Wie viel Krankengeld erhalte ich bei 2000 € netto?

Gefragt von: Frau Prof. Dr. Anne May B.Sc.
sternezahl: 4.2/5 (37 sternebewertungen)

Bei 2000 € Netto erhalten Sie Krankengeld, das sich nach Ihrem Brutto-Einkommen richtet (ca. 70 % davon), aber maximal 90 % Ihres Nettogehalts beträgt und gedeckelt ist; mit 2000 € netto liegen Sie wahrscheinlich nah an der gesetzlichen Grenze (ca. 128,63 € pro Tag im Jahr 2025) und erhalten daher eher um die 1.800 € monatlich abzüglich Sozialversicherungsbeiträgen (Rente, Pflege, Arbeitslosigkeit), die von der Krankenkasse einbehalten werden.

Wie viel Krankengeld bei 2000 € netto?

Bei 2000 € Netto-Einkommen liegt das Krankengeld in der Regel bei etwa 1.400 € brutto pro Monat (ca. 70 % vom Brutto) oder rund 1.260 € netto (ca. 90 % vom Netto), wobei der niedrigere Wert zählt und nach Abzug der Sozialversicherungsbeiträge (Rent-, Pflege-, Arbeitslosenvers.) ausgezahlt wird, was zu einem Nettobetrag von ca. 1.000 € bis 1.100 € führt – es hängt vom genauen Brutto-Wert ab, der meist höher liegt als 2000 netto. 

Wie viel Prozent Krankengeld gibt es vom Nettolohn?

Krankengeld beträgt in der Regel 70 % Ihres Bruttoeinkommens, aber maximal 90 % Ihres Nettogehalts, wobei immer der niedrigere Betrag maßgeblich ist, begrenzt durch den gesetzlichen Höchstbetrag (2025: 128,63 €/Tag), von dem Beiträge zur Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung abgezogen werden. Die genaue Höhe hängt also von Ihrem individuellen Brutto- und Nettogehalt ab und wird durch einen Rechner der Krankenkasse ermittelt. 

Wie viel Krankengeld bekomme ich bei 3.000 € Brutto?

Bei 3.000 € Brutto erhalten Sie in der Regel rund 70 € pro Tag als Krankengeld, was monatlich etwa 2.100 € (70 % von 3.000 €) entspricht, wobei Sonderzahlungen (wie Weihnachtsgeld) einbezogen werden und die Obergrenze 90 % des Nettogehalts beträgt, also etwa 63 € täglich, wenn 70 % des Brutto höher sind als 90 % des Netto.
 

Wie hoch ist das Krankengeld nach 6 Wochen Krankheit?

Nach 6 Wochen Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber zahlt die Krankenkasse Krankengeld, das in der Regel 70 % Ihres Brutto-Entgelts beträgt, aber maximal 90 % Ihres Netto-Entgelts und höchstens 128,63 € pro Tag (Stand 2025). Sie erhalten es für bis zu 72 Wochen, wobei Sozialversicherungsbeiträge (außer Arbeitgeberanteil) abgezogen werden.
 

Unemployment benefit after sick pay – how is it calculated?

27 verwandte Fragen gefunden

Wann kriegt man 90% Krankengeld?

Man bekommt 90 % des Nettoeinkommens als Krankengeld, wenn die Krankenkasse zahlt – nach den ersten 6 Wochen Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber – und dieser Wert über den 70 % des Bruttoeinkommens liegt; es gibt aber immer eine gesetzliche Obergrenze pro Tag (2025: 128,63 €), und man zahlt Sozialversicherungsbeiträge davon ab, DAK-Gesundheit, Randstad. Der Anspruch beginnt, wenn der Arzt die Arbeitsunfähigkeit bescheinigt, und kann für bis zu 78 Wochen innerhalb von drei Jahren bestehen. 

Welche Nachteile hat der Bezug von Krankengeld?

Zudem ist das Krankengeld in den ersten sechs Wochen eines Krankheitsfalls bei Arbeitnehmern durch die Lohnfortzahlung des Arbeitgebers abgedeckt. Allerdings gibt es auch Nachteile beim Krankengeld, wie beispielsweise die begrenzte Höhe der Leistung, die steuerliche Belastung und den Progressionsvorbehalt.

Wie kann ich mein Krankengeld selber berechnen?

Berechnungsbeispiel

  1. Berechnungsgrundlage für das tägliche Krankengeld, errechnet aus dem monatlichen Bruttolohn: 3.000 € : 30 = 100 €
  2. davon 70 % = 70 €
  3. Berechnung des täglichen Nettolohns aus dem monatlichen Nettolohn: 2.100 € : 30 = 70 €
  4. davon 90 % = 63 €

Wie viel Prozent vom Gehalt bekommt man, wenn man ins Krankengeld fällt?

Die Höhe des Krankengeldes ist gesetzlich vorgeschrieben: 70 Prozent des Bruttoverdienstes, aber nicht mehr als 90 Prozent des Nettoverdienstes ist der Grundsatz, um das Krankengeld zu berechnen. Generell gilt jedoch ein jährlich gesetzlich festgesetzter Höchstbetrag.

Was passiert, wenn ich länger als 72 Wochen krank bin?

Wenn Sie länger als 72 Wochen krank sind, endet der Anspruch auf Krankengeld der Krankenkasse ("Aussteuerung") nach maximal 78 Wochen (wegen der ersten 6 Wochen Lohnfortzahlung). Danach müssen Sie sich bei der Agentur für Arbeit melden, um Arbeitslosengeld (ALG I) zu beantragen, da Sie dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen, aber auch nicht arbeitslos gemeldet sind – dies wird oft über die sogenannte Nahtlosigkeitsregelung (§ 145 SGB III) abgedeckt, die eine Lücke schließt, bis eine Erwerbsminderungsrente (EM-Rente) bewilligt wird, falls die Arbeitsfähigkeit dauerhaft gemindert ist. 

Wie lange dauert die Auszahlung von Krankengeld?

Die Auszahlung von Krankengeld erfolgt rückwirkend, sobald die Krankenkasse die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) vom Arzt erhalten hat – meist innerhalb weniger Tage bis ca. 2–3 Wochen nach Einreichen, abhängig von der Kasse und der vollständigen Vorlage. Es gibt keinen festen Monatstag; die Zahlung deckt den Zeitraum ab, bis zu dem die Arbeitsunfähigkeit ärztlich festgestellt wurde. Wichtig ist, dass keine Lücken zwischen den Krankschreibungen entstehen, sonst kann es zu Verzögerungen kommen. 

Wird Krankengeld auf der Gehaltsabrechnung ausgewiesen?

Krankengeld

Was auf Ihrer Gehaltsabrechnung erscheint, hängt von der Dauer Ihrer Krankheit und den Regelungen Ihres Unternehmens zur Lohnfortzahlung im Krankheitsfall ab . Ihr Arbeitgeber ist zur Zahlung des gesetzlichen Krankengeldes verpflichtet, wenn Sie vier oder mehr Tage hintereinander krankheitsbedingt abwesend sind und bestimmte Voraussetzungen erfüllen.

Wer zahlt Weihnachtsgeld bei Krankengeld?

Ja, meistens zahlt der Arbeitgeber Weihnachtsgeld auch bei Krankengeldbezug, aber eine Kürzung ist möglich, wenn dies vertraglich (Tarifvertrag, Betriebsvereinbarung, Arbeitsvertrag) klar geregelt ist, da das Weihnachtsgeld oft die Arbeitsleistung honorieren soll, wobei eine Kürzung um bis zu 25 % pro Krankheitstag zulässig ist, wenn es sich um eine Prämie für die Arbeitsleistung handelt; bei reinen Belohnungen (z.B. Betriebstreue) darf nicht gekürzt werden. Der Anspruch hängt stark von der konkreten vertraglichen Formulierung ab, aber generell gilt: Auch nach Ablauf der 6 Wochen Lohnfortzahlung besteht der Anspruch auf Weihnachtsgeld oft weiter, solange es nicht explizit an die tatsächliche Arbeitsleistung geknüpft ist. 

Wie viel Prozent beträgt das Krankengeld vom Nettolohn?

Krankengeld beträgt in der Regel 70 % Ihres Bruttoeinkommens, aber maximal 90 % Ihres Nettogehalts, wobei immer der niedrigere Betrag maßgeblich ist, begrenzt durch den gesetzlichen Höchstbetrag (2025: 128,63 €/Tag), von dem Beiträge zur Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung abgezogen werden. Die genaue Höhe hängt also von Ihrem individuellen Brutto- und Nettogehalt ab und wird durch einen Rechner der Krankenkasse ermittelt. 

Warum ist Krankengeld höher als Arbeitslosengeld?

Während beim Krankengeld die rechnerische Obergrenze beim Netto bei 90 Prozent liegt, ist der Satz beim ALG I auf 60 bis 67 Prozent begrenzt. Hinzu kommt: Beim Krankengeld gehen noch eigene Sozialversicherungsbeiträge ab, beim ALG I übernimmt die Agentur für Arbeit die Beiträge vollständig, ohne das ALG zu kürzen.

Wird Krankengeld vom Brutto oder Netto berechnet?

Krankengeld wird vom Bruttoeinkommen berechnet, aber es gibt eine Obergrenze: Es beträgt grundsätzlich 70 % des Bruttogehalts, darf aber maximal 90 % des Nettogehalts nicht überschreiten, wobei auch Einmalzahlungen wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld einfließen, um die Bemessungsgrundlage zu erhöhen. 

Wie viel Krankengeld bekomme ich bei 2000 € netto?

Bei 2000 € Netto (was ca. 2500-2800 € Brutto entsprechen dürfte) erhalten Sie ungefähr 1350 € bis 1400 € Krankengeld pro Monat, da es sich um 70 % Ihres Bruttoverdienstes handelt, aber höchstens 90 % Ihres Nettoeinkommens (also rund 1800 €) – die genaue Summe hängt von Ihrem Bruttogehalt und Steuerklasse ab, wird aber meist durch die 70 % Brutto-Regel bestimmt, solange es unter 90 % Netto bleibt. 

Wann bekomme ich 90% Krankengeld?

Man bekommt 90 % des Nettoeinkommens als Krankengeld, wenn die Krankenkasse zahlt – nach den ersten 6 Wochen Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber – und dieser Wert über den 70 % des Bruttoeinkommens liegt; es gibt aber immer eine gesetzliche Obergrenze pro Tag (2025: 128,63 €), und man zahlt Sozialversicherungsbeiträge davon ab, DAK-Gesundheit, Randstad. Der Anspruch beginnt, wenn der Arzt die Arbeitsunfähigkeit bescheinigt, und kann für bis zu 78 Wochen innerhalb von drei Jahren bestehen. 

Wie lange erhalte ich 100% Lohn bei Krankheit?

Dienstjahr einen gesetzlichen Anspruch auf Lohnfortzahlung von maximal 3 Wochen. In diesem Fall erhält sie ihren Lohn während insgesamt 4 Wochen voll ausbezahlt (während 2 Wochen 100%-Arbeitsunfähigkeit und 2 Wochen 50%-Arbeitsunfähigkeit).

Wie viel zahlt die Krankenkasse, wenn man länger als 6 Wochen krank ist?

Nach 6 Wochen Krankheit zahlt die gesetzliche Krankenkasse Krankengeld, das etwa 70 % des Bruttoeinkommens beträgt, aber maximal 90 % des Nettogehalts nicht überschreitet; es ist ein Abschlag von ca. 18 % im Vergleich zum Nettogehalt normal, wobei Beiträge zur Sozialversicherung noch abgezogen werden und die Zahlung bis zu 78 Wochen für dieselbe Krankheit möglich ist. 

Wie berechnet die meine Krankenkasse mein Krankengeld?

Das Krankengeld beträgt grundsätzlich 70 Prozent des letzten Bruttoarbeitsentgeltes und maximal 90 Prozent des letzten Nettoarbeitsentgeltes.

Welche Steuerklasse bei Krankengeld?

Wechsel Steuerklasse V zu IV-Faktor

Krankengeld bzw. Kurzarbeitergeld beziehen. Die beiden haben derzeit klassisch die Steuerklassenkombination III/V (Ehemann/Ehefrau).

Wie wirkt sich 1 Jahr Krankengeld auf die Rente aus?

Ein Jahr Krankengeld wirkt sich leicht mindernd auf die spätere Rente aus, da die Beiträge auf Basis von 80 % des letzten Gehalts gezahlt werden und so weniger Rentenpunkte (Entgeltpunkte) gesammelt werden als bei voller Erwerbstätigkeit; dennoch gelten Krankengeldzeiten als hochwertige Pflichtbeitragszeiten, die die Wartezeiten für eine spätere Rente erfüllen und somit keine Nachteile bringen, sondern nur die Rente leicht reduzieren können, ohne den Renteneintritt zu verzögern. 

Wie lange darf ein Arzt am Stück krankschreiben?

Ein Arzt darf einen Patienten in der Regel maximal für zwei Wochen am Stück krankschreiben, wobei in Ausnahmefällen auch bis zu einem Monat möglich ist; danach muss für eine Verlängerung ein erneuter Praxisbesuch erfolgen. Bei einer telefonischen Erstbescheinigung (wo möglich) sind es nur maximal fünf Kalendertage. Die genaue Dauer hängt von der Art und Schwere der Erkrankung ab, da der Arzt die medizinisch notwendige Zeit bescheinigt. 

Wer zahlt die Differenz zum Krankengeld?

Krankengeldzuschuss: Regeln und Gesetze

Zweck und Umfang: Der Krankengeldzuschuss soll die Differenz zwischen dem gesetzlichen Krankengeld, das von der Krankenkasse gezahlt wird, und dem Nettoarbeitsentgelt des Mitarbeiters ausgleichen.