rente. Eine Ausnahme gibt es für Eltern, die mehr als ein Kind großgezogen haben. Sie können einen Rentenanspruch erwerben, weil die Rentenversicherung auch Erziehungsarbeit honoriert. Mehr dazu weiter unten.
Rente ohne Arbeit? So viel Geld bekommt man mindestens
Wer bekommt die Grundrente von 850 €?
Anspruch auf den Grundrentenzuschlag haben Menschen mit Minirenten, die mindestens 33 Jahre Rentenbeiträge aus Arbeit, Kindererziehung oder Pflegetätigkeit aufweisen. Die Leistung soll zunächst gestaffelt werden, bei 35 Beitragsjahren kann sie die volle Höhe erreichen.
Was ist die Hausfrauenrente?
Die Hausfrauenrente ist vorwiegend für jene Hausfrauen gedacht, die aus einer Pflichtversicherung das Anrecht auf die Altersrente nicht erreichen.
Wer bekommt Geld aus der Rentenkasse, ohne eingezahlt zu haben?
Wer in Deutschland ohne eigene Einzahlungen eine "Rente" bekommen möchte, hat primär Anspruch auf die Grundsicherung im Alter, wenn er das Rentenalter erreicht hat, bedürftig ist (niedriges Einkommen/Vermögen) und die Wartezeit für eine gesetzliche Rente nicht erfüllt. Auch Kindererziehungszeiten können Rentenpunkte bringen, aber ohne eigene Beitragsjahre entsteht meist keine reguläre Altersrente; es gibt jedoch auch spezialisierte Fälle wie die Fremdrente für Spätaussiedler.
Wie viel Rente bekommt ein Hartz-4-Empfänger, der nie gearbeitet hat?
Alleinstehende Erwachsene bekommen seit Januar 2023 etwa 502 Euro monatlich. Bei Ehepaaren und Paare, die eheähnlich leben, liegt die Grundsicherung für den Lebensunterhalt bei 902 Euro im Monat.
Wie hoch ist die Mindestrente?
In Deutschland gibt es keine allgemeine Mindestrente, die bedingungslos ausgezahlt wird; die Rentenhöhe hängt von Ihren Rentenpunkten ab, aber Geringverdiener können über die Grundrente einen Zuschlag erhalten, der die Rente auf bis zu ca. 800 Euro aufstockt, oder bei Bedarf Grundsicherung beantragen, wobei Alleinstehende 2024/2025 ca. 563 € Regelbedarfssatz erhalten. Die Grundrente ist eine Aufstockung, die bis zu etwa 800 € (individuell berechnet) reichen kann, wenn mindestens 30 Jahre Beiträge gezahlt wurden und das Einkommen unter bestimmten Grenzen lag.
Welche Rente bekomme ich als Hausfrau?
Als Hausmann/frau kannst du ein durchschnittliches Jahresgehalt von 32.800 € und ein Monatsgehalt von ca. 2.733 € erwarten, was einem Stundenlohn von 11 € entspricht. * Die Gehaltsspanne als Hausmann/frau liegt zwischen 26.700 € und 37.400 € pro Jahr und 2.225 € und 3.116 € pro Monat.
Welche Rente bekommt eine Hausfrau, die nie gearbeitet hat?
Wer weder gearbeitet noch Kinder erzogen hat, hat keinen Rentenanspruch und ist im Alter auf die Grundsicherung angewiesen. Ohne Erwerbstätigkeit und ohne Kinder gibt es keine eigene gesetzliche Rente.
Hat eine Ehefrau Anspruch auf Rente des Mannes?
Ja, eine Ehefrau hat unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf eine Hinterbliebenenrente (Witwenrente) des Mannes, die in den ersten drei Monaten nach dem Tod in voller Höhe gezahlt wird und danach meist 55 % (oder 60 % unter alten Bedingungen) der ursprünglichen Rente beträgt, wobei Einkommen angerechnet werden kann. Wichtige Voraussetzungen sind die Ehe zum Todeszeitpunkt, eine Mindestversicherungszeit des Verstorbenen (5 Jahre oder Rentenbezug) und oft eine Mindestdauer der Ehe (1 Jahr), es sei denn, es liegt ein Unfall vor.
Wie hoch ist die Rente, wenn man nur 5 Jahre gearbeitet hat?
Nach 5 Jahren Arbeit sammeln Sie 5 Entgeltpunkte; bei einem Durchschnittsverdienst entspricht das aktuell (2025) etwa 200 € Brutto-Rente pro Monat (5 Punkte * 40,79 € Rentenwert), aber es hängt stark von Ihrem tatsächlichen Einkommen ab, da Sie nur Rentenpunkte erhalten, wenn Sie über der Beitragsbemessungsgrenze liegen. Es gibt einen Anspruch auf Rente nach 5 Jahren Wartezeit, aber erst mit längerem Beitragsverlauf wird die Rente spürbar und es gibt eventuell Anspruch auf Grundrente, wenn Sie 33 Jahre Beitragszeit erreicht haben, nicht schon nach 5 Jahren.
Wie hoch ist die Grundrente, wenn man noch nie gearbeitet hat?
Nicht zum Einkommen zählen: 30 Prozent des Einkommens aus selbstständiger/nichtselbstständiger Tätigkeit, höchstens 50 Prozent der Regelbedarfsstufe 1. Grundrente nach dem Bundesversorgungsgesetz.
Kann jemand Rente bekommen, der nie gearbeitet hat?
Nein, wer nie gearbeitet hat, bekommt grundsätzlich keine eigene gesetzliche Rente, aber es gibt Ausnahmen und Absicherungen: Eltern erhalten Rentenansprüche durch Kindererziehungszeiten (Mütterrente). Wer keine Rentenansprüche erwirbt, kann im Alter auf die Grundsicherung im Alter angewiesen sein, die das Existenzminimum sichert und nicht zurückgezahlt werden muss, falls Einkommen vorhanden ist, wird dies angerechnet.
Was passiert mit Bürgergeld-Empfängern im Rentenalter?
Wer seine Arbeit verliert, erhält ein Jahr Arbeitslosengeld und danach Bürgergeld. Wer das Rentenalter erreicht hat, bekommt kein Bürgergeld, sondern die "Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung".
Was bekommt ein Rentner, der nie eingezahlt hat?
Wer zu wenig Rente hat, hat Anspruch auf Grundsicherung
Die Deutsche Rentenversicherung nennt als Faustregel: Wer weniger als 1062 Euro zum Leben im Monat hat, sollte seinen Anspruch auf Grundsicherung prüfen lassen.
Wie viel bekommt ein Bürgergeld-Empfänger an Rente?
Als Empfänger von Altersrente können Sie kein Bürgergeld bekommen. § 7 SGB II legt fest, dass nur Erwerbsfähige Leistungen vom Jobcenter bekommen und dazu gehören Sie mit Erreichen des Rentenalters offiziell nicht mehr. Der Bezug von Altersrente und Bürgergeld schließt sich also gegenseitig aus.
Wer bekommt Rente ohne Einzahlung?
Wer in Deutschland ohne eigene Einzahlungen eine "Rente" bekommen möchte, hat primär Anspruch auf die Grundsicherung im Alter, wenn er das Rentenalter erreicht hat, bedürftig ist (niedriges Einkommen/Vermögen) und die Wartezeit für eine gesetzliche Rente nicht erfüllt. Auch Kindererziehungszeiten können Rentenpunkte bringen, aber ohne eigene Beitragsjahre entsteht meist keine reguläre Altersrente; es gibt jedoch auch spezialisierte Fälle wie die Fremdrente für Spätaussiedler.
Haben DDR-Bürger in die Rentenkasse eingezahlt?
Ja, DDR-Bürger zahlten Beiträge in ein eigenes Rentensystem ein, aber es war ein anderes System mit niedrigeren Renten und ohne Kranken- oder Pflegeversicherungsabzüge auf die Rente; nach der Wiedervereinigung wurden diese Ansprüche in das westdeutsche System überführt, was zu komplexen Angleichungen führte, die den Bund viel kosteten.
Was bekommt man, wenn man keine Rente eingezahlt hat?
Wenn man nie in die Rentenkasse eingezahlt hat, bekommt man keine gesetzliche Rente, aber man kann Grundsicherung im Alter beantragen, eine Form der Sozialhilfe, die das Existenzminimum sichert (ca. 563 € für Einzelpersonen, Stand 2024/2025), wenn das eigene Einkommen nicht ausreicht. Diese Leistung wird vom Sozialamt gezahlt und deckt Grundbedürfnisse wie Ernährung und Kleidung ab.
Wie viel Rente kriegt eine Frau pro Kind?
Eine Frau bekommt für jedes Kind eine Erhöhung der Rente durch die sogenannte Mütterrente, die aktuell (Stand 2025) pro Kind etwa 98 bis 108 Euro monatlich bringt, je nach Geburtsjahr des Kindes, wobei für Kinder, die nach 1992 geboren wurden, mehr Punkte (3 Jahre) angerechnet werden als für ältere Kinder (2,5 Jahre). Die genaue Summe hängt vom Rentenwert ab und wird durch die jährliche Rentenanpassung verändert. Es müssen Rentenpunkte für die Kindererziehungszeit beantragt werden, meist mit Formular V0800 bei der Deutschen Rentenversicherung, da dies nicht automatisch erfolgt.
Bekommt meine Frau eine Rente, wenn sie nicht gearbeitet hat?
Wer nie gearbeitet und daher nie Sozialversicherungsbeiträge über sein Gehalt gezahlt hat, hat in der Regel keinen Anspruch auf eine staatliche Rente. Es gibt jedoch Ausnahmefälle, in denen man auch ohne Berufserfahrung eine staatliche Rente beziehen kann.
Wie viel Rente bekommt eine Frau, wenn sie nie gearbeitet hat?
Aber es bleibt dabei: Wer nie gearbeitet hat, bekommt auch keine Rente. Auch wer Sozialhilfe bekommen hat, kann nicht auf eine Rente zählen. Der Staat übernimmt bei Arbeitslosigkeit zwar die Krankenversicherung, nicht aber die Rentenversicherung. Deswegen bleibt im Alter dann nur noch die Grundsicherung.