Wie viel darf ich im Minijob verdienen, ohne Steuern zu zahlen?

Gefragt von: Frau Prof. Hella Holz B.A.
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In einem Minijob dürfen Sie aktuell bis zu 556 € pro Monat verdienen, ohne Steuern zu zahlen (Stand 2025), wobei diese Grenze durch den Mindestlohn ab dem 1. Januar 2026 auf 603 € monatlich (ca. 7.236 € jährlich) steigt; solange Sie unter diesem Betrag bleiben, zahlen Sie als Minijobber in der Regel keine Lohnsteuer, da der Arbeitgeber eine Pauschale abführt und Sie in Steuerklassen 1-4 meist keine individuellen Steuern zahlen müssen, sofern Sie keine weiteren Einkünfte haben.

Wie viel darf ein Minijobber steuerfrei dazuverdienen?

In einem Minijob darf man seit dem 1. Januar 2026 bis zu 603 Euro monatlich (7.236 Euro jährlich) verdienen, ohne dass Sozialabgaben anfallen; ab 2027 steigt diese Grenze auf 633 Euro. Für Arbeitnehmer ist der Minijob in der Regel steuerfrei, da der Arbeitgeber die Steuern pauschal abführt, aber auch der allgemeine Grundfreibetrag ist relevant, bis zu dem keine Einkommensteuer gezahlt werden muss (z.B. 12.348 € in 2026). 

Ist ein 520 € Nebenjob steuerfrei?

Ein Minijob bis 520 € (bzw. 556 € ab 2024/2025) ist oft steuerfrei, da der Arbeitgeber pauschale Abgaben zahlt und Sie ihn meist nicht in der Steuererklärung angeben müssen, solange Ihre Gesamteinkünfte unter dem Grundfreibetrag bleiben und Sie nicht auf die Pauschalbesteuerung verzichten. Für Sie bleibt der Verdienst steuerfrei, aber Sie können auch keine Werbungskosten absetzen. Der Arbeitgeber übernimmt meist die Pauschalsteuer, Sie müssen nur den Rentenversicherungsbeitrag (wenn nicht befreit) zahlen.
 

Wie oft darf man die 520 € Grenze überschreiten?

Sie dürfen die monatliche 520-Euro-Grenze (Stand 2023) bei einem Minijob zweimal im Jahr unvorhersehbar überschreiten, wobei Sie in diesen Monaten maximal das Doppelte, also 1040 Euro, verdienen dürfen, ohne den Minijob-Status zu verlieren; das gilt als gelegentliche Abweichung, zum Beispiel bei Krankheitsvertretungen. Für 2024 und 2025 liegt die Grenze höher bei 538 bzw. 556 Euro, aber die Regelung bleibt gleich: zwei Ausnahmen pro Jahr mit bis zu dem Doppelten der Grenze (ca. 1076 € in 2024, 1112 € in 2025) sind erlaubt. 

Bis wann muss man keine Steuern zahlen für einen Minijob?

Für die Höhe der Lohnsteuer ist die Steuerklasse der Minijobber*innen entscheidend: 556-Euro-Minijobber*innen, die keine weiteren Einkünfte haben, zahlen in den Lohnsteuerklassen I bis IV keine Steuern. Für solche Beschäftigten kann die individuelle Besteuerung günstiger sein als die Pauschsteuer von zwei Prozent.

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Welche Minijobs sind steuerfrei?

Wie viele Minijobs sind steuerfrei? Sie dürfen in einer geringfügigen Beschäftigung monatlich maximal 520 Euro verdienen, um steuer- und versicherungsfrei zu bleiben.

Wie hoch ist der Mindestverdienst ohne Steuern?

Dies ist der Betrag, den Sie pro Steuerjahr verdienen dürfen, bevor Sie Einkommensteuer zahlen müssen. Für das Steuerjahr 2025/26 beträgt der persönliche Freibetrag 12.570 £. Verdienen Sie weniger, müssen Sie in der Regel keine Einkommensteuer zahlen.

Welche Nachteile hat ein Minijob?

Wer einen Minijob ausübt, muss keine Beiträge an die Arbeitslosenversicherung abführen. Darin besteht ein grundlegender Nachteil des Minijobs: Minijobberinnen und Minijobber erwerben keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld. Weitere Nachteiler ergeben sich bei den Sozialversicherungen und oft auch im Arbeitsrecht.

Ist es möglich, im Minijob 2x mehr zu verdienen?

Ja, Sie können in einem Minijob bis zu zweimal pro Jahr das Doppelte der monatlichen Verdienstgrenze verdienen, also bis zu 1.112 € (für 2025), wenn es sich um eine unvorhersehbare, gelegentliche Überschreitung handelt (z.B. Krankheitsvertretung), ohne den Minijob-Status zu verlieren, was Ihren Jahresverdienst auf bis zu 7.784 € erhöhen kann. Regelmäßige Mehrarbeit oder geplante Überschreitungen sind nicht erlaubt. 

Wer zahlt die Lohnsteuer bei einem Minijob?

Haben Sie die Lohnsteuerklassen V oder VI, ergeben sich bereits bei einem geringen Verdienst im Minijob Lohnsteuerabzüge. Die individuelle Lohnsteuer hat Ihr Arbeitgeber zuzüglich der Kirchensteuer direkt an das zuständige Finanzamt zu zahlen. Die zu zahlende Lohnsteuer kann Ihr Arbeitgeber von Ihrem Lohn abziehen.

Wird der Minijob dem Finanzamt gemeldet?

Ihr Arbeitgeber muss den Minijob bei der Minijob-Zentrale anmelden! Diese Minijobs brauchen Sie in der Regel auch nicht in Ihrer Steuererklärung anzugeben. Das gilt aber nur, wenn Ihr Arbeitgeber die Steuer pauschal abgerechnet hat!

Wie viel darf ich im Monat dazuverdienen, ohne Steuern zu bezahlen?

Minijob im Einzelhandel oder in der Gastronomie

Wenn du regelmäßig bis zu 556 Euro pro Monat verdienst und der Job als Minijob angemeldet ist, zahlt dein Arbeitgeber pauschal die Abgaben. Für dich bleibt der Lohn in der Regel steuerfrei.

Was passiert, wenn ich mehr als 520 € im Nebenjob verdiene?

Ja, man kann im Minijob mehr als die monatliche Grenze (aktuell 556 € für 2025) verdienen, wenn es gelegentlich und unvorhersehbar geschieht, z.B. durch Krankheitsvertretung, maximal zwei Mal pro Jahr bis zum Doppelten der Grenze (1.112 €), ohne dass die Sozialversicherungspflicht eintritt, solange die jährliche Grenze (6.672 €) nicht dauerhaft überschritten wird. Regelmäßige Überschreitungen führen zum sozialversicherungspflichtigen Midijob.
 

Wie viel darf ich verdienen, ohne Steuern zu zahlen?

Diese Teile nennt man "Freibeträge". Ein wichtiger Freibetrag ist zum Beispiel der sogenannte "Grundfreibetrag", der schon im Tarif eingearbeitet ist. Dieser liegt im Jahr 2021 bei 9.744 Euro, das bedeutet: bei einem Einkommen bis zu 9.744 Euro beträgt die Steuer 0 Euro.

Ist ein Minijob neben einem Vollzeitjob steuerfrei?

Ja, ein Minijob (bis 556 €/Monat in 2025) ist neben einem Vollzeitjob grundsätzlich steuerfrei und sozialversicherungsfrei für dich, da du im Hauptberuf bereits Beiträge zahlst, aber nur einen Minijob kannst du steuerfrei haben; weitere Minijobs werden mit dem Hauptjob addiert und versteuert, was zu hohen Abzügen führen kann, die sich aber oft durch eine Steuererklärung ausgleichen lassen. 

Was passiert, wenn man über die Minijob-Grenze kommt?

Wenn du die Minijob-Grenze (aktuell 603 € monatlich / 7.236 € jährlich) regelmäßig überschreitest, wird deine Beschäftigung sozialversicherungspflichtig, was bedeutet, dass du Beiträge zur Kranken-, Renten-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung zahlen musst und Lohnsteuer anfällt – es wird ein reguläres Arbeitsverhältnis (Midijob-Bereich bis 2.000 €). Dies kann zu rückwirkenden Nachforderungen führen, wenn die Überschreitung festgestellt wird, aber gleichzeitig profitierst du von besseren Absicherungen durch die Sozialversicherung. 

Ist es möglich, mehr als mit einem Minijob zu verdienen?

Um im Minijob mehr zu verdienen, können Sie gelegentlich und unvorhersehbar die monatliche Verdienstgrenze (2025: 556 €, ab 2026: 603 €) überschreiten, wenn es sich um eine Krankheitsvertretung handelt (bis zu zweimal jährlich, maximal das Doppelte der Grenze) oder Sie nutzen steuer- und abgabenfreie Zuschläge (Nacht-, Sonn-, Feiertagsarbeit), die nicht auf die Grenze angerechnet werden, solange Ihr Grundlohn nicht über 25 €/Std. liegt. Wichtig ist, dass die Jahresgrenze (2025: 6.672 €, ab 2026: 7.236 €) eingehalten wird. 

Kann ein Minijobber auch die 3000 € bekommen?

Die Obergrenze von insgesamt 3.000 Euro gilt für den gesamten Zeitraum und entsteht nicht jedes Jahr aufs Neue. Die Inflationsausgleichsprämie können alle Arbeitnehmende erhalten – ganz egal, ob sie eine Vollzeit- oder Teilzeitbeschäftigung ausüben. Daher können auch Beschäftigte in Minijobs diese Zahlung erhalten.

Wie viel darf ein Minijobber steuerfrei verdienen?

In einem Minijob darf man seit dem 1. Januar 2026 bis zu 603 Euro monatlich (7.236 Euro jährlich) verdienen, ohne dass Sozialabgaben anfallen; ab 2027 steigt diese Grenze auf 633 Euro. Für Arbeitnehmer ist der Minijob in der Regel steuerfrei, da der Arbeitgeber die Steuern pauschal abführt, aber auch der allgemeine Grundfreibetrag ist relevant, bis zu dem keine Einkommensteuer gezahlt werden muss (z.B. 12.348 € in 2026). 

Was bringt ein Jahr Minijob für die Rente?

Erhöhung der Rente durch einen Minijob im gewerblichen Bereich. Bei einem monatlichen Verdienst von 556 Euro liegt der Eigenbeitrag der Minijobber deshalb bei 20,02 Euro pro Monat. Dabei steigt die monatliche Rente mit jedem Jahr in einem Minijob um 5,39 Euro.

Was ändert sich 2025 für Minijobs?

Überschreitungen der Verdienstgrenze im Minijob

Als Minijobberin oder Minijobber ist es wichtig, die aktuelle Verdienstgrenze im Auge zu behalten. Diese beträgt ab dem 1. Januar 2025 556 Euro. Die Minijob-Verdienstgrenze steigt, wenn auch der Mindestlohn steigt.

Wie wird Krankheit bei einem Minijob bezahlt?

Bei Krankheit zahlt der Arbeitgeber Minijobbern bis zu sechs Wochen lang den Lohn weiter, den sie ohne die Krankheit verdient hätten, basierend auf dem Durchschnitt der letzten vier Wochen. Diese Lohnfortzahlung wird vom Arbeitgeber über das U1-Verfahren bei der Knappschaft-Bahn-See (Arbeitgeberversicherung) erstattet (ca. 80 % der Aufwendungen). Minijobber erhalten danach kein Krankengeld von der Krankenkasse, da sie nicht in die Krankenversicherung einzahlen, es sei denn, sie haben einen versicherungspflichtigen Hauptjob.
 

Wie viel darf ich verdienen ohne Abzüge?

So viel dürfen Sie in einem Nebenjob arbeiten und verdienen

Sie haben auf Ihr Nebeneinkommen einen Freibetrag von 165 Euro im Monat. Bis zu dieser Grenze hat das Gehalt aus Ihrem Nebenjob keine Auswirkungen auf Ihr Arbeitslosengeld. Liegt Ihr Nebenverdienst über dieser Grenze, wird Ihr Arbeitslosengeld gekürzt.

Kann man als Arbeitnehmer zu wenig Steuern zahlen?

Nachforderungsverzicht führt zu Arbeitslohn

Wird der Arbeitgeber für die beim Arbeitnehmer zu gering einbehaltene Lohnsteuer haftbar gemacht und fordert er den Betrag vom Arbeitnehmer nicht zurück, führt der Verzicht zu zusätzlichem Arbeitslohn, der im Zeitpunkt des Verzichts lohnsteuerpflichtig ist.

Wie viel darf man steuerfrei nebenverdienen?

Monatlich sind das durchschnittlich 1.008 Euro. Wer zusätzliches Einkommen durch eine geringfügige Beschäftigung, wie einen Minijob, erzielt, ist 2025 bis zu einem monatlichen Verdienst von 556 Euro steuer- und sozialabgabenfrei (2024 waren es noch 538 Euro).