Wie funktioniert Kilometerleasing?

Gefragt von: Eugen Urban B.Sc.
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Was ist Kilometerleasing? Kilometerleasing ist eine Variante vom Autoleasing. Anhand der vereinbarten Kilometer kalkuliert der Leasinggeber den Wert des Fahrzeuges bei der Rückgabe. Im Gegensatz zum Restwertleasing ist beim Kilometerleasing die Laufleistung entscheidend.

Was passiert nach Kilometerleasing?

Wird am Ende der Vertragszeit festgestellt, dass zu viele Kilometer zurückgelegt wurden, müssen die Mehrkilometer nachgezahlt werden. Wurde weniger gefahren, erhält man eine Rückzahlung für die Minderkilometer. Was ein zu viel oder zu wenig gefahrener Kilometer kostet, wird vertraglich festgehalten.

Was ist mit dem Restwert beim Kilometerleasing?

Wie funktioniert Kilometerleasing? Bei einem Kilometerleasing ist der Restwert des Fahrzeugs in der Regel irrelevant. Es kommt hier einzig und allein auf die gefahrenen Kilometer an. Je nach Leasingvertrag gestattet der Leasinggeber eine bestimmte Anzahl an jährlich verfahrbaren Kilometern.

Wie viel zahlt man pro Kilometer Leasing?

Die Höhe der Kosten für Mehrkilometer unterscheiden sich je nach Hersteller/Modell und sind transparent im Leasingvertrag dokumentiert. In der Regel bewegen sich die Kosten für gefahrene Mehrkilometer zwischen 5 und 15 Cent pro Kilometer.

Wie viele km darf man beim Leasing fahren?

Überschreiten Sie die Laufleistung um den sogenannten Freibetrag, sind die Händler kulant. Bei den meisten Händlern beträgt die Kulanz 2.500 Kilometer, in manchen Fällen sogar 5.000 Kilometer. Für die zu viel gefahrenen Kilometer innerhalb der Kulanzgrenze müssen Sie nichts nachzahlen.

Restwertleasing oder Kilometerleasing? Das ist wirklich BESSER!

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Wie viel zahlt man bei Leasingrückgabe?

Rückgabe bei Restwertleasing

Ist das Auto genauso viel wert wie der vereinbarte Restwert, braucht der Leasingnehmer nichts nachzuzahlen. Ist der Wagen mehr wert als der kalkulierte Restwert, bekommt der Leasingnehmer in der Regel 75 Prozent vom Mehrerlös ausgezahlt.

Was ist bei km Leasing zu beachten?

Beim Kilometer-Leasing wird zu Beginn eine Kilometerleistung pro Jahr festgelegt. Für Abweichungen nach oben und unten wird ein Bonus- und Malus-Betrag definiert, der für Mehr- und Minderkilometer gleich sein sollte. Wer sich für Kilometerleasing entscheidet, sollte seine Fahrleistung gut kennen.

Wer zahlt Werkstatt bei Leasing?

Beim Fahrzeugleasing trägt grundsätzlich der Leasingnehmer die Kosten für Wartungen und Reparaturen, somit auch für die Inspektion. Wer jedoch zusätzlich zum Leasingvertrag ein Wartung & Verschleiß Paket abschließt, der profitiert – abhängig vom Leistungsumfang – von einer Kostenübernahme durch den Leasinggeber.

Was muss man beim Leasing alles bezahlen?

Leasing im Kosten-Check: Was Sie neben der Leasingrate zahlen müssen
  • Die optionale Anzahlung.
  • Kosten für Überführung und Zulassung.
  • Leasingraten abhängig von Modell, Laufzeit und Kilometerleistung.
  • KFZ-Steuern.
  • KFZ-Versicherungen.
  • Inspektionen und Wartung.
  • Nur bei Leasingübernahmen: Kosten für die Vertragsumschreibung.

Welche Leasingdauer ist die beste?

Die Leasingdauer von 36 Monaten ist besonders beliebt und lohnt sich in Sachen Preis-Leistung oftmals. Mit einer Leasingdauer von 48 Monaten ist oft das Maximum erreicht für alle, die auf der Suche nach einer mittelfristigen Lösung sind.

Was passiert bei Schaden am leasingfahrzeug?

Haben Sie den Schaden am Leasingauto selbst verschuldet, springt Ihre Kaskoversicherung ein. Meist schreibt der Leasingvertrag auch den Abschluss einer Vollkaskoversicherung vor, die in der Regel die Kosten für selbst verursachte Schäden übernimmt.

Wer zahlt mir den Restwert?

Die Restwertermittlung ist Aufgabe eines KFZ-Sachverständigen. Im Haftpflichtschadensfall kann ihn der Geschädigte selbst beauftragen. Er hat für das Auto den Restwert zu berechnen. Steht der KFZ-Restwert fest, muss der Geschädigte das Auto zum Restwert unverzüglich verkaufen, um Standkosten zu vermeiden.

Wie sauber muss Auto bei Leasingrückgabe sein?

Wer mit einem dreckigen, ungepflegten Fahrzeug erscheint, riskiert, im weiteren Verlauf besonders detailliert unter die Lupe genommen zu werden.Im Innenraum bedeutet dies: reinigen Sie die Oberflächen wie Armaturenbrett, Griffe und Ablageflächen gründlich. Entfernen Sie im ganzen Fahrzeug offen sichtbaren Schmutz.

Wer bezahlt den TÜV beim Leasing?

Die Kosten für die TÜV-Überprüfung trägt in der Regel der Leasingnehmer – auch wenn diese in den Rückgabemonat des Leasingvertrags fällt.

Wer darf das geleaste Auto fahren?

Das Leasingfahrzeug darf standardmäßig nur vom Leasingnehmer gefahren werden. Die Mitnutzung durch andere Fahrer ist in den meisten Fällen im Leasingvertrag geregelt. So dürfen beim privaten Leasing meist mehrere Familienmitglieder das Auto fahren. Beim gewerblichen Leasing ist der Leasingnehmer das Unternehmen.

Sollte man als Privatperson ein Auto-Leasing?

Für wen lohnt sich Autoleasing? Leasing lohnt sich für Privatpersonen, die Planungssicherheit durch die festen monatlichen Raten bevorzugen und mit dem Auto nicht länger als drei Jahre planen. Flexibilität ermöglichen die unterschiedlichen Laufzeiten (beispielsweise 12, 24 oder 36 Monate).

Was kostet ein geleastes Auto im Monat?

Die Kosten für Auto-Leasing beginnen bei ca. 100 € und können bis zu 800 € reichen. Sie sind individuell sehr unterschiedlich und können nicht pauschal genannt werden. Wichtig ist zu wissen, dass sich die Leasing-Kosten aus zwei Bereichen zusammensetzen.

Welche Vorteile hat Leasing?

Die Vorteile beim Leasing
  1. Planungssicherheit durch feste Monatsraten. ...
  2. Laufzeiten erlauben größtmögliche Flexibilität. ...
  3. Stets aktuelle Modelle. ...
  4. Keine teuren Reparaturen. ...
  5. Unvorhersehbare Risiken trägt die Leasinggesellschaft. ...
  6. Keine Probleme mit dem Verkauf. ...
  7. Als Unternehmer Steuern sparen.

Wer zahlt Kratzer bei Leasing?

Bei der Rückgabe des Leasingfahrzeugs drohen oft hohe Kosten. Doch gewisse Mängel, wie Kratzer, müssen die Kunden nicht bezahlen. Wer sich ein neues Auto anschaffen will, der hat inzwischen die Qual der Wahl: Barkauf, Auto-Abo, Finanzierung oder doch Leasing?

Wie oft muss ein Leasing Auto zur Inspektion?

Wie oft muss ein Leasing-Fahrzeug zur Inspektion? Je nach Vertrag, Auto und Leasingmodell sind große Inspektionen nach etwa 15.000 Kilometern oder einem Jahr fällig.

Wer bekommt kein Leasing?

Ein Auto Leasing ist für Empfänger von staatlichen Leistungen wie Arbeitslosengeld 1 oder Hartz 4 deshalb grundsätzlich nicht möglich, auch wenn die Bezieher über zusätzliche Einkünfte verfügen.

Wie viel muss man beim Leasing Anzahlen?

Die Höhe der Anzahlung beträgt meist 10-30 % vom Listenpreis des gewählten Fahrzeugs.

Ist die Anzahlung beim Leasing weg?

Im Fall eines Vertragsrücktritts ist der Anzahlungsbetrag in der Regel vollumfänglich vom Unternehmen oder der Leasinggesellschaft zurück zu zahlen. Ein Rücktritt vom Leasingvertrag ist grundsätzlich innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsabschluss ohne Nennung von besonderen Gründen möglich.

Ist Leasing riskant?

Leasing ist sicher, denn der Leasingnehmer trägt kaum ein Risiko. Beim Leasing über die ADAC Fahrzeugwelt ist die volle Herstellergarantie enthalten. Zudem liegt beim Kilometerleasing das Risiko des Wertverlustes beim Leasinggeber und nicht beim Leasingnehmer. Leasing ist bequem, denn man fährt meist einen Neuwagen.