Wie viele Jahre muss man arbeiten, um die Grundrente zu bekommen?

Gefragt von: Monika Günther B.Sc.
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Um Grundrente zu bekommen, müssen Sie mindestens 33 Jahre sogenannte Grundrentenzeiten nachweisen, wobei ein voller Zuschlag einen Durchschnittsverdienst von unter 80 % des Durchschnittseinkommens erfordert und für volle 35 Jahre Grundrentenzeiten gezahlt wird, wobei die Höhe des Zuschlags progressiv mit der Zeit ansteigt und auch Zeiten der Kindererziehung und Pflege berücksichtigt werden.

Wie lange muss man mindestens arbeiten, um Anspruch auf Grundrente zu haben?

Haben Sie mehr oder weniger verdient, gibt es entsprechend mehr oder weniger als einen Entgeltpunkt. In einem ersten Schritt wird ermittelt, ob genügend Grundrentenzeiten für einen Anspruch auf Grundrente vorhanden sind. Hierzu sind mindestens 33 Jahre an Grundrentenzeiten erforderlich.

Was ist die Grundrente, wenn man nie gearbeitet hat?

Wer nie gearbeitet hat, kann in der Regel keine Grundrente bekommen. Die Grundrente ist ein Zuschlag, der unter bestimmten Voraussetzungen auf eine gesetzliche Rente gezahlt wird. Wer keine oder nur sehr geringe eigene Rentenansprüche hat, kann stattdessen bei Bedürftigkeit die Grundsicherung im Alter beantragen.

Wie viele Jahre muss man gearbeitet haben, um Mindestrente zu bekommen?

Die volle Grundrente bekommt, wer mindestens 35 Jahre gearbeitet hat. Kindererziehungszeiten und die Pflege Angehöriger gelten auch. Die Höhe der Grundrente liegt im Schnitt bei rund 86 Euro im Monat.

Wie viele Beitragsjahre braucht man für Grundrente?

Was als kleine Rente gilt, die per Grundrente aufgewertet werden kann, hängt von einer komplizierten Berechnung ab. Vereinfacht gesagt kann eine Grundrente gezahlt werden, wenn die ausgezahlte Rente nach 45 Jahren Beitragszahlung aus Erwerbstätigkeit unter 1.280 Euro liegt, bei 40 Beitragsjahren unter 1.144Euro.

Grundrente: Diese Einkommensgrenzen gelten im Jahr 2025!

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Wer bekommt die Grundrente von 850 €?

Anspruch auf den Grundrentenzuschlag haben Menschen mit Minirenten, die mindestens 33 Jahre Rentenbeiträge aus Arbeit, Kindererziehung oder Pflegetätigkeit aufweisen. Die Leistung soll zunächst gestaffelt werden, bei 35 Beitragsjahren kann sie die volle Höhe erreichen.

Wie hoch ist die Grundrente, wenn ich nicht gearbeitet habe?

30 Prozent des Einkommens aus selbstständiger/nichtselbstständiger Tätigkeit, höchstens 50 Prozent der Regelbedarfsstufe 1. Grundrente nach dem Bundesversorgungsgesetz. Unterhaltsansprüche gegenüber Eltern oder Kindern, wenn deren Jahreseinkommen unter 100.000 Euro liegt.

Wie hoch ist die Rente, wenn man nur 10 Jahre gearbeitet hat?

Nach 10 Jahren Arbeit erhalten Sie eine Rente, die von Ihrem Verdienst abhängt; bei durchschnittlichem Einkommen sind es rund 408 € brutto pro Monat (Stand 2025), da Sie ca. 10 Entgeltpunkte sammeln (10 Punkte x 40,79 € pro Punkt). Die genaue Höhe hängt vom Einkommen ab: Wer weniger verdient, bekommt weniger Punkte pro Jahr, wer mehr verdient, bekommt mehr. 

Wer bekommt die Grundrente nicht?

Niemand bekommt die Grundrente, der nie gearbeitet hat oder zu viel verdient, auch wenn er die nötigen Beitragsjahre (mindestens 33) zusammen hat; wer über den Einkommensgrenzen liegt (z. B. 2025 bei Alleinstehenden über ca. 14.380 € bzw. 1.840 €/Monat), dessen Zuschlag wird gekürzt oder gestrichen, wobei es keine Bedürftigkeitsprüfung gibt, sondern nur eine Einkommensprüfung nach oben. Auch wer nur Minijob-Zeiten oder Zeiten mit ALG-Bezug hat, die nicht voll zählen, oder wer sehr hohe Rentenansprüche hat (über 80 % des Durchschnittsverdienstes), geht leer aus.
 

Wie erfahre ich, ob ich Anspruch auf die Grundrente habe?

hat über 35 Beitragsjahre auf ihrem Rentenkonto, die als Grundrentenzeiten zählen. Der Höchstwert für den Grundrentenzuschlag beträgt 0,8 Entgeltpunkte im Jahr. Weil sie mit ihren durchschnittlich 0,72 Entgeltpunkten darunter liegt, hat sie Anspruch auf Grundrente.

Wann entfällt der Grundrentenzuschlag?

80 Prozent des Durchschnittsverdienstes sind im Jahr 2023 zum Beispiel rund 2.876 Euro brutto im Monat. Liegt das durchschnittliche Einkommen des gesamten Berufslebens bei 80 Prozent des Durchschnittsverdienstes oder darüber, kann der Grundrentenzuschlag nicht gezahlt werden.

Was ist die Hausfrauenrente?

Die Hausfrauenrente ist vorwiegend für jene Hausfrauen gedacht, die aus einer Pflichtversicherung das Anrecht auf die Altersrente nicht erreichen.

Welche Voraussetzungen sind für Grundrente notwendig?

Um die Grundrente zu erhalten, benötigen Sie mindestens 33 Jahre sogenannte „Grundrentenzeiten“ (Pflichtbeiträge aus Arbeit, Kindererziehung, Pflege), einen durchschnittlichen Verdienst unter 80 % des Durchschnittsverdienstes und müssen eine Einkommensprüfung bestehen, bei der Ihr Einkommen im Alter begrenzt ist, da ansonsten der Zuschlag gekürzt wird oder entfällt. Für einen vollen Zuschlag sind 35 Jahre Grundrentenzeiten nötig, gestaffelt wird ab 33 Jahren. 

Wer bekommt Grundrente Beispiel?

Wer wenig verdient, aber mindestens 33 Jahre gearbeitet (oder Kinder erzogen/Angehörige gepflegt) hat, bekommt die Grundrente, eine Aufstockung zur Rente, wenn das Einkommen unter einem bestimmten Durchschnitt liegt, wobei der volle Zuschlag ab 35 Jahren erreicht wird – ein Beispiel ist eine Friseurin mit 40 Jahren Arbeit, die 40% des Durchschnittslohns verdiente und durch die Grundrente einen monatlichen Zuschlag erhält, der ihre Gesamtrente aufstockt, aber durch Einkommen (z.B. bei Paaren) gekürzt werden kann.
 

Wie hoch ist die Rente nach 5 Jahren Arbeit?

Nach 5 Jahren Arbeit sammeln Sie 5 Entgeltpunkte; bei einem Durchschnittsverdienst entspricht das aktuell (2025) etwa 200 € Brutto-Rente pro Monat (5 Punkte * 40,79 € Rentenwert), aber es hängt stark von Ihrem tatsächlichen Einkommen ab, da Sie nur Rentenpunkte erhalten, wenn Sie über der Beitragsbemessungsgrenze liegen. Es gibt einen Anspruch auf Rente nach 5 Jahren Wartezeit, aber erst mit längerem Beitragsverlauf wird die Rente spürbar und es gibt eventuell Anspruch auf Grundrente, wenn Sie 33 Jahre Beitragszeit erreicht haben, nicht schon nach 5 Jahren. 

Wie viele Rentenpunkte brauche ich für die Grundrente?

Für die Berechnung der Grundrente zählen nur die Jahre, in denen Sie mindestens 30 % des Durchschnittsverdiensts erzielen, sprich: 0,3 Rentenpunkte pro Jahr, angesammelt haben. Ihr Rentenpunkte-Durchschnitt muss somit mindestens 0,3 betragen.

Wann steht mir Grundrente zu?

Um die Grundrente zu erhalten, benötigen Sie mindestens 33 Jahre sogenannte „Grundrentenzeiten“ (Pflichtbeiträge aus Arbeit, Kindererziehung, Pflege), einen durchschnittlichen Verdienst unter 80 % des Durchschnittsverdienstes und müssen eine Einkommensprüfung bestehen, bei der Ihr Einkommen im Alter begrenzt ist, da ansonsten der Zuschlag gekürzt wird oder entfällt. Für einen vollen Zuschlag sind 35 Jahre Grundrentenzeiten nötig, gestaffelt wird ab 33 Jahren. 

Wie hoch ist der monatliche Grundbedarf für Rentner?

Je nach Familienstand und Haushaltsführung gibt es drei in der Höhe unterschiedliche Regelbedarfsstufen. Alleinstehende und Alleinerziehende erhalten ab dem 1. Januar 2024 monatlich 563 Euro, wenn sie einen eigenen Haushalt führen. Das entspricht der Regelbe darfsstufe 1.

Was ist der Unterschied zwischen Altersrente und Grundrente?

Was ist die Grundrente? Die Grundrente ist ein Zuschlag auf die Altersrente, falls der Grundrentenbeziehende ohne den Zuschlag gleich viel oder weniger Geld als in der Grundsicherung erhalten würde. Damit soll sichergestellt werden, dass lebenslange Arbeit – also die Lebensleistung – anerkannt wird.

Kann ich mit 15 Arbeitsjahren in Rente gehen?

Sie haben mit 15 versicherungspflichtigen Arbeitsjahren keine Möglichkeit, vorzeitig mit Abschlägen in Rente zu gehen. Das ist nur für langjährig Versicherte mit mindestens 35 Beitragsjahren möglich. Sind Sie 1964 oder später geboren, können Sie also erst mit 67 Jahren Rente beantragen.

Wie viele Jahre muss ich arbeiten, um Mindestrente zu bekommen?

Voraussetzung für den Erhalt der Grundrente ist eine sogenannte Grundrentenzeit von mindestens 33 Jahren. Dazu gehören u.a. deine normalen Arbeitsjahre, in denen du Pflichtbeiträge gezahlt hast, Kindererziehungs- und Pflegezeiten sowie Zeiten, in denen du Leistungen bei Krankheit oder Rehabilitation erhalten hast.

Wie viele Jahre muss man gearbeitet haben, um ohne Abzüge in Rente zu gehen?

Ist Ihr Geburtsjahrgang 1964 oder später, können Sie nach 45 Versicherungsjahren mit 65 Jahren abschlagsfrei in Rente gehen. Das heißt, die „Altersrente für besonders langjährig Versicherte“ können Sie aktuell nicht mehr mit 63 Jahren in Anspruch nehmen.

Wie hoch ist die Rente, wenn ich nur 10 Jahre gearbeitet habe?

Nach 10 Jahren Arbeit erhalten Sie eine Rente, die von Ihrem Verdienst abhängt; bei durchschnittlichem Einkommen sind es rund 408 € brutto pro Monat (Stand 2025), da Sie ca. 10 Entgeltpunkte sammeln (10 Punkte x 40,79 € pro Punkt). Die genaue Höhe hängt vom Einkommen ab: Wer weniger verdient, bekommt weniger Punkte pro Jahr, wer mehr verdient, bekommt mehr. 

Wie hoch ist die Rente einer Hausfrau, die nie gearbeitet hat?

Wer weder gearbeitet noch Kinder erzogen hat, hat keinen Rentenanspruch und ist im Alter auf die Grundsicherung angewiesen. Ohne Erwerbstätigkeit und ohne Kinder gibt es keine eigene gesetzliche Rente.

Was ändert sich 2026 bei der Rente?

2026 steigt der Steuergrundfreibetrag auf 12.348 Euro. Für Neurentner steigt der steuerpflichtige Anteil der Rente ebenfalls: Menschen, die 2026 in Rente gehen, müssen diese zu einem Anteil von 84 Prozent versteuern.