Wie lange kann das Geld in der Pensionskasse bleiben?

Gefragt von: Herr Prof. Dr. Nikolaj Gerber B.Eng.
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wie lange Ihr Anlagehorizont ist – je länger desto besser. Beachten Sie dabei, dass man den Bezug von Freizügigkeitsgeldern aktuell noch um bis zu fünf Jahre über das ordentliche Rentenalter hinaus aufschieben kann. Machen Sie davon Gebrauch, erhöhen Sie den Anlagehorizont bis auf 69 (Frauen) oder 70 (Männer) Jahre.

Wie lange wird die Pensionskasse ausbezahlt?

64 Jahren (Frauen) können Sie das Geld beziehen, das Sie während Ihres Erwerbslebens angespart haben. Bei gewissen Pensionskassen ist der Bezug – bei einer Frühpensionierung – schon ab 58 Jahren möglich, oder er kann – wenn Sie über das Pensionsalter hinaus arbeiten – bis zum Alter von 70 Jahren aufgeschoben werden.

Wird die Pensionskasse automatisch ausgezahlt?

Auszahlung: Die Pensionskasse ist auszahlbar ab Ihrem Renteneintritt. Sie können sich 100,00 % oder einmal bis zu 30,00 % des Geldes sofort auszahlen lassen und dann eine kleinere monatliche Rente in Anspruch nehmen. Alternativ können Sie bei der Auszahlung der Pensionskasse über eine höhere monatliche Rente verfügen.

Was passiert mit der Pensionskasse wenn man stirbt?

Wenn eine versicherte Person stirbt, finanziert die Pensionskasse die Hinterbliebenenrente, die dem Ehepartner oder eingetragenen Partner zusteht.

Kann man die Pensionskasse später auszahlen lassen?

Bei vielen Pensionskassen besteht sogar die Möglichkeit, sich das gesamte Vorsorgegeld auszahlen zu lassen. Der Entschluss für den Kapitalbezug ist definitiv und kann nicht rückgängig gemacht werden. Eine vorzeitige Pensionierung führt zu einer Kürzung der Altersrente.

Wie funktioniert eine Pensionskasse | BVG | 2. Säule? TEIL 1

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Wann muss Pensionskasse bezogen werden?

Das Mindestalter für eine Frühpensionierung beträgt bei den meisten Pensionskassen 58 Jahre. Liegt das Geld auf einer Freizügigkeitseinrichtung, kann es frühestens fünf Jahre vor Erreichen des ordentlichen AHV-Rentenalters ausgezahlt werden.

Soll ich meine pensionskassengelder als Rente oder Kapital beziehen?

Ein Kapitalbezug ist langfristig steuerlich attraktiver als die Rente. Er ist aber meist erst ab einem PK-Guthaben von CHF 500'000 sinnvoll. Entscheiden Sie sich auf keinen Fall nur aus steuerlichen Gründen gegen eine lebenslängliche Rente. Die finanzielle Sicherheit geht vor.

Wird die Pensionskasse auf die Rente angerechnet?

Die Pensionskasse: Nachteile der Pensionskasse

Da für den Arbeitnehmer die Beiträge in die Pensionskasse sozialabgabenfrei sind, mindert sich die Höhe der Beiträge für die gesetzliche Rentenversicherung. Dadurch muss später mit einer geringeren Altersrente gerechnet werden.

Wem gehört das pensionskassengeld?

Wer dieses Guthaben bekommt, steht im Reglement der Pensionskasse. Ein Beispiel: Stirbt eine alleinstehende und kinderlose Person, geht das Geld in der Regel an die Eltern oder Geschwister.

Wird die Pensionskasse vererbt?

Wohin fliesst das Pensionskassengeld eines Versicherten nach seinem Tod? Sind überlebende Ehe-, Konkubinatspartner oder Waisen rentenberechtigt, ist der Fall klar: Sie erhalten eine Hinterlassenenrente. Andernfalls bestimmt das Reglement der Pensionskasse über den Verbleib des Geldes.

Wie wird die Pensionskasse ausbezahlt?

Versicherte können ihr Guthaben aus der Pensionskasse auf drei verschiedene Arten beziehen: als monatliche Rente, als einmalige Kapitalauszahlung oder als Kombination aus beidem.

Ist es sinnvoll in die Pensionskasse einzahlen?

Ein Transfer von 3a-Guthaben zu Ihrer Pensionskasse kann sinnvoll sein, wenn Sie im Ruhestand die Sicherheit einer Rente bevorzugen. Zwar könnten Sie 3a-Geld, das Ihnen bei der Pensionierung ausbezahlt wird, auch in eine Leibrente stecken, die wie die Pensionskasse eine lebenslange Rente garantiert.

Für wen lohnt sich eine Pensionskasse?

Die Pensionskasse lohnt sich im Prinzip für alle Unternehmen. Für den Arbeitgeber kann diese Form der betrieblichen Altersvorsorge relativ kostengünstig und unkompliziert sein.

Ist BVG und Pensionskasse das gleiche?

Im allgemeinen Sprachgebrauch wird der Ausdruck BVG für die berufliche Vorsorge, sprich die Pensionskasse, beziehungsweise die zweite Säule des Sozialsystems der Schweiz genutzt.

Ist Betriebsrente und Pensionskasse das gleiche?

Pensionskassen sind ein Weg, über den eine betriebliche Altersvorsorge organisiert werden kann. Sie sind rechtlich eigenständige Organisationen, die mit dem Zweck gegründet wurden, Betriebsrenten anzubieten.

Ist eine Pensionskasse eine Betriebsrente?

Die Pensionskasse ist eine Möglichkeit der betrieblichen Altersvorsorge für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Mitarbeitende zahlen über die Entgeltumwandlung einen Teil ihres Bruttogehalts direkt in die Pensionskasse ein, und profitieren so von Steuervorteilen und Vergünstigungen bei Sozialabgaben.

Wie funktioniert das mit der Pensionskasse?

Pensionskassen funktionieren über die Entgeltumwandlung: Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zahlen monatlich einen Teil ihres Bruttolohns in die Kasse ein. Dadurch sinkt ihr lohnsteuerpflichtiges Gehalt und auch die zu zahlenden Sozialabgaben wie Beiträge zur Kranken-, Pflegeversicherung oder Rentenversicherung.

Was ist besser Pensionskasse auszahlen lassen?

Einfacher: Wer sich das Guthaben auszahlen lässt, kann darüber frei verfügen und die Höhe seiner Bezüge nach den eigenen Bedürfnissen ausrichten. Wer nur auf die Steuern achtet, ist mit dem Kapitalbezug besser bedient. Die Auszahlungssumme wird einmalig zu einem reduzierten Satz besteuert.

Wie lange bekomme ich die Betriebsrente?

Die Betriebsrente wird normalerweise mit dem regulären Eintritt ins Rentenalter ausgezahlt, also gleichzeitig mit der gesetzlichen Rente. Das Renteneintrittsalter liegt allgemein bei 67 Jahren.

Was bleibt von 200 Euro Betriebsrente?

Der Freibetrag in der gesetzlichen Krankenversicherung

Jedoch gilt in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) seit 2020 ein monatlicher Freibetrag. Dieser beträgt in 2023 169,75 Euro. Bei einer monatlichen Betriebsrente von zum Beispiel 200 Euro fallen also nur auf den Restbetrag von 30,25 Euro GKV-Beiträge an.

Wie wird die Rente aus der Pensionskasse besteuert?

Bei einem Rentenbeginn mit dem 65. Lebensjahr liegt dieser Ertragsanteil bei 18 %. So werden 18 % der Rente aus der Pensionskasse mit dem dann gültigen, persönlichen Steuersatz versteuert.

Auf was muss ich bei der Pensionskasse achten?

Wie attraktiv eine Pensionskasse ist, kann mithilfe folgender Faktoren festgestellt und regelmässig überprüft werden:
  1. Deckungsgrad.
  2. Umwandlungssatz.
  3. Verzinsung der Altersguthaben.
  4. Verwaltungskosten.
  5. Verhältnis der aktiv Versicherten zu den Rentnern.
  6. Risikoprämie und Kosten.

Was bleibt von 1800 € Rente übrig?

Wir betrachten das Veranlagungsjahr 2023. Susanne ging 2022 in Rente und bezieht eine Bruttorente von 1.800 Euro pro Monat beziehungsweise 21.600 Euro pro Jahr. Davon geht ein Rentenfreibetrag von 3.888,00 Euro weg. Das ergibt 17.712,00 Euro Einkünfte.