Wie lange dauert eine Unbedenklichkeitsbescheinigung?

Gefragt von: Herr Prof. Dr. Metin Franke
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Eine steuerliche Unbedenklichkeitsbescheinigung dauert meist mehrere Wochen (oft 3-4 Wochen), kann aber je nach Finanzamt und Arbeitsaufkommen auch länger dauern (4-8 Wochen). Die Dauer hängt stark von der pünktlichen Zahlung der Grunderwerbsteuer und der Auslastung des Finanzamtes ab, wobei Sie bei Verzögerungen durch fehlende Unterlagen oder zusätzliche Prüfungen länger warten müssen.

Wie lange dauert es, bis man eine Unbedenklichkeitsbescheinigung erhält?

Sobald Sie das Schuldenregulierungsverfahren abgeschlossen haben, d. h. die in Ihrem Zahlungsplan festgelegten Schritte befolgt und alle Ihre Schulden beglichen haben, können Sie eine Schuldenbefreiungsbescheinigung beantragen. Die Bearbeitung und der Erhalt dieser Bescheinigung dauern in der Regel 21 Tage .

Wie viel kostet eine Unbedenklichkeitsbescheinigung?

Eine Unbedenklichkeitsbescheinigung kostet typischerweise zwischen 5 und 20 Euro, wobei die genaue Gebühr je nach Bundesland und zuständiger Behörde (Finanzamt, Kommune) variiert, meistens liegt sie bei etwa 10-15 €. Beim Immobilienkauf wird diese Gebühr oft vom Notar übernommen und in den Notarkosten verrechnet, die dann zu den Nebenkosten zählen.
 

Wann bekomme ich eine Unbedenklichkeitsbescheinigung vom Finanzamt?

Nachdem Sie die Grunderwerbsteuer bezahlt haben, können Sie beim Finanzamt die Ausstellung einer steuerlichen Unbedenklichkeitsbescheinigung beantragen. Diese Bescheinigung bestätigt, dass Sie keine Steuerschulden mehr haben.

Wie lange dauert eine Unbedenklichkeitsbescheinigung nach Zahlung der Grunderwerbsteuer?

Die Bearbeitungsdauer kann variieren. Während einige Quellen von einer Bearbeitungszeit von etwa 3 Wochen sprechen, kann sie in Stoßzeiten auch länger dauern. Die Kosten für die Ausstellung der Bescheinigung belaufen sich in der Regel auf einen Betrag zwischen 5 und 20 Euro, abhängig vom jeweiligen Finanzamt.

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Wie lange wartet man auf eine Unbedenklichkeitsbescheinigung?

Wartezeit bei einer Unbedenlichkeitsbescheinigung ist zwischen 6 und 8 Wochen. Bei mir hat die Filial-Bank die Unbedenklichkeitsbescheinigung von sich aus angefordert.

Wie lange dauert der Grundbucheintrag nach Zahlung der Grunderwerbsteuer?

Die Eintragung ins Grundbucheintrag dauert meist zwischen vier und sechs Wochen. Der Zeitraum beginnt nach der Unterzeichnung des Kaufvertrags.

Was ist eine Unbedenklichkeitsbescheinigung wegen der Grunderwerbsteuer?

Die Unbedenklichkeitsbescheinigung ist ein vom Finanzamt ausgestelltes Dokument, das bestätigt, dass die Grunderwerbsteuer für einen Immobilienkauf gezahlt wurde, was eine zwingende Voraussetzung für die Eintragung des neuen Eigentümers im Grundbuch ist. Der Notar meldet den Kauf, das Finanzamt fordert die Steuer an, und nach Zahlung stellt es die Bescheinigung aus – erst dann erfolgt der Eigentümerwechsel. Ohne sie kann der Grundbuchbeamte die Umschreibung nicht durchführen.
 

Wie schnell bekomme ich einen Grunderwerbsteuerbescheid?

Das zuständige Finanzamt berechnet die Höhe der Grunderwerbsteuer und schickt dem Steuerschuldner den Grunderwerbsteuerbescheid zu - üblicherweise rund sechs bis acht Wochen nach dem Notartermin. Nach Erhalt des Bescheids ist die Grunderwerbsteuer an das Finanzamt zu überweisen. Die Zahlungsfrist beträgt einen Monat.

Wann Grundbucheintrag nach Grunderwerbsteuer?

Die Grunderwerbsteuer muss bezahlt werden, bevor der Grundbucheintrag erfolgt, da das Finanzamt erst eine "Unbedenklichkeitsbescheinigung" ausstellt, wenn die Steuer beglichen ist, und nur dann darf das Grundbuchamt den Käufer als neuen Eigentümer eintragen. Der Prozess: Nach dem Notartermin wird der Vertrag dem Finanzamt gemeldet, dieses schickt einen Steuerbescheid (meist nach 4-10 Wochen), Sie zahlen die Steuer, das Finanzamt stellt die Bescheinigung aus und der Notar beantragt den Grundbucheintrag. 

Wie kriegt man eine Unbedenklichkeitsbescheinigung?

Sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen können eine Unbedenklichkeitsbescheinigung beim Finanzamt beantragen. Sie zeigt, ob Sie Ihren steuerlichen Verpflichtungen in der Vergangenheit nachgekommen sind oder Steuerrückstände bestehen. Sie kostet zwischen 5 und 15 Euro. Die Kosten variieren je nach Bundesland.

Was prüft das Finanzamt bei Hauskauf?

Bei Immobilien ist der Verkehrswert maßgeblich, den das Finanzamt ermittelt. Ihm stehen für die Wertermittlung – je nach Art der Immobilie und der verfügbaren Daten – drei Bewertungsverfahren zur Verfügung: das Vergleichswertverfahren, das Ertragswertverfahren und das Sachwertverfahren.

Wann wird eine Unbedenklichkeitsbescheinigung erteilt?

Die Unbedenklichkeitsbescheinigung erteilt das für die Erbschaftsteuer zuständige Finanzamt, sobald nach Prüfung der Unterlagen die gegen die ausländische erwerbende Person festgesetzte Erbschaftsteuer bezahlt ist oder festgestellt wird, dass keine Erbschaftsteuer anfällt.

Wie komme ich zu einer Unbedenklichkeitsbescheinigung?

Die Beantragung einer Unbedenklichkeitsbescheinigung beim Finanzamt kann in der Regel formlos erfolgen: schriftlich, telefonisch oder elektronisch über ELSTER. Welche Angaben gemacht beziehungsweise welche Unterlagen eingereicht werden müssen, variiert je nach Bundesland.

Was passiert nach einer Unbedenklichkeitsbescheinigung?

Das Finanzamt bestätigt mit der Ausstellung der Unbedenklichkeitsbescheinigung, dass keine steuerlichen Bedenken gegen die Eintragung des Käufers in das Grundbuch bestehen und der Käufer somit als neuer Eigentümer ins Grundbuch eingetragen werden kann.

Ist eine Unbedenklichkeitsbescheinigung Pflicht?

Die Unbedenklichkeitsbescheinigung für gewerbliche Tätigkeiten ist gebührenpflichtig. Sie wird in der Regel erst nach Zahlung der Gebühr ausgestellt. Unter Umständen sind für die Erteilung weitere Erklärungen anderer Behörden notwendig, beispielsweise des Finanzamtes darüber, dass Steuerrückstände bestehen.

Wann meldet sich das Finanzamt beim Kauf einer Immobilie?

Etwa vier bis neun Wochen nachdem der Kaufvertrag notariell wirksam wurde, wird der Käufer vom Finanzamt den Bescheid für die Grunderwerbsteuer erhalten.

Wann Kaufpreisfälligkeit nach Notartermin?

Vom Notartermin bis zur Kaufpreiszahlung vergehen meist 3 bis 6 Wochen, da der Notar erst eine Fälligkeitsmitteilung verschickt, wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind, wie z. B. die Löschung alter Grundschulden, die Eintragung der Auflassungsvormerkung im Grundbuch und ggf. die Zustimmung des Verwalters (bei Wohnungen) sowie der Verzicht der Gemeinde auf ein Vorkaufsrecht; danach haben Sie oft 14 Tage Zeit für die Überweisung. 

Ist die Kaufpreisfälligkeit vor der Grunderwerbsteuer fällig?

Die Fälligkeit der Grunderwerbsteuer hängt nicht von der Kaufpreisfälligkeit ab. Wann die Grunderwerbsteuer fällig wird, richtet sich nach der Bearbeitungsdauer beim Finanzamt. Wenn Sie den Grunderwerbsteuerbescheid für falsch halten, können Sie beim Finanzamt Einspruch einlegen.

Wie lange dauert ein Grundbucheintrag nach einer Unbedenklichkeitsbescheinigung?

Die Bearbeitungszeit für die Unbedenklichkeitsbescheinigung variiert je nach Finanzamt, beträgt jedoch in der Regel mehrere Wochen. Entscheidend für die Dauer ist die rechtzeitige Zahlung der Grunderwerbsteuer durch den Käufer.

Wie lange braucht das Finanzamt für die Unbedenklichkeitsbescheinigung?

In der Regel dauert es jedoch einige Tage bis wenige Wochen, um eine Unbedenklichkeitsbescheinigung zu erhalten.

Wie erfährt das Finanzamt von einem Grundstückskauf?

Ohne eine Notarin oder einen Notar können Sie in Deutschland grundsätzlich kein Grundstück, kein Haus oder keine Wohnung erwerben oder übertragen. Die Notariate sind verpflichtet, nach Beurkundung des entsprechenden Kaufvertrages, das für die Grunderwerbsteuer zuständige Finanzamt zu informieren.

Wie schnell kommt der Grunderwerbsteuerbescheid?

Das Finanzamt erlässt daraufhin den Grunderwerbsteuerbescheid und sendet diesen an den Notar oder direkt an den Käufer, sofern dieser nach dem Vertrag die Steuern zu übernehmen hat. Zwischen Beurkundung und Erlass des Steuerbescheides vergehen üblicherweise 6-8 Wochen.

Kann man den Grundbucheintrag beschleunigen?

Einen Grundbucheintrag direkt beschleunigen geht nicht, da dies ein behördlicher Prozess ist, aber Sie können ihn durch schnelle Mitwirkung beschleunigen, indem Sie alle Dokumente sofort einreichen, die Grunderwerbssteuer zügig zahlen, damit die Unbedenklichkeitsbescheinigung kommt, und durch eine Notarbestätigung (Rangattest) die Bankauszahlung vorab erreichen, was den gesamten Ablauf verkürzt. Digitale Grundbücher können den Prozess ebenfalls beschleunigen, aber aktive Kommunikation zwischen Käufer, Verkäufer, Notar und Bank ist entscheidend.
 

Wie lange dauert es von der Kaufpreiszahlung bis zum Grundbucheintrag?

Nach Kaufpreiszahlung dauert der eigentliche Grundbucheintrag meist 4 bis 12 Wochen, kann aber bei hoher Auslastung des Grundbuchamts auch mehrere Monate dauern; entscheidend ist, dass der Notar erst nach Zahlungseingang und Erhalt der Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes den Antrag auf Eigentumsumschreibung stellt, wobei der Käufer schon mit der Auflassungsvormerkung (nach ca. 2-3 Wochen) gesichert ist.