Wer zahlt die Gebühren bei einer Auslandsüberweisung?

Gefragt von: Kaspar Fuhrmann-Hohmann
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Bei Auslandsüberweisungen teilen sich Absender und Empfänger die Kosten, wobei die Standardeinstellung "SHARE" ist, bei der jeder die Gebühren seiner eigenen Bank zahlt; es gibt aber auch Optionen, dass der Absender ("OUR") alle Kosten trägt oder der Empfänger ("BEN") alle übernimmt, was die Kostenstruktur bestimmt, die Sie bei der Überweisung festlegen. Für SEPA-Überweisungen in Euro fallen meist nur Inlandskosten an, außerhalb des SEPA-Raums oder in Fremdwährungen entstehen zusätzliche Kosten, oft durch SWIFT-Gebühren und Wechselkursaufschläge.

Wer zahlt Gebühren bei Auslandsüberweisungen?

SHARE. Bei SHARE (oder SHA) werden die internationalen Überweisungsgebühren zwischen dem Sender und dem Empfänger geteilt. Sie zahlen die Kosten für den Geldversand über Ihre Bank, während der Empfänger die Gebühren für den Erhalt des Geldes übernimmt. Banken verwenden häufig SHARE als Standardoption.

Wie hoch sind die Gebühren für eine Auslandsüberweisung?

Auslandsüberweisungen kosten je nach Bank, Zielland, Währung und Betrag unterschiedlich viel, wobei SEPA-Überweisungen in Euro oft kostenlos sind, während Überweisungen in Fremdwährungen oder außerhalb des SEPA-Raums (EU, EWR, Schweiz, UK, etc.) Gebühren von 10-30€+ verursachen können, bestehend aus Fixbeträgen und/oder Prozentsätzen, wobei spezielle Anbieter oft günstiger sind als traditionelle Banken. Wichtig ist die Entgeltregelung (SHARE, OUR, BEN) und ob es eine Fremdwährungsumrechnung gibt, was die Kosten erhöht. 

Wie ist die Entgeltregelung bei Auslandsüberweisungen?

Entgeltregelung bei Überweisungen in Europa

Der Service bei einer SEPA-Überweisung bis 50.000 EUR ist seit 2006 oft sogar kostenfrei²: Die Kosten für eine SEPA Überweisung in Euro dürfen nicht höher sein als für eine Inlandsüberweisung. Die Regelung gilt für 36 Länder.

Was muss man bei einer Auslandsüberweisung beachten?

Benötigte Angaben für eine Auslandsüberweisung

  • Vollständiger Name und vollständige Anschrift der Empfängerin oder des Empfängers.
  • International gültige Kontodaten der Empfängerin oder des Empfängers.
  • Bezeichnung der Fremdwährung.
  • Überweisungsbetrag.
  • Ihre eigenen Kontoinformationen wie Ihre Kontonummer.

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Wann besteht Meldepflicht bei Auslandsüberweisungen?

Während Inländer der Deutschen Bundesbank bisher Auslandszahlungen ab 12.500 EUR melden mussten, ist dies nunmehr erst ab 50.000 EUR der Fall. Zudem sind Zinszahlungen für ausländische Anleihen und Geldmarktpapiere nun gänzlich von der Meldepflicht befreit.

Was ist der Unterschied zwischen einer Auslandsüberweisung und einer SEPA-Überweisung?

Innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR = EU-Staaten plus Island, Liechtenstein und Norwegen) und sechs weiteren Ländern können Sie eine SEPA-Überweisung in Euro tätigen. Bei Überweisungen in Fremdwährungen und Überweisungen in Drittstaaten nutzen Sie die klassische Auslandsüberweisung.

Wie hoch ist die maximale Überweisung ins Ausland?

Grundsätzlich gibt es keine feste Obergrenze, aber ab 50.000 Euro (oder Gegenwert) müssen Sie Auslandsüberweisungen bei der Deutschen Bundesbank melden (AWV-Meldepflicht), um Bußgelder zu vermeiden; darunter sind meist nur die üblichen Banklimits relevant, die je nach Bank variieren. Die Meldung für Beträge über 50.000 € ist seit dem 01.01.2025 Pflicht und muss bis zum 7. Kalendertag des Folgemonats erfolgen, entweder telefonisch (0800 1234-111) oder online über das AMS-Portal. 

Welche Gebühren fallen bei Western Union für Auslandsüberweisungen an?

Western Union Gebühren für Auslandsüberweisungen variieren stark je nach Betrag, Zielland, Zahlungsart (online, Filiale) und Empfangsart (Bargeld, Bankkonto). Oft liegen sie zwischen 1,99 € und 5,99 € für Online-Überweisungen (manchmal auch höher, z.B. 4,99 € bei Bargeld-Auszahlung), aber es gibt auch höhere Pauschalen, z.B. 5 % ab 400 €. Wichtig: Der Empfänger zahlt in der Regel keine Gebühren, aber Sie sehen alle Kosten transparent vor dem Senden.
 

Wie hoch sind die Gebühren für eine Auslandsüberweisung bei der Sparkasse?

Die Kosten für eine Auslandsüberweisung bei der Sparkasse hängen stark vom Zielland und der Währung ab: Innerhalb des SEPA-Raums (Euro-Raum) sind sie für Online-Überweisungen kostenlos; außerhalb des SEPA-Raums fallen zusätzliche Gebühren an, oft als Prozentsatz des Betrags (z.B. 0,15 %, Mindestgebühr von ca. 10-12,50 €) plus eine Courtage (z.B. 0,025 %) bei Fremdwährung und ein Aufschlag auf den Wechselkurs, was die Kosten schnell in die Höhe treiben kann. Für schnelle Überweisungen (Express) gibt es oft Zuschläge. 

Kann man kostenlos ins Ausland überweisen?

Geld ins Ausland kostenlos zu überweisen, geht am besten innerhalb Europas (SEPA) mit Standard-Überweisungen oder per App von Anbietern wie Wise, Revolut oder N26, die oft günstige Kurse und niedrige Gebühren bieten, besonders wenn Währungsgleichheit besteht (z.B. Euro zu Euro). Für Länder außerhalb Europas sind spezielle Anbieter wie TransferGo, Wise, Remitly, Western Union oder MoneyGram mit teils kostenlosen Erstüberweisungen oder speziellen Tarifen gute Alternativen zu traditionellen Banken, die oft hohe Gebühren haben. 

Welche Gebühren fallen bei einer Auslandsüberweisung bei der Postbank an?

Die Kosten für Postbank-Auslandsüberweisungen hängen stark vom Empfängerland und der Art der Überweisung ab: Im SEPA-Raum ( Euro-Länder) sind sie oft kostenlos (online/Telefon), beleghaft kostet es ca. 0,99 €. Außerhalb des SEPA-Raums (Nicht-SEPA) kostet eine Online-Überweisung in Fremdwährung meist 0,15 % des Betrags, mindestens 8,00 € (beleglos) oder 12,00 € (beleghaft), plus mögliche Fremdspesen (Entgeltteilung SHARE). Für Eilaufträge fallen zusätzliche Gebühren an.
 

Wie hoch sind die Gebühren für Auslandsüberweisungen?

Auslandsüberweisungen kosten je nach Bank, Zielland, Währung und Betrag unterschiedlich viel, wobei SEPA-Überweisungen in Euro oft kostenlos sind, während Überweisungen in Fremdwährungen oder außerhalb des SEPA-Raums (EU, EWR, Schweiz, UK, etc.) Gebühren von 10-30€+ verursachen können, bestehend aus Fixbeträgen und/oder Prozentsätzen, wobei spezielle Anbieter oft günstiger sind als traditionelle Banken. Wichtig ist die Entgeltregelung (SHARE, OUR, BEN) und ob es eine Fremdwährungsumrechnung gibt, was die Kosten erhöht. 

Was ist die Entgeltregelung OUR bei Auslandsüberweisungen?

Die Entgeltregelungen OUR, SHARE und BEN regeln, wer die Kosten bei einer Auslandsüberweisung übernimmt. Während Sie bei einer OUR-Überweisung die vollen Kosten übernehmen und die Kosten bei einer SHARE-Überweisung teilen, übernimmt der Zahlungsempfänger die Kosten einer BEN-Überweisung.

Sind Überweisungen aus dem Ausland steuerpflichtig?

Wenn die Überweisung als Einkommen zählt, etwa bei regelmäßigen Zahlungen, ist sie in der Regel steuerpflichtig. Auch große Geschenke oder Erbschaften aus dem Ausland können steuerlich relevant sein, abhängig von ihrem Wert. Zu den möglichen Steuern zählen hier: Einkommensteuer.

Was ist die günstigste Auslandsüberweisung?

Die Einzahlung per Banküberweisung ist normalerweise die günstigste Option, wenn du für eine internationale Überweisung bei Wise zahlen willst. Banküberweisungen können zwar länger dauern als eine Einzahlung per Debit- oder Kreditkarte, du holst damit aber zumeist das meiste aus deinem Geld heraus.

Wie viel Geld darf man per Western Union senden?

Sende bis zu 50.000 EUR pro Banküberweisung

Mit Western Union kannst Du ganz einfach bis zu 50.000 EUR pro Überweisung an ein Bankkonto senden.

Was passiert, wenn man 10.000 € überwiesen bekommt?

Geldwäsche auch durch Privatpersonen möglich

Auch bei der Bank-Bareinzahlung hoher Geldsummen über 10.000 Euro ist ein Verstoß gegen das Geldwäschegesetz möglich. Aus diesem Grund müssen Sie ein entsprechendes Formular ausfüllen, wenn Sie höhere Summen auf Ihr Konto einzahlen oder sich überweisen lassen.

Was muss ich bei Auslandsüberweisungen beachten?

Bei grenzüberschreitenden Zahlungen finden Sie auf Ihrem Kontoauszug häufig den Hinweis: „AWV-Meldepflicht beachten“. Denn Überweisungen über 12.500 Euro müssen Sie bei der Bundesbank melden. Das gilt übrigens auch, wenn Sie eine Zahlung dieser Höhe aus dem Ausland erhalten.

Wer zahlt die Überweisungsgebühr?

Je nach Zahlungsoption hat dann der Auftraggeber oder der Zahlungsempfänger die fälligen Entgelte zu tragen. Bei der SHARE-Zahlung werden die Gebühren geteilt, bei der OUR-Zahlung übernimmt sie der Auftraggeber und die BEN-Zahlung verpflichtet den Zahlungsempfänger zur Begleichung der Gebühren.

Ist eine Auslandsüberweisung kostenlos?

Geld ins Ausland kostenlos zu überweisen, geht am besten innerhalb Europas (SEPA) mit Standard-Überweisungen oder per App von Anbietern wie Wise, Revolut oder N26, die oft günstige Kurse und niedrige Gebühren bieten, besonders wenn Währungsgleichheit besteht (z.B. Euro zu Euro). Für Länder außerhalb Europas sind spezielle Anbieter wie TransferGo, Wise, Remitly, Western Union oder MoneyGram mit teils kostenlosen Erstüberweisungen oder speziellen Tarifen gute Alternativen zu traditionellen Banken, die oft hohe Gebühren haben. 

Wie hoch sind die Kosten für eine internationale Überweisung bei der Sparkasse?

Eine internationale Überweisung bei der Sparkasse erfordert Empfängerdaten (Name, IBAN), bei Nicht-SEPA-Ländern zusätzlich den BIC (SWIFT-Code) sowie den Betrag und Verwendungszweck, durchgeführt online oder per Beleg, wobei SEPA-Überweisungen (innerhalb EU/EWR) 1-2 Tage dauern, SWIFT-Überweisungen (weltweit, nicht-SEPA) länger (bis zu 1-2 Wochen) und kostenpflichtig sind. Kosten fallen bei Nicht-SEPA-Zahlungen an (z.B. 0,15 % mind. 10 €) und es gibt Service-Tipps zur Freischaltung von Auslandsfunktionen in der App.