Wie hoch ist aktuell die Mindestpension?
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Die Höhe der Mindestpension hängt stark davon ab, ob es sich um eine gesetzliche Rente (mit Grundrente) oder eine Beamtenpension handelt, wobei bei Beamten eine Mindestversorgung von ca. 2.000 € brutto pro Monat möglich ist (z.B. 65 % der A4-Stufe), während bei der gesetzlichen Rente die Grundrente (ab 2021 für langjährig Versicherte) die Rente auf bis zu ca. 900 € erhöht, aber es gibt auch spezielle Regelungen wie in Österreich (1.200 € netto bei 40 Jahren).
Wie hoch ist die niedrigste Beamtenpension?
Die niedrigste Beamtenpension, die sogenannte Mindestversorgung, liegt aktuell (Stand 2025) bei rund 1.866 Euro monatlich, wenn ein Beamter auf Lebenszeit mindestens fünf Dienstjahre erreicht hat. Sie wird ausgezahlt, wenn das reguläre Ruhegehalt darunter liegt, und setzt sich aus einer amtsunabhängigen und einer amtsabhängigen Komponente zusammen, wobei immer der höhere Betrag gezahlt wird, um das gesetzliche Minimum sicherzustellen.
Wie hoch ist die Mindestpension für Beamte nach 5 Jahren Arbeit?
Ja, Beamte haben nach mindestens 5 Jahren Dienstzeit einen Anspruch auf eine Mindestversorgung (Pension), wenn sie vor Erreichen der Regelaltersgrenze ausscheiden, sei es durch Dienstunfähigkeit oder vorzeitigen Ruhestand, wobei hier meist Abschläge anfallen. Die Mindestversorgung garantiert einen bestimmten Prozentsatz der Bezüge (z.B. 35 % bei Amtsabhängiger Mindestversorgung) oder eine feste Mindestsumme, um eine Absicherung zu gewährleisten, auch wenn die eigentliche Ruhegehaltsberechnung nach 5 Jahren noch gering wäre.
Wie hoch ist die Mindestpension nach 20 Jahren?
Die Mindestversorgung beträgt 35%. Das bedeutet, dass alle, die innerhalb der ersten 20 Jahre nach ihrem Einstieg ins Berufsleben in Pension gehen, 35% ihrer letzten ruhegehaltsfähigen Dienstbezüge monatlich ausbezahlt bekommen.
Wie viel bekommt man bei der Mindestpension?
Der Richtsatz beträgt 1.386,20 € und der Bonus maximal 188,60 € (Stand 2025).
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Was bleibt netto von der Mindestpension?
Das amtsunabhängige Mindestruhegehalt beträgt damit 2.083,22 Euro (65 Prozent von 3.157,76 Euro + 30,68 Euro) und liegt damit deutlich über dem amtsabhängigen Mindestruhegehalt. Als Mindestpension erhalten Sie also 2.083,22 Euro.
Wie lange muss ich arbeiten bis zur Pension?
Wie lange Sie bis zur Pension arbeiten müssen, hängt von Ihrem Geburtsjahr und den angerechneten Versicherungszeiten ab; das gesetzliche Eintrittsalter steigt schrittweise auf 67 Jahre an, wobei Sie mit mindestens 35 (langjährig) oder 45 (besonders langjährig, abschlagsfrei) Versicherungsjahren früher gehen können, aber meist mit Abschlägen, außer bei 45 Jahren ohne Abschlag.
Wie lange muss ich mindestens arbeiten, um Anspruch auf eine Alterspension zu haben?
Die Alterspension ersetzt einen Teil Ihres Erwerbseinkommens, wenn Sie aus dem Arbeitsleben ausscheiden. Das Regelpensionsalter ist 65 Jahre. Die Mindestversicherungszeit beträgt 180 Versicherungsmonate (= 15 Jahre). Davon müssen Sie mindestens 84 Monate (= 7 Jahre) erwerbstätig gewesen sein.
Wie viele Jahre muss man arbeiten, um volle Pension zu bekommen?
Er ist begrenzt auf maximal 71,75 %, die bei einer ruhegehaltfähigen Dienstzeit von wenigstens 40 Dienstjahren in Vollzeit erreicht werden. Jede darüber hinaus geleistete Dienstzeit wirkt sich nicht mehr steigernd auf den Ruhegehaltssatz aus. Der Wert 71,75 % bezeichnet also den Höchstruhegehaltsatz.
Wie wird die Mindestpension berechnet?
Die Mindestversorgung beträgt zwischen 1.688 Euro und 1.779 Euro brutto pro Monat (Besoldungsstand 01.01.2020). Die Höhe ist abhängig vom Familienstand. Der Versorgungsrechner beachtet selbstständig die Mindestversorgung.
Wird die Mindestpension bei Teilzeit gekürzt?
Ja, Teilzeit kürzt die spätere Pension, da die ruhegehaltsfähige Dienstzeit nur anteilig angerechnet wird, was die Höhe der Pension reduziert; bei Pensionierung wegen Dienstunfähigkeit wird die Mindestversorgung jedoch oft geschützt, während bei freiwilliger Alterspensionierung die Mindestversorgung entfallen kann, wenn die Kürzung allein durch die Teilzeit verursacht wurde, wobei die genauen Regeln komplex sind und von der individuellen Situation abhängen.
Wie hoch ist die Beamtenpension vom letzten Gehalt?
Die Pension für Beamte berechnet sich nach der ruhegehaltfähigen Dienstzeit und den letzten Bezügen, wobei für jedes Dienstjahr 1,79375 % des letzten Grundgehalts angesetzt werden, maximal 71,75 % bei 40 Jahren Dienstzeit. Die "ruhegehaltfähigen Dienstbezüge" sind das durchschnittliche Grundgehalt plus Zulagen der letzten zwei Jahre vor der Pensionierung. Ein Beamter hat oft eine Versorgungslücke, da das Nettogehalt deutlich höher war als die Pension, weshalb zusätzliche private Vorsorge (z.B. Rürup-Rente) ratsam ist.
Kann ein Beamter mit 55 Jahren in Pension gehen?
Ja, ein Beamter kann mit 55 Jahren in Pension gehen, aber nur unter bestimmten Bedingungen, meist wegen Dienstunfähigkeit (gesundheitliche Gründe), was oft mit Versorgungsabschlägen verbunden ist, oder bei speziellen Regelungen wie dem Engagierten Ruhestand (z.B. bei Post/Telekom) mit Verpflichtung zu ehrenamtlicher Tätigkeit. Normalerweise liegt die Regelaltersgrenze bei 67 Jahren, aber vorzeitige Pensionierung ist ab 63 möglich (mit Abschlägen), oder abschlagsfrei bei Erfüllung von speziellen Dienstzeit-/Alterskombinationen oder bei Dienstunfall.
Was bekommt eine Beamtenwitwe an Pension?
Eine Beamtenwitwe erhält in der Regel 55 % des Ruhegehalts, das ihr verstorbener Ehepartner bezogen hat oder hätte beziehen können, wobei der Anspruch je nach Heiratsdatum und eigenen Einkünften variieren kann, mit einem Mindestanteil von 20 % der Originalpension, wenn eigene Einkünfte angerechnet werden. Für Ehen, die vor 2002 geschlossen wurden, können es auch 60 % sein, aber meistens sind es 55 %.
Wie hoch ist die Mindestpension für Beamte nach 5 Dienstjahren?
Bundes-und Landesbeamte erhalten nach 5 Jahren Arbeit eine amtsunabhängige Mindestpension von 1.866€. Dies ist der Pensionswert für den Pensionsbeginn ab 2021. Wenn Beamte wegen Dienstunfall dienstunfähig werden, müssen sie nicht zwingend die 5 Jahre Dienstzeit nachweisen.
Was ist die höchste staatliche Rente, die man erhalten kann?
Das bedeutet, dass die wöchentliche Gesamtzahlung für diejenigen, die die maximale „neue“ staatliche Rente beziehen, voraussichtlich 241,30 £ (eine Steigerung von 574,60 £ pro Jahr) und für diejenigen, die die maximale „Basis“-staatliche Rente beziehen, 184,90 £ pro Woche (eine Steigerung von 439,40 £ pro Jahr) betragen wird. Weitere Einzelheiten finden Sie in unserem Nachrichtenartikel.
Wie hoch ist die Mindestpension netto?
Wer 40 Jahre oder länger erwerbstätig war, wird ab 2020 eine Pension von zumindest 1.200 € netto – bzw. 1.315 € brutto – erhalten.
Können Beamte nach 45 Dienstjahren abschlagsfrei in Pension gehen?
Beamte mit 45 Dienstjahren können bereits mit 65 Jahren abschlagsfrei in Pension gehen. Dienstunfähigkeit durch Dienstunfall führt ebenfalls zu keinen Abschlägen.
Wie hoch ist die Mindestpension bei Beamten?
Die Mindestpension für Beamte, die sogenannte amtunabhängige Mindestversorgung, liegt aktuell (Stand 2025/2026) bei ungefähr 2.100 € bis über 2.200 € brutto, abhängig von Bundesland und aktuellen Besoldungsanpassungen, und orientiert sich an einem Prozentsatz der Besoldungsgruppe A 6 plus einem festen Betrag. Sie wird gewährt, wenn ein Beamter mindestens 5 Jahre Dienstzeit nachweisen kann und ist höher als die amtsabhängige Mindestversorgung.
Kann ich nach 15 Jahren in Pension gehen?
Sie können in Regelalterspension gehen, wenn Sie am Stichtag mindestens 180 Versicherungsmonate (15 Jahre) erworben haben. Davon müssen Sie mindestens 84 Versicherungsmonate (7 Jahre) aufgrund einer Erwerbstätigkeit erworben haben. Für Personen mit Versicherungszeiten vor 2005 gelten zusätzlich Regeln.
Warum werden viele Pensionen ab 2026 deutlich gekürzt?
Durchschnittlich gibt es 2,25 Prozent mehr Bruttopension. Der Großteil der PensionistInnen erhält dabei die volle Inflationsabgeltung, viele hingegen werden ab 2026 eine Kürzung hinnehmen müssen. Höchstens werden die Pensionen pro Monat um 67,50 Euro brutto ansteigen. Das sind bis zu 945 Euro brutto pro Jahr.
Wie kann ich meine Pension aufstocken?
Um Ihre Pension zu erhöhen, können Sie länger arbeiten (erhöht den Steigerungsfaktor), freiwillige Beiträge zur Höherversicherung einzahlen, um sich einen "besonderen Steigerungsbetrag" zu sichern, oder durch Pensionssplitting (bei Kindererziehung) Ansprüche übertragen. Auch das Schließen von Versicherungslücken durch freiwillige Beiträge hilft. Bei der jährlichen Anpassung (Pensionserhöhung) kommt es auf die Inflation und den Stichtag an, wobei es 2026 eine Aliquotierung geben kann, also nur eine anteilige Erhöhung.
Warum ist die Rente in Österreich höher als in Deutschland?
Die Renten in Österreich sind höher als in Deutschland, weil dort höhere Beiträge gezahlt werden (22,8 % vs. 18,6 %), Arbeitgeber mehr zahlen, fast alle Erwerbstätigen (auch Selbstständige) einzahlen, eine jüngere Bevölkerung die Finanzierung stützt und der Staat durch Steuerzuschüsse Defizite ausgleicht, was zu einem höheren Rentenniveau führt. Deutschland hat zudem eine stärkere Betonung auf private Vorsorge.
Ist die Langzeitversichertenpension abschlagsfrei?
Die Langzeitversichertenpension kann ab dem 62. Lebensjahr seit 1.7.2022 - aber abschlagsfrei - angetreten werden.