Wie lange soll man die Steuererklärung aufbewahren?

Gefragt von: Benno Kunze
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Wie lange sollte ich den Steuerbescheid aufheben? Den endgültigen Steuerbescheid solltest du grundsätzlich mindestens zehn Jahre abheften. Denn so lange kann eine eventuelle Steuerhinterziehung vom Finanzamt geahndet werden.

Wie lange muss ich als Privatperson meine Steuerunterlagen aufbewahren?

Wie lange Steuerunterlagen aufheben als Privatperson? Sie sollten Ihre Steuerunterlagen 4 Jahre lang aufheben. Wenn Sie sehr viel verdienen (mehr als 500.000 Euro im Jahr), sind es 6 Jahre.

Wann kann man Steuerunterlagen vernichten?

Aufbewahrungsfristen für Privatpersonen

Steuerbescheide: 6 Jahre (bis Ablauf der Festsetzungsverjährung) Belege zur Steuererklärung: 6 Jahre. Spendenbescheinigungen: 6 Jahre. Handwerkerrechnungen: 6 Jahre (für steuerliche Abzugsfähigkeit)

Was muss man 10 Jahre aufheben?

Aufbewahrungsfrist 10 Jahre:

Diese gilt für alle Bücher, Inventare und Jahresabschlüsse sowie Eröffnungsbilanzen, aber auch Arbeitsanweisungen oder andere Organisationsunterlagen.

Wie lange sollte man eine Steuererklärung aufbewahren?

Für eventuelle Auseinandersetzungen mit den Steuerbehörden macht es überdies Sinn, auch alle Steuerunterlagen als Beweismittel für zehn Jahre aufzubewahren. Für Handwerker-, Miet- und Arztrechnungen, aber auch für Lohnunterlagen gilt eine allgemeine Aufbewahrungsfrist von fünf Jahren.

Steuerbelege aufbewahren 📑 Diese Fristen gelten!

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Welche Steuerunterlagen kann ich 2025 vernichten?

Alle Unterlagen, die unter die 10-Jahres-Frist fallen und bis zum 31. Dezember 2014 erstellt werden, können 2025 vernichtet werden.

Wie lange soll man Kontoauszüge aufheben?

Privatpersonen sollten Kontoauszüge mindestens drei Jahre aufbewahren, da dies die allgemeine Verjährungsfrist ist und sie als Beleg für Zahlungen (Miete, Rechnungen) dient. Für Selbstständige und Unternehmer gilt eine gesetzliche Pflicht von zehn Jahren, während "Besserverdiener" (über 500.000 € Einkommen/Jahr) ihre Kontoauszüge sechs Jahre lang aufbewahren müssen. 

Welche Unterlagen sollte man lebenslang aufheben?

Lebenslange Aufbewahrungsfrist für folgende Dokumente

  • Standesamtliche Dokumente wie Geburts- und Heiratsurkunden.
  • Renten- und Sozialversicherungsunterlagen.
  • Zeugnisse.
  • Krankenversicherungsunterlagen.
  • Dokumente über Immobilienkäufe und Grundbuchauszüge.

Kann ich alte Lohnabrechnungen wegschmeißen?

Ja, alte Lohnabrechnungen können Sie wegschmeißen, aber erst nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist von sechs Jahren für steuerrelevante Unterlagen, was bedeutet: Abrechnungen von 2019 können Sie ab 2025 entsorgen; aber empfohlen wird, sie bis zum Renteneintritt aufzubewahren, da sie als wichtiger Nachweis für Rentenansprüche, Steuerprüfungen, Kreditanträge oder bei der Kontenklärung mit der Rentenversicherung dienen. Prüfen Sie die Abrechnung einmal, wenn sie kommt, und wenn alles stimmt, können Sie sie aufheben, bis die Frist abgelaufen ist, oder bis zur Rente archivieren, am besten digital. 

Was muss man 20 Jahre aufbewahren?

Geschäftsunterlagen, die zur Berechnung der Eigennutzung von unbeweglichen Gegenständen (Immobilien) benötigt werden, müssen 20 Jahre aufbewahrt werden. Für arbeitsrechtliche Unterlagen gilt gemäß Art. 73 der Verordnung 1 zum Arbeitsgesetz (ArGV1) eine fünfjährige Aufbewahrungspflicht.

Wie viele Jahre prüft das Finanzamt zurück?

Bei leichtfertiger Steuerverkürzung verjährt der Prüfungs- und Steueranspruch des Finanzamts erst nach fünf Jahren. Bei Steuerhinterziehung ist eine Festsetzungs- bzw. Verjährungsfrist von zehn Jahren vorgesehen.

Wie vernichtet man am besten alte Steuerunterlagen?

Alte Steuerunterlagen einfach in den Papierkorb zu werfen, reicht nicht aus – und kann Sie dem Risiko von Identitätsdiebstahl aussetzen. Professionelle Aktenvernichtungsdienste gewährleisten die unwiderrufliche Vernichtung Ihrer sensiblen Daten unter Einhaltung aller Datenschutzbestimmungen.

Welches Steuerjahr kann vernichtet werden?

Ab dem 1.1.2025 können alle Unterlagen für das Jahr 2013 vernichtet werden. Hinweis: Die Aufbewahrungsfrist endet nicht, wenn das Finanzamt bis zum 31.12.2024 schriftlich eine Außenprüfung ankündigt.

Welche Unterlagen sollte man von Verstorbenen aufbewahren?

Nach einem Todesfall sollten Sie wichtige Dokumente wie Testamente, Verträge, Steuerunterlagen (mind. 4 Jahre), Rentenbescheide und Versicherungsunterlagen lebenslang oder zumindest bis zur vollständigen Abwicklung des Erbes aufbewahren, da diese für Erbschaft, rechtliche Klärungen, Rentenansprüche und finanzielle Angelegenheiten unerlässlich sind, wobei Geburts-/Heiratsurkunden und Zeugnisse ebenfalls langfristig relevant bleiben. Bewahren Sie Dokumente wie Arbeitsverträge, Rentenbescheide und Zeugnisse bis zum Renteneintritt auf, während Finanzunterlagen wie Steuerbescheide und Rechnungen für Behörden (z.B. 10 Jahre bei Gewerbe) eine längere Frist haben.
 

Wie viele Jahrgänge von Büchern muss ich aufbewahren?

Grundsätzlich müssen Unternehmensunterlagen sechs Jahre nach Ende des Geschäftsjahres aufbewahrt werden. Einige Dokumente müssen jedoch zehn Jahre lang aufbewahrt werden, darunter: Die gesetzlichen Bücher des Unternehmens (die Unternehmensregister müssen so lange aufbewahrt werden, wie das Unternehmen geschäftlich tätig ist).

Wie lange muss man Steuerunterlagen bei einer Privatperson aufheben?

Steuerunterlagen und Belege für das Finanzamt

Der Lohnsteuerhilfeverein empfiehlt, Steuerunterlagen noch 4 Jahre aufzuheben. Hintergrund: Manchmal ist der Steuerbescheid mit einem Vorläufigkeitsvermerk versehen oder er wurde unter Vorbehalt verschickt. In dem Fall müssen Sie Ihre Belege weiterhin archivieren.

Wohin mit alten Steuerunterlagen?

Sie können vertrauliche Dokumente schreddern oder in kleine Schnipsel zerreißen und anschließend im Hausmüll oder im Altpapier entsorgen. Am besten verteilen Sie die zerstörten Unterlagen auf beide Müllbehälter.

Wie lange sollte man Kontoauszüge von Verstorbenen aufbewahren?

Man sollte Kontoauszüge von Verstorbenen für mindestens 3 Jahre aufbewahren, besser aber bis zu 10 Jahre für steuerliche Zwecke und zur Klärung der Erbschaft, da dies die gesetzlichen Aufbewahrungsfristen für steuerlich relevante Unterlagen (10 Jahre HGB/GewO) und die Verjährungsfristen für manche Ansprüche (3 Jahre BGB) widerspiegelt. Orientieren Sie sich an der längsten Frist (10 Jahre), um auf der sicheren Seite zu sein, insbesondere wenn es um die Nachlassabwicklung und Steuererklärungen geht.
 

Wie lange muss ich Kontoauszüge als Privatperson aufheben?

Privatpersonen müssen Kontoauszüge nicht gesetzlich aufbewahren, aber es wird dringend empfohlen, sie mindestens drei Jahre zu behalten, um bei Streitigkeiten oder unerwarteten Forderungen (z.B. wegen Miete, Versicherungen, Versand) Belege für getätigte Zahlungen zu haben. Bei sehr hohen Einkünften (über 500.000 € p.a.) gilt eine gesetzliche Pflicht von sechs Jahren. 

Welche Unterlagen sollte man nach dem Renteneintritt aufbewahren?

Als Rentner müssen Sie vor allem Unterlagen zu Ihrem Berufsleben (Arbeitsverträge, Gehaltsabrechnungen, Sozialversicherungsnachweise) lebenslang aufbewahren, um Rentenlücken schließen zu können, sowie Rentenbescheide, Steuerunterlagen (wie Rentenbezugsmitteilungen) und Nachweise über andere Einkünfte oder Ausgaben, die für die Steuererklärung relevant sind, mindestens bis zum Ablauf der Einspruchsfristen bzw. länger. Wichtig sind auch Krankenversicherungsunterlagen und Unterlagen zu anderen Altersvorsorgen ( Riester, betriebliche Altersvorsorge).
 

Welche persönlichen Dokumente sollten Sie aufbewahren und wie lange?

Dokumente, die Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse dokumentieren – wie Geburtsurkunde, Heiratsurkunde und Steuererklärungen – sollten Sie dauerhaft aufbewahren . Bewahren Sie Unterlagen, die Ihre Angaben in der Steuererklärung belegen, sieben Jahre lang auf. Durch die Digitalisierung und Vernichtung Ihrer Papierdokumente verringern Sie das Risiko von Betrug und Identitätsdiebstahl.

Soll man alte Kontoauszüge schreddern?

Kontoauszüge können Sie nach Ablauf der entsprechenden Aufbewahrungsfristen oder -empfehlungen vernichten. Die Verbraucherzentralen empfehlen, ausgedruckte Bankauszüge zu schreddern und im Papiermüll zu entsorgen. Wer digital gespeicherte Kontoauszüge löschen will, sollte sicherstellen, dass dies endgültig geschieht.

Soll ich alte Kontoauszüge vernichten?

Auch wenn es sich um alte Kontoauszüge handelt, sollten sie vernichtet werden .

Kann ich alte Rentenbescheide entsorgen?

Nein, alte Rentenbescheide und zugehörige Unterlagen sollten Sie nicht einfach entsorgen, sondern lebenslang aufbewahren, da sie für die Klärung Ihres Rentenanspruchs entscheidend sind, falls die Rentenversicherung Lücken hat oder Nachweise benötigt werden, insbesondere bei wichtigen Zeiten wie Kindererziehung oder Arbeitslosigkeit. Es gibt keine gesetzliche Pflicht, aber es ist dringend empfohlen, Renteninformationen, Gehaltsabrechnungen, Arbeitsverträge und Sozialversicherungsnachweise bis zum Renteneintritt und darüber hinaus zu behalten, da die Rentenversicherung selbst nur begrenzte Aufbewahrungsfristen hat.