Wie viel Trinkgeld gibt man einer Bedienung?
Gefragt von: Herr Dr. Gunther Heinrich B.A.sternezahl: 4.3/5 (70 sternebewertungen)
In Deutschland gibt man einer Bedienung in der Regel 5 bis 10 % der Rechnungssumme als Trinkgeld, wobei 10 % als üblich gelten, besonders bei gutem Service; bei sehr hohen Rechnungen sind auch 5 % ausreichend, und man kann den Betrag einfach aufrunden, um Wechselgeld zu vermeiden. Es ist freiwillig, aber gehört zum guten Ton.
Ist 2 € Trinkgeld zu wenig?
Möchten Sie jedoch freiwillig einen besonders guten Service belohnen, sind ungefähr zehn Prozent angemessen. Sie können zum Beispiel Trinkgeld geben, wenn Sie ein Reiseführer mehrere Tage lang begleitet. Hier sind ein bis zwei Euro pro Tag und pro Person angemessen.
Wie viel Trinkgeld gibt man einer Kellnerin?
Trinkgeld in Deutschland: Traditionen und aktuelle Gepflogenheiten. Restaurants und Cafés: Es ist üblich, etwa 5 bis 10 Prozent des Rechnungsbetrags als Trinkgeld zu geben. Allerdings sind manche Gäste aufgrund der aktuellen Inflation sparsamer geworden und runden den Betrag nur etwas auf.
Wie viel Trinkgeld sollte ich einem Kellner geben?
Im Allgemeinen sind 15 % des Rechnungsbetrags (vor Steuern) als Trinkgeld für zufriedenstellenden Service üblich . Bei hervorragendem Service sollten Sie etwa 20 % geben, und bei ungenügendem Service sind 10 % angemessen. Wenn Sie mit einer Gruppe von sechs oder mehr Personen in ein Restaurant gehen, können Sie davon ausgehen, dass die Bedienung automatisch 15–18 % auf die Rechnung aufschlägt.
Wie viel Trinkgeld gibt man der Bedienung?
Dabei wird nach dem allgemeinen Knigge in der Regel ein Betrag von 5-10 % zusätzlich zum Rechnungspreis gegeben. Jedoch bedeutet es nicht, dass das Trinkgeld umso höher ausfallen muss, je höher der Rechnungsbetrag ist.
Wann und wo gibt man wie viel Trinkgeld? Trinkgeld-Knigge mit Olcay | SAT.1 Frühstücksfernsehen
Wie viel Trinkgeld bekommt eine Bedienung?
Mit Trinkgeld das Gehalt beim Kellnern aufbessern
Gäste können zwar freiwillig entscheiden, ob sie Trinkgeld geben oder nicht, aber eigentlich gehört es in Deutschland zum guten Ton, der Bedienung zwischen 5 und 10 % des Rechnungsbetrages zusätzlich zu spendieren.
Sind 10 % Trinkgeld beleidigend?
Branchenkenner: Allgemein gilt ein Trinkgeld von 15-20% als normal, aber ehrlich gesagt wird jeder Betrag unter 20% als schlechtes Trinkgeld angesehen .
Wie viel Trinkgeld ist zu wenig?
Das Wichtigste in Kürze. Trinkgeld für Handwerker ist freiwillig und eine nette Geste. Es sollte nach der Arbeit in bar gegeben werden. Für kurze Arbeiten sind fünf bis zehn Euro pro Handwerker angemessen, bei längeren Projekten 20 bis 30 Euro.
Wem sollte man Trinkgeld geben und wem nicht?
Grundsätzlich gilt: Niemandem, der ein Gehalt bezieht oder einer gewerblichen Tätigkeit nachgeht, muss Trinkgeld gegeben werden. Das bedeutet, dass Ärzte, Anwälte, Lehrer, Klempner oder Kabeltechniker kein Trinkgeld erhalten müssen. „Es wäre nicht nur unüblich, sondern auch höchst unorthodox und sehr unangenehm“, so Farley.
Hat ein Kellner Anspruch auf Trinkgeld?
Hat ein Kellner Anspruch auf das ihm durch den Gast zugewendete Trinkgeld? Ja, grundsätzlich besteht ein solcher Anspruch.
Ist 5 € Trinkgeld viel?
Das hängt vom Rechnungsbetrag ab. Bei kleineren Summen wie 20 € sind 5 € sehr großzügig, bei höheren Beträgen wie 50 € oder mehr entspricht es etwa dem üblichen Standard von 10 %. Ja, beim Friseur ist Trinkgeld üblich. Etwa 10 % der Rechnung oder ein paar Euro als Anerkennung für eine gute Arbeit sind angemessen.
Sollte man Trinkgeld geben, auch wenn der Service es nicht wert war?
Die Etikette-Expertin Laura Akano von Polished Manners sagt, die Höhe des Trinkgelds sei immer eine individuelle Entscheidung, aber es sei wichtig, Wertschätzung zu zeigen, wenn man mit dem Service zufrieden war . Falls eine Servicegebühr optional ist, kann man darum bitten, sie zu streichen.
Kann ein Chef Trinkgeld behalten?
Nein, der Chef darf nicht willkürlich über das Trinkgeld verfügen; es gehört grundsätzlich dem Mitarbeiter, der die Leistung erbracht hat, da es eine Schenkung des Gastes ist, die nicht zur Betriebseinnahme zählt. Eine Ausnahme besteht, wenn eine transparente, einvernehmliche Regelung (z. B. Tronc, Sammelkasse) besteht, in der das Trinkgeld fair auf alle Mitarbeiter (auch Küche etc.) aufgeteilt wird, aber auch dann darf der Chef es nicht für sich einbehalten oder willkürlich entscheiden.
Ist es ok, kein Trinkgeld zu geben?
Kurzzusammenfassung. Auf Trinkgeld gibt's keinen Anspruch. Du kannst selbst entscheiden, wieviel Trinkgeld du dem Kellner, Taxifahrer oder Friseur hinterlässt - oder ob du überhaupt was gibst. Gesellschaftlich anerkannt ist folgende Regel: Trinkgeld bekommen alle, die eine persönliche Dienstleistung erbringen.
Wie viel Trinkgeld sollte ich beim Friseur bei 150 Euro geben?
Bei einer Rechnung von 150 € sind 7,50 € bis 15 € Trinkgeld angemessen (5-10 %), je nach Zufriedenheit und Service; bei sehr gutem Service können es auch 15 % oder mehr sein, also 15 € bis 20 € oder mehr, um die Wertschätzung auszudrücken, da es ein Zeichen der Anerkennung ist und bei teureren Behandlungen (Färben etc.) oft großzügiger gegeben wird.
Sollte man trotz Servicegebühr Trinkgeld geben?
Sollte ich zusätzlich zum Servicegeld Trinkgeld geben? In den meisten Fällen lautet die Antwort: Ja . Da nicht garantiert ist, dass das Servicegeld direkt beim Kellner ankommt, ist ein Trinkgeld eine gute Möglichkeit, sich für seine Gastfreundschaft zu bedanken.
Wo ist es respektlos, Trinkgeld zu geben?
In Japan, Südkorea oder China kann ein Trinkgeld als Beleidigung empfunden werden – hier wird guter Service als Selbstverständlichkeit angesehen, den es nicht zusätzlich zu bezahlen gilt. Eine Ausnahme bildet jedoch Thailand. Dort hat sich Trinkgeld durchgesetzt – besonders in touristischen Regionen.
Wer gibt kein Trinkgeld?
Menschen, die kein Trinkgeld geben, sind oft in Situationen mit Selbstbedienung, bei regelmäßigen Dienstleistungen (Postbote, Müllabfuhr), in Ländern mit anderen Trinkgeldkulturen (z.B. Japan), aus finanziellen Gründen, wenn der Service schlecht war, oder weil sie digitales Bezahlen nutzen und es schlicht vergessen. Auch Berufsgruppen wie Beamte und Croupiers dürfen es nicht annehmen, und manche bevorzugen höhere Preise statt Trinkgeld.
Wer darf kein Trinkgeld annehmen?
Darunter fielen zum Beispiel Beamte wie Staatsanwälte oder Lehrer. Bei Amtsträgern könne die Annahme eines Trinkgelds nach Paragraf 331 des Strafgesetzbuches eine Straftat darstellen. Auch Croupiers in Spielbanken dürfen kein Trinkgeld annehmen.
Was passiert, wenn der Gast mit Karte bezahlt und damit auch Trinkgeld gibt?
Gäste sind per Karte genauso großzügig wie bei der Barzahlung. Auf der anderen Seite hat die Art und Weise wie wir zahlen – also ob mit Bargeld oder Karte – keinen Einfluss auf die Höhe des Trinkgelds.
Wer gibt am wenigsten Trinkgeld?
Norwegen, Schweden und Dänemark. Trinkgeld ist hier ungewöhnlich. In Bars und Restaurants geben die Kunden bei ausgezeichnetem Service zwischen 5 % und 15 % der Rechnung an Trinkgeld; dies ist jedoch eine Ausnahme.
Wie viel Trinkgeld gibt man bei 10 €?
Wie viel ist üblich? Trinkgeld ist in Deutschland, dank des Mindestlohns, komplett freiwillig. Die gängige Faustregel lautet bei den meisten aber: 5 bis 10 Prozent des Rechnungsbetrags – je nachdem, wie zufrieden man war. Häufig wird der Betrag aber auch einfach auf eine runde Summe aufgerundet.
Ist es unhöflich, nach Trinkgeld zu fragen?
Der Kellner muss nicht fragen, weil du ihm sagst, ob du Trinkgeld gibst oder nicht (oder Trinkgeld einberechnest, aber nicht den passenden Betrag dabei hast).
Ist Trinkgeld Schwarzgeld?
auch dem Koch oder der Spülkraft einen Anteil zu ermöglichen, bleibt das Trinkgeld immer noch steuerfrei. Es ist also kein Schwarzgeld und wird auch nicht am Finanzamt vorbei gewirtschaftet.
In welchem Land gilt Trinkgeld als unhöflich?
Trinkgeld ist vor allem in vielen asiatischen Ländern wie Japan, China, Südkorea und Singapur unüblich oder gilt als Beleidigung, da guter Service dort als Standard angesehen wird; auch in Skandinavien (Norwegen, Finnland, Dänemark) ist es nicht üblich, da Löhne bereits einkalkuliert sind. In diesen Regionen sind ein Lächeln und ein aufrichtiges „Danke“ die angemessene Form der Wertschätzung.