Wie wird Krankheit bei einem Minijob bezahlt?

Gefragt von: Lena Weiß
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Ja, auch Minijobber haben Anspruch auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall für bis zu sechs Wochen, genauso wie andere Arbeitnehmer auch, wenn sie unverschuldet krank sind oder eine Kur benötigen. Der Anspruch greift nach vier Wochen ununterbrochener Beschäftigung, und der Arbeitgeber zahlt den gewohnten Lohn, wobei er sich bis zu 80 % der Kosten über die Arbeitgeberversicherung erstatten lassen kann (Umlageverfahren U1), falls er nicht mehr als 30 Mitarbeiter hat. Die Krankschreibung muss aber unverzüglich beim Arbeitgeber gemeldet werden, auch wenn die Papierbescheinigung oft digital abläuft.

Wird man im Minijob bezahlt, wenn man krank ist?

Ja, Minijobber haben Anspruch auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall durch den Arbeitgeber für bis zu sechs Wochen, genau wie andere Arbeitnehmer auch, allerdings erst nach vier Wochen ununterbrochener Beschäftigung. Sie erhalten den Lohn, den sie verdient hätten, wenn sie gearbeitet hätten, müssen aber eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) vorlegen. Wichtig: Nach diesen sechs Wochen gibt es kein Krankengeld von der Krankenkasse, da Minijobber keine Krankenversicherungsbeiträge zahlen. 

Wie viel Geld bekommt man bei Krankschreibung für einen Minijob?

Bekommen geringfügig Beschäftigte Krankengeld? Der Anspruch auf Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber ist auf sechs Wochen begrenzt. Danach steht Arbeitnehmern Krankengeld zu, das von der Krankenkasse gezahlt wird. Dieses beträgt grundsätzlich 70% des Bruttogehalts und maximal 90% des Nettogehalts.

Haben 520 € Kräfte Anspruch auf Krankengeld?

Bei einem 520-Euro-Job (Minijob) haben Sie keinen direkten Anspruch auf Krankengeld von der Krankenkasse, da Sie nur pauschal versichert sind. Sie haben jedoch Anspruch auf Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber für bis zu sechs Wochen, genau wie bei einer Hauptbeschäftigung, vorausgesetzt, Sie arbeiten schon länger als vier Wochen bei diesem Arbeitgeber. Nach den sechs Wochen zahlt die Krankenkasse nichts, es sei denn, Sie haben einen anderen versicherungspflichtigen Job, über den Sie dann Krankengeld beziehen. 

Wird meine Entgeltfortzahlung im Minijob erstattet?

Wenn Ihr Minijobber krank wird, haben Sie als Arbeitgeber Anspruch auf Erstattung von 80 % der Lohnfortzahlung durch die Arbeitgeberversicherung (Umlage U1), wenn Sie nicht mehr als 30 Mitarbeiter haben. Sie zahlen dem Minijobber weiterhin den Lohn für bis zu 6 Wochen. Den Erstattungsantrag stellen Sie über die Minijob-Zentrale bzw. die Knappschaft-Bahn-See. 

Lohnfortzahlung & Krankengeld als Minijobber (450-Euro-Job)

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Wer erstattet dem Arbeitgeber die Lohnfortzahlung bei einem Minijob?

Wird Ihr Minijobber krank und Sie leisten eine Lohnfortzahlung bei Krankheit, erstattet Ihnen die Arbeitgeberversicherung 80 Prozent dieser Aufwendungen. Am U1-Verfahren nehmen alle Arbeitgeber teil, die nicht mehr als 30 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschäftigen.

Kann man am 1. Tag krank von einem Minijobber eine Krankmeldung verlangen?

Minijobber erhalten eine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall schon ab dem 29. Kalendertag ihrer Beschäftigung, wenn das Beschäftigungsverhältnis ununterbrochen bestanden hat. Dabei ist spätestens ab dem vierten Tag der Krankheit, je nach Vorgabe des Arbeitgebers auch früher, eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung nötig.

Wie lange muss man bei einem Minijob krankschreiben?

Minijobber haben Anspruch auf sechs Wochen Entgeltfortzahlung. Minijobberinnen und Minijobber haben – wie alle anderen Arbeitnehmer auch – im Krankheitsfall Anspruch auf Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber. Der Anspruch besteht mindestens für bis zu sechs Wochen wegen derselben Krankheit.

Wer zahlt Krankenstand bei geringfügiger Beschäftigung?

Bei einer Krankmeldung im Minijob zahlt zuerst der Arbeitgeber für bis zu sechs Wochen den Lohn weiter (Lohnfortzahlung), wie bei allen Arbeitnehmern. Danach besteht kein Anspruch auf gesetzliches Krankengeld durch die Krankenkasse, da Minijobber keine Beiträge zur Krankenversicherung zahlen. Die Kosten der Lohnfortzahlung werden den Arbeitgebern aber meist durch das Umlageverfahren (U1) erstattet.
 

Welche Nachteile hat ein Minijob?

Wer einen Minijob ausübt, muss keine Beiträge an die Arbeitslosenversicherung abführen. Darin besteht ein grundlegender Nachteil des Minijobs: Minijobberinnen und Minijobber erwerben keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld. Weitere Nachteiler ergeben sich bei den Sozialversicherungen und oft auch im Arbeitsrecht.

Wie funktioniert die Krankmeldung bei einem Minijob?

Minijobber müssen sich so früh wie möglich krankmelden. Spätestens am dritten Tag ihrer Arbeitsunfähigkeit sind sie verpflichtet, dem Arbeitgeber eine entsprechende ärztliche Bescheinigung vorzulegen. Kommen Sie dieser Pflicht nicht nach, muss der Arbeitgeber nicht zahlen.

Wie lange dauert die Entgeltfortzahlung bei einem Minijob?

Geringfügig Beschäftigte haben Anspruch auf Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber bis zu sechs Wochen im Krankheitsfall und ggf. bei einer medizinisch verordneten Rehabilitationsmaßnahme ("Kur"). Aus dem Minijob selbst entsteht aber (darüber hinaus) kein Anspruch auf Krankengeld (von der Krankenkasse).

Wann muss der Arbeitgeber bei Krankheit nicht zahlen?

Der Arbeitgeber zahlt bei Krankheit nicht mehr, nachdem die Lohnfortzahlung von sechs Wochen (42 Kalendertagen) endet; ab dem ersten Tag der siebten Woche übernimmt die Krankenkasse das Krankengeld, eine Lohnersatzleistung, die niedriger als das volle Gehalt ist. Für neue Mitarbeiter, die weniger als vier Wochen beschäftigt sind, beginnt die Zahlung des Krankengeldes durch die Krankenkasse sogar sofort. 

Wird ein Minijob vom Krankengeld abgezogen?

Nein, ein Minijob wird nicht auf das Krankengeld angerechnet, weil Minijobber normalerweise keinen Anspruch auf Krankengeld haben, da sie krankenversicherungsfrei sind. Wenn du aber einen Hauptjob hast und im Minijob krank wirst, kann das Einkommen aus dem Minijob zusätzlich zum Krankengeld aus dem Hauptjob gezahlt werden, ohne dass es verrechnet wird. Minijobber erhalten nach 6 Wochen Krankheit kein Krankengeld von der Kasse, sondern müssen sich auf Lohnfortzahlung vom Arbeitgeber verlassen (bis 6 Wochen) oder haben nachrangig einen Anspruch auf andere Leistungen. 

Kann ein Minijobber wegen Krankheit gekündigt werden?

Ja, eine Kündigung wegen Krankheit im Minijob ist grundsätzlich möglich, auch während einer Krankschreibung, aber sie muss rechtlich begründet sein, nicht willkürlich. Der Kündigungsschutz hängt vom Kündigungsschutzgesetz (KSchG) ab, das in Betrieben mit weniger als 10 Mitarbeitern (in den ersten 6 Monaten) oft nicht gilt, was eine Kündigung erleichtert. Arbeitgeber müssen bei Kündigung wegen Krankheit (häufige oder langanhaltende) hohe Hürden nehmen, wie eine negative Gesundheitsprognose und ein BEM (Betriebliches Eingliederungsmanagement), aber ein Minijobber hat dieselben Grundrechte und Pflichten wie ein Vollzeitkraft. 

Was ist, wenn ein Minijobber einen Monat nicht arbeitet?

Wenn der Anspruch auf Bezahlung bei einer geringfügigen Beschäftigung für mehr als einen Monat wegfällt, muss der Arbeiter dies melden. Denn im Sinne des Sozialversicherungsrecht gilt die Beschäftigung dann als beendet. Selbst dann, wenn das Arbeitsverhältnis faktisch weiter besteht.

Wie wird ein Krankheitstag bei einem Minijob berechnet?

Lohnfortzahlung im Minijob - Berechnung

Die Berechnung der Lohnfortzahlung bei Minijobs erfolgt auf Basis des durchschnittlichen Arbeitsentgelts der letzten drei Monate vor Eintritt der Arbeitsunfähigkeit. Dabei werden sämtliche regelmäßige Zahlungen einbezogen, die der Minijobber in diesem Zeitraum erhalten hat.

Wer zahlt, wenn ein Minijobber krank wird?

Bei einer Krankmeldung im Minijob zahlt zuerst der Arbeitgeber für bis zu sechs Wochen den Lohn weiter (Lohnfortzahlung), wie bei allen Arbeitnehmern. Danach besteht kein Anspruch auf gesetzliches Krankengeld durch die Krankenkasse, da Minijobber keine Beiträge zur Krankenversicherung zahlen. Die Kosten der Lohnfortzahlung werden den Arbeitgebern aber meist durch das Umlageverfahren (U1) erstattet.
 

Hat man bei einem 520 Euro Job Anspruch auf Krankengeld?

Bei einem 520-Euro-Job (Minijob) haben Sie keinen direkten Anspruch auf Krankengeld von der Krankenkasse, da Sie nur pauschal versichert sind. Sie haben jedoch Anspruch auf Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber für bis zu sechs Wochen, genau wie bei einer Hauptbeschäftigung, vorausgesetzt, Sie arbeiten schon länger als vier Wochen bei diesem Arbeitgeber. Nach den sechs Wochen zahlt die Krankenkasse nichts, es sei denn, Sie haben einen anderen versicherungspflichtigen Job, über den Sie dann Krankengeld beziehen. 

Welche Rechte haben geringfügig Beschäftigte im Krankenstand?

Wenn man sich nicht gesund fühlt, gehen auch geringfgügig angestellte Personen in Krankenstand. Obwohl man nur unfallversichert ist, haben geringfügig Beschäftigte Anspruch auf Entgeldfortzahlung im Krankenstand durch den Arbeitgeber. Die Verpflichtung der Entgeldfortzahlung ist jedoch begrenzt.

Wird die Krankenkasse über einen Minijob informiert?

Ja, Ihre Krankenkasse erfährt von Ihrem Minijob, da der Arbeitgeber Meldungen an die Sozialversicherung abgibt, auch wenn Sie als Minijobber in der Regel nicht selbst Beiträge zahlen, sondern über eine andere Konstellation (Hauptjob, Familienversicherung) abgesichert sind; entscheidend ist die Einkommenshöhe: bei mehreren Minijobs über 556 € (2025) wird man sozialversicherungspflichtig. 

Haben Minijobber Anspruch auf Übergangsgeld?

Minijobber haben dann Anspruch auf Übergangsgeld, wenn sie unmittelbar vor der Reha-Maßnahme Pflichtbeiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung gezahlt haben. Ob ein Minijobber oder eine Minijobberin Anspruch auf Übergangsgeld hat und wie hoch dieser ausfällt, entscheidet der Rentenversicherungsträger.

Was passiert mit meinen geleisteten Stunden, wenn ich krank werde?

Wer im Laufe eines Arbeitstages arbeitsunfähig wird, meldet sich wie üblich krank. Der gesamte Tag gilt als gearbeitet, d. h. die fehlenden Stunden müssen nicht nachgearbeitet werden. Wenn die Arbeitsunfähigkeit länger anhält, zählt erst der Folgetag als erster Krankheitstag mit Entgeltfortzahlung.

Wie hoch ist das Krankengeld für geringfügig Beschäftigte?

Minijobber haben keinen direkten Anspruch auf Krankengeld von der Krankenkasse, da sie nicht regulär in die Krankenversicherung einzahlen, aber sehr wohl auf Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber für bis zu sechs Wochen, ähnlich wie bei anderen Arbeitnehmern, aber erst nach vier Wochen Betriebszugehörigkeit; die Krankenkasse zahlt erst nach Ablauf dieser sechs Wochen, wenn eine andere, vollwertige Absicherung besteht. Der Arbeitgeber zahlt zwar eine Pauschale, aber daraus resultiert kein eigener Versicherungsschutz, daher müssen sich Minijobber anderweitig absichern (z.B. über Familienversicherung). 

Wie viel Geld bekommt der Arbeitgeber bei Krankmeldung?

Wenn Sie krank sind, zahlt Ihr Arbeitgeber in den ersten sechs Wochen Ihres Arbeitsverhältnisses Ihr volles Gehalt weiter (Lohnfortzahlung), danach springt die Krankenkasse mit dem niedrigeren Krankengeld ein; der Arbeitgeber erhält von der Krankenkasse eine Erstattung für diese Ausgaben, wenn er an einem Umlageverfahren teilnimmt, und kann so einen Teil seiner Kosten wieder hereinholen.