Wie viel Geld kann ich auf einmal per E-Transfer überweisen?
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Sie können in Deutschland grundsätzlich beliebig hohe Beträge per E-Transfer (SEPA-Überweisung) senden, aber Ihre Hausbank legt ein individuelles Online-Banking-Limit fest (oft 2.000 € pro Tag), das Sie meist im Online-Banking erhöhen können (oft bis 50.000 € oder mehr). Ab 12.500 € (Auslandsüberweisung) bzw. 50.000 € (Inlandsüberweisung) müssen Sie die AWV-Meldepflicht beachten, um das Geldwäschegesetz einzuhalten.
Wie viel Geld kann ich auf einmal online überweisen?
Online-Banking-Überweisungslimits sind Tageslimits, die Ihre Bank zum Schutz vor Missbrauch festlegt und die oft zwischen 2.000 € und 10.000 € liegen, aber meist flexibel online erhöht werden können (z.B. auf 50.000 € oder mehr, oft temporär), wobei für sehr hohe Beträge (z.B. ab 10.000 € oder 50.000 €) oft zusätzliche Sicherheitsverfahren (TAN, Formulare, Filialbesuch) nötig sind, erklärt Commerzbank und Wise.
Kann man 50000 Euro online überweisen?
Überweisungen im Onlinebanking sind oft auf 2.000 bis 10.000 Euro pro Tag begrenzt, während bei Auslandsüberweisungen ab 50.000 Euro eine AWV-Meldepflicht besteht. Dies erschwert den Prozess zusätzlich.
Kann man einfach 20.000 € überweisen?
Ja, Sie können 20.000 € überweisen, aber oft müssen Sie dafür Ihr tägliches Online-Banking-Limit anpassen, was meistens durch eine Anfrage im Online-Banking, per App oder telefonisch bei Ihrer Bank (z.B. Sparkasse, Volksbank) möglich ist und mit einer TAN bestätigt werden muss; für Beträge über 12.500 € (bis 50.000 € ab 2025) bei Auslandsüberweisungen besteht die AWV-Meldepflicht.
Wie hoch ist der Höchstbetrag für Auslandsüberweisungen, die meldepflichtig sind?
Grundsätzlich gibt es keine feste Obergrenze, aber ab 50.000 Euro (oder Gegenwert) müssen Sie Auslandsüberweisungen bei der Deutschen Bundesbank melden (AWV-Meldepflicht), um Bußgelder zu vermeiden; darunter sind meist nur die üblichen Banklimits relevant, die je nach Bank variieren. Die Meldung für Beträge über 50.000 € ist seit dem 01.01.2025 Pflicht und muss bis zum 7. Kalendertag des Folgemonats erfolgen, entweder telefonisch (0800 1234-111) oder online über das AMS-Portal.
Sparkasse money transfer | Sparkasse app transfer instructions
Werden Überweisungen über 10000 Euro gemeldet?
Bei Überweisungen über 10.000 € gibt es keine automatische Meldepflicht für das Finanzamt, aber Banken müssen solche Transaktionen melden, wenn sie verdächtig erscheinen (Geldwäschegesetz) – wichtiger ist die Herkunftsnachweispflicht bei Bareinzahlungen ab 10.000 € und die AWV-Meldepflicht (Außenwirtschaftsverordnung) für Auslandszahlungen über 12.500 € (früher) bzw. 50.000 € (aktuellere Regelungen beachten), wobei die Banken meist die nötigen Formulare bereitstellen, um Geldwäsche zu verhindern.
Bei welcher Summe prüft das Finanzamt das Konto?
Wer mehr als 10.000 Euro in bar bei seiner Bank oder Sparkasse einzahlt, muss künftig erklären woher das Geld kommt. So will es die Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin.
Welcher Überweisungsbetrag ist meldepflichtig?
Überweisungen werden je nach Art und Ziel meldepflichtig: Innerhalb Deutschlands gibt es keine feste Grenze für das Finanzamt, aber bei Auslandsüberweisungen greift die AWV-Meldepflicht der Bundesbank: Für Transaktionen über 12.500 € (eingehend/ausgehend) oder bei bestimmten Forderungen/Verbindlichkeiten über 5 Mio. €. Bei Bareinzahlungen über 10.000 € müssen Sie den Herkunftsnachweis erbringen (Geldwäschegesetz).
Wie oft darf ich 9000 Euro ohne Nachweis einzahlen?
Sie dürfen 9.000 € theoretisch unbegrenzt oft einzahlen, da die Nachweispflicht für Bargeldeinzahlungen erst ab 10.000 € pro Transaktion gilt, aber die Bank kann auch bei niedrigeren Beträgen (< 2.500 € für Gelegenheitskunden) Nachweise verlangen und bei wiederholten Einzahlungen nahe der 10.000 €-Grenze misstrauisch werden, um Geldwäsche zu verhindern. Wichtig ist: Es gibt keine gesetzliche Grenze, aber die Bank muss die Herkunft bei Beträgen über 10.000 € nachweisen lassen, und bei wiederholten kleineren Einzahlungen wird ein Herkunftsnachweis (z.B. Belege, Kontoauszüge) fällig, um Geldwäsche zu verhindern.
Wie hoch darf die Summe bei einer Überweisung sein?
Man kann grundsätzlich unbegrenzt viel Geld überweisen, aber die Banken setzen individuelle Tages- oder Wochenlimits (oft 2.000–10.000 €) fest; diese Limits können aber für größere Anschaffungen wie Immobilien oder Autos angehoben werden. Bei Auslandsüberweisungen über 12.500 € (seit 2025 oft 50.000 € bei bestimmten Diensten) greift eine Meldepflicht nach dem Geldwäschegesetz (AWV), was den Prozess komplexer macht, aber nicht verbietet.
Wie viel Geld darf man ohne Probleme überweisen?
Sie können problemlos Beträge bis zu Ihrem persönlichen Banklimit überweisen (oft 10.000 € online, aber anpassbar), aber ab 10.000 € müssen Banken bei Ihnen einen Herkunftsnachweis anfordern (Geldwäschegesetz), und bei Auslandsüberweisungen über 12.500 € (oder 50.000 € je nach Quelle) besteht eine gesetzliche Melde(AWV)-Pflicht bei der Bundesbank, sonst drohen Bußgelder – daher ist es bei größeren Summen ratsam, die Bank vorab zu informieren.
Wie überweise ich eine größere Summe?
Um eine große Summe zu überweisen, müssen Sie oft das Online-Banking-Limit erhöhen, was meist im Banking-Portal möglich ist (oft bis 50.000 €), für höhere Beträge die Bank direkt kontaktieren (Filiale oder telefonisch) oder eine Kontoüberweisung tätigen, da Online-Limits schnell erreicht sind. Bei Auslandsüberweisungen ab 12.500 € (oder 50.000 € ab 2025) besteht zudem eine Meldepflicht bei der Deutschen Bundesbank (AWV-Meldepflicht), um Geldwäscheprävention zu gewährleisten.
Kann man 60.000 Euro überweisen?
Ja, 60.000 € können überwiesen werden, aber Sie müssen die Limits Ihrer Bank und das Geldwäschegesetz (AWV-Meldepflicht ab 10.000 € bei Bargeld, ab 12.500 € für bestimmte Meldepflichten) beachten, was in der Regel bedeutet, dass Sie Ihr Online-Limit anpassen lassen oder die Überweisung persönlich in einer Filiale tätigen müssen und bei Auslandszahlungen die Meldepflicht beachten.
Kann ich 30.000 Euro überweisen?
Ja, Sie können 30.000 Euro überweisen, aber Sie müssen die Limits Ihrer Bank beachten (oft durch Erhöhung anpassbar) und je nach Land (Inland oder Ausland) unterschiedliche Meldepflichten erfüllen: Innerhalb Deutschlands gibt es oft höhere Limits oder die Möglichkeit, diese anzuheben, während für Auslandsüberweisungen über 12.500 € (bzw. 50.000 € seit neuestem) eine Meldepflicht bei der Bundesbank besteht (AWV-Meldung).
Was passiert, wenn man 10.000 € überwiesen bekommt?
Geldwäsche auch durch Privatpersonen möglich
Auch bei der Bank-Bareinzahlung hoher Geldsummen über 10.000 Euro ist ein Verstoß gegen das Geldwäschegesetz möglich. Aus diesem Grund müssen Sie ein entsprechendes Formular ausfüllen, wenn Sie höhere Summen auf Ihr Konto einzahlen oder sich überweisen lassen.
Wie kann ich mein Tageslimit für Überweisungen erhöhen?
Um Ihr Banklimit zu erhöhen, loggen Sie sich in Ihr Online-Banking ein, suchen Sie den Bereich "Service", "Einstellungen" oder "Konten & Karten" und passen Sie dort Ihr tägliches Überweisungs- oder Kartenlimit an, was oft temporär bis zu einem bestimmten Betrag (z. B. 10.000 €) sofort mit TAN funktioniert. Für dauerhafte Erhöhungen oder Kreditkartenlimits müssen Sie eventuell ein Formular ausfüllen oder Ihren Bankberater kontaktieren, da oft Einkommensnachweise erforderlich sind.
Ist es möglich, ein Auto für 30.000 Euro bar zu bezahlen, wenn ich privat kaufe?
Ja, ein Auto für 30.000 € privat bar zu bezahlen ist möglich, aber ab 10.000 € müssen Käufer und Verkäufer das Geldwäschegesetz beachten; der Verkäufer muss die Herkunft des Geldes nachweisen können (z.B. durch einen Kaufvertrag), was bei Einzahlungen >10k € bankseitig zur Nachweispflicht führt, aber mit dem Autokaufvertrag als Beleg oft unproblematisch ist – der Verkäufer sollte aber bereit sein, Bargeld zu akzeptieren und die Dokumente erst nach vollständiger Bezahlung übergeben.
Kann ich 20.000 € einzahlen?
Es existiert keine gesetzliche Obergrenze, die eine Einzahlung selbst untersagt. Allerdings greift ab 10.000 Euro eine deklarierte Nachweispflicht: Banken sind dann verpflichtet, Sie aufzufordern, die Herkunft des Geldes plausibel zu belegen, etwa durch Kontoauszug, Verkaufs- oder Schenkungsbelege oder einen Erbschein.
Was passiert, wenn man mehr als 10.000 Euro nicht angemeldet hat?
Wenn Sie mehr als 10.000 € nicht anmelden, drohen bei Reisen hohe Bußgelder bis zu 1 Million Euro oder sogar Strafverfahren wegen des Verdachts auf Geldwäsche, da der Zoll eine Meldepflicht bei Barmitteln über 10.000 € verlangt, um die Herkunft zu prüfen und illegale Transaktionen zu unterbinden. Auch bei der Einzahlung bei der Bank müssen Sie den Herkunftsnachweis erbringen, sonst können die Mittel einbehalten werden und es drohen rechtliche Konsequenzen.
Werden hohe Überweisungen an das Finanzamt gemeldet?
Es gibt grundsätzlich keine Grenze, ab der Sie bei Überweisungen innerhalb von Deutschland das Finanzamt einbeziehen müssten. Allerdings werden Sie ab dem 01.01.2025 bei Überweisungen ab 50.000 € AWV meldepflichtig. Die Bundesbank bestätigt diese Schwellen in ihrer FAQ zur AWV-Meldung (Stand 09.2025).
Wie viel Geld darf man aus dem Ausland überwiesen bekommen?
Sie können unbegrenzt Geld aus dem Ausland auf ein deutsches Konto empfangen. Allerdings greift die AWV-Meldepflicht, wenn die Summe 12.500 € übersteigt.
Was passiert, wenn ich eine Auslandsüberweisung nicht melde?
Du bist verpflichtet, bestimmte Zahlungen von und ins Ausland zu melden. Nach Außenwirtschaftsverordnung sind Beträge ab 50.000 Euro meldepflichtig. Ignorierst Du die Meldepflicht, können Bußgelder von bis zu 30.000 Euro anfallen.
Wie oft kann ich 9000 € einzahlen ohne Nachweis?
Sie können 9.000 € mehrmals ohne Nachweis einzahlen, solange die Summe der Einzelbeträge pro Transaktion unter 10.000 € bleibt, aber wenn die Gesamtsumme über 10.000 € steigt (auch durch mehrere kleine Einzahlungen, die "gestückelt" wirken), müssen Sie einen Herkunftsnachweis erbringen, da Banken verpflichtet sind, dies nach dem Geldwäschegesetz zu prüfen, besonders bei "Smurfing".
Kann das Finanzamt auf ausländische Konten zugreifen?
Das deutsche Finanzamt kann heute auf hochwertige Daten über ausländische Konten zurückgreifen und diese Kontodaten systematisch auswerten. Das Bundeszentralamt für Steuern wertet gerade 1,1 Mio. Mitteilungen aus diesem Datenaustausch aus. Wir erleben gegenwärtig die Auswirkungen der Umsetzung dieses Datenaustausches.
Werden hohe Überweisungen geprüft?
ja, Banken sind dazu verpflichtet, verdächtige Kontobewegungen zu kontrollieren.