Wie viel Geld darf man bar einzahlen bei der Sparkasse?

Gefragt von: Raphael Völker
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Bei der Sparkasse gibt es keine gesetzliche Obergrenze, wie viel Geld Sie einzahlen dürfen, aber ab einem Betrag von 10.000 Euro müssen Sie einen Herkunftsnachweis vorlegen (z.B. Kontoauszug einer anderen Bank, Belege für Verkäufe), um die Quelle des Geldes zu belegen, was der Geldwäscheprävention dient; andernfalls kann die Einzahlung abgelehnt werden. Für Beträge unter 10.000 Euro sind meist keine Nachweise nötig, aber hohe Beträge (auch gestückelt) über 10.000 Euro müssen gemeldet werden.

Wie viel Geld kann ich auf einmal bei der Sparkasse einzahlen?

Eine Obergrenze, wie viel Bargeld Sie einzahlen dürfen, gibt es nicht.

Wie hoch dürfen Bareinzahlungen sein?

Man darf grundsätzlich unbegrenzt Bargeld einzahlen, aber ab 10.000 Euro verlangt die BaFin einen Herkunftsnachweis (z.B. Kaufvertrag, Kontoauszug), um Geldwäsche zu verhindern; auch bei gestückelten Einzahlungen über 10.000 € wird der Nachweis fällig, während bei anderen Banken oder Nicht-Kunden die Grenze schon bei 2.500 € liegen kann. Bei Automaten liegt die Grenze oft bei 9.999,99 €, und Banken können auch bei kleineren Beträgen einen Nachweis fordern oder die Einzahlung ablehnen.
 

Kann ich 5.000 in bar auf ein Bankkonto einzahlen?

Kann ich 5.000 $ in bar auf ein Bankkonto einzahlen? Ja, Sie können 5.000 $ in bar einzahlen, ohne die Einzahlung melden zu müssen . Meldepflichten gelten erst ab Beträgen über 10.000 $. Ihre Bank kann jedoch tägliche oder kartenbezogene Einzahlungslimits festlegen, die Ihren Einzahlungsbetrag begrenzen.

Kann man bei der Sparkasse 500 € einzahlen?

Technisch ist eine Bargeldeinzahlung auch mit 500€-Scheinen möglich. Meist sind die Automaten aber für Scheine von 5€ bis 100€ eingerichtet, da dies die gängigsten Banknoten sind. Fragen Sie deshalb bitte in Ihrer Sparkasse nach, welche Euro-Scheine von den dortigen Automaten akzeptiert werden.

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Wie oft kann ich 9000 € ohne Nachweis auf mein Konto einzahlen?

Sie können 9.000 € mehrmals ohne Nachweis einzahlen, solange die Summe der Einzelbeträge pro Transaktion unter 10.000 € bleibt, aber wenn die Gesamtsumme über 10.000 € steigt (auch durch mehrere kleine Einzahlungen, die "gestückelt" wirken), müssen Sie einen Herkunftsnachweis erbringen, da Banken verpflichtet sind, dies nach dem Geldwäschegesetz zu prüfen, besonders bei "Smurfing". 

Kann man große Bargeldbeträge auf ein Bankkonto einzahlen?

Viele Banken begrenzen die Höhe der Bareinzahlungen nicht. Bei Einzahlungen über 10.000 US-Dollar gelten jedoch zusätzliche Regeln und Vorschriften der Bank und der Bundesregierung .

Kann ich 10.000 Euro bar einzahlen?

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) verlangt einen Herkunftsnachweis für solche Transaktionen, sei es an der Kasse, bei Geldwechselgeschäften oder am Geldautomaten. Bei Bargeldeinzahlungen unter 10.000,00 EUR liegt keine Nachweispflicht vor und es sind keine Belege notwendig.

Stellen Banken Fragen bei der Bareinzahlung?

Wenn eine Bank keinen Anlass hat, eine Einzahlung als verdächtig zu betrachten, wird sie wahrscheinlich nicht nach der Herkunft des Geldes fragen. Im Allgemeinen sind Banken nicht verpflichtet, Kunden nach der Herkunft ihrer Einlagen zu fragen, es sei denn, es besteht Grund zur Annahme, dass die Gelder mit illegalen Aktivitäten in Verbindung stehen könnten .

Bei welcher Summe prüft das Finanzamt das Konto?

Wer mehr als 10.000 Euro in bar bei seiner Bank oder Sparkasse einzahlt, muss künftig erklären woher das Geld kommt. So will es die Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin.

Ist es möglich, ein Auto für 30.000 Euro bar zu bezahlen?

Zahlungen bis 10.000 Euro sind problemlos möglich. Liegt der Kaufpreis darüber und Du möchtest das Auto dennoch bar bezahlen, musst Du gemeinsam mit Deinem Händler ein Formular für das Geldwäschegesetz ausfüllen. Wird dieses den Kauf-Unterlagen beigelegt, ist auch eine höhere Barzahlung möglich.

Wie soll man gespartes Geld nachweisen?

Um erspartes Geld nachzuweisen, legen Sie bei größeren Beträgen (oft ab 10.000 €) einen Herkunftsnachweis vor, wie z.B. aktuelle Kontoauszüge, die Bargeldabhebungen zeigen, Quittungen von früheren Abhebungen, Sparbuchauszüge, Verträge (Verkauf, Schenkung), Testamente oder Erbscheine; wichtig sind lückenlose Dokumente über die legale Herkunft, da Banken gesetzlich zur Bekämpfung von Geldwäsche verpflichtet sind und auch gestückelte Einzahlungen prüfen können.
 

Wie viel Bargeld kann ich maximal auf mein Konto einzahlen?

Sie dürfen grundsätzlich unbegrenzt Bargeld auf Ihr Konto einzahlen, müssen aber ab 10.000 € die Herkunft nachweisen, um Geldwäscheverdacht zu vermeiden.

Was ist das Tageslimit bei der Sparkasse am Automaten?

Als Kundin oder Kunde der Berliner Sparkasse können Sie an unseren Geldautomaten maximal 1.000 Euro am Tag abheben. An Automaten anderer Banken und Sparkassen in Deutschland und im europäischen Ausland sind maximal 500 Euro bzw. der entsprechenden Gegenwert in ausländischer Währung am Tag möglich.

Wie viel Bargeld darf man zu Hause haben?

In Deutschland gibt es keine gesetzliche Obergrenze, wie viel Bargeld man zu Hause lagern darf, solange es aus legalen Quellen stammt; die Hauptbedenken liegen bei der Herkunft (Geldwäschegesetz) und den Risiken (Diebstahl, Inflation), weshalb Experten eher kleinere Notfallreserven (z.B. 500 €) empfehlen, die auch versichert sind. 

Wie oft kann ich 9000 € einzahlen ohne Nachweis?

Sie können 9.000 € mehrmals ohne Nachweis einzahlen, solange die Summe der Einzelbeträge pro Transaktion unter 10.000 € bleibt, aber wenn die Gesamtsumme über 10.000 € steigt (auch durch mehrere kleine Einzahlungen, die "gestückelt" wirken), müssen Sie einen Herkunftsnachweis erbringen, da Banken verpflichtet sind, dies nach dem Geldwäschegesetz zu prüfen, besonders bei "Smurfing". 

Wie viel Geld maximal einzahlen Sparkasse?

August 2021 gelten neue Regeln der Finanzaufsicht BaFin. Bei Bargeld-Einzahlungen über 10.000 Euro müssen Banken und Sparkassen von Kunden einen sogenannten Herkunftsnachweis verlangen. Eine Obergrenze, wie viel Sie einzahlen dürfen, gibt es vorerst weiterhin nicht.

Wie viel Geld kann man ohne Nachweis bei der Sparkasse einzahlen?

Bei der Sparkasse können Sie unbegrenzt Geld einzahlen, aber ab 10.000 € müssen Sie einen Herkunftsnachweis erbringen, da die Bank gesetzlich dazu verpflichtet ist, Geldwäsche zu verhindern; auch bei gestückelten Einzahlungen über 10.000 € (z. B. 2x 5.000 € kurz nacheinander) wird ein Nachweis fällig, den Sie z. B. durch Kontoauszüge, Verkaufsbelege oder Testamente belegen können. 

Kann ich einen 500-Euro-Schein bei der Sparkasse einzahlen?

Sie können 500 € Scheine bei der Sparkasse einzahlen, aber die Akzeptanz an Automaten variiert, da diese oft nur kleinere Scheine verarbeiten; am sichersten ist die Einzahlung direkt am Schalter, da der 500er ein gültiges Zahlungsmittel bleibt, aber die Automaten meist nur bis 100 € Scheine annehmen, daher vorher prüfen oder zum Schalter gehen, um Probleme zu vermeiden. 

Wie viel Gebühren gibt es bei Münzeinzahlung?

Sparkasse: bis zu 10 Euro pro Safebag (Plastikbeutel) Volksbank: 3 Prozent vom Einzahl- oder Wechselbetrag plus 2,50 Euro Grundgebühr. Deutsche Bank: 5 Euro bei mehr als 50 Münzen. Targobank: 7,50 Euro pro Safebag ab 100 Münzen.

Wie hoch ist die maximale Einzahlung in Bargeld bei der Postbank?

Wieviel Geld kann ich auf einmal auf mein Konto einzahlen? Sie können auf einmal maximal. 999,99 Euro mit einem Code einzahlen. Innerhalb von 24 Stunden darf eine Summe von 999,99 Euro nicht überschritten werden – dazu werden die Beträge der Ein- und Auszahlungen addiert.

Ist es möglich, ein Auto für 30.000 Euro bar zu bezahlen, wenn ich privat kaufe?

Ja, ein Auto für 30.000 € privat bar zu bezahlen ist möglich, aber ab 10.000 € müssen Käufer und Verkäufer das Geldwäschegesetz beachten; der Verkäufer muss die Herkunft des Geldes nachweisen können (z.B. durch einen Kaufvertrag), was bei Einzahlungen >10k € bankseitig zur Nachweispflicht führt, aber mit dem Autokaufvertrag als Beleg oft unproblematisch ist – der Verkäufer sollte aber bereit sein, Bargeld zu akzeptieren und die Dokumente erst nach vollständiger Bezahlung übergeben. 

Werden Überweisungen über 10000 Euro gemeldet?

Bei Überweisungen über 10.000 € gibt es keine automatische Meldepflicht für das Finanzamt, aber Banken müssen solche Transaktionen melden, wenn sie verdächtig erscheinen (Geldwäschegesetz) – wichtiger ist die Herkunftsnachweispflicht bei Bareinzahlungen ab 10.000 € und die AWV-Meldepflicht (Außenwirtschaftsverordnung) für Auslandszahlungen über 12.500 € (früher) bzw. 50.000 € (aktuellere Regelungen beachten), wobei die Banken meist die nötigen Formulare bereitstellen, um Geldwäsche zu verhindern. 

Wie viel Geld darf ich maximal auf meinem Girokonto haben?

Grundsätzlich gibt es keine gesetzliche Obergrenze, wie viel Geld auf dem Konto sein darf, aber es gibt wichtige Richtlinien: Bis zu 100.000 € pro Person und Bank sind durch die Einlagensicherung geschützt, bei höheren Beträgen greift die Sicherung nicht. Für den Alltag sind 1-3 Nettogehälter als Puffer ratsam, während für Sozialleistungen wie die Grundsicherung ein Schonvermögen von ca. 10.000 € (Alleinstehende) gilt. Bei größeren Bargeldeinzahlungen (über 10.000 €) müssen Herkunftsnachweise vorgelegt werden (Geldwäschegesetz).