Wie viele Jahre muss man in der Schweiz arbeiten, um eine Rente zu erhalten?

Gefragt von: Henry Röder B.Eng.
sternezahl: 4.4/5 (18 sternebewertungen)

Um eine AHV-Rente in der Schweiz zu erhalten, braucht man mindestens ein Beitragsjahr, erhält dann aber nur eine Teilrente; die volle AHV-Rente (Skala 44) gibt es nach 44 Beitragsjahren (für Männer) bzw. 43 Jahren (für Frauen, wird auf 44 angeglichen), basierend auf dem Durchschnittseinkommen. Es gibt auch eine zweite (berufliche) und dritte Säule (private Vorsorge), die zusätzliche Rentenleistungen generieren.

Wie lange muss ich in der Schweiz gearbeitet haben, um Rente zu bekommen?

Um eine Altersrente in der Schweiz zu bekommen, brauchen Sie mindestens ein volles Beitragsjahr in der Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV). Die volle Rente hängt von der Beitragsdauer ab: Für Männer sind es 44 Jahre, für Frauen (ab Jahrgang 1964) ebenfalls 44 Jahre (früher 43). Je kürzer die Beitragsdauer ist, desto geringer fällt die Rente aus; bei fehlenden Beiträgen (Beitragsjahren) gibt es eine Teilrente. 

Wie lange muss man in der Schweiz arbeiten, um eine Rente zu erhalten?

Wer vom 20. Lebensjahr bis zum Renteneintritt ununterbrochen Beiträge geleistet hat, mindestens jedoch 44 Jahre lang, und dabei ein durchschnittliches Jahreseinkommen von mindestens CHF 90.720 erzielt hat, hat Anspruch auf eine volle Rente.

Wann bekommt man Mindestrente in der Schweiz?

Alle Rentnerinnen und Rentner, bei denen das Durchschnittseinkommen 15'120 Franken oder weniger beträgt und die keine Beitragslücken aufweisen, erhalten die Minimalrente von 1260 Franken pro Monat.

Wie hoch ist die Rente nach 10 Jahren Arbeit?

Nach 10 Jahren Arbeit erhalten Sie eine Rente, die von Ihrem Verdienst abhängt; bei durchschnittlichem Einkommen sind es rund 408 € brutto pro Monat (Stand 2025), da Sie ca. 10 Entgeltpunkte sammeln (10 Punkte x 40,79 € pro Punkt). Die genaue Höhe hängt vom Einkommen ab: Wer weniger verdient, bekommt weniger Punkte pro Jahr, wer mehr verdient, bekommt mehr. 

Rente im Ausland beziehen: DAS musst du beachten! (sonst wird es teuer)

35 verwandte Fragen gefunden

Wie viel Rente bekomme ich, wenn ich nur 5 Jahre gearbeitet habe?

Nach 5 Jahren Arbeit sammeln Sie 5 Entgeltpunkte; bei einem Durchschnittsverdienst entspricht das aktuell (2025) etwa 200 € Brutto-Rente pro Monat (5 Punkte * 40,79 € Rentenwert), aber es hängt stark von Ihrem tatsächlichen Einkommen ab, da Sie nur Rentenpunkte erhalten, wenn Sie über der Beitragsbemessungsgrenze liegen. Es gibt einen Anspruch auf Rente nach 5 Jahren Wartezeit, aber erst mit längerem Beitragsverlauf wird die Rente spürbar und es gibt eventuell Anspruch auf Grundrente, wenn Sie 33 Jahre Beitragszeit erreicht haben, nicht schon nach 5 Jahren. 

Welche Rente bekomme ich nach 15 Arbeitsjahren?

Nach 15 Jahren Arbeit haben Sie grundsätzlich Anspruch auf eine gesetzliche Rente, diese wird aber aufgrund der kurzen Versicherungszeit sehr gering ausfallen, oft nur wenige hundert Euro im Monat, da die Höhe vom Verdienst und den Rentenpunkten abhängt; Sie müssen mindestens 5 Jahre versichert gewesen sein, aber für eine „normale“ Altersrente braucht man mehr Jahre, wie z.B. 35 für die Grundrente oder die Regelaltersgrenze. Sie können die Rente mit 67 beziehen (oder früher mit Abschlägen) oder durch Weiterarbeit die Rente erhöhen.
 

Wie hoch ist die Rente, die man erhält, wenn man 10 Jahre in der Schweiz gearbeitet hat?

Nach 10 Jahren Arbeit in der Schweiz haben Sie Anspruch auf eine AHV-Rente, deren Höhe von Ihrem durchschnittlichen Jahreseinkommen abhängt, aber als Richtwert bei etwa 22,7 % der Maximalrente (ca. 571 CHF/Monat) liegt, wenn Sie Beiträge geleistet haben. Die genaue Rente berechnet die Ausgleichskasse anhand der Beitragsjahre und des Einkommens, mit einem Minimum von ca. 1.260 CHF und einem Maximum von ca. 2.520 CHF pro Monat (Stand 2025).
 

Wie hoch ist die monatliche Rente in der Schweiz?

Monatliche Altersrente in der Schweiz nach Geschlecht bis 2023. Im Jahr 2023 erhielten Männer in der Schweiz im Durchschnitt monatlich eine Altersrente in Höhe von 1.908 und Frauen in Höhe von 1.928 Schweizer Franken.

Wie hoch ist die Rente, wenn man nie gearbeitet hat in der Schweiz?

Die AHV-Rente zum Zeitpunkt des ordentlichen Rentenalters

Säule garantiert Ihnen ein Einkommen, das zur Deckung der Grundbedürfnisse in der Zeit nach der Pensionierung reicht. Gegenwärtig beträgt die minimale Altersrente für eine Einzelperson monatlich 1260 Franken; die Maximalrente beläuft sich auf 2520 Franken.

Wie funktioniert die Rente in der Schweiz?

Die Rente in der Schweiz basiert auf dem Dreisäulenprinzip: staatliche (AHV/IV), berufliche (Pensionskasse) und private Vorsorge (Säule 3a/3b). Das ordentliche Referenzalter liegt langfristig bei 65 Jahren; bei Frauen wird es mit der Reform AHV 21 zwischen 2025 und 2028 schrittweise von 64 auf 65 Jahre angehoben.

Wie lange muss man in die schweizer Rente einzahlen?

Die Beitragsdauer ist zusammen mit dem massgebenden durchschnittlichen Jahreseinkommen das entscheidende Element für die Berechnung der Altersrente. Bei den Altersrenten beträgt die volle Beitragsdauer für Frauen 43 Jahre und für Männer 44 Jahre.

Was passiert mit meiner Rente, wenn ich in der Schweiz arbeite?

In der Schweiz arbeiten, in Deutschland leben

Dabei wird das gesamte Gehalt versichert, eine Beitragsbemessungsgrenze wie in Deutschland gibt es nicht. Die Beiträge fließen in die Leistungen der aktuellen Rentenempfänger, und die Erwerbstätigen erhalten Anspruch auf eine spätere, eigene Rente.

Ist die Rente in der Schweiz besser als in Deutschland?

Die Rente in der Schweiz ist komplexer, aber potenziell besser als in Deutschland, da das System mit drei Säulen (AHV, Pensionskasse, private Vorsorge) höhere Einkommensersatzraten ermöglicht, besonders wenn man lange in der Schweiz gearbeitet hat, während Deutschland sich stärker auf die gesetzliche Rente stützt und niedrigere gesetzliche Niveaus hat, aber auch die 13. Rente in der Schweiz ein Vorteil ist; beide Systeme erfordern aber zusätzliche private Vorsorge, um den Lebensstandard zu halten. 

Wie viele Jahre muss man arbeiten für Rentenanspruch?

Wie lange Sie arbeiten müssen, bis Sie in Rente gehen, hängt von Ihrem Geburtsjahr und der Art der Rente ab, aber generell gilt die Regelaltersgrenze von 67 Jahren für ab Jahrgang 1964, wobei man mit 35 Versicherungsjahren (langjährig Versicherte) früher in Rente gehen kann (mit Abschlägen) und mit 45 Versicherungsjahren (besonders langjährig Versicherte) oft abschlagsfrei oder früher, je nach Geburtsjahrgang. Die Mindestversicherungszeit für eine Regelaltersrente sind 5 Jahre. 

Wie bekomme ich meine Rente aus der Schweiz?

Wenn Sie in der Schweiz bereits eine AHV-Rente beziehen, dann informieren Sie die für Sie zuständige AHV-Ausgleichskasse über Ihre Ausreise. Diese übergibt Ihre Akten der Schweizerischen Ausgleichskasse in Genf. Sobald Sie im Ausland wohnen, ist diese Stelle für Sie zuständig und Sie erhalten Ihre Rente von dort.

Wie viele Jahre muss man arbeiten, um Rente zu bekommen in der Schweiz?

Um eine Altersrente in der Schweiz zu bekommen, brauchen Sie mindestens ein volles Beitragsjahr in der Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV). Die volle Rente hängt von der Beitragsdauer ab: Für Männer sind es 44 Jahre, für Frauen (ab Jahrgang 1964) ebenfalls 44 Jahre (früher 43). Je kürzer die Beitragsdauer ist, desto geringer fällt die Rente aus; bei fehlenden Beiträgen (Beitragsjahren) gibt es eine Teilrente. 

Wird die schweizer Rente in Deutschland angerechnet?

Oder Sie kommen aus der Schweiz und arbeiten jetzt in Deutschland? Für Ihre Rente ist das kein Problem. Die Schweiz ist dem europäischen Sozialversicherungsabkommen beigetreten.

Wie viel Rente bekomme ich bei 4000 brutto?

Bei 4.000 € Bruttogehalt liegt Ihre monatliche gesetzliche Rente (Brutto) nach rund 40 Jahren bei ca. 1.550 € und nach 45 Jahren bei etwa 1.750 € (Stand 2025), wobei dieser Wert stark von Ihren tatsächlichen Beitragsjahren, dem aktuellen Rentenwert und Ihrem Einkommensverlauf abhängt – nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben im Alter bleiben davon aber nur ca. 1.300 € bis 1.500 € netto übrig, weshalb zusätzliche Altersvorsorge wichtig ist. 

Wer bekommt mindestrente Schweiz?

Voraussetzungen. Anspruch auf eine Altersrente der AHV haben Frauen und Männer ab dem Referenzalter. Voraussetzung für die Rente ist mindestens ein volles Beitragsjahr.

Kann man Rente aus zwei Ländern beziehen?

Im Europarecht ist geregelt, dass Sie die Rentenzeiten aus allen europäischen Ländern, in denen Sie gearbeitet haben, zusammenzählen können. Das bringt Ihnen Vorteile für Ihren Rentenanspruch oder wenn Sie zum Beispiel eine medizinische Rehabilitation beantragen möchten.

Wie hoch ist meine Rente, wenn ich nur 10 Jahre gearbeitet habe?

Nach 10 Jahren Arbeit erhalten Sie eine Rente, die von Ihrem Verdienst abhängt; bei durchschnittlichem Einkommen sind es rund 408 € brutto pro Monat (Stand 2025), da Sie ca. 10 Entgeltpunkte sammeln (10 Punkte x 40,79 € pro Punkt). Die genaue Höhe hängt vom Einkommen ab: Wer weniger verdient, bekommt weniger Punkte pro Jahr, wer mehr verdient, bekommt mehr. 

Wie viele Jahre braucht man für die Mindestrente?

Haben Sie mehr oder weniger verdient, gibt es entsprechend mehr oder weniger als einen Entgeltpunkt. In einem ersten Schritt wird ermittelt, ob genügend Grundrentenzeiten für einen Anspruch auf Grundrente vorhanden sind. Hierzu sind mindestens 33 Jahre an Grundrentenzeiten erforderlich.

Was passiert, wenn ich keine 45 Arbeitsjahre voll habe?

Werden 45 Beitragsjahre nicht erreicht, können sie mit 67 Jahren abschlagfrei in den Ruhestand eintreten.

Wer bekommt die Grundrente von 850 €?

Anspruch auf den Grundrentenzuschlag haben Menschen mit Minirenten, die mindestens 33 Jahre Rentenbeiträge aus Arbeit, Kindererziehung oder Pflegetätigkeit aufweisen. Die Leistung soll zunächst gestaffelt werden, bei 35 Beitragsjahren kann sie die volle Höhe erreichen.