Wie teuer ist die älteste Briefmarke der Welt?

Gefragt von: Frau Eveline Dittrich MBA.
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Die älteste Briefmarke der Welt, die Penny Black (1840), ist je nach Zustand und Exemplar unterschiedlich wertvoll: Einfache, gestempelte Marken gibt es schon für einige Hundert bis wenige Tausend Euro, aber ein seltenes, unbenutztes Exemplar vom ersten Druck, wie das "Wallace Document", wurde 2021 für 3,8 Millionen Pfund (ca. 4,47 Mio. Euro) angeboten, was den Wert auf Millionenhöhe treiben kann, aber auch Rekordpreise erzielen kann.

Wie viel kostet die erste Briefmarke der Welt?

Die vermutlich älteste Briefmarke der Welt hat bei einer Auktion in London weniger Geld eingebracht als erwartet. Der Hammer fiel für die „Penny Black“ aus dem ersten Druck von 1840 bei 3,8 Millionen britischen Pfund (4,47 Mio Euro).

Was ist die älteste Briefmarke der Welt?

Die Penny Black war die weltweit erste Klebebriefmarke, die in einem öffentlichen Postsystem verwendet wurde. Sie wurde erstmals am 1. Mai 1840 im Vereinigten Königreich herausgegeben, war aber erst ab dem 6. Mai gültig.

Was ist die wertvollste Briefmarke der Welt?

Rekordpreis für eine Rote Mauritius Briefmarke auf Brief sorgt für Aufsehen. 8,1 Millionen Euro für den Einladungsbrief zum Ball der Lady Gomm aus Mauritius, frankiert mit der One Penny Post Office-Marke von 1847 wurde am 26. Juni 2021 in Bietigheim versteigert.

Welche Briefmarke ist die älteste der Welt?

Die älteste Briefmarke der Welt ist die "One Penny Black" aus Großbritannien, die am 1. Mai 1840 herausgegeben wurde und als erste weltweit gültige Freimarke gilt, die das Porträt der jungen Königin Victoria zeigt und ab dem 6. Mai 1840 in Gebrauch war. Sie ist schwarz, hat den Nominalwert „One Penny“, ist noch ungezähnt und wurde durch die „Penny Red“ ersetzt, da der schwarze Stempel auf der schwarzen Marke schlecht sichtbar war.
 

Auktion in New York erreicht neuen Weltrekord-Preis für Briefmarke

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Haben alte Briefmarken noch einen Wert?

Sammlungen mit älteren Briefmarken können wertvoll sein, müssen es aber nicht. Die ältesten Briefmarken sind ungezähnt, auch diese Marken können teuer sein, müssen es aber nicht. Die normalen Wertstufen für das Briefporto sind meist Massenware, auch wenn sie 150 Jahre oder älter sind.

Was ist der Schwarze Einser wert?

Der „Schwarze Einser“, die allererste deutsche Briefmarke (Bayern 1 Kreuzer von 1849), erzielt extrem hohe Sammlerwerte; ein Exemplar auf Brief wurde im September 2024 für die Rekordsumme von 440.000 Euro versteigert, wobei andere Stücke ebenfalls im vier- bis fünfstelligen Bereich liegen können, abhängig von Zustand und Seltenheit (z. B. gestempelt vs. auf Brief).
 

Welche Briefmarken bringen viel Geld?

  • 389.183$ Briefmarke Oldenburg 1/3 Gr. ...
  • 176.000$ Audrey Hepburn Stempel, 2001. ...
  • 112.394$ "Kerstfest" Fehldruck, 2016. ...
  • 65.500$ Briefmarke 2-Marken Germania mit vierblättrigem Wasserzeichen, 1920. ...
  • 60.790$ 5m Kaiser Wilhelm II invertierter Fehlerstempel, 1905. ...
  • 44.957$ Ein Kreuzer schwarzer Stempel, 1849.

Warum ist die Blaue Mauritius Briefmarke so teuer?

Die Blaue Mauritius ist so wertvoll wegen ihrer extremen Seltenheit (nur ca. 12 Exemplare erhalten), ihrer faszinierenden Geschichte und des Mythos, der sie umgibt (sie war Teil des berühmten "Bordeaux-Briefs", der teuerste Brief der Welt), sowie ihrer legendären Bekanntheit in der Philatelie, was sie zu einem begehrten Symbol für höchste Sammelkunst macht. Sie ist nicht unbedingt die seltenste Briefmarke, aber ihre Berühmtheit und der Mythos (oft durch Filme und Bücher gestärkt) treiben den Wert in die Höhe.
 

Welche Briefmarken werden gesucht?

Gesucht werden vor allem seltene Briefmarken mit Fehlern (Fehldrucke), Marken aus nicht mehr existierenden Ländern (Kolonien, früher Ostblock) oder speziellen Serien (z.B. „Sachsendreier“, Zeppeline, „Audrey Hepburn“), sowie gute, ungestempelte Exemplare mit seltenen Stempeln (z.B. Federzug), insbesondere wenn sie noch auf dem Originalbrief sind. Der Wert hängt von Seltenheit, Zustand, Alter und Herkunft ab, wobei ältere Marken oft gefragt sind, aber auch moderne, seltene Ausgaben wie die „Audrey Hepburn“ hohe Preise erzielen können. 

Welche Briefmarke gilt als die älteste in Deutschland?

Der "Schwarze Einser" stammt aus dem Königreich Bayern, das als erstes deutsches Land am 1. November 1849 Briefmarken einführte. Die Marke hatte den damaligen Geldwert eines Kreuzers, dafür bekam man eine "Semmel" oder ein Ei.

Wie heißt die älteste deutsche Briefmarke?

Am 1. November 1849 kam im Königreich Bayern eine Freimarke an die Postschalter, die heute wohl jeder Sammler unter dem Namen »Schwarzer Einser« kennt. Neun Jahre nach der ersten Briefmarke der Welt, der »One Penny Black« aus Großbritannien, war damit erstmals auch auf deutschem Boden ein Postwertzeichen erschienen.

Wie finde ich heraus, ob Briefmarken wertvoll sind?

Um wertvolle Briefmarken zu erkennen, achtet man auf Qualität (Zähnung, Ränder, Zustand), Seltenheit (geringe Auflage, Fehldrucke, Abarten), Besonderheiten (gestempelt oder postfrisch, auf Beleg, besondere Wasserzeichen), Alter (ältere Marken oft wertvoller, aber nicht immer) und Formationen (Viererblöcke oder Bögen sind mehr wert), wobei ein Blick in Kataloge (Michel) und Online-Auktionsseiten (eBay) sowie eine Expertenprüfung (Auktionshäuser, Philatelisten-Verbände) für eine genaue Wertermittlung unerlässlich sind, wie Stiftung Warentest, Auktionshaus Felzmann, und Ajour zeigen.
 

Wie viele rote Mauritius gibt es noch?

Von den ursprünglich jeweils 500 gedruckten Exemplaren existieren heute nur noch 15 rote und zwölf blaue Ausgaben, deren Wert zum Teil die Millionen-Marke überschreitet. Die Geschichte der Original-Druckplatte und auch die der Abschlagbogen ist überaus spannend und legendenbehaftet.

Welches Land hat die wertvollsten Briefmarken?

Die Briefmarke Rote Mauritius ist rund 8 Millionen Euro wert. Sie gilt als die berühmteste Briefmarke der Welt. Die rote und die blaue Mauritius gelten als die teuersten Briefmarken der Welt. Ihr Wert liegt bei über acht Millionen Euro.

Sind Briefmarken mit dem Konterfei von König Georg etwas wert?

Die Briefmarken von König Georg V. sind bekannt für ihre vielfältigen Motive, bedeutenden Ausgaben und die Einführung neuer Drucktechniken. Sammler schätzen diese Briefmarken aufgrund ihrer historischen Bedeutung und ihrer Vielfalt sehr , was sie zu einem Eckpfeiler jeder ernsthaften Sammlung macht.

Wo ist die echte Blaue Mauritius?

Seit 1996 wird das „Mauritius-Tableau“ in der Museumsstiftung Post und Telekommunikation aufbewahrt und ist seit 2000 wieder im Museum für Kommunikation in Berlin – dem ehemaligen Reichspostmuseum – ausgestellt.

Kann man mit Briefmarken noch Geld verdienen?

Ja, man kann mit Briefmarken noch Geld verdienen, aber es ist meist nur bei wirklich seltenen, besonderen Stücken oder Fehldrucken lukrativ; die meisten normalen Sammlungen (besonders Nachkriegsausgaben) bringen wenig ein, da die Nachfrage stark gesunken ist, weshalb man sich gut auskennen und oft viel Zeit investieren muss, um einen hohen Gewinn zu erzielen. Der Verkauf über Auktionshäuser ist oft der beste Weg, um einen fairen Preis zu erzielen, da dort Experten den Wert bestimmen und ein breiter Bieterkreis den Preis nach oben treiben kann.
 

Sind Briefmarkensammlungen heute noch Geld wert?

Tatsächlich sind die meisten Briefmarken aufgrund ihrer Massenauflage nur sehr wenig wert . Wer jedoch das Glück hat, eine Sammlung seltener und gut erhaltener Briefmarken zu besitzen, für den kann diese einen sehr wertvollen Besitz darstellen.

Welche Briefmarken aus dem Deutschen Reich haben Wert?

Sichere Wertanlage: Deutsches Reich Briefmarken Raritäten

Einen Spitzenpreis erzielt hier der komplette Satz "Zeppeline 1928/1931". Ein Highlight bei den Einzelmarken ist die 25-Pfennig-Marke von 1875 mit der Michel-Nr. 35a.

Was tun mit alter Briefmarkensammlung?

Mit alten Briefmarken können Sie Gutes tun, indem Sie sie für karitative Zwecke spenden (z.B. an Bethel oder Terre des Hommes, auch ausgeschnitten vom Umschlag mit Rand!), sie an Sammler (Privatpersonen, Händler) verkaufen (Online-Portale, Messen, Auktionen), oder sie als Portoersatz nutzen (zusammen mit Ergänzungsmarken). Wichtig: Bei wertvollen Sammlungen nicht sortieren oder aus dem Album nehmen, sondern professionell bewerten lassen, da der Zustand entscheidend ist. 

Welche Briefmarke ist die seltenste der Welt?

9.480.000$ Britisch-Guayana 1-Cent Magenta, 1856

„Schwarz auf Magenta“ hieß die seltenste und teuerste Briefmarke der Welt. Im Jahr 1856 war die ehemalige Kolonie Britisch-Guayana dringend auf eine Aufstockung ihrer Briefmarkenbestände aus England als Produktionsland angewiesen.

Was kosten Briefmarken ab 01.01 2025?

Der Standardbrief kostet - so wie die Deutsche Post es beantragt hatte - ab Januar 0,95 Euro (bisher 0,85 Euro), der Kompaktbrief 1,10 Euro (bisher 1, 00 Euro), der Großbrief 1,80 Euro (bisher 1,60 Euro) sowie der Maxibrief 2,90 Euro (bisher 2,75 Euro).