Wie viel darf ich im Monat dazuverdienen, ohne Steuern zu bezahlen?
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Minijob im Einzelhandel oder in der Gastronomie Wenn du regelmäßig bis zu 556 Euro pro Monat verdienst und der Job als Minijob angemeldet ist, zahlt dein Arbeitgeber pauschal die Abgaben. Für dich bleibt der Lohn in der Regel steuerfrei.
Wie viel darf man steuerfrei im Monat dazuverdienen?
Bis zu diesem Betrag darf also steuerfrei verdient werden. Monatlich sind das durchschnittlich 1.008 Euro. Wer zusätzliches Einkommen durch eine geringfügige Beschäftigung, wie einen Minijob, erzielt, ist 2025 bis zu einem monatlichen Verdienst von 556 Euro steuer- und sozialabgabenfrei (2024 waren es noch 538 Euro).
Wie viel Einkommen pro Monat ist steuerfrei?
Man darf in Deutschland bis zu 12.096 € im Jahr verdienen, ohne Einkommensteuer zu zahlen (Stand 2025), was monatlich rund 1.008 € entspricht, dank des Grundfreibetrags; bei Minijobs liegt die Grenze bei 556 € monatlich (Stand 2025) ohne Sozialabgaben und Steuern, während auch Rentner mit der neuen Aktivrente ab 2026 bis zu 2.000 € steuerfrei hinzuverdienen können. Der genaue steuerfreie Betrag hängt von Ihrer Einkommensart, Pauschalen (wie dem Arbeitnehmer-Pauschbetrag) und dem Gesamtverdienst ab, aber der Grundfreibetrag ist die zentrale Größe.
Wie hoch ist die Steuerfreigrenze für Nebentätigkeit?
Wenn du im Hauptberuf abhängig beschäftigt bist, darfst du nebenbei freiberuflich oder gewerblich Einkünfte bis zu 410 Euro pro Jahr erzielen, ohne dass Steuern fällig werden ( § 46 Abs. 2 Nr. 1 EStG ). Unter Einkünften wird dabei der Überschuss der Einnahmen über die Werbungskosten verstanden.
Ist ein 520 € Nebenjob steuerfrei?
Ein Minijob bis 520 € (bzw. 556 € ab 2025) ist für Arbeitnehmer meist steuer- und sozialversicherungsfrei, wenn der Arbeitgeber die 2%ige Pauschalsteuer abführt und der Job korrekt als Minijob angemeldet wird. Wichtig: Die Grenze ändert sich 2025 auf 556 € monatlich. Bei Überschreitung oder wenn Sie mehrere Minijobs haben, werden die Einkommen addiert, was zu Steuer- und Versicherungspflicht führt, oft mit Steuerklasse 6 für den Zweitjob.
Keine Steuern: ist der Hinzuverdienst neben der Rente wirklich steuerfrei?
Ist ein 520 €-Job steuerfrei?
Bei dem ab 1. Oktober 2022 geltenden Mindestlohn von 12 Euro ergeben sich 520 Euro als Geringfügigkeitsgrenze (520-Euro-Job). Arbeitgeber müssen bei geringfügig entlohnten Beschäftigten den Grenzbetrag von 520 Euro prüfen (Maximalstundenzahl von 43,333 Stunden pro Monat; 43 Stunden und 20 Minuten).
Wie viel darf ein Minijobber steuerfrei dazuverdienen?
In einem Minijob darf man bis zu 556 Euro pro Monat verdienen, um steuer- und sozialabgabenfrei zu bleiben (Stand 2025), da der Arbeitgeber eine Pauschalsteuer abführen kann und Sie Ihr Einkommen in der Steuererklärung nicht angeben müssen, es sei denn, Sie möchten mehr als den Freibetrag verdienen oder es gibt andere Einkünfte. Diese Grenze liegt bei maximal 6.672 Euro im Jahr.
Was passiert, wenn ich mehr als 520 € im Nebenjob verdiene?
Ja, man darf im Minijob (aktuell 556 Euro/Monat 2025) gelegentlich und unvorhersehbar mehr verdienen, bis zum Doppelten (1.112 €), aber nur in max. zwei Monaten pro Jahr (z.B. Krankheitsvertretung), ohne dass es zum Sozialversicherungspflichtigen Job wird, solange die Jahresgrenze (ca. 6.672 €) nicht dauerhaft überschritten wird; sonst wird es ein Midijob.
Was darf ich dazuverdienen, wenn ich Vollzeit arbeite?
Bei einem Vollzeitjob dürfen Sie nebenbei einen Minijob (bis 556 €/Monat) ausüben, der steuer- und abgabenfrei ist, oder einen sogenannten Midijob (556 € bis 2.000 €/Monat), der in der Sozialversicherung ermäßigt ist, wobei die Gesamteinkommensgrenzen für Steuerfreibeträge (z.B. Grundfreibetrag von ca. 11.600 €) entscheidend sind und Ihre Einkünfte insgesamt versteuert werden müssen. Wichtig ist, dass bei einem Minijob Ihr Hauptjob plus Minijob die Grenzen für Geringfügigkeit nicht überschreiten, und bei mehreren Minijobs nur der erste als solcher zählt.
Wie kann ich nebenbei 1000 Euro verdienen?
1000 Euro nebenbei zu verdienen ist machbar durch aktive Tätigkeiten wie Freelancing (Schreiben, Design, Programmieren), Nachhilfe, Hundesitting oder Gartenarbeit, aber auch durch passive Methoden wie Affiliate Marketing oder den Verkauf digitaler Produkte. Wichtig ist die Anmeldung beim Hauptarbeitgeber (falls vorhanden) und die Beachtung steuerlicher Freigrenzen, wobei Online-Umfragen und Webseiten-Tests kleinere Beträge beisteuern können. Der Schlüssel liegt oft darin, gefragte Fähigkeiten zu nutzen und Zeitmanagement zu beherrschen, um realistische Ziele zu erreichen.
Wie viel Zuverdienst ohne Steuer?
Wie viel darf ich verdienen, ohne dass ich Einkommensteuer bezahlen muss? Es ergibt sich keine Einkommensteuerschuld, sofern Ihr zu versteuerndes Einkommen den Grundfreibetrag nicht übersteigt. Der Grundfreibetrag beträgt bei einzelveranlagten Steuerbürgerinnen und Steuerbürgern im Jahr 2023 10.908 € (2024: 11.784 €).
Wie viel darf ich 2025 steuerfrei dazuverdienen?
2025 gibt es beim steuerfreien Zuverdienst wichtige Änderungen: Der Grundfreibetrag steigt auf 12.096 Euro, bis zu diesem Betrag ist Einkommen steuerfrei. Für Minijobs erhöht sich die Grenze auf 556 Euro pro Monat, was einen steuerfreien Verdienst ermöglicht. Für Rentner kommt ab 2026 (mit den ersten Plänen für 2025) die Aktivrente, die bis zu 2.000 Euro monatlich steuerfrei stellt.
Wie viel darf ich verdienen, bevor ich Steuern zahlen muss?
Ein zu versteuerndes Einkommen von bis zu 12.096 Euro ist grundsätzlich steuerfrei. Für gemeinsam besteuerte Ehe- und Lebenspartner gilt der doppelte Grundfreibetrag (24.192 Euro). Wer mehr verdient, zahlt auf den Gesamtbetrag zwischen 14 % (= Eingangssteuersatz) und 45 % (= Höchststeuersatz ).
Wie viel Euro darf man verdienen, ohne Steuern zu zahlen?
Grundfreibetrag und Einkommensteuer
Das heißt: Egal, wie viel Sie verdienen, auf die ersten 12.096 Euro zahlen Sie keine Einkommensteuer. 2023 lag der Wert noch bei 10.908 Euro, 2024 nach mehreren Anpassungen bei 11.784 Euro.
Wann muss ich Nebeneinkünfte versteuern?
Das Wichtigste zum Versteuern von Nebeneinkünften in Kürze
Du darfst bis zu 410 € im Jahr steuerfrei nebenberuflich verdienen. Minijobs musst du nicht in der Steuererklärung angeben. Nebeneinkünfte unterhalb von 820 € im Jahr werden dank Härteausgleich nicht voll besteuert.
Welche Einnahmen sind steuerfrei?
Steuerfreie Einnahmen in Form von staatlichen Zuschüssen Einige soziale Geld- und Sachleistungen, wie Arbeitslosengeld, Leistungen der Kranken-, Pflege- und gesetzlichen Unfallversicherung, Elterngeld, Mutterschaftsgeld, Kindergeld oder Zuschüsse für Neugeborene, aber auch Stipendien sind steuerfrei.
Wie viel darf man bei einem Vollzeitjob dazuverdienen?
Es gibt Grenzen für Nebenjobs: Du darfst in Haupt- und Nebenjob zusammen nicht mehr als 48 Stunden in der Woche oder zehn Stunden am Tag arbeiten. Minijobs bis 556 Euro im Monat oder Nebentätigkeiten als Übungsleiter, Trainer, Ausbilder, Erzieher oder Betreuer bis zu 3.000 Euro im Jahr lohnen sich besonders.
Wie viel darf man pro Monat steuerfrei verdienen?
Man darf in Deutschland bis zu 12.096 € im Jahr verdienen, ohne Einkommensteuer zu zahlen (Stand 2025), was monatlich rund 1.008 € entspricht, dank des Grundfreibetrags; bei Minijobs liegt die Grenze bei 556 € monatlich (Stand 2025) ohne Sozialabgaben und Steuern, während auch Rentner mit der neuen Aktivrente ab 2026 bis zu 2.000 € steuerfrei hinzuverdienen können. Der genaue steuerfreie Betrag hängt von Ihrer Einkommensart, Pauschalen (wie dem Arbeitnehmer-Pauschbetrag) und dem Gesamtverdienst ab, aber der Grundfreibetrag ist die zentrale Größe.
Wie viel darf ich neben meinem Hauptjob steuerfrei verdienen?
Zuverdienst. Ein Nebenjob ist eine regelmäßige Beschäftigung neben dem Hauptberuf, bei der bis zu 538 € monatlich steuerfrei verdienen werden können. Zuverdienst bezieht sich auf gelegentliche, einmalige Tätigkeiten mit unterschiedlichen steuerlichen Regelungen und oft ohne Genehmigung.
Wird ein 520 € Job dem Finanzamt gemeldet?
Ein Minijob muss in der Regel nicht in der Steuererklärung angegeben werden.
Wie kann ich steuerfrei Geld nebenbei verdienen?
Minijob – 450 Euro
Wer schon auf Steuerkarte arbeitet, kann zusätzlich mit einem sogenannten Minijob steuerfrei Geld dazuverdienen. Das Maximum sind 450 Euro im Monat, weshalb diese Jobs auch oft als 450-Euro-Jobs bezeichnet werden. Sie müssen den Job nicht mal in einer Steuererklärung angeben.
Wann kommt der 600 € Minijob?
Die Minijob-Grenze steigt zum 1. Januar 2026 auf 603 Euro monatlich, womit erstmals die 600-Euro-Marke überschritten wird, da der gesetzliche Mindestlohn auf 13,90 € pro Stunde angehoben wird; eine weitere Erhöhung auf 633 Euro ist für 2027 geplant. Diese Anpassung erfolgt automatisch durch die Kopplung an den Mindestlohn.
Bis wann muss man keine Steuern zahlen für einen Minijob?
Für die Höhe der Lohnsteuer ist die Steuerklasse der Minijobber*innen entscheidend: 556-Euro-Minijobber*innen, die keine weiteren Einkünfte haben, zahlen in den Lohnsteuerklassen I bis IV keine Steuern. Für solche Beschäftigten kann die individuelle Besteuerung günstiger sein als die Pauschsteuer von zwei Prozent.
Muss ich meinen Arbeitgeber informieren, wenn ich einen Nebenjob anmelde?
Ja, Sie müssen Ihrem Arbeitgeber eine Nebentätigkeit melden, wenn es im Arbeits- oder Tarifvertrag so vereinbart wurde oder die Nebentätigkeit die Interessen des Arbeitgebers berührt (z.B. Konkurrenz, Arbeitszeitgesetz-Überschreitung, Minijob-Überschneidungen) – oft ist eine schriftliche Genehmigung einzuholen, um spätere Probleme zu vermeiden und das Vertrauen zu fördern, auch wenn nicht explizit vorgeschrieben.
Was ist der Unterschied zwischen Minijob und geringfügig Beschäftigt?
Ein Minijob ist eine Form der geringfügigen Beschäftigung, die entweder durch eine Verdienstgrenze (aktuell 556 €/Monat) definiert ist (geringfügig entlohnte Beschäftigung) oder durch eine zeitliche Begrenzung (max. 3 Monate/70 Tage/Jahr), wodurch auch höhere Verdienste möglich sind, wenn der Job nur kurzzeitig ausgeübt wird (kurzfristige Beschäftigung). Der Hauptunterschied liegt also darin, ob das Einkommen oder die Zeit der entscheidende Faktor ist, wobei der Minijob der Oberbegriff für beide Varianten ist, die Sozialversicherungsbeiträge weitgehend minimieren.