Wie viel Weihnachtsgeld geringfügig?

Gefragt von: Hanno Singer
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Geringfügig Beschäftigte haben keinen gesetzlichen Anspruch auf Weihnachtsgeld, Arbeitgeber können es aber freiwillig zahlen, solange die jährliche Minijob-Verdienstgrenze (2025: 6.672 €) nicht überschritten wird; Sonderzahlungen werden normalerweise mitgerechnet, nicht regelmäßige Zahlungen bleiben jedoch außen vor, aber bei Überschreiten der Grenze wird der Minijob sozialversicherungspflichtig.

Wie viel Weihnachtsgeld bei 520 Euro Job?

Beispiel B: Pro Monat verdient ein Arbeitnehmer 520 Euro. Mit dem gezahlten Weihnachtsgeld am Jahresende von 400 Euro erhält er 6.640 Euro pro Jahr. Er erhält 6.640 Euro pro Jahr.

Wie viel Weihnachtsgeld bekommt man geringfügig?

Bei einem Minijob gibt es keinen gesetzlichen Anspruch auf Weihnachtsgeld, aber wenn es im Arbeits- oder Tarifvertrag vereinbart ist oder der Arbeitgeber es auch Vollzeitkräften zahlt, haben Minijobber einen anteiligen Anspruch, der sich nach der Arbeitszeit richtet. Wichtig: Sonderzahlungen wie Weihnachtsgeld zählen zum Verdienst und dürfen die jährliche Minijob-Grenze von 6.672 € (556 € pro Monat) nicht dauerhaft überschreiten, sonst wird der Minijob zum sozialversicherungspflichtigen Midijob. 

Wie viel Weihnachtsgeld bekommt man bei geringfügiger Beschäftigung?

Bei Ihrem Minijob wird das Weihnachtsgeld als Prozentsatz des Monatsgehalts berechnet, z. B. 50 Prozent oder 100 Prozent. Bei einem monatlichen Verdienst von 538 Euro und einem Prozentsatz von 50 Prozent ergibt sich: 538 Euro x 0,5 = 269 Euro Weihnachtsgeld für den Minijobber.

Haben Minijobber Anspruch auf 13 Gehalt?

Ein Arbeitgeber darf also einem Minijobber freiwillig ein 13. und 14. Monatsgehalt bezahlen, ohne die Verdienstgrenze zu überschreiten.

Weihnachtsgeld: Worauf Arbeitgeber achten sollten

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Welche Sonderzahlungen gibt es für Minijobber?

Sonderzahlungen (wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld) sind für Minijobber erlaubt, zählen aber zum Verdienst und müssen die monatliche Verdienstgrenze von 538 € (Stand 2024/2025) berücksichtigen; bei Überschreitung wird der Minijob sozialversicherungspflichtig. Arbeitgeber können freiwillig zahlen, müssen aber die Regeln beachten, z. B. die Dokumentation, und können steuerfreie Sachzuwendungen (bis 50 € Geschenk) nutzen, die nicht mit dem Verdienst verrechnet werden. 

Habe ich Anrecht auf Weihnachtsgeld?

Nein, einen gesetzlichen Anspruch auf Weihnachtsgeld gibt es nicht, es hängt von deinem Arbeitsvertrag, einem Tarifvertrag, einer Betriebsvereinbarung oder der betrieblichen Übung ab, also wenn der Arbeitgeber es regelmäßig (meist 3 Jahre) zahlt, ohne Freiwilligkeitsklausel. Prüfe deinen Vertrag auf Klauseln wie "freiwillige Leistung" und achte auf den Gleichbehandlungsgrundsatz: Zahlt der Chef es anderen, muss er auch dich einbeziehen, außer es gibt sachliche Gründe für eine Ausnahme.
 

Kann ich als Minijobber Weihnachtsgeld bekommen?

Ja, Minijobber können Weihnachtsgeld bekommen, aber es gibt keinen automatischen gesetzlichen Anspruch; es hängt vom Arbeits-, Tarifvertrag oder betrieblichen Vereinbarungen ab, wobei Arbeitgeber es freiwillig zahlen können, aber die Minijob-Grenzen beachten müssen, da Sonderzahlungen zum Verdienst zählen und die Grenze von 550 Euro/Monat nicht überschreiten dürfen, falls die Zahlung regelmäßig wiederkehrt. Bei Gleichbehandlung müssen auch Minijobber anteilig Weihnachtsgeld erhalten, wenn es Vollzeitkräfte bekommen.
 

Wie oft darf man die 520 € Grenze überschreiten?

Sie dürfen die 520-Euro-Grenze im Minijob zweimal pro Jahr unvorhersehbar überschreiten, wobei der Verdienst in diesen Monaten maximal das Doppelte, also 1040 Euro, betragen darf (Stand 2022/2023). Saisonale oder geplante Mehrarbeit zählt nicht als unvorhersehbar, nur unerwartete Ereignisse wie z.B. eine Krankheitsvertretung. Insgesamt darf die Jahresgrenze von 6.240 Euro (520 € x 14) nicht durch diese Überschreitungen überschritten werden, sondern steigt durch die Überschreitungen auf bis zu 7.784 Euro an. 

Hat jeder Anspruch auf eine Weihnachtsprämie?

Der Weihnachtszuschuss 2025 ist eine zusätzliche Zahlung für Personen, die eine langfristige (über 12 Monate) Sozialleistung wie Pflegegeld, Pflegezulage, Behindertenbeihilfe oder häusliche Pflegezulage beziehen . Die Zahlung erfolgt automatisch zusammen mit Ihrer regulären Sozialleistung.

Wie viel € sind Weihnachtsgeld?

Wie viel Weihnachtsgeld bekommt man in Deutschland? Das Weihnachtsgeld kann unterschiedlich hoch ausfallen, von 250 Euro bis knapp über 4.000 Euro ist alles dabei. Es hängt davon ab, ob es einen Tarifvertrag gibt, in welcher Branche du arbeitest, wo du wohnst und was in deinem Arbeitsvertrag steht.

Was ändert sich 2025 für geringfügig Beschäftigte?

Für 2025 erhöht sich die Minijob-Verdienstgrenze auf 556 € pro Monat (vorher 538 €), basierend auf dem gestiegenen gesetzlichen Mindestlohn von 12,82 € pro Stunde. Das bedeutet, Sie dürfen bei 12,82 € Stundenlohn rund 43 Stunden pro Monat arbeiten, wobei der Jahresverdienst 6.672 € nicht überschreiten darf, auch bei schwankendem Einkommen durch das sogenannte "schwäbische Modell". Zudem entfällt für Schüler und Studierende die Anrechnung von Minijob-Einkommen auf den BAföG-Bedarf. 

Wie viele Stunden für 520 €?

Für 520 Euro hängt die Stundenzahl vom Stundenlohn ab: Bei Mindestlohn (aktuell 12,82 €/Std. für 2025) sind das ca. 40-43 Stunden pro Monat (520 € / 12,82 €), bei höherem Lohn entsprechend weniger Stunden (z.B. bei 20 €/Std. nur 26 Std.), da 520 € die aktuelle Minijob-Grenze ist. 

Hat man als geringfügig Beschäftigte Weihnachtsgeld?

Ja, Minijobber können Weihnachtsgeld bekommen, aber es zählt zum Verdienst und muss die Minijob-Grenzen einhalten; es gibt keinen automatischen gesetzlichen Anspruch, aber wenn es vertraglich, tariflich oder betriebsüblich ist, wird es gezahlt, wobei der Arbeitgeber die jährliche Verdienstgrenze prüfen muss, damit der Minijob nicht sozialversicherungspflichtig wird (außer bei einmaligen, nicht wiederkehrenden Ausnahmen). 

Wie rechne ich mein Weihnachtsgeld aus?

Um dein Weihnachtsgeld zu berechnen, multiplizierst du dein Bruttomonatsgehalt mit einem bestimmten Prozentsatz, der oft von deiner Betriebszugehörigkeit abhängt (z.B. 50 % bei 3000 € Gehalt = 1500 €) oder sich nach Tarifvertrag richtet; es ist eine Sonderzahlung und wird höher versteuert und verbeitragt als normales Gehalt, weshalb der Nettobetrag deutlich niedriger ist als der Bruttobetrag. 

Wie berechnet man das Weihnachtsgeld in Deutschland?

Berechnung: Die Höhe des Weihnachtsgeldes kann stark variieren. Es basiert häufig auf einem Prozentsatz des Monatsgehaltes oder einem festen Betrag . Das Weihnachtsgeld kann zwischen 25 % und 100 % des Monatsgehaltes liegen.

Welche Sonderzahlungen sind im Minijob erlaubt?

Minijobber haben keinen gesetzlichen Anspruch auf Sonderzahlungen (Weihnachts-, Urlaubsgeld), aber sie können diese bekommen, wenn es im Arbeits-, Tarifvertrag oder durch betriebliche Übung vereinbart wurde. Wichtig: Sonderzahlungen zählen zum jährlichen Verdienst (aktuell 6.672 € pro Jahr, Stand 2025) und dürfen diesen nicht dauerhaft überschreiten, sonst wird der Minijob sozialversicherungspflichtig, es sei denn, es handelt sich um unvorhersehbare Zahlungen oder steuerfreie Zuschläge (SFN-Zuschläge). 

Welche Einmalzahlungen sind im Minijob 2025 erlaubt?

Für 2025 liegt die neue Minijob-Verdienstgrenze bei 556 € pro Monat (bzw. 6.672 € pro Jahr), was eine Erhöhung gegenüber 2024 (538 €) darstellt, bedingt durch den gestiegenen Mindestlohn. Arbeitgeber können zusätzliche Prämien wie die Inflationsausgleichsprämie (IAP) steuer- und abgabenfrei zahlen, solange diese nicht auf die monatliche Grenze angerechnet wird. Wichtig: Auch bei Prämien gilt die allgemeine Jahresgrenze von 6.672 €; Sonderzahlungen müssen schriftlich dokumentiert werden, um den Minijob-Status zu erhalten. 

Welche Nachteile hat ein Minijob?

Wer einen Minijob ausübt, muss keine Beiträge an die Arbeitslosenversicherung abführen. Darin besteht ein grundlegender Nachteil des Minijobs: Minijobberinnen und Minijobber erwerben keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld. Weitere Nachteiler ergeben sich bei den Sozialversicherungen und oft auch im Arbeitsrecht.

Wie berechnet man das Weihnachtsgeld bei einem Minijob?

Ein Minijob-Weihnachtsgeld-Rechner prüft, ob eine Einmalzahlung (wie Weihnachtsgeld) die monatliche Verdienstgrenze (aktuell 556 € für 2025) überschreitet, da sonst Sozialversicherungspflicht eintritt; du berechnest deinen Jahresverdienst inkl. Weihnachtsgeld und teilst ihn durch 12, um den Durchschnittsverdienst zu ermitteln; Anspruch besteht nur bei vertraglicher Vereinbarung oder Gleichbehandlung, und online gibt es Rechner, die dies prüfen, aber oft sind es Online-Rechner, die auf die Regeln der Minijob-Zentrale verweisen, um Sozialversicherungspflicht zu vermeiden.
 

Haben 520 Euro Kräfte Anspruch auf Weihnachtsgeld?

Ja – auch Minijobber haben grundsätzlich Anspruch auf Weihnachtsgeld, sofern es im Arbeitsvertrag, Tarifvertrag oder einer betrieblichen Vereinbarung vorgesehen ist. Arbeitgeber können die Sonderzahlung freiwillig leisten, müssen aber die Minijob-Grenze beachten.

Haben Minijobber Anspruch auf Urlaubs- und Weihnachtsgeld?

Ja, Minijobber haben oft Anspruch auf anteiliges Urlaubs- und Weihnachtsgeld, aber nur wenn dies vertraglich, tarifvertraglich oder betrieblich vereinbart ist, da es keinen allgemeinen gesetzlichen Anspruch gibt. Wichtig ist, dass diese Sonderzahlungen bei der Berechnung der monatlichen Verdienstgrenze (aktuell 538 €) mit einberechnet werden müssen; wenn sie diese Grenze überschreiten lassen, wird der Job sozialversicherungspflichtig. Bei Gleichbehandlungsgrundsatz müssen Minijobber genauso behandelt werden wie Vollzeitkräfte, also anteilig. 

Woher weiß ich, ob ich Weihnachtsgeld bekomme?

Um herauszufinden, ob Sie Weihnachtsgeld bekommen, müssen Sie Ihren Arbeitsvertrag prüfen, da es keinen generellen gesetzlichen Anspruch gibt; der Anspruch entsteht durch eine Klausel im Vertrag, einen Tarifvertrag, eine Betriebsvereinbarung, oder durch betriebliche Übung (wenn es 3x in Folge ohne Vorbehalt gezahlt wurde). Im Zweifelsfall fragen Sie Ihren Arbeitgeber oder die Personalabteilung, oder prüfen Sie die Lohnabrechnung nach "sonstigen Bezügen". 

Wie viele Monate muss ich arbeiten, um Weihnachtsgeld zu bekommen?

Um Weihnachtsgeld zu bekommen, hängt die nötige Arbeitsdauer von deinem Vertrag ab, oft sind aber mindestens 3 bis 6 Monate Betriebszugehörigkeit eine Voraussetzung für einen anteiligen oder vollen Anspruch, wobei manche Regelungen eine Bindung von 3 Jahren für einen festen Anspruch durch betriebliche Übung vorsehen. Es gibt keinen allgemeinen gesetzlichen Anspruch, daher sind Arbeitsvertrag, Tarifvertrag, Betriebsvereinbarung oder betriebliche Übung (3 Jahre regelmäßige Zahlung) entscheidend. 

Wie lange muss man arbeiten, um das volle Weihnachtsgeld zu bekommen?

Das volle Urlaubs-/Weihnachtsgeld erhalten Sie, wenn Sie während des ganzen Kalenderjahres im Betrieb beschäftigt waren. Wenn Sie kein ganzes Jahr in der Firma beschäftigt waren, wird das Urlaubs-/Weihnachtsgeld meist nur anteilig ausbezahlt.