Wie lange hat ein Handwerker Zeit, einen Auftrag auszuführen?
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Ein Handwerker hat keine starre gesetzliche Frist, muss den Auftrag aber angemessen und zügig ausführen; die Dauer hängt stark von der Art des Auftrags ab, bei Mängeln ist oft eine Frist von 1-2 Wochen für eine Nachbesserung üblich, während dringende Reparaturen schneller (innerhalb weniger Tage) behoben werden müssen. Wichtig ist die vertragliche Vereinbarung von Fristen; ohne diese muss der Auftraggeber eine angemessene Frist setzen, wenn der Handwerker zu lange wartet.
Was tun, wenn der Handwerker den Auftrag nicht erfüllt?
Wenn ein Handwerker den Auftrag nicht erfüllt, setzen Sie ihm schriftlich eine angemessene Nachfrist (ca. 1-2 Wochen), drohen mit der Beauftragung eines Ersatzunternehmens auf seine Kosten (Ersatzvornahme) und bei Nichterfüllung kündigen Sie den Vertrag und verlangen ggf. Schadensersatz oder Vorschuss, wobei Sie sich bei größeren Problemen an die Handwerkskammer oder einen Anwalt wenden sollten, um rechtliche Schritte wie Rücktritt (§ 323 BGB) und Vorschussklage zu prüfen.
Was kann ich tun, wenn der Handwerker trotz Auftrag nicht kommt?
Wenn der Handwerker nicht kommt, bewahren Sie Ruhe, dokumentieren Sie alles, kontaktieren Sie ihn und setzen Sie ihm schriftlich eine angemessene Nachfrist (z. B. 7-14 Tage), am besten per Einschreiben. Hält er die Frist nicht ein, können Sie vom Vertrag zurücktreten, einen Ersatz beauftragen und Mehrkosten als Schadensersatz geltend machen, wenn Sie nachweisen können, dass Ihnen ein konkreter, bezifferbarer Schaden entstanden ist (z. B. Verdienstausfall oder Mietausfall).
Wie lange muss man auf das Angebot für Handwerker warten?
Auf ein Handwerkerangebot sollten Sie je nach Komplexität zwischen 1 und 4 Wochen warten, wobei einfache Arbeiten schneller (5-7 Tage) fertig sein sollten, während Sanierungen auch mal 2-4 Wochen dauern können, es gibt aber keine gesetzliche Frist. Wichtig ist, bei der Besichtigung einen konkreten Zeitrahmen zu vereinbaren; bleibt die Antwort nach der Frist aus, haken Sie nach oder suchen Sie Alternativen, da die Nachfrage oft hoch ist.
Wie lange ist eine Auftragserteilung gültig?
Bei öffentlichen Ausschreibungen erfolgt die Auftragserteilung noch während der Bindefrist; dies gilt sowohl für nationale als auch EU-weite Vergaben und wurde in der VOB/A festgelegt. Ist die Bindefrist beziehungsweise Zuschlagsfrist abgelaufen, ist das abgegebene Angebot nicht mehr gültig.
Höhere Preise UND trotzdem mehr Aufträge im Handwerk
Wann verliert ein Angebot seine Gültigkeit?
Ein Angebot erlischt, wenn es abgelehnt wird, die Annahmefrist abläuft oder der Empfänger es modifiziert (was als neues Angebot gilt). Bei mündlichen Absprachen muss die Annahme sofort erfolgen, bei schriftlichen Angeboten gilt die Frist, die der Anbieter setzt oder die sich aus den "regelmäßigen Umständen" ergibt (z.B. 5-7 Tage bei einfachen Waren, länger bei komplexen Aufträgen). Eine rechtzeitige Annahme muss den Anbieter erreichen, sonst erlischt das Angebot, es sei denn, der Anbieter erkennt die Verspätung und zeigt keine sofortige Ablehnung an.
Wann gilt ein Auftrag als angenommen?
Stimmen das ursprüngliche Angebot und die schriftliche Auftragsbestätigung überein, kommt der Vertrag zustande. In diesem Fall bestätigt der Auftraggeber, dass er den Auftrag annimmt und zu den vereinbarten Konditionen ausführt.
Wie lange muss ich als Kunde auf den Handwerker warten?
Auf Handwerker muss man aktuell oft mehrere Wochen bis Monate warten, je nach Gewerk (z.B. Dachdecker 4-5 Monate, Elektriker 4 Monate), wobei die Wartezeit für größere Projekte noch länger sein kann; bei akuten Problemen sollte man eine angemessene Nachfrist von 1-2 Wochen setzen, sonst kann man vom Vertrag zurücktreten, aber bei vereinbarten Terminen ist eine Wartezeit von 30 Minuten bis 1,5 Stunden akzeptabel, bevor man nachfragt.
Wie lange hat man Zeit, um ein Angebot anzunehmen?
Dein Angebot ist so lange gültig wie das Treffen oder eben das Telefonat dauert. Das BGB formuliert an dieser Stelle eindeutig. Die Annahmefrist des Angebotsempfängers endet also in dem Moment, in dem ihr auseinander geht oder den Hörer auflegt.
Kann ich einem Handwerker eine Frist setzen?
Wer mit einer Handwerkerleistung nicht zufrieden ist, sollte schriftlich eine Frist zur Nachbesserung setzen, in der Regel zehn Tage. Das Recht zur Nacherfüllung steht im Gesetz. Der Handwerker darf in der Regel bis zu zweimal nachbessern, gesetzlich geregelt ist das nicht.
Wie lange darf sich ein Handwerker Zeit lassen?
Wenn der Handwerker zu spät oder gar nicht kommt …
Der Kunde kann hierzu eine Nachfrist setzen, die jedoch der Sache angemessen sein muss. Diese ist stark vom Einzelfall abhängig – also von der Dringlichkeit der jeweiligen Handwerksarbeiten. Maximal 2 Wochen sind aber üblich.
Kann ich einem Handwerker den Auftrag entziehen?
Einen Handwerkerauftrag können Sie jederzeit stornieren, aber es fallen meist Kosten an, da der Handwerker Anspruch auf Vergütung für bereits erbrachte Leistungen hat (§ 649 BGB), oft bis zu 90 % des Auftragswertes (5 % Abzug). Bei Verträgen außerhalb der Geschäftsräume (Haustürgeschäfte, Telefon) gibt es ein 14-tägiges Widerrufsrecht, das sich auf 12 Monate verlängert, wenn der Handwerker nicht richtig über das Recht aufklärt (Muster-Widerrufsformular). Bei dringenden Reparaturen besteht kein Widerrufsrecht.
Wie bindend ist ein Angebot eines Handwerkers?
Ja, ein Handwerkerangebot ist grundsätzlich bindend für den Handwerker, solange es eine klare Bindungsfrist (oft 1-2 Monate) enthält und der Kunde es annimmt; es gilt als Vertragsgrundlage, und der Preis darf nicht ohne Weiteres überschritten werden, anders als ein oft unverbindlicher Kostenvoranschlag, der nur eine Schätzung ist und bei Abweichung (z.B. >10-15%) eine Benachrichtigung erfordert.
Was kann ich tun, wenn mein Handwerker den Termin nicht einhält?
Halten Handwerker einen fest vereinbarten, verbindlichen Termin nicht ein, geraten sie in Verzug: Halten Sie darum den Fortschritt der Arbeiten im Blick. Setzen Sie bei Verzögerungen eine Frist. Ein bis zwei Wochen sind im Regelfall angemessen.
Wie lange dauert die Auftragsabwicklung in der Regel?
Dieser Zeitraum kann je nach verschiedenen Faktoren, wie z. B. der Art des Produkts, seiner Verfügbarkeit und der gewählten Versandart, erheblich variieren. Bei vielen Unternehmen, insbesondere solchen in den USA, die an US-amerikanische Kunden versenden, kann die Auftragsabwicklung drei bis fünf Tage dauern.
Wann muss ich einen Handwerker nicht bezahlen?
Solange der Handwerker seine Arbeiten nicht vollständig beendet hat, müssen Sie eine Rechnung über die vollständige Leistung nicht komplett bezahlen. Hat der Handwerker jedoch bereits einen Teil der Arbeiten mangelfrei erledigt, darf er die bereits ausgeführten Arbeiten mit einer Abschlagsrechnung abrechnen.
In welchem Zeitraum muss ein Angebot angenommen werden?
Der Kunde muss es auf dem gleichen Weg annehmen, wie es versendet wurde: Ein telefonisches Angebot muss sofort, eines per Fax oder E-Mail am gleichen Tag und ein briefliches Angebot innerhalb höchstens einer Woche (Postlaufzeit + Überlegungsfrist) angenommen werden; sonst ist es erloschen.
Wie lange hat man Zeit, auf ein Angebot zu reagieren?
Ein schriftliches Angebot ohne Fristsetzung kann nur so lange angenommen werden, wie üblicherweise mit einer Antwort gerechnet werden kann. Es kommt also auf den konkreten Einzelfall an. Je nach Komplexität des Angebots bewegt sich die gesetzliche Annahmefrist im Bereich von einer bis mehreren Wochen.
Wann ist ein Angebot nicht mehr gültig?
Ein Angebot erlischt, wenn es abgelehnt wird, die Annahmefrist abläuft oder der Empfänger es modifiziert (was als neues Angebot gilt). Bei mündlichen Absprachen muss die Annahme sofort erfolgen, bei schriftlichen Angeboten gilt die Frist, die der Anbieter setzt oder die sich aus den "regelmäßigen Umständen" ergibt (z.B. 5-7 Tage bei einfachen Waren, länger bei komplexen Aufträgen). Eine rechtzeitige Annahme muss den Anbieter erreichen, sonst erlischt das Angebot, es sei denn, der Anbieter erkennt die Verspätung und zeigt keine sofortige Ablehnung an.
Wie lange muss man auf ein Handwerker Angebot warten?
Dauer der Angebotserstellung bei Handwerkern. Es gibt keine gesetzliche Frist, wie lange du dir für ein Angebot Zeit nehmen darfst. Ein paar Wochen sind dabei völlig legitim. Zur Orientierung: 2 bis 4 Wochen ist ein guter Durchschnitt.
Welche Wartezeit ist zumutbar?
Eine zumutbare Wartezeit beim Arzt liegt meist bei bis zu 30 Minuten, da dies als angemessen gilt, wobei 10-20 Minuten oft als Standard angesehen werden, aber längere Zeiten durch Notfälle oder unvorhergesehene Umstände entstehen können; bei sehr langen Wartezeiten (über eine Stunde) können Patienten Rechte geltend machen oder über einen Arztwechsel nachdenken, besonders wenn wichtige Folgetermine bestehen.
Wie lange ist die durchschnittliche Wartezeit auf Handwerker?
Die Wartezeit im Bau- und Ausbau-Handwerk beträgt aktuell Ø 10 bis 14 Wochen.
Ist ein Auftrag schon ein Vertrag?
Ja, ein Auftrag ist rechtlich gesehen ein Vertrag (Auftragsvertrag), bei dem sich der Beauftragte verpflichtet, eine Tätigkeit für den Auftraggeber zu erledigen, oft unentgeltlich nach BGB, aber im wirtschaftlichen Sinne meist gegen Bezahlung, wobei der Fokus auf der sorgfältigen Tätigkeit und nicht zwingend einem Erfolg liegt. Es ist ein Vertrag, der Rechte und Pflichten festlegt und durch Annahme bindend wird, ähnlich einem Kaufvertrag oder Dienstleistungsvertrag, aber mit spezifischen Merkmalen wie dem Interesse des Auftraggebers.
Wann gilt ein Handwerker Angebot als angenommen?
Voraussetzungen für die Angebotsannahme
Außerdem ist es zwingend notwendig, dass die abgegebene Willenserklärung mit dem zuvor formulierten Angebot inhaltlich übereinstimmt. Ansonsten wird dies nicht als Angebotsannahme, sondern als neues Angebot bei gleichzeitiger Ablehnung des vorherigen Angebots bezeichnet.
Was ist der Unterschied zwischen Auftrag und Angebot?
Zunächst gibt der Lieferant ein Angebot ab, das die Leistungen und Konditionen beschreibt, die er bereit ist zu erbringen. Der Ausgangspunkt für einen Auftrag ist demnach immer ein Angebot, auf das sich zwei Parteien einigen können. Wird den Konditionen dieses Angebotes zugestimmt, gilt der Auftrag als erteilt.