Wie hoch steigt der Strompreis 2025?

Gefragt von: Herr Prof. Dr. Ralph Bischoff B.Sc.
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Der Strompreis 2025 zeigt ein gemischtes Bild: Einerseits senkten viele Anbieter zum Jahreswechsel die Preise für Neukunden, teilweise deutlich, da die Großhandelspreise sanken. Andererseits sind die Netzentgelte gestiegen und machen den Preis hoch; der durchschnittliche Strompreis lag 2025 bei rund 39-40 Cent/kWh (inkl. Steuern, Abgaben). Während Bestandskunden oft höhere Tarife hatten, gab es für Neukunden günstigere Angebote um die 27-29 Cent/kWh.

Werden die Strompreise 2025 steigen oder fallen?

Wie hoch ist der Strompreis für Neukunden im Dezember 2025? Der Strompreis für Neukunden liegt im Dezember 2025 bei 23 Cent pro Kilowattstunde [kWh] im Durchschnitt. Das sind 0,6 Cent weniger als im Vormonat November und sind 20,1% weniger als im Dezember 2024, als der Preis noch bei 28,4 Cent pro kWh lag.

Wie hoch sind die Strompreise im Jahr 2025?

Der Strompreisvergleich 2025 zeigt sinkende Preise für Neukunden (ca. 22,6 Cent/kWh im Dezember 2025) im Vergleich zum Vorjahr, obwohl Bestandskunden mit durchschnittlich 33,5 Cent/kWh noch deutlich mehr zahlen. Ein Wechsel kann mehrere hundert Euro sparen, da es viele Tarife ab 18,6 Cent gibt und die Grundversorgung teuer bleibt. Für 2026 sind durch sinkende Netzentgelte weitere Preissenkungen zu erwarten, aber ein Vergleich bleibt aufgrund regionaler Unterschiede und Anbieter-Boni weiterhin sehr lohnenswert.
 

Wie werden sich die Strompreise 2026 entwickeln?

307 regionale Stromversorger planen zum Jahreswechsel 2026 Strompreissenkungen von durchschnittlich 8,9 Prozent, wovon rund 3,1 Millionen Haushalte in der Grundversorgung profitieren. Gleichzeitig wurden 12 Strompreiserhöhungen angekündigt, die im Durchschnitt bei 1,4 Prozent liegen.

Wie hoch ist die Strompreisprognose für 2026?

Die Strompreisprognose für Deutschland zeigt eine Stabilisierung und leichte Entspannung im Jahr 2025, mit Preisen für Neukunden teilweise unter 25 Cent/kWh und für Bestandskunden um 33-36 Cent/kWh, nach einem Rückgang gegenüber 2024. Langfristig erwarten Studien eine Preisspanne zwischen 37 und 42 Cent/kWh bis 2042, mit einem Sinken auf unter 25 Cent/kWh bis 2045, abhängig von der Entwicklung erneuerbarer Energien, Gaspreisen und politischen Entscheidungen, wobei die Volatilität durch erneuerbare Energien zunimmt. 

Die Wahrheit über Strompreise 2025 - und warum alle falsch liegen könnten.

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Wie teuer wird Strom in 10 Jahren?

Der Strompreis in Deutschland wird sich in den nächsten 10 Jahren wahrscheinlich stabilisieren oder leicht schwanken, mit einem Trend, dass er langfristig auf oder unter das Niveau von vor der Energiekrise fallen könnte, aber Volatilität erwartet wird, beeinflusst durch den Ausbau erneuerbarer Energien, Netzausbaukosten und CO2-Preise. Kurzfristig gab es 2024/2025 Senkungen, langfristig könnte der Preis zwischen 37 und 42 Cent/kWh pendeln, wobei die Börsenpreise höher bleiben könnten als vor 2020. 

Wie teuer wird Strom bis 2030?

Der Strompreis 2030 wird laut Prognosen stark vom Ausbau erneuerbarer Energien abhängen: Gelingt dieser zügig, könnten die Börsenstrompreise sinken und durch günstigere Erneuerbare die Kosten ausgleichen, während ein verlangsamter Ausbau zu höheren Preisen führt, eventuell bis 60-80 Cent/kWh (Endverbraucher-Niveau), da fossile Energien teurer bleiben würden. Realistisch sind mittelfristig (bis 2030) schwankende Preise, mit einer Tendenz zu sinkenden Börsenpreisen durch mehr Wind- und Solarenergie, aber auch steigender Volatilität. 

Wird Strom langfristig billiger?

Langfristig gibt es widersprüchliche Prognosen: Kurz- bis mittelfristig (bis 2026/2027) zeichnet sich eine leichte Entspannung durch sinkende Großhandelspreise und Netzentgeltsenkungen ab, aber der CO₂-Preis könnte dies ausgleichen, sodass die Preise stabil bleiben oder nur leicht fallen; einige Experten sehen einen leichten Rückgang der Preise für 2026 voraus. Langfristig, bis 2030-2045, gehen andere Studien von einer Fortsetzung des Anstiegs aus, wenn auch moderater.
 

Was wird teurer ab 2026?

Preiskorridor von 55 bis 65 Euro ab 2026: Der CO2-Preis steigt 2026 und ist von der Bundesregierung vorgegeben. Öl, Gas, Benzin und Diesel werden ab Januar somit erneut teurer.

Was kostet 1 kWh Strom bei Eon 2025?

Der Strompreis bei E.ON variiert 2025 je nach Tarif und Region, aber der Durchschnittspreis für Haushalte liegt bei etwa 39,6 Cent/kWh (Stand: Okt. 2025). E.ON hatte die Preise zum 1. Februar 2025 erhöht, und spezielle Tarife wie der dynamische Tarif können günstiger sein (z.B. 28,5 Cent/kWh im Arbeitspreis). Die genauen Kosten hängen stark von Ihrem individuellen Vertrag und Verbrauch ab, aber E.ON bietet Tarife zwischen ca. 28,5 ct/kWh (dynamisch) und über 30 ct/kWh (Standard) an. 

Was kostet 1 kWh Strom 2025 netto?

Strompreis: Die Kilowattstunde Strom kostet 2025 zwischen 27 und 44 Cent pro Kilowattstunde je nach Vertragsart. 2025 machen Steuern und Abgaben 32 Prozent des Strompreise aus. Dieser Kostenblock ist um 8,5 Prozent gestiegen im Vergleich zum Vorjahr [+ 1,0 Ct/kWh].

Was wird 2025 billiger?

Das wird 2025 billiger

  • Sparen bei Strom und Gas. Strom und Gas werden für viele günstiger: Mehrere Grundversorger senken die Preise. ...
  • Entlastung beim Kochen: Kartoffeln, Zwiebeln, Butter werden günstiger. Ein Preisvergleich lohnt sich auch bei Lebensmitteln. ...
  • (Elektro-) Autos fallen im Preis.

Was ist ein guter Preis für eine kWh Strom?

Der durchschnittliche Strompreis für Neuverträge liegt aktuell bei 22,89 Cent pro kWh. Ein Haushalt mit einem Verbrauch von 3.500 kWh pro Jahr zahlt damit 801,04 EUR pro Jahr im günstigsten verfügbaren Tarif. In der Grundversorgung kostet Strom im Durchschnitt 44,36 Cent pro kWh.

Wann senkt die Regierung den Strompreis?

Entlastung bei Energiekosten Niedrigere Stromkosten

Mit 6,5 Milliarden Euro-Bundeszuschuss sinken die Strom-Netzentgelte 2026 für alle. Für produzierende Unternehmen und Landwirte bleibt die Stromsteuer dauerhaft niedrig. Das Gesetz hat nun den Bundesrat passiert. Das Wichtigste im Überblick.

Wie hoch sind die Stromkosten für 6000 kWh Strom?

6000 kWh Strom kosten aktuell (Ende 2025) je nach Anbieter und Region ungefähr zwischen 1.500 € und über 3.000 € pro Jahr, da der Preis pro kWh (Cent) stark variiert, oft zwischen 25 Cent (günstiger Neukunde) und 40+ Cent (lokaler Anbieter), was bei 6.000 kWh zu Kosten von ca. 1.500 € bis 2.400 € oder mehr führt, wobei viele Haushalte mit diesem Verbrauch oft schon über 6.000 kWh verbrauchen, wenn Warmwasser elektrisch erzeugt wird, wie co2online zeigt. 

Wie hoch sind die Stromkosten für eine Wärmepumpe im Jahr 2025?

Für 2025 liegt der durchschnittliche Strompreis für Wärmepumpen-Sondertarife bei etwa 25 bis 28 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh), was deutlich günstiger ist als allgemeine Haushaltsstromtarife (ca. 39,7 ct/kWh), und es gibt sogar Angebote ab 20 Cent/kWh, da Steuern, Abgaben und Netzentgelte niedriger sind, wobei die Strompreisbremse 2023 auslief, aber spezielle Tarife bleiben bestehen. 

Was wird ab 01.01 2025 teurer?

Die CO₂-Steuer für klimaschädliche Kraftstoffe ist zum 1. Januar 2025 von 45 auf 55 Euro pro ausgestoßener Tonne Kohlendioxid erhöht worden. Die Folge: Im Vergleich zu 2024 stieg die CO₂-Abgabe für den Liter Benzin um rund 3 Cent und der für den Liter Diesel um etwas mehr als 3 Cent.

Wann wird Strom billiger 2025?

Strom wird 2025 für viele Haushalte günstiger, da die Preise im Vergleich zu den Vorjahren sinken und Tarife auf Vorkrisenniveau zurückkehren, getrieben durch fallende Börsenpreise und sinkende Beschaffungskosten, wobei aber steigende Netzentgelte die Ersparnis dämpfen können und der große Sprung bei den Netzentgelten erst 2026 durch einen Bundeszuschuss erfolgt. Es gab bereits zahlreiche Preissenkungen, aber die tatsächliche Ersparnis hängt stark vom individuellen Vertrag ab; der Abwärtstrend setzt sich fort, wobei langfristig höhere Preise erwartet werden. 

Was wird 2027 alles teurer?

Ab 2027 kommt ein neuer CO2-Preis, der unser Leben teurer machen wird: konkret Autofahren mit Benzin und Diesel sowie das Heizen mit Öl und Gas.

Wie hoch sind die Strompreise bis 2030?

Der Strompreis 2030 wird laut Prognosen stark vom Ausbau erneuerbarer Energien abhängen: Gelingt dieser zügig, könnten die Börsenstrompreise sinken und durch günstigere Erneuerbare die Kosten ausgleichen, während ein verlangsamter Ausbau zu höheren Preisen führt, eventuell bis 60-80 Cent/kWh (Endverbraucher-Niveau), da fossile Energien teurer bleiben würden. Realistisch sind mittelfristig (bis 2030) schwankende Preise, mit einer Tendenz zu sinkenden Börsenpreisen durch mehr Wind- und Solarenergie, aber auch steigender Volatilität. 

Wie hoch wird der Strompreis in 10 Jahren sein?

Der Strompreis in Deutschland wird sich in den nächsten 10 Jahren wahrscheinlich stabilisieren oder leicht schwanken, mit einem Trend, dass er langfristig auf oder unter das Niveau von vor der Energiekrise fallen könnte, aber Volatilität erwartet wird, beeinflusst durch den Ausbau erneuerbarer Energien, Netzausbaukosten und CO2-Preise. Kurzfristig gab es 2024/2025 Senkungen, langfristig könnte der Preis zwischen 37 und 42 Cent/kWh pendeln, wobei die Börsenpreise höher bleiben könnten als vor 2020. 

Wie hoch ist der Aufschlag für besondere Netznutzung im Jahr 2026?

Der Aufschlag für besondere Netznutzung (ehem. § 19 StromNEV-Umlage) beträgt 2026 1,559 ct/kWh für die Hauptgruppe (A) und bleibt bei 0,025 ct/kWh für die Gruppe C, wobei dieser Aufschlag Teil der gesamten Stromumlagen (mit KWKG- und Offshore-Umlage) von 2,946 ct/kWh (2025: 2,651 ct/kWh) ist, die von den Übertragungsnetzbetreibern festgelegt wurden. Diese Werte sind vorläufig und hängen vom erfolgreichen Inkrafttreten des geplanten § 24c EnWG ab, der einen Bundeszuschuss vorsieht.
 

Wann geht Strom aus 2025?

Die EEG-Umlage fällt auch im Jahr 2025 komplett weg

Zwischen 2021 und 2022 ist sie von 6,5 ct/kWh auf 3,72 ct/kWh abgesenkt und zum 1. Juli 2022 ganz abgeschafft worden.

Wird Strom auf Dauer teurer?

Ein Gutachten der Unternehmensberatung BCG für den Industrieverband BDI aus dem Jahr 2021 schätzt: Allein bis 2030 sollen die Strompreise für Privatkunden um 13 % steigen - und das ohne Inflation. Rechnet man noch die normale jährliche Inflation von 2 % dazu, würden die Preise insgesamt sogar um über 30 % anschwellen.