Wie wird eine Riester-Kapitalauszahlung versteuert?

Gefragt von: Fatma Baumgartner
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Eine Riester-Kapitalauszahlung wird grundsätzlich voll versteuert; der Betrag zählt zu den sonstigen Einkünften und wird mit Ihrem persönlichen Einkommensteuersatz besteuert, oft durch die Fünftelregelung ermäßigt, wenn es sich um eine große Einmalzahlung handelt, die auf geförderten Beiträgen beruht. Bei Rentenbeginn können bis zu 30 % steuerfrei ausgezahlt werden, während der Rest als Rente oder Kapital ausgezahlt wird und versteuert werden muss; der auszuzahlende Teil wird komplett mit dem individuellen Steuersatz besteuert, wobei die Fünftelregelung für Entlastung sorgt.

Wie wird die Riester-Rente bei einer Einmalzahlung versteuert?

Du versteuerst die Gesamtsumme auf einen Schlag.

In dem Fall zieht dir der Staat davon 30 Prozent an Steuern ab. Versteuern musst du dann nur die verbleibenden 70 Prozent. Aber denk daran: In dem Jahr der Kontoauflösung wird eine sehr hohe Steuersumme auf die Einmalzahlung fällig, ohne dass du hohe Einnahmen hast.

Wie wird die Auszahlung einer Riester-Rente besteuert?

Steuern: Die Auszahlung ist zu 100 % zum persönlichen Steuersatz zu versteuern. Sofern Sie eine Kleinbetragsrente erhalten, haben Sie Anspruch darauf, sich das Geld als Sofortrente auszahlen zu lassen.

Wird die Riesterrate bei Auszahlung besteuert?

Wie alle Renteneinkünfte wird auch die Riesterrente bei Auszahlung besteuert. Der Umfang der Besteuerung richtet sich danach, ob Ihre eingezahlten Beiträge durch die Altersvorsorgezulage und/oder den zusätzlichen Sonderausgabenabzug gefördert oder nicht gefördert waren.

Wie hoch ist die Steuer bei einer Kapitalauszahlung?

Bei einer Kapitalauszahlung in Deutschland werden Erträge meist mit der 25 % Abgeltungsteuer besteuert, zuzüglich Solidaritätszuschlag (5,5 % der Steuer) und ggf. Kirchensteuer (8–9 % der Steuer). Für betriebliche Altersvorsorge (bAV) oder Lebensversicherungen gelten spezielle Regeln: oft der persönliche Steuersatz auf den Ertragsanteil oder die gesamte Auszahlung (nach einem Freibetrag), was zu höheren Steuern (bis zu 42 %) führen kann, besonders bei Einmalzahlungen, die in ein hohes Einkommensjahr fallen. 

Wie wird die Auszahlung Deiner Riester-Rente versteuert? | So funktioniert es

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Wie hoch sind die Steuern bei Kapitalauszahlung?

Bei einer Kapitalauszahlung in Deutschland werden Erträge meist mit der 25 % Abgeltungsteuer besteuert, zuzüglich Solidaritätszuschlag (5,5 % der Steuer) und ggf. Kirchensteuer (8–9 % der Steuer). Für betriebliche Altersvorsorge (bAV) oder Lebensversicherungen gelten spezielle Regeln: oft der persönliche Steuersatz auf den Ertragsanteil oder die gesamte Auszahlung (nach einem Freibetrag), was zu höheren Steuern (bis zu 42 %) führen kann, besonders bei Einmalzahlungen, die in ein hohes Einkommensjahr fallen. 

Wie wird die Einmalzahlung der Riester-Rente mit der Fünftelregelung besteuert?

Diese Einmalzahlung ist im Jahr der Auszahlung als sonstige Einkünfte voll steuerpflichtig, soweit sie auf geförderten Beiträgen beruht. Ab 2018 wird die Einmalzahlung jedoch durch Anwendung der sog. Fünftelregelung (Berechnung der Steuer für 1/5 der Einmalzahlung und Multiplikation mit fünf) ermäßigt besteuert.

Wie lässt man sich am besten die Riester-Rente auszahlen?

Für die Auszahlung der Riester-Rente gibt es 2 verschiedene Möglichkeiten: Du kannst dir das gesamte Vorsorgevermögen als lebenslange Rente auszahlen lassen. Oder du lässt dir eine Einmalzahlung in Höhe von 30 % des Gesamtkapitals (20 % bei Verträgen, die vor 2005 abgeschlossen wurden) auszahlen.

Wie berechne ich die Auszahlung meiner Riester-Rente?

Die Berechnung der Riester-Auszahlung hängt von Einzahlungen, Zulagen, Rendite und Kosten ab und erfolgt meist über Online-Rechner, die Ihre Daten (Einkommen, Kinder) verwenden, um das angesparte Kapital zu schätzen und daraus eine monatliche Rente oder eine teilweise Einmalzahlung zu ermitteln, wobei die Rentenhöhe mit dem persönlichen Steuersatz versteuert wird. Sie erhalten meist eine lebenslange Rente, können sich aber bis zu 30 % des Kapitals einmalig auszahlen lassen und versteuern dann 30 % der Gesamtsumme (bei Einmalzahlung) oder einen Teil der monatlichen Rente (Renteneintritt: ca. 83,5 % des Betrags). 

Wird Riester-Rente automatisch an das Finanzamt übermittelt?

Den Zulagenanspruch berücksichtigt das Finanzamt automatisch – selbst dann, wenn Sie die Zulage gar nicht beantragt haben. Banken und Versicherungen sind inzwischen verpflichtet, Riester-Beiträge automatisch an das Finanzamt zu übermitteln, Sie brauchen also keine Bescheinigung beilegen.

Wie wird eine Rentenversicherung bei Einmalzahlung versteuert?

Eine Einmalzahlung aus der Rentenversicherung kann steuerpflichtig sein, aber die Besteuerung hängt stark davon ab, ob es sich um eine gesetzliche oder private Rente handelt und wann der Vertrag geschlossen wurde: Bei privaten Rentenversicherungen (ab 2005) muss meist nur die Hälfte der Erträge versteuert werden (Halbeinkünfteverfahren), wenn bestimmte Alters- und Laufzeitvoraussetzungen erfüllt sind. Sonderzahlungen an die gesetzliche Rentenversicherung (um Rentenabschläge auszugleichen) sind hingegen steuerlich absetzbar (als Sonderausgaben) und mindern das zu versteuernde Einkommen bis zu einem bestimmten Höchstbetrag. 

Wie wirkt sich Riester auf die Steuererklärung aus?

Die Beiträge zur Riester-Rente sind steuerlich absetzbar – bis zu 2.100 Euro pro Jahr. Um die Riester-Rente von der Steuer abzusetzen, musst du deine Beiträge bei der Steuererklärung angegeben – als Sonderausgabenabzug in der Anlage AV.

Wie viel Geld bekomme ich zurück, wenn ich meine Riester-Rente kündige?

Eine Auszahlung der Riester-Rente bei Kündigung ist möglich, aber mit hohen Verlusten verbunden, da alle staatlichen Zulagen und Steuervorteile zurückgezahlt werden müssen und der sogenannte Rückkaufswert meist deutlich unter den eingezahlten Beiträgen liegt. Sie erhalten nur den Restbetrag nach Abzug von Kosten und der Rückforderung von Förderung, was oft zu finanziellen Einbußen führt und in manchen Fällen sogar dazu, dass Sie mehr zurückzahlen müssen, als Sie erhalten. 

Welche Abzüge gibt es bei der Auszahlung der Riester-Rente?

Werden Steuern auf die Auszahlung fällig? Die Riester-Rente fördert der Staat mit hohen Zulagen und Steuervorteilen. Dafür muss die Riester-Rente im Alter versteuert werden. Die monatliche Rente oder eine Teilauszahlung von bis zu 30 Prozent müssen Sie mit Ihrem persönlichen Steuersatz versteuern.

Warum muss ich die Auszahlungen meiner Riester-Rente versteuern?

Die Rentenzahlungen aus der Riester-Rente unterliegen der nachgelagerten Besteuerung. Das bedeutet, dass die Beiträge in der Ansparphase steuerlich gefördert werden, aber in der Auszahlphase versteuert werden. Die Auszahlungen der Riester-Rente werden mit dem persönlichen Steuersatz besteuert.

Kann man Riester-Rente auf einmal auszahlen lassen?

Nein, eine vollständige Einmal-Auszahlung der Riester-Rente ist normalerweise nicht möglich, da sie als lebenslange Rente gedacht ist; Sie können sich aber zu Rentenbeginn bis zu 30 % des Kapitals auf einmal auszahlen lassen, der Rest wird verrentet, oder Sie erhalten bei sehr geringen Guthaben (Kleinbetragsrente) die gesamte Summe auf einmal, was voll versteuert wird. Nur bei Wohn-Riester können Sie vor Rentenbeginn ohne Nachteile auf das Guthaben zugreifen, um z. B. eine Immobilie zu finanzieren. 

Wie wird die Einmalzahlung auf die Riester-Rente besteuert?

Durch die Einmalauszahlung zu Beginn, fallen Ihre monatlichen Auszahlungen anschließend entsprechend geringer aus. Den Einmalbetrag müssen Sie nach der Auszahlung voll versteuern.

Wie hoch ist die monatliche Auszahlung bei Riester-Rente?

Wie viel Riester-Rente Sie monatlich bekommen, hängt von Ihren Einzahlungen, Zulagen, Rendite und Laufzeit ab, liegt aber oft zwischen 100 und 400 Euro oder mehr, wobei die tatsächliche Summe stark variiert; eine Durchschnittszahl bei Auszahlung lag 2022 bei etwa 132 € pro Monat, aber viele Rentner erhalten auch deutlich mehr (teilweise über 200 €), da die Auszahlung steuerpflichtig ist und bis zu 30 % als Einmalzahlung entnommen werden können. 

Warum sind die letzten 5 Jahre vor der Rente so wichtig?

Die letzten 5 Jahre vor der Rente sind wichtig, weil sie das finanzielle Finale darstellen, in dem Sie durch strategische Entscheidungen (z.B. Vollzeit arbeiten, Ausgleichszahlungen) noch Einfluss auf Ihre Rente nehmen können und Ihre Altersvorsorge optimieren, obwohl jedes Beitragsjahr grundsätzlich gleich viel zählt, da Sie in dieser Zeit oft am meisten verdienen und so Extra-Punkte sammeln, was Ihre Gesamtrente positiv beeinflusst, aber nicht überproportional erhöht. 

Was ist besser, monatliche Rente oder Kapitalauszahlung?

Besser ist, was zu Ihrer individuellen Situation passt: Die monatliche Rente bietet lebenslange finanzielle Sicherheit und Planungssicherheit, ideal bei weniger Rücklagen. Die Kapitalauszahlung bietet Flexibilität, ermöglicht größere Anschaffungen (Immobilie, Kredit) und kann bei früherem Tod vorteilhaft für Erben sein, birgt aber das Risiko, das Geld selbst zu verbrauchen, bevor man stirbt, und hat oft eine andere Besteuerung.
 

Was bleibt von der Riester-Rente übrig?

Von der Riester-Rente bleibt am Ende eine lebenslange Rente übrig, von der Sie sich zu Beginn 30 % als Einmalzahlung auszahlen lassen können, aber der Rest wird besteuert. Die Auszahlungen werden nachgelagert besteuert, also im Alter versteuert, aber Sie müssen die staatlichen Zulagen zurückzahlen, wenn Sie vorzeitig kündigen oder das Kapital vor Rentenbeginn entnehmen (außer bei bestimmten Wohnzwecken). Bei einer Kündigung geht ein erheblicher Teil verloren, da Zulagen und Steuervorteile zurückgezahlt werden müssen, der sogenannte Rückkaufswert ist deutlich niedriger als das gesamte Guthaben. 

Wie berechne ich den Auszahlungsbetrag meiner Riester-Rente?

Die Berechnung der Riester-Auszahlung hängt von Einzahlungen, Zulagen, Rendite und Kosten ab und erfolgt meist über Online-Rechner, die Ihre Daten (Einkommen, Kinder) verwenden, um das angesparte Kapital zu schätzen und daraus eine monatliche Rente oder eine teilweise Einmalzahlung zu ermitteln, wobei die Rentenhöhe mit dem persönlichen Steuersatz versteuert wird. Sie erhalten meist eine lebenslange Rente, können sich aber bis zu 30 % des Kapitals einmalig auszahlen lassen und versteuern dann 30 % der Gesamtsumme (bei Einmalzahlung) oder einen Teil der monatlichen Rente (Renteneintritt: ca. 83,5 % des Betrags). 

Wann macht die Fünftelregelung keinen Sinn?

Wenn das zu versteuernde Einkommen bereits ohne außerordentliche Einkünfte so hoch ist, dass der Spitzensteuersatz erreicht ist, hat die Fünftelregelung keine Auswirkung.

Was ist eine einmalige Kapitalauszahlung?

Einmalige Kapitalauszahlung

Statt einer monatlichen Rente können Sie sich zu Rentenbeginn auch für eine Einmalzahlung entscheiden. Das bedeutet: Ihnen wird das gesamte Kapital, das Sie in der privaten Rentenversicherung angespart haben, mit einem Mal ausgezahlt.

Wie beantrage ich die Fünftelregelung beim Finanzamt 2025?

Die Fünftelregelung wird nicht automatisch berücksichtigt, sondern muss über Ihre persönliche Einkommensteuererklärung beantragt werden. Das bedeutet: Nach Erhalt der Abfindung geben Sie die Zahlung in Ihrer Steuererklärung an, und das Finanzamt prüft, ob die Voraussetzungen für die Fünftelregelung erfüllt sind.