Wie wirkt sich die Geringfügigkeitsgrenze 2025 auf mein Arbeitslosengeld aus?

Gefragt von: Kaspar Opitz
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Die Geringfügigkeitsgrenze 2025 (551,10 € in Österreich, 556 € in Deutschland) erlaubt es Ihnen in Österreich, bis Ende 2025 ohne Kürzung Ihres Arbeitslosengeldes (ALG) geringfügig zu verdienen, während in Deutschland ein Freibetrag von 165 € bleibt und der Rest vom ALG abgezogen wird, bevor ab 2026 strengere Regeln gelten. Für ALG I-Empfänger in Deutschland gilt: Bis zu 165 € des Verdienstes bleiben anrechnungsfrei, der Rest wird vom ALG abgezogen, aber Sie dürfen regelmäßig weniger als 15 Stunden arbeiten.

Welche Auswirkungen hat ein Zuverdienst auf mein Arbeitslosengeld ab 2025?

Beim Arbeitslosengeld I (ALG I) 2025 gilt ein monatlicher Freibetrag von 165 € netto, der anrechnungsfrei bleibt; darüber hinaus wird das ALG gekürzt. Wichtig ist, dass Sie weniger als 15 Stunden pro Woche arbeiten dürfen, sonst gelten Sie nicht mehr als arbeitslos und verlieren den Anspruch auf ALG I. Den Nebenjob müssen Sie unbedingt vorher bei der Agentur für Arbeit melden.
 

Wird geringfügige Beschäftigung auf Arbeitslosengeld angerechnet?

Ja, ein Minijob wird auf das Arbeitslosengeld (ALG I) angerechnet, aber es gibt einen Freibetrag von 165 Euro monatlich, den Sie behalten dürfen. Alles, was über diesen Freibetrag hinausgeht, wird von Ihrem Arbeitslosengeld abgezogen, es sei denn, Sie können höhere Werbungskosten geltend machen, die den Freibetrag erhöhen. Wichtig ist auch, dass Sie nicht mehr als 15 Stunden pro Woche arbeiten dürfen, um weiterhin als arbeitssuchend zu gelten. 

Wie wirkt sich ein geringfügiger Zuverdienst auf mein Arbeitslosengeld aus?

Was gilt noch 2025? Als Bezieher:in von Arbeitslosengeld oder Notstandshilfe dürfen Sie einen Zuverdienst unter der Geringfügigkeitsgrenze (2025: 551,10 Euro brutto monatlich) verdienen. Dieser Zuverdienst wirkt sich nicht auf die Höhe Ihres Arbeitslosengeldes bzw. Ihrer Notstandshilfe aus.

Welche Änderungen gibt es beim Arbeitslosengeld ab 2026?

Für 2026 gibt es in Deutschland noch keine beschlossenen, grundlegenden Änderungen am Arbeitslosengeld I (ALG I), aber es gibt Debatten und mögliche Reformen für das Bürgergeld (ehem. ALG II), inklusive Namensänderung und Anpassungen der Freibeträge ab Juli 2026. Wichtig: In Österreich treten ab 2026 massive Verschärfungen für Bezieher von Arbeitslosengeld und Notstandshilfe in Kraft, die Nebenjobs stark einschränken. 

Arbeitslosengeld 1 - Höhe, Anspruch und Bezugsdauer

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Wie wird Arbeitslosengeld 2025 berechnet?

Das Arbeitslosengeld wird anhand des Bruttoentgelts der letzten zwölf Monate berechnet. Es beträgt 60 Prozent des Leistungsentgelts und kann auf bis zu 67 Prozent erhöht werden, sofern man Kinder hat.

Was ändert sich beim AMS 2025?

Achtung! Ab 1. Juli 2025 müssen Sie sich nach einer Unterbrechung (z.B. Auslandsaufenthalt, Krankenstand usw.) sofort beim AMS melden - Ihr Geld wird erst ab dem Tag der (Wieder-)Meldung ausbezahlt. Die Wiedermeldung kann nur per MeinAMS, telefonisch oder persönlich erfolgen.

Wird 520 Euro Job auf Alg 1 angerechnet?

Ja, ein 520-Euro-Job wird auf das Arbeitslosengeld (ALG I) angerechnet, aber es gibt einen Freibetrag: Die ersten 165 € bleiben komplett anrechnungsfrei, alles darüber hinaus wird gekürzt, wobei 80 % des restlichen Betrags angerechnet werden – für Empfänger von Bürgergeld (ALG II) gelten aber andere Regeln mit einem Grundfreibetrag von 100 € und weiteren gestaffelten Freibeträgen. 

Wie viel Geld darf man nebenbei verdienen, wenn man Arbeitslosengeld bekommt?

Beim Arbeitslosengeld (ALG I) dürfen Sie monatlich 165 Euro netto hinzuverdienen, ohne dass Ihr ALG gekürzt wird; alles darüber hinaus wird anteilig verrechnet, wobei Sie aber auch die wöchentliche Stundengrenze von 15 Stunden beachten müssen, da Sie sonst nicht mehr als arbeitslos gelten. Ihren Freibetrag können Sie durch Werbungskosten (Fahrtkosten, Arbeitskleidung etc.) erhöhen. Wichtig: Sie müssen jede Nebentätigkeit bei der Agentur für Arbeit melden, da Sie ansonsten Ihren Anspruch verlieren können, besonders bei Vollzeit-Selbstständigkeit. 

Welche Einkünfte werden nicht auf das Arbeitslosengeld angerechnet?

Einkünfte wie zum Beispiel Mieteinnahmen und Zinsen werden nicht auf das Arbeitslosengeld angerechnet.

Welche Auswirkungen hat eine geringfügige Beschäftigung auf mein AMS-Geld?

Ein Minijob wird auf das Arbeitslosengeld (ALG I) mit einem Freibetrag von 165 € monatlich angerechnet; alles, was darüber hinausgeht (Nettoeinkommen minus 165 €), wird vom ALG I abgezogen, wobei Sie auch Werbungskosten wie Fahrtkosten geltend machen können, um den Freibetrag zu erhöhen. Wichtig: Sie müssen jede Nebentätigkeit sofort der Agentur für Arbeit melden, sonst drohen Kürzungen oder Sanktionen. 

Wie viel wird vom Arbeitslosengeld bei einem Minijob abgezogen?

Ein Beispiel: Sie verdienen in Ihrem Nebenjob 250 Euro im Monat und geben Fahrtkosten in Höhe von 25 Euro an. Ihr Freibetrag erhöht sich so auf 190 Euro. Die verbleibenden 60 Euro werden Ihnen vom Arbeitslosengeld abgezogen. Weitere Informationen erhalten Sie im Merkblatt Nebeneinkommen.

Was ist der Unterschied zwischen Minijob und geringfügig Beschäftigt?

Es gibt keinen Unterschied: Minijob ist der umgangssartige Begriff für eine geringfügige Beschäftigung. Diese ist definiert durch eine Verdienstgrenze (2025: 556 €/Monat) oder eine zeitliche Begrenzung (max. 70 Tage/Jahr), wobei Arbeitnehmer in der Regel sozialversicherungsfrei sind (mit optionaler Rentenversicherungspflicht) und Arbeitgeber pauschale Beiträge zahlen. 

Welche Auswirkungen hat ein Nebeneinkommen auf mein Arbeitslosengeld 1?

Beim ALG I dürfen Sie monatlich bis zu 165 Euro steuerfrei hinzuverdienen, ohne dass Ihr Arbeitslosengeld gekürzt wird; mehr als 165 € wird angerechnet. Wichtig: Sie müssen jede Nebentätigkeit vorab bei der Agentur für Arbeit melden, sonst verlieren Sie Ihren Anspruch, und Sie dürfen weniger als 15 Stunden pro Woche arbeiten, sonst gelten Sie nicht mehr als arbeitslos. 

Wie hoch ist die Zuverdienstgrenze 2025?

Die Zuverdienstgrenzen 2025 variieren je nach Art der Rente: Im Minijob liegt die Grenze bei 556 € monatlich. Bei der Erwerbsminderungsrente beträgt sie mindestens 39.322,50 € jährlich (teilweise) bzw. 19.661,25 € (volle). Für die Witwenrente gibt es Freibeträge von ca. 1.076,86 € monatlich, die sich erhöhen, wenn Kinder erzogen werden. 

Welche Kürzungen des Arbeitslosengeldes sind möglich?

Ja, Arbeitslosengeld (ALG I) kann gekürzt werden, oft durch Sperrzeiten von bis zu 12 Wochen oder Kürzungen der monatlichen Leistung um bis zu 30 %, meist wegen Pflichtverletzungen wie Eigenkündigung ohne wichtigen Grund, Ablehnung zumutbarer Jobangebote, Nichterscheinen bei Terminen oder mangelnder Bewerbungsbemühungen, wobei Wiederholungstäter bei Bürgergeld (ALG II) auch komplett die Leistung verlieren können, wenn sie nicht reagieren. Die Kürzungen sind Sanktionen, die die Agentur für Arbeit verhängt, um Mitwirkungspflichten zu enforcing. 

Wie viele Stunden darf ich pro Woche arbeiten, wenn ich Arbeitslosengeld 1 beziehe?

Bei Arbeitslosengeld 1 (ALG I) dürfen Sie weniger als 15 Stunden pro Woche arbeiten, da Sie sonst nicht mehr als arbeitslos gelten und den Anspruch verlieren; zudem haben Sie einen monatlichen Freibetrag von 165 Euro, den Sie verdienen können, ohne dass das ALG gekürzt wird, und jede Nebentätigkeit müssen Sie vorab bei der Agentur für Arbeit anmelden. 

Kann man als Arbeitsloser geringfügig arbeiten?

Als Bezieher:in von Arbeitslosengeld oder Notstandshilfe dürfen Sie einen Zuverdienst unter der Geringfügigkeitsgrenze (2025: 551,10 Euro brutto monatlich) verdienen. Dieser Zuverdienst wirkt sich nicht auf die Höhe Ihres Arbeitslosengeldes bzw. Ihrer Notstandshilfe aus.

Wie viel zieht das Jobcenter bei einem 520 Euro Job ab?

Das Jobcenter zieht bei einem 520-Euro-Job (Minijob) einen Teil des Verdienstes vom Bürgergeld ab, aber nicht den vollen Betrag: Sie dürfen die ersten 100 € komplett behalten (Grundfreibetrag), von den nächsten 420 € (bis 520 €) bleiben Ihnen 20 % anrechnungsfrei, also 84 €. Das bedeutet, bei 520 € Verdienst behalten Sie 100 € + 84 € = 184 € komplett selbst und 336 € werden auf das Bürgergeld angerechnet. 

Wie kann ich den Freibetrag für mein Arbeitslosengeld erhöhen?

Neben dem Arbeitslosengeld darfst Du bis zu 165 Euro im Monat hinzuverdienen. Verdienst Du mehr, wird Dein Arbeitslosengeld gekürzt. Du kannst den Freibetrag erhöhen, wenn zum Beispiel für Deinen Nebenjob Fahrtkosten oder andere Werbungskosten anfallen.

Kann ich während Arbeitslosengeld geringfügig arbeiten?

Wer Arbeitslosengeld I (ALG I) oder Bürgergeld erhält, kann sich mit einem Minijob etwas dazuverdienen. Übersteigt Ihr Minijob jedoch eine bestimmte Verdienstgrenze oder Arbeitszeitgrenze, kürzt die Agentur für Arbeit beziehungsweise das Jobcenter Ihre Leistungen entsprechend.

Wie hoch ist mein Arbeitslosengeld, wenn ich 1000 € netto verdiene?

Bei 1.000 € Netto-Einkommen (das ist Ihr letzter Nettolohn) erhalten Sie als Faustregel etwa 60 % davon als Arbeitslosengeld I, also ungefähr 600 € pro Monat, wenn Sie keine Kinder haben; mit Kind erhöht sich der Satz auf 67 %, also rund 670 €. Die genaue Berechnung basiert aber auf Ihrem Bruttogehalt der letzten 12 Monate und berücksichtigt Steuern und Sozialabgaben, weshalb ein genauer Rechner oder ein Gespräch mit der Agentur für Arbeit notwendig ist, da Ihr Netto von 1.000 € nur ein Anhaltspunkt ist. 

Welche Auswirkungen hat ein Zuverdienst auf mein Arbeitslosengeld ab 2025?

Beim Arbeitslosengeld I (ALG I) 2025 gilt ein monatlicher Freibetrag von 165 € netto, der anrechnungsfrei bleibt; darüber hinaus wird das ALG gekürzt. Wichtig ist, dass Sie weniger als 15 Stunden pro Woche arbeiten dürfen, sonst gelten Sie nicht mehr als arbeitslos und verlieren den Anspruch auf ALG I. Den Nebenjob müssen Sie unbedingt vorher bei der Agentur für Arbeit melden.
 

Was ist die Geringfügigkeitsgrenze 2025?

Die Geringfügigkeitsgrenze (Minijob-Grenze) für 2025 ist durch die Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns auf 12,82 € pro Stunde auf 556 € pro Monat gestiegen, was einer jährlichen Grenze von 6.672 € entspricht; diese Grenze gilt seit dem 1. Januar 2025. Sie wird dynamisch an den Mindestlohn gekoppelt, sodass Minijobber etwas mehr verdienen können, aber weiterhin unterhalb der Sozialversicherungspflichtgrenze bleiben, was auch die untere Grenze für Midijobs beeinflusst.
 

Wann kommt der AMS Bonus 2025?

15.236 Personen über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Diese 399.199 Personen warten bereits auf die Auszahlung des AMS-Geldes im Dezember 2025. Die Auszahlung erfolgt in der Regel im Folgemonat rückwirkend - also im Dezember für den Anspruchsmonat November 2025.