Wer muss in die Pensionskasse einzahlen?

Gefragt von: Frau Prof. Emma Stadler
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In eine Pensionskasse zahlen meistens Arbeitnehmer und Arbeitgeber gemeinsam ein, oft durch Entgeltumwandlung des Bruttogehalts, wobei der Arbeitgeber seit 2022 zur Beteiligung verpflichtet ist und Steuervorteile genutzt werden können; die Beiträge gehen über den Arbeitgeber an die Pensionskasse, die langfristig das Kapital verwaltet.

Wer ist beitragspflichtig für die Pensionskasse?

Beitragspflichtig sind Personen, die ein Jahressalär von mehr als 22'680 CHF haben und für mindestens drei Monate angestellt sind. Nicht versichert sind Personen, die bereits in einem Hauptberuf versichert sind oder hauptberuflich einer selbstständigen Erwerbstätigkeit nachgehen.

Wer zahlt in die Pensionskasse ein?

Die Beiträge zahlt der Arbeitgeber ein. Die Beschäftigten können ihre Versorgungsanwartschaften durch eigene Beiträge im Rahmen der Entgeltumwandlung erhöhen.

Welche Nachteile hat eine Pensionskasse?

Nachteile von Pensionskassen sind die steuer- und abgabenpflichtige Auszahlung im Alter (Kranken-, Pflegeversicherung), geringere Renditechancen, fehlende Flexibilität beim Arbeitgeberwechsel und die mögliche Kürzung von Renten bei finanziellen Schwierigkeiten der Kasse, die oft als Auslaufmodell gilt. Zudem können bei der Entgeltumwandlung die gesetzliche Rente und andere Sozialleistungen (wie Krankengeld) sinken. 

Wann muss man in die Pensionskasse einzahlen?

Ein Einkauf in die Pensionskasse ist bis zur Pensionierung möglich, falls Sie sich für den Bezug einer Altersrente entschieden haben. Anders sieht es aus, wenn Sie einen Kapital- oder Teilkapitalbezug planen. In diesem Fall muss der Einkauf in der Regel spätestens drei Jahre vor der Pensionierung erfolgen.

Der Einkauf in die Pensionskasse – einfach erklärt

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Wann ist man PK-pflichtig?

Voraussetzung ist ein Minimalverdienst von derzeit CHF 22'680 (2025). Gegen oben ist der obligatorisch versicherte Verdienst auf CHF 90'720 (2025) begrenzt, freiwillig können Unternehmen ihn aber auch höher ansetzen.

Wird die Pensionskasse auf die Rente angerechnet?

Nein, eine Pensionskasse wird nicht auf Ihre eigene gesetzliche Altersrente angerechnet, da sie als zusätzliche betriebliche Altersvorsorge gilt und nicht als Einkommen. ABER: Bei der Auszahlung fallen Steuern und Sozialabgaben (Kranken- und Pflegeversicherung) an, und bei der Witwenrente kann die Betriebsrente unter bestimmten Voraussetzungen (Heirat ab 2002 oder beide Partner nach 1962 geboren) angerechnet werden. 

Wie viel Geld sollte man in der Pensionskasse haben?

Als Faustregel gilt: Wenn Sie mindestens CHF 500'000 in der Pensionskasse haben, lohnt sich eine Auszahlung. Denn erst ab einem gewissen Vermögen kann das Kapital genug Rendite abwerfen, damit ein regelmässiges Einkommen gewährleistet ist. Lassen Sie sich von unseren Expertinnen und Experten beraten.

Ist eine Pensionskasse sinnvoll?

Ist eine Pensionskasse sinnvoll? In der Regel kann es sich lohnen, neben der betrieblichen Altersvorsorge auch privat vorzusorgen und sich so zusätzlich für das Alter abzusichern. Die Pensionskasse als Möglichkeit der betrieblichen Altersvorsorge kann sich für Arbeitnehmende lohnen, um für den Ruhestand vorzusorgen.

Wer bezahlt die Pensionskasse?

In eine Pensionskasse zahlen meistens Arbeitnehmer und Arbeitgeber gemeinsam ein, oft durch Entgeltumwandlung des Bruttogehalts, wobei der Arbeitgeber seit 2022 zur Beteiligung verpflichtet ist und Steuervorteile genutzt werden können; die Beiträge gehen über den Arbeitgeber an die Pensionskasse, die langfristig das Kapital verwaltet. 

Wann lohnt sich eine Einzahlung in die PK?

Einkäufe sind nur sinnvoll, wenn der Deckungsgrad der Pensionskasse über 100 Prozent liegt. Bei einer Unterdeckung könnte die Pensionskasse unter Umständen gezwungen sein, alle Sparguthaben um den Betrag der Unterdeckung zu kürzen. Auch Geld, das Sie freiwillig eingezahlt haben, wäre davon betroffen.

Wer zahlt in die Pensionskasse der Beamten ein?

In die "Pensionskasse der Beamten" zahlt niemand direkt ein, denn Beamte zahlen nicht in die gesetzliche Rentenversicherung ein; stattdessen finanziert der Staat ihre Pensionen (Altersvorsorge) direkt aus dem Steueraufkommen, während sie aktiv sind, und zahlt sie im Ruhestand aus, basierend auf dem Alimentationsprinzip und den letzten Bezügen. Sie sind vom Sozialversicherungssystem ausgenommen, haben aber Anspruch auf eine staatliche Pension, die oft höher ist als eine gesetzliche Rente. 

Wer zahlt die Beiträge in die Pensionskasse?

In eine Pensionskasse zahlen meistens Arbeitnehmer und Arbeitgeber gemeinsam ein, oft durch Entgeltumwandlung des Bruttogehalts, wobei der Arbeitgeber seit 2022 zur Beteiligung verpflichtet ist und Steuervorteile genutzt werden können; die Beiträge gehen über den Arbeitgeber an die Pensionskasse, die langfristig das Kapital verwaltet. 

Was ist die 9/10-Regelung?

Die 9/10-Regelung ist eine entscheidende Voraussetzung für die Krankenversicherung der Rentner (KVdR), die besagt, dass Sie in der zweiten Hälfte Ihres Erwerbslebens mindestens 90 % der Zeit gesetzlich krankenversichert gewesen sein müssen, um pflichtversichert zu bleiben und damit günstigere Beiträge zu zahlen, wobei seit 2017 für jedes Kind 3 Jahre pauschal angerechnet werden, was den Zugang erleichtert. 

Welche Einkünfte müssen der Krankenkasse gemeldet werden?

Krankenversicherungspflichtig sind grundsätzlich alle Einkommensarten, die dem Lebensunterhalt dienen, wie Arbeitsentgelt (bei Arbeitnehmern über der Grenze von ca. 6.150 €/Monat), Arbeitseinkommen aus Selbstständigkeit, Renten, Versorgungsbezüge, Mieteinnahmen, Kapitalerträge (Zinsen, Dividenden) und sogar der BAföG-Zuschuss – sie müssen alle bei der Krankenkasse gemeldet werden, um Beiträge zu berechnen, wobei die Beitragspflicht bis zur Beitragsbemessungsgrenze (ca. 66.150 €/Jahr 2025) gilt. 

Wie viel kann ich freiwillig in die Pensionskasse einzahlen?

Beispiel: Bei einem versicherten Lohn von CHF 100'000 dürfen Sie in den ersten fünf Jahren maximal CHF 20'000 jährlich einzahlen. Aktuelle oder früher bezogene Altersleistungen müssen bei der Bestimmung der Einkaufssumme berücksichtigt werden.

Wie viel Geld sollte man mit 60 gespart haben?

Mit 60 Jahren sollten Sie idealerweise das Acht- bis Zehnfache Ihres jährlichen Nettoeinkommens angespart haben, also grob €280.000 bis €400.000, je nach Einkommen und Rentenzielen, um Ihren Lebensstandard im Ruhestand zu sichern; manche empfehlen sogar €300.000 oder mehr bei höheren Ansprüchen, wobei auch Immobilien und Rentenansprüche zählen. Die genaue Summe hängt stark von Ihren individuellen Ausgaben, dem Zeitpunkt des Renteneintritts (früh oder Regelaltersgrenze) und der erwarteten Rentenlücke ab. 

Was ist der Unterschied zwischen BVG und Pensionskasse?

Die berufliche Vorsorge (BVG), auch Pensionskasse genannt, bildet die 2. Säule im Schweizer Vorsorgesystem. Zusammen mit der 1. Säule (AHV/IV) soll sie den gewohnten Lebensstandard sichern und zusammen mit der AHV-Rente ein gesamtes Renteneinkommen von rund 60% des bisherigen Einkommens ermöglichen.

Wie hoch ist die Pensionskasse-Rente?

Die maximale AHV-Rente für Einzelpersonen beträgt 2'520 Franken pro Monat, für Ehepaare 3'780 Franken. Erwerbstätige mit Pensionskasse können jährlich maximal 7'258 Franken in die 3. Säule einzahlen, Personen ohne Pensionskasse 20% des Jahreseinkommens, max. 36'288 Franken.

Was bleibt von 400 Euro Betriebsrente netto übrig?

Von 400 € Betriebsrente bleiben netto deutlich weniger als 400 € übrig, da sowohl Steuern als auch Sozialabgaben (Kranken-, Pflegeversicherung) fällig werden, wobei der genaue Betrag von Ihrem persönlichen Steuersatz, Ihrer Steuerklasse und dem aktuellen Freibetrag für die Krankenversicherung abhängt – typischerweise landen bei 400 € brutto oft ca. 250 € netto, also rund 150 € Abzug, wobei der Freibetrag die Sozialabgaben reduziert, aber die volle Steuern auf den Rentenanteil anfallen. 

Ist Pensionskasse gleich Betriebsrente?

Ja, eine Pensionskasse ist eine Form der betrieblichen Altersvorsorge (bAV). Sie ist einer von fünf Wegen, wie Arbeitgeber ihren Mitarbeitern eine Zusatzrente ermöglichen können (neben Direktversicherung, Pensionsfonds, Unterstützungskasse und Direktzusage), und dient der Absicherung im Alter, bei Erwerbsminderung oder Tod. Arbeitnehmer zahlen Beiträge per Entgeltumwandlung (Brutto vom Gehalt), was steuerliche und sozialabgabenfreie Vorteile bringt, während die Auszahlung später voll versteuert wird. 

Wie viel Einkommen braucht man für eine Pensionskasse?

Das BVG-Obligatorium gilt für alle Arbeitnehmer/-Innen, die schon in der 1. Säule versichert sind und mindestens 22'680 Franken verdienen. Diese Eintrittsschwelle in das Obligatorium der beruflichen Vorsorge entspricht 3/4 der maximalen AHV-Altersrente (2025: CHF 2'520 x 12 = CHF 30'240; 3/4 davon = CHF 22'680).

Wer muss die Pensionskasse bezahlen?

In eine Pensionskasse zahlen meistens Arbeitnehmer und Arbeitgeber gemeinsam ein, oft durch Entgeltumwandlung des Bruttogehalts, wobei der Arbeitgeber seit 2022 zur Beteiligung verpflichtet ist und Steuervorteile genutzt werden können; die Beiträge gehen über den Arbeitgeber an die Pensionskasse, die langfristig das Kapital verwaltet. 

Wie viel sollte man in der Pensionskasse haben?

Wie viel Geld auf dem Konto mit 30? Mit 30 solltest du idealerweise etwa das 0,5- bis 1-Fache deines Jahresbruttoeinkommens gespart haben. Für jemanden mit 40.000 Euro Jahresgehalt bedeutet das ein Sparziel von 20.000 bis 40.000 Euro.