Wie hoch ist die Vermittlungsprovision für Freelancer?

Gefragt von: Jaqueline Jäger-Kroll
sternezahl: 4.8/5 (42 sternebewertungen)

Die Vermittlungsprovision für Freelancer variiert stark, liegt aber oft zwischen 20 % und 50 % des Freelancer-Honorars, insbesondere bei spezialisierten IT- oder Nischenprofilen, während Plattformen wie Upwork oder Freelancer.com oft 10 % Gebühren erheben, und manche Agenturen niedrigere Prozentsätze oder Staffelung anbieten. Sie kann als Aufschlag auf den Tagessatz gezahlt werden oder als fester Prozentsatz des Gesamtauftragswertes, wobei die Spanne stark von Branche, Qualifikation, Projektlänge und Anbieter abhängt.

Wie hoch ist die Vermittlungsprovision für Freiberufler?

Wie hoch ist die Vermittlungsprovision der IT-Projektgenossenschaft eG? Unsere Vermittlungsprovision beträgt zur Zeit 7,5 Prozent. Das ist sehr viel günstiger als die marktüblichen 15 bis 25 Prozent. Selbst andere Vermittlungsgenossenschaften berechnen 10 bis 12,5 Prozent Provision.

Wie hoch ist die Provision von freelancer.com?

Freelancer.com bietet über 2.700 Dienstleistungskategorien, Upwork hingegen über 125. Beide Plattformen erheben eine Gebühr von 10 % auf die Einnahmen , Freelancer.com hat jedoch eine etwas niedrigere Kundengebühr (3 % gegenüber 5 %). Freelancer.com eignet sich besser für kleinere Aufträge und regelmäßig anfallende Aufgaben, während Upwork größere, unternehmensbezogene Projekte betreut.

Wie viel Provision bekommt ein Personalvermittler?

Was kostet die Personalvermittlung? Die Personalvermittlung erhält vom Arbeitgeber in der Regel eine erfolgsabhängige Provision. Diese errechnet sich anteilig vom ersten Jahresgehalt des neuen Mitarbeitenden. Üblich sind 20 bis 30 Prozent.

Wie viel muss man als Freelancer verlangen?

Wenn du als Freelancer den Mindestlohn verdienen möchtest (aber wer will das schon?), dann solltest du 38,23 Euro pro Stunde berechnen. Wenn du ein Durchschnittsgehalt verdienen möchtest, solltest du etwa 68,89 Euro pro Stunde verlangen.

FREIBERUFLER WERDEN in der UNTERNEHMENSBERATUNG - 4 TIPPS & SCHRITTE!

30 verwandte Fragen gefunden

Wie viel muss ich als Selbständiger verdienen, um 3000 € netto zu haben?

Um 3.000 € netto als Selbstständiger zu haben, brauchst du je nach Kosten und Steuern einen monatlichen Umsatz zwischen ca. 6.000 € und 9.000 €, wobei 6.000 € der Mindestwert für den Gewinn sind, zu dem noch Steuern, Sozialabgaben (wie Krankenversicherung) und Betriebskosten hinzukommen, während 9.000 € ein realistischerer Wert mit Puffer für Ausgaben und Steuern sind. Eine grobe Faustregel lautet: Umsatz = (Netto-Wunsch + Steuern + Abgaben + Betriebskosten) / (1 - Umsatzsteuer-Satz). 

Welche Kosten habe ich als Freelancer?

Freelancer-Kosten variieren stark je nach Branche, Erfahrung und Standort, aber der durchschnittliche Stundensatz in Deutschland liegt aktuell bei über 100 Euro, mit Branchen-Durchschnitten um die 104 €. Sie müssen alle Betriebskosten (Büro, Software, Versicherungen, Marketing), Lebenshaltungskosten und Steuern (Einkommensteuer, ggf. USt.) einplanen und diese auf Ihre kalkulierten Arbeitsstunden umlegen, um einen profitablen Stundensatz zu ermitteln, der auch Puffer für Gewinne und Ausfallzeiten enthält.
 

Wie viel Prozent Vermittlungsprovision ist üblich?

In der Regel teilen sich die Käufer- und Verkäuferseite die Kosten. Bei der Vermietung liegt die Höchstgrenze der Gebühr bei zwei Nettokaltmieten. Beim Kauf schwankt die Höhe je nach Region. Üblich sind zwischen 3 und 8 Prozent des Kaufpreises.

Wo verdient man 10.000 € im Monat?

Ein Monatsgehalt von über 10.000 Euro ist in Deutschland vor allem in den Bereichen Medizin, Management, Beratung und IT möglich. Solche Gehälter setzen in der Regel ein Hochschulstudium, mehrjährige Berufserfahrung und Führungsverantwortung voraus.

Wie hoch ist die Provision bei Direktvermittlung?

Die Provision der Direktvermittlung schwankt abhängig von der zu besetzenden Position, der Suchmethode und dem Auftragnehmer zwischen 20% und 33% des Jahresbruttogehalts des Kandidaten. Im Grunde genommen je aufwändiger der Suchprozess und je höher das Gehalt, desto höher die Vergütung.

Wie viel sollte man als Freelancer verdienen?

Eine Faustregel lautet hier: ein Freelancer sollte das 1,5-Fache des Bruttogehalts eines Angestellten verdienen. Dies berücksichtigt unter anderem die Lohnnebenkosten des Arbeitgebers (ungefähr 20 Prozent des Bruttolohns), Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und bezahlten Urlaub.

Wie werden Freelancer abgerechnet?

Die Umsatzsteuer in Ihrer Rechnung als Freelancer

Umsatzsteuer (USt.) wird fällig, sobald Sie als Freelancer eine Leistung oder ein Produkt in Rechnung stellen. Dabei wird Ihr Umsatz besteuert – und zwar abhängig vom Produkt oder der Leistung mit 19%, 7% oder 0%.

Was bleibt als Freelancer übrig?

Was bleibt als Freiberufler:in übrig? Als Freiberufler:in bleibt Ihr Nettoeinkommen nach Abzug aller Betriebskosten, Steuern und Sozialabgaben übrig.

Was ist die Provision für die Vermittlung von Aufträgen?

Eine Provision für die Vermittlung von Aufträgen ist eine erfolgsabhängige Vergütung, meist ein Prozentsatz des vermittelten Auftragswertes (z.B. 10-30 %), üblich in Branchen wie Immobilien, Versicherungen oder Personalvermittlung, aber auch bei Freiberuflern, wobei die Höhe frei verhandelbar ist und vom Geschäftswert, Branche und Aufwand abhängt; wichtig ist eine klare vertragliche Regelung und Beachtung berufsrechtlicher Verbote (z.B. für Anwälte). 

Wie viel darf ein Freiberufler im Jahr verdienen?

Bis zu einem Einkommen von 12.096 Euro bleibt das Einkommen für ein Kalenderjahr steuerfrei (2025). Ab 12.097 Euro steigt der Steuersatz von 14 auf bis zu 42 Prozent an. Der Steuersatz in Höhe von 42 Prozent gilt für Jahreseinkommen zwischen 68.431 Euro und 277.825 Euro.

Wie werden Provisionen versteuert für Selbständige?

Provision Steuererklärung: Selbstständige tragen diese unter „sonstige Leistungen“ ein. Provision als Einkommen: Werden Provisionen bei Angestellten regelmäßig ausgezahlt, sind diese ganz normal als Arbeitslohn zu versteuern. Handelt es sich hingegen um eine Einmalzahlung, wird diese unter „sonstige Bezüge“ versteuert.

Wer verdient 15000 Euro im Monat?

15.000 € brutto im Monat (180.000 €/Jahr) verdienen vor allem Spitzenkräfte in hochspezialisierten Branchen, wie z.B. <<a>>>Ärzte (Chefsärzte, <<a>>>Oberärzte), Top-Unternehmensberater, erfahrene IT-Spezialisten (z.B. KI, Cloud), Investmentbanker, Führungskräfte (Vorstände) und Spitzen-Anwälte/Notare, oft in Kombination mit Boni, leitenden Positionen oder Selbstständigkeit, wobei dies eine Position für die obersten Einkommenszehntel (oder sogar Prozent) der Bevölkerung darstellt. 

Wie kann ich 500 € am Tag verdienen?

Um 500 € am Tag zu verdienen, brauchst du eine skalierbare Methode wie E-Commerce oder hochpreisiges Freelancing. Zum Beispiel: Ein Online-Shop kann durch den Verkauf von Produkten wie Dropshipping oder selbst hergestellten Waren diesen Umsatz erzielen.

Wer verdient 90000 brutto im Jahr?

Personen mit 90.000 € Bruttojahresgehalt gehören zu den Besserverdienern in Deutschland und arbeiten oft in qualifizierten Berufen wie Ingenieurwesen, IT, Unternehmensberatung, Juristerei oder im Finanzwesen, wobei Erfahrung, Spezialisierung und Personalverantwortung entscheidend sind. Es sind Fachkräfte, die oft über langjährige Berufserfahrung verfügen und in Positionen mit hoher Verantwortung oder Spezialwissen tätig sind, wie z.B. Senior Ingenieure, IT-Spezialisten oder leitende Angestellte in der Industrie. 

Wie hoch darf eine Vermittlersprovision sein?

1. Höchstgrenze für Käufer: Ohne Vereinbarung gilt für die Maklerprovision der ortsübliche Satz. Im Übrigen sind die Maklergebühren regional unterschiedlich geregelt und liegen maximal bei 7,14% des Kaufpreises, inklusive Umsatzsteuer.

Ist eine Vermittlungsprovision steuerfrei?

Die Tippgeberprovision an Privatperson ist dann steuerfrei, wenn einer von zwei Freibeträgen nicht überschritten wird: 256,00 €-Freigrenze für sonstige Einkünfte: Bleiben Sie im Jahr unter der 256,00 €-Freigrenze für sonstige Einkünfte, worunter Vermittlungsprovisionen fallen, bleiben diese Einnahmen steuerfrei.

Welche Steuern zahlt ein Freelancer?

Freelancer müssen drei Kernsteuern kennen: Einkommensteuer, Umsatzsteuer und – nur bei gewerblichen Tätigkeiten – Gewerbesteuer. Die Einkommensteuer basiert auf der EÜR oder Bilanz und wird bis 31. Juli des Folgejahres eingereicht. Bei der Umsatzsteuer gilt: Steuer berechnen, Vorsteuer abziehen, Differenz abführen.

Wie viele Stunden darf ein Freelancer arbeiten?

Es gibt kein Arbeitszeitgesetz für Freelancer

Kein Arbeitsgesetz für Freelancer: Für sie gelten keine gesetzlichen Beschränkungen hinsichtlich der Arbeitszeit.