Wie viel meiner Altersvorsorge kann ich nach dem 60. Lebensjahr abheben?

Gefragt von: Veit Kramer
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Nach dem 60. Lebensjahr können Sie einen Teil Ihrer Altersvorsorge (oft bis zu 30 % bei Riester) als Einmalzahlung entnehmen, der Rest wird meist als monatliche Rente ausgezahlt, aber die genaue Höhe und die Regeln hängen stark vom Produkt ab (Riester, Betriebsrente, private Rentenversicherung), wobei manche Produkte nur eine lebenslange Rente vorsehen oder spezifische Auszahlungsfenster haben (z.B. ab 62 für neuere Riester-Verträge). Das Wichtigste ist die Art Ihrer Police: Volle Flexibilität gibt es oft nur bei klassischen Lebensversicherungen, während Rürup (Basisrente) komplett verrentet werden muss.

Kann ich mit 60 Jahren mit der Auszahlung meiner Direktversicherung rechnen?

Eine Direktversicherung kann frühestens mit 60 Jahren ausgezahlt werden, wenn der Vertrag vor 2012 abgeschlossen wurde, ansonsten ist die Auszahlung meist erst ab 62 Jahren oder dem regulären Rentenalter möglich, wobei die genauen Bedingungen im Vertrag stehen und Ausnahmen z.B. bei geringer Rentenhöhe gelten können; eine Kündigung ist oft nicht möglich, stattdessen gibt es die sogenannte Abrufoption.
 

Welche Altersvorsorge mit 60?

Altersvorsorge mit 60 bedeutet, jetzt noch das Beste aus vorhandenem Kapital zu machen, mit sicheren Anlagen wie Fest- und Tagesgeld für Liquidität, Sofortrenten für lebenslange Garantien und Fonds-Entnahmeplänen für Renditechancen, um die Rentenlücke zu schließen, auch wenn frühere staatliche Förderungen (wie Riester/Rürup) oft erst ab 62+ greifen und der Fokus auf konservativen, aber planbaren Auszahlungsstrategien liegt, um den Ruhestand zu sichern.
 

Kann man sich seine Altersvorsorge auszahlen lassen?

Eine Auszahlung der bAV vor Rentenbeginn ist bei Direktversicherungen in der Regel nicht möglich. In einigen Fällen bestehen jedoch Ausnahmen bei der Auszahlung, beispielsweise wenn die Rente, die Arbeitnehmer später erhalten würden, sehr gering ist. Die Grenze liegt bundesweit bei 37,45 € (Stand: 2025).

Was ist die 12 62 Regelung?

Die 12/62 Regelung ist eine steuerliche Begünstigung für private Rentenversicherungen und Kapitallebensversicherungen: Wenn der Vertrag mindestens 12 Jahre Laufzeit hatte und die Auszahlung (Kapital oder Rente) frühestens mit 62 Jahren erfolgt, müssen nur die Hälfte der Erträge versteuert werden (Halbeinkünfteverfahren). Für Altverträge (vor 2012) gilt eine Altersgrenze von 60 Jahren. Der Steuervorteil liegt darin, dass nur ein Teil der Gewinne dem persönlichen Steuersatz unterliegt, anstatt der vollen Abgeltungsteuer. 

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Sind Altersvorsorge nach 12 Jahren Auszahlung steuerfrei?

Bei einer Laufzeit von mehr als 12 Jahren und einer Auszahlung nach dem 62. Geburtstag sind somit 30.000 € steuerfrei.

Wie kann ich 3 Jahre bis zur Rente überbrücken?

Um die 3 Jahre bis zur Rente zu überbrücken, können Sie eine Kombination aus Altersteilzeit (Blockmodell), Nutzung von Arbeitslosengeld (ALG I) für Ältere (bis zu 24 Monate), einem Lebensarbeitszeitkonto mit angespartem Guthaben (Überstunden, Urlaub), Teilzeitarbeit, Mini- oder Midijobs, privaten Rücklagen, Sonderzahlungen in die Rentenkasse oder sogar Krankengeld und ALG II (für über 58-Jährige) nutzen; wichtig ist eine individuelle Strategie, die zu Ihrer Situation passt.
 

Kann man sich seine Rente komplett auszahlen lassen?

Nein, die gesetzliche Rente lässt sich in Deutschland nicht komplett als Einmalzahlung auszahlen, da sie immer als monatliche Rente vorgesehen ist – Ausnahmen sind nur sehr selten möglich. Bei der privaten Altersvorsorge (wie privaten Rentenversicherungen oder fondsgebundenen Verträgen) ist eine komplette Einmalzahlung zum Rentenbeginn jedoch oft möglich, meist durch ein sogenanntes Kapitalwahlrecht, das Sie zwischen monatlicher Rente und Einmalzahlung wählen lässt, wobei auch Kombinationen möglich sind. 

Ist die Auszahlung aus der Pensionskasse steuerpflichtig?

Ja, Auszahlungen aus einer Pensionskasse sind voll steuerpflichtig und gelten als „sonstige Einkünfte“, da die Beiträge in der Ansparphase steuer- und sozialabgabenfrei waren (nachgelagerte Besteuerung). Es spielt keine Rolle, ob Sie eine monatliche Rente, eine teilweise Einmalzahlung oder eine vollständige Kapitalabfindung wählen – die Auszahlung muss in der Einkommensteuererklärung in der Anlage R (oder N bei Direktzusage/Unterstützungskasse) deklariert werden und wird mit Ihrem persönlichen Steuersatz versteuert. 

Kann ich meine private Altersvorsorge auszahlen lassen?

Wenn Sie sich Ihre private Rentenversicherung auszahlen lassen, haben Sie bei Verträgen mit eingeschlossenem Kapitalwahlrecht mehrere Optionen: Sie können eine Einmalauszahlung oder eine lebenslange Rente wählen. Es kann auch eine Kombination aus beidem möglich sein.

Was ändert sich mit 60 Jahren gesetzlich?

Wer kann die Rente mit 60 beanspruchen? Bis 2017 gab es gesetzlich noch die Möglichkeit, unter bestimmten Voraussetzungen ab 60 Jahren regulär in Rente zu gehen. Im Zuge von Gesetzesreformen und der Anhebung des Rentenalters wurde dieser Form der Altersrente jedoch abgeschafft.

Wie viel Geld sollte ich für meine Altersvorsorge zurücklegen?

Um fürs Alter zu sparen, sollten Sie monatlich mindestens 10–20 % Ihres Nettoeinkommens zurücklegen, um die sogenannte Rentenlücke zu schließen und Ihren Lebensstandard im Ruhestand (ca. 80 % des letzten Nettogehalts) zu sichern. Die genaue Summe hängt von Ihrem Alter, Einkommen und der angestrebten Rentenlücke ab, aber mit der 50-30-20-Regel (50 % Fixkosten, 30 % Ausgaben, 20 % Sparen) können Sie einen guten Start finden, wie growney und Sparkasse vorschlagen.
 

Warum ist der Jahrgang 1964 bei der Rente besonders?

Der Jahrgang 1964 ist bei der Rente besonders, weil er den Übergangspunkt markiert, an dem die schrittweise Anhebung der Regelaltersgrenze auf 67 Jahre abgeschlossen ist, und die speziellen, früheren Zugänge zur Rente ohne Abschläge (z. B. mit 63 Jahren) für frühere Jahrgänge enden, wodurch dieser Jahrgang die strengeren neuen Regeln voll trifft, aber auch von neuen Flexibilisierungen profitiert. Für sie gilt die Regelaltersgrenze von 67 Jahren, aber sie können bei 45 Versicherungsjahren immerhin noch mit 65 Jahren abschlagsfrei in Rente gehen – eine Option, die für nach 1964 Geborene (mit 45 Jahren) auch erst mit 67 möglich ist. 

Was ist besser, monatliche Rente oder Kapitalauszahlung?

Besser ist, was zu Ihrer individuellen Situation passt: Die monatliche Rente bietet lebenslange finanzielle Sicherheit und Planungssicherheit, ideal bei weniger Rücklagen. Die Kapitalauszahlung bietet Flexibilität, ermöglicht größere Anschaffungen (Immobilie, Kredit) und kann bei früherem Tod vorteilhaft für Erben sein, birgt aber das Risiko, das Geld selbst zu verbrauchen, bevor man stirbt, und hat oft eine andere Besteuerung.
 

Was wird bei der Auszahlung einer Direktversicherung abgezogen?

Wird die Direktversicherung als monatliche Rente ausgezahlt, ergeben sich für Inhaberinnen und Inhaber solcher Altverträge ebenfalls Steuervorteile. Beiträge bis zu 1.752 € in eine Direktversicherung vor 2005 werden pauschal mit 20,00 % plus Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer besteuert (§ 40b EStG a.

Wie viel Steuern bei Kapitalauszahlung?

Bei einer Kapitalauszahlung in Deutschland werden Erträge meist mit der 25 % Abgeltungsteuer besteuert, zuzüglich Solidaritätszuschlag (5,5 % der Steuer) und ggf. Kirchensteuer (8–9 % der Steuer). Für betriebliche Altersvorsorge (bAV) oder Lebensversicherungen gelten spezielle Regeln: oft der persönliche Steuersatz auf den Ertragsanteil oder die gesamte Auszahlung (nach einem Freibetrag), was zu höheren Steuern (bis zu 42 %) führen kann, besonders bei Einmalzahlungen, die in ein hohes Einkommensjahr fallen. 

Ist es besser, eine Einmalzahlung oder eine monatliche Rente zu beziehen?

Wenn Ihr vorhersehbares Renteneinkommen (einschließlich Ihrer Einkünfte aus der Rentenversicherung) und Ihre wesentlichen Ausgaben (wie z. B. für Lebensmittel, Wohnen und Krankenversicherung) in etwa gleich hoch sind, ist es möglicherweise am besten, die monatlichen Zahlungen beizubehalten , da diese eine entscheidende Rolle bei der Deckung Ihres wesentlichen Renteneinkommensbedarfs spielen.

Welche Abzüge fallen bei der Auszahlung der Pensionskasse an?

Bei der Auszahlung einer Pensionskasse fallen hauptsächlich Einkommensteuer (nach deinem persönlichen Satz) und Sozialversicherungsbeiträge (Kranken- und Pflegeversicherung) an, oft mit einem monatlichen Freibetrag für die Sozialabgaben (ca. 187,25 € in 2025), auch bei Einmalzahlungen, die fiktiv auf Rentenbasis berechnet werden, sowie eventuell Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer. Die genaue Höhe hängt von deinem Gesamteinkommen, deiner Steuerklasse und deinem Versicherungsstatus ab (gesetzlich/privat versichert).
 

Wie viel Steuern müsste ich auf eine Rente von 10.000 Dollar zahlen?

Eine Rente im Wert von bis zu 10.000 £

Sie können in der Regel bis zu 10.000 £ Ihrer Rente auf einmal entnehmen. Dies wird als „kleine Kapitalauszahlung“ bezeichnet. Bei dieser Option sind 25 % steuerfrei .

Kann man sich seine Rente mit 60 auszahlen lassen?

Die Regel-Alters-Grenze ist das Alter, ab dem Sie eine Rente bekommen können. Das bedeutet: Sie müssen 65 Jahre alt sein.

Muss ich die vorzeitige Auszahlung meiner Rentenversicherung versteuern?

Muss ich die Auszahlung der Rentenversicherung versteuern? Wenn Sie Ihre private Rentenversicherung kündigen und vorzeitig auszahlen lassen, ist die Auszahlung steuerfrei, wenn der Vertrag vor 2005 abgeschlossen wurde. Bei Verträgen, die ab 2005 geschlossen wurden, muss der erzielte Gewinn versteuert werden.

Wird die Rente im Ausland in voller Höhe ausgezahlt?

Ja, eine deutsche Rente wird meist in voller Höhe ins Ausland gezahlt, besonders in EU/EWR-Länder und in Staaten mit Sozialversicherungsabkommen; bei dauerhaftem Aufenthalt in Ländern ohne Abkommen kann es zu Kürzungen kommen, wenn die Rente aus ausländischen Beitragszeiten stammt (z.B. Aussiedlerrente), aber auch hier gilt oft volle Auszahlung, weshalb eine frühzeitige Beratung bei der Deutschen Rentenversicherung ratsam ist, so die Deutsche Rentenversicherung und ihre-vorsorge.de. 

Was passiert, wenn ich mit 60 aufhöre zu arbeiten?

Wenn Sie mit 60 aufhören zu arbeiten, erhalten Sie in Deutschland keine sofortige Altersrente, da die Regelaltersgrenze höher liegt (aktuell "Rente mit 67"). Stattdessen müssen Sie die Zeit bis zum Rentenbeginn überbrücken, was ohne weitere Beiträge zu deutlichen Rentenabschlägen führt und eventuell den Anspruch auf staatliche Leistungen wie Grundsicherung nach sich ziehen kann, falls eigene Mittel fehlen. Sie können aber auch bis zur Regelaltersgrenze arbeiten, um höhere Rentenpunkte zu sammeln oder eine vorgezogene Rente mit Abschlägen beantragen, wobei der Hinzuverdienst seit 2023 unbegrenzt möglich ist. 

Was kostet es, 2 Jahre früher in Rente zu gehen?

Um 2 Jahre früher in Rente zu gehen, müssen Sie je nach monatlicher Rentenhöhe hohe vier- bis fünfstellige Beträge einzahlen (oft 18.000 €+), um die 7,2 % Abschläge (0,3 % pro Monat) auszugleichen, oder 45 Versicherungsjahre nachweisen, um abschlagsfrei zu gehen, wobei Sie ab 50 freiwillige Beiträge leisten können, um die Kürzungen zu reduzieren oder zu verhindern. Die genaue Summe hängt von Ihrer individuellen Rentenhöhe ab; eine Sonderauskunft der DRV hilft bei der Berechnung. 

Was ändert sich 2026 bei der Rente?

2026 steigt der Steuergrundfreibetrag auf 12.348 Euro. Für Neurentner steigt der steuerpflichtige Anteil der Rente ebenfalls: Menschen, die 2026 in Rente gehen, müssen diese zu einem Anteil von 84 Prozent versteuern.