Wie lange dauert ein außerbörslicher Handel?

Gefragt von: Rene Barth
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Der außerbörsliche Handel (OTC-Handel) dauert in der Regel länger als der reguläre Börsenhandel, meist von ca. 8:00 Uhr bis 22:00 Uhr an Werktagen, je nach Broker und Wertpapier, wobei einige Partner auch Wochenendhandel anbieten; die Ausführung selbst ist oft innerhalb weniger Sekunden abgeschlossen, da der Handel direkt mit einem Handelspartner abgewickelt wird. Die genauen Zeiten variieren je nach Finanzinstitut und gehandeltem Produkt (Aktien, Derivate, Forex).

Wie lange ist der außerbörsliche Handel möglich?

Der außerbörsliche Direkthandel ist zu den jeweiligen Handelszeiten der Handelspartner möglich, in der Regel von Montag bis Freitag von 08:00 Uhr bis 22:00 Uhr. Bei einzelnen Handelspartnern wird zusätzlich ein Handel am Wochenende angeboten.

Wann ist außerbörslicher Handel?

Außerbörslicher Handel bezeichnet es, wenn Wertpapiere, zum Beispiel Aktien, nicht über eine Börse, sondern im Direkthandel gekauft oder verkauft werden.

Wie lange geht nachbörslicher Handel?

Der nachbörsliche Handel dauert in Deutschland meist bis 22:00 Uhr MEZ, kann aber je nach Wertpapier und Anbieter variieren, wobei einige Plattformen sogar bis Mitternacht oder durch speziellen Wochenendhandel fast 24/7 ermöglichen, insbesondere für US-Aktien, wo oft bis 02:00 Uhr (MEZ) gehandelt wird, mit Vorbörslichkeit ab 10:00 Uhr (MEZ). Der direkte außerbörsliche Handel (OTC) ist oft flexibler und kann länger laufen, auch am Wochenende. 

Was sind die Nachteile des außerbörslichen Handels?

Die Hauptnachteile des außerbörslichen Handels (OTC) sind geringere Transparenz (fehlendes Orderbuch, keine unabhängige Preisaufsicht), das Kontrahentenrisiko (Ausfallrisiko des Handelspartners), geringere Liquidität und das Risiko schlechterer Kurse (größerer Spread) bei Volatilität oder außerhalb der Kernzeiten, da man an bestimmte Anbieter gebunden ist. Auch die Handelbarkeit komplexer Produkte kann eingeschränkt sein.
 

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Was ist die 3,57 Regel beim Trading?

Die 3-5-7-Regel im Trading ist eine Risikomanagement-Strategie, die besagt: Riskiere maximal 3% deines Kapitals pro Trade, halte die gesamte offene Risiko-Exposition bei höchstens 5% des Kapitals und strebe bei Gewinn-Trades ein Gewinn-Risiko-Verhältnis von mindestens 7:1 an (d.h., der Gewinn soll 7x höher sein als der potenzielle Verlust). Sie hilft, Disziplin zu wahren und das Kapital zu schützen, indem sie klare Limits für einzelne Trades, Gesamtpositionen und Gewinnziele setzt.
 

Wie lange geht der Direkthandel?

Der Direkthandel läuft meist wochentags von ca. 08:00 bis 22:00 Uhr, bietet aber je nach Broker und Handelspartner (z. B. Lang & Schwarz oder Tradegate für bestimmte Produkte) auch längere Zeiten oder sogar Handel am Wochenende an, was ihn flexibler macht als den regulären Börsenhandel. 

Welcher Monat ist der schlechteste an der Börse?

Der schlechteste Börsenmonat ist traditionell der September.

Wie kann ich Aktien außerbörslich verkaufen?

Aktien außerbörslich zu verkaufen bedeutet, sie direkt mit einem Handelspartner (Bank/Broker) abzuwickeln, statt über eine Börse, oft als „Over The Counter“ (OTC) bekannt, was günstigere Kosten, längere Handelszeiten (bis abends) und sofortige Ausführung ermöglicht, aber weniger Transparenz bietet und ein Kontrahentenrisiko birgt. Sie wählen Ihren Partner, stellen eine Order mit Preis (Limit möglich) und erhalten ein sofortiges Angebot, das Sie annehmen oder ablehnen, was schnell zu einem Vertrag führt, aber bei schlechten Preisen auch storniert werden kann.
 

Was ist Overnight Trading?

Die Overnight-Handelssitzung ermöglicht den Kauf und Verkauf von Finanzinstrumenten außerhalb der regulären Marktöffnungszeiten. Zum Beispiel sind die üblichen Handelszeiten für US-Aktien und -ETFs in der Regel montags bis freitags von 9:30 bis 16:00 Uhr US-Ostküstenzeit.

Wie kann ich außerbörslich handeln?

Wie kann ich außerbörslich handeln? Du kannst über die meisten Broker außerbörslich handeln. Die Handelsplattformen stehen meist in Deiner Ordermaske zur Verfügung. Der Handel läuft im Normalfall genauso ab wie der Börsenhandel.

Welche Uhrzeit sollte man keine Aktien kaufen?

Die Mittagszeit (12:00–14:00 Uhr) sollte vermieden werden, da das Handelsvolumen sinkt, die Spreads steigen und Kurse weniger stabil sind. Vor- und nachbörslicher Handel ist risikoreicher und nur für erfahrene Anleger empfehlenswert – geringe Liquidität und weite Spreads können zu schlechteren Kursen führen.

Was ist außerbörslicher Limithandel?

Außerbörslicher Limithandel (OTC-Limit-Handel) ermöglicht es Anlegern, Wertpapiere außerhalb der regulären Börsenzeiten direkt mit Handelspartnern (Market Makern) zu handeln, indem sie einen maximalen Kauf- oder minimalen Verkaufspreis (Limit) festlegen, zu dem die Order ausgeführt werden soll, was eine Alternative zum direkten Preis-Request-Verfahren ist und zu besseren Preisen führen kann, wenn der Markt die Limit-Schwelle erreicht. Dieser Handel wird oft über Online-Broker angeboten und hat längere Handelszeiten als die Börse, wobei der Handelspartner erst bei Erreichen des Limits von der Order erfährt, was eine sichere Ausführung gewährleistet. 

Was wird aus 10000 Euro in 10 Jahren?

Aus 10.000 Euro können in 10 Jahren je nach Anlage und Marktlage sehr unterschiedliche Beträge werden, von realem Wertverlust durch Inflation bis zu Vervielfachung bei erfolgreichen Investitionen in Aktien (z.B. 16.000 € bei Mischfonds, über 24.000 € in breit gestreuten ETFs wie dem MSCI World, oder sogar über 200.000 € bei Einzelaktien wie Axon Enterprise in der Vergangenheit). Wichtig ist, die Inflation (die die Kaufkraft senkt) durch Rendite zu übersteigen, um das Vermögen real zu vermehren.
 

Wie lange muss ich Aktien halten, damit sie steuerfrei sind?

Auf Ihren Gewinn aus dem Verkauf müssen Sie dann Spekulationssteuer zahlen. Die zehn Jahre sind die sogenannte Haltefrist oder Spekulationsfrist. Sie umgehen also die Spekulationssteuer, wenn zwischen Kauf und Verkauf mehr als zehn Jahre liegen.

Ist Tradegate ein außerbörslicher Handel?

Ihren Ursprung hat die Tradegate Exchange in einem außerbörslichen Handelssystem, das noch heute das Herzstück der Börse ausmacht. Das System ging im Jahr 2001 an den Start und gilt als erstes elektronisches Handelssystem in Deutschland für die sofortige automatische Ausführung von außerbörslichen Wertpapieraufträgen.

Ist außerbörslicher Handel teurer?

Andererseits unterliegt der außerbörsliche Direkthandel keiner Börsenaufsicht und ist deshalb intransparenter und weniger stark reguliert als der Börsenhandel. Gerade außerhalb der regulären Börsenzeiten können die Kurse teurer oder Spreads höher sein als regulär.

Wie lange kann man außerbörslich handeln?

Während bei Xetra, dem elektronischen Handel der Frankfurter Börse, eine Order nur an Börsentagen zwischen 9:00 und 17:30 Uhr abgewickelt wird, bieten die meisten Handelspartner für außerbörsliche Transaktionen in Deutschland ihre Dienste von 8:00 bis 22:00 Uhr an.

Was passiert mit delisteten Aktien?

Die Aktien bleiben in deinem Depot. Allerdings werden keine Kurse mehr an den regulierten Börsen gestellt. Ob die Aktien nach dem Delisting im regulierten Markt noch im sogenannten qualifizierten Freiverkehr gehandelt werden, ist unterschiedlich.

Welcher Wochentag ist der beste, um Aktien zu kaufen?

Der Dienstag ist in dem betrachtenden Zeitraum der Börsentag der Woche schlechthin. Die kumulierte Rendite ist alleine am Dienstag so hoch, wie an den anderen fünf Handelstagen zusammen.

Wann war der größte Börsen-Crash?

Börsencrash 1929: Schwarzer Donnerstag/Schwarzer Freitag

Am 24. Oktober 1929 ereignete sich an der New Yorker Börse der „Schwarze Donnerstag“. Wegen der Zeitverschiebung spricht man im deutschsprachigen Raum vom „Schwarzen Freitag“ (25. Oktober).

Welcher Monat ist der stärkste an der Börse?

Sie erkennen, dass der Dax in den Monaten Juni, August und September negative Renditen erzielt. Die besten Monate sind seit 1959 nach dem November der April und der Januar.

Wie funktioniert außerbörslicher Handel?

Außerbörslicher Handel (OTC) funktioniert, indem Wertpapiere direkt zwischen zwei Parteien – meist Anleger und Handelspartner (Bank, Emittent) – gehandelt werden, ohne die zentrale Börse. Der Ablauf beinhaltet eine Anfrage über einen Online-Broker, die ein Partner mit einem Preis beantwortet, worauf der Anleger schnell entscheiden muss. Die Preisbildung ist weniger transparent und unterliegt nicht der strengen Börsenaufsicht, bietet dafür aber oft längere Handelszeiten, niedrigere Kosten und mehr Flexibilität, birgt aber auch Kontrahentenrisiken.
 

Was ist die beste Uhrzeit, um Aktien zu kaufen?

Die beste Zeit, um Aktien zu kaufen, ist während der Haupt-Handelszeiten an den großen Börsen, insbesondere wenn sich die Volumina überschneiden, was zu mehr Liquidität und engeren Spreads führt: Ideal sind die späten Nachmittagsstunden (ca. 15:30 – 17:30 Uhr MEZ), wenn die US-Börsen öffnen, sowie die Morgenstunden (ca. 9:00 – 10:00 Uhr MEZ) für deutsche Aktien auf Xetra, um von hoher Liquidität und schneller Orderausführung zu profitieren. Meiden Sie die ersten und letzten 15 Minuten sowie späte Abendstunden wegen geringerer Liquidität. 

Welche Nachteile hat der Direkthandel?

Die Hauptnachteile des Direkthandels sind geringere Transparenz (kein öffentliches Orderbuch), fehlende staatliche Börsenaufsicht bei bestimmten Produkten, was zu höheren Risiken bei der Preisfindung führt, und das Kontrahentenrisiko, falls der Handelspartner ausfällt, was den Anleger direkt trifft. Zudem kann die Liquidität geringer sein und es fehlt der Schutz durch reguläre Börsenaufsichtsbehörden.