Wie wirkt sich eine geringfügige Beschäftigung auf meine Pension aus?

Gefragt von: Leonore Beer
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Eine geringfügige Beschäftigung (Minijob) kann Ihre Rente steigern, da die Beschäftigungszeit und Beiträge zur Rentenversicherung angerechnet werden, was zu einer höheren monatlichen Rente und besserer Wartezeit führt, besonders wenn Sie auf die Befreiung von der Rentenversicherungspflicht verzichten und eigene Beiträge zahlen; für Rentner mit Altersrente gibt es keine Hinzuverdienstgrenze mehr, aber bei Hinterbliebenenrenten greifen Freibeträge.

Werden geringfügige Beschäftigungen auf die Rente angerechnet?

Ja, ein Minijob zählt zur Rente und bringt wichtige Vorteile, da Sie grundsätzlich rentenversicherungspflichtig sind und durch Ihren Eigenanteil (3,6 % gewerblich) volle Rentenansprüche und Wartezeiten erwerben, was sich auf die spätere Alters- und Erwerbsminderungsrente auswirkt; Sie können sich aber auch befreien lassen, verlieren dann aber viele Vorteile. 

Wird ein Minijob auf die Pension angerechnet?

der gesetzlichen Regelaltersgrenze

Einkommen aus einer Beschäftigung im öffentlichen Dienst (sogenanntes Verwendungseinkom- men) wird angerechnet, d. h. von der Pension abgezogen, wenn die Summe aus Versorgung und Verwendungseinkom- men 100 % der ruhegehaltfähigen Dienstbezüge übersteigt.

Wie wirkt sich eine geringfügige Beschäftigung auf die Pension aus?

geringfügig Beschäftigte. Geringfügige Beschäftigungen zählen nicht zur Pflichtversicherung und somit nicht für die Pension. Mit einer Selbstversicherung sichern Sie trotzdem Ihre Altersvorsorge – ideal für junge Berufstätige, Student*innen und Frauen.

Wird geringfügige Beschäftigung auf Berufsjahre angerechnet?

Berufsjahr gilt die neunte Berufsjahrstufe. Die Berufsjahre berechnen sich wie folgt: • Die Berufsjahre zählen vom ersten des Monats an, in dem die Prüfung zur MFA bestanden wurde. Die Zeiten von Teilzeitbeschäftigung oder geringfügige Beschäftigung werden voll angerechnet, unabhängig von der Wochenstundenzahl.

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Wie wirkt sich der Minijob auf die Altersrente aus?

Seit dem 1. Januar 2023 gibt es für Altersrentner keine Hinzuverdienstgrenze mehr. Sie können also neben der Altersrente in unbegrenzter Höhe hinzuverdienen, ohne dass ihre Rente gekürzt wird. Das gilt unabhängig davon, ob sie die Regelaltersgrenze erreicht haben oder noch nicht.

Wie viel Rentenpunkte bringt ein Minijob?

Ein Minijob bringt Rentenpunkte, da Sie automatisch rentenversicherungspflichtig sind (aber auf Antrag befreit werden können) und durch die Beiträge zur Rentenversicherung (ca. 3,6 % vom Lohn) die Wartezeiten für die Rente erfüllen und die spätere Rente leicht erhöhen (ca. 5 Euro pro Jahr bei 556 € Verdienst). Das Zahlen eigener Beiträge ist besonders vorteilhaft, um eine Mindestversicherungszeit (Wartezeit) zu erreichen, um überhaupt einen Rentenanspruch zu bekommen. Bei Befreiung werden nur die Arbeitgeberanteile berücksichtigt, was die Rente weniger steigert und auch die Wartezeit nur anteilig anrechnet.
 

Ist man bei geringfügiger Beschäftigung pensionsversichert?

Geringfügig Beschäftigte sind weder kranken- noch pensionsversichert.

Wann wird meine Pension gekürzt?

Wenn Sie länger arbeiten als das Regelpensionsalter, bekommen Sie einen Bonus von 5,1 Prozent pro Jahr (maximal 15,3 Prozent). Wenn Sie vor dem Regelpensionsalter in Pension gehen, wird Ihre Pension um bis zu 5,1 Prozent für jeweils 12 Monate, die Sie früher in Pension gehen, gekürzt.

Welche Vorteile hat geringfügige Beschäftigung?

Durch die geringe Arbeitsstundenzahl kannst du den Job einfach nebenbei machen und währenddessen studieren oder anderen Beschäftigungen nachkommen. Auch in der Pension, Elternzeit oder wenn du dich mehr deiner Familie und Kindern widmen willst, kannst du einen geringfügigen Job ausüben, um nebenbei etwas zu verdienen.

Welche Nachteile hat die Befreiung von der Rentenversicherung bei einem Minijob?

Nachteile der Befreiung:

  • Die Beschäftigungszeit zählt nicht mehr als vollwertige Versicherungszeit und somit nur noch anteilig zur Mindestversicherungszeit der gesetzlichen Rentenversicherung. ...
  • Möglicher Verfall der Ansprüche auf Reha-Maßnahmen, teilweise oder vollständige Erwerbsminderungsrente.

Wie viele Stunden darf man in der Pension dazuverdienen?

Zuverdienst in der Alterspension

Ein Zuverdienst ist unbegrenzt möglich. Für die geleisteten Pensionsbeiträge erhalten Sie einen speziellen Zuschlag (besonderer Höherversicherungsbetrag), der Ihre Pension erhöht.

Kann ich als Minijobber mit 63 in Rente gehen?

Ja, Sie können mit 63 einen Minijob ausüben und Rente beziehen, aber wichtig ist der Rentenart: Seit 2023 dürfen Sie als Bezieher einer vollen Altersrente unbegrenzt hinzuverdienen, auch im Minijob, ohne Kürzungen befürchten zu müssen. Wollen Sie vorzeitig abschlagsfrei in Rente gehen, zählt der Minijob als Versicherungszeit, wenn Sie auf die Befreiung von der Rentenversicherungspflicht verzichten. Für Renten wegen Erwerbsminderung gelten weiterhin Hinzuverdienstgrenzen. 

Was bringt ein 520 Euro Job für die Rente?

Ein 520-Euro-Job (Minijob) ist für Rentner eine gute Möglichkeit, die Rente aufzubessern, ohne dass die Altersrente gekürzt wird, da die Hinzuverdienstgrenze für Altersrenten abgeschafft wurde; die Beiträge zahlen Sie (3,6 %) und der Arbeitgeber (15 %), wodurch Sie Rentenansprüche erwerben, was sich lohnt, aber eine Befreiung ist möglich, wenn Sie sparen wollen. 

Muss ich einen Minijob zwei Jahre vor meiner Rente ausüben?

Dort zählen die letzten 2 Jahre vor dem Rentenbeginn nicht mit zu dieser Wartezeit (außer der Arbeitgeber stellt den Geschäftsbetrieb ein). Wenn man also in diesen letzten beiden Jahren ALG 1 bezieht, kann man durch einen Minijob mit Rentenbeiträgen trotzdem Pflichtbeiträge erzielen, die zu diesen 45 Jahren mitzählen.

Kann man als Rentner noch Rentenpunkte sammeln?

Ja, Rentner können unter bestimmten Umständen weiterhin Rentenpunkte sammeln, nämlich durch Weiterarbeit mit Beitragszahlung (sogenannte "Abwahl der Rentenversicherungsfreiheit") oder durch die Pflege von Angehörigen, die zu Beitragszahlungen führt, aber Rentenpunkte kann man nicht mehr einfach kaufen, wenn man bereits in Rente ist. Wer die Regelaltersgrenze erreicht hat und weiterarbeitet, zahlt freiwillig Rentenbeiträge und erwirbt damit weitere Rentenpunkte, die die spätere Rente erhöhen. 

Warum werden viele Pensionen ab 2026 deutlich gekürzt?

Durchschnittlich gibt es 2,25 Prozent mehr Bruttopension. Der Großteil der PensionistInnen erhält dabei die volle Inflationsabgeltung, viele hingegen werden ab 2026 eine Kürzung hinnehmen müssen. Höchstens werden die Pensionen pro Monat um 67,50 Euro brutto ansteigen. Das sind bis zu 945 Euro brutto pro Jahr.

Wie viel Zuverdienst bei Pension?

Für eine Altersrente in Deutschland gibt es seit 2023 keine starre Zuverdienstgrenze mehr; nach Erreichen der Regelaltersgrenze ist ein unbegrenzter Hinzuverdienst möglich, der die Rente nicht mindert, während für vorgezogene Altersrenten und Erwerbsminderungsrenten spezielle, individuell berechnete Grenzen gelten, die zu Kürzungen führen können. In Österreich gilt für die Alterspension ebenfalls keine Zuverdienstgrenze; bei Frühpensionen und Langzeitversicherungen gibt es jedoch eine Grenze bei der Geringfügigkeit (ca. 551,10 €/Monat 2026). 

Kann ich mit 62 Jahren abschlagsfrei in Pension gehen?

Die Langzeitversichertenpension kann ab dem 62. Lebensjahr seit 1.7.2022 - aber abschlagsfrei - angetreten werden.

Wird eine geringfügige Beschäftigung auf die Pension angerechnet?

Bei einem Zuverdienst über der Geringfügigkeitsgrenze bekommen Sie weniger Pension, wenn das Gesamteinkommen im Jahr 2026 im Monat über € 1.599,99 brutto liegt. Übersteigt das Gesamteinkommen diesen Betrag, wird die Pension um einen Anrechnungsbetrag gekürzt.

Wie wirkt sich eine geringfügige Beschäftigung auf die Rente aus?

Ein Minijob wirkt sich positiv auf die Rente aus, da er nicht nur die monatliche Rente leicht erhöht (ca. 5 € pro Jahr), sondern vor allem die Wartezeiten für Alters- und Erwerbsminderungsrenten füllt und den Anspruch auf den Schutz vor Erwerbsminderung sichert. Auch wenn die Beiträge gering sind, zählt jeder Monat für die Rentenberechnung, wobei man sich optional von der Rentenversicherungspflicht befreien lassen kann, was aber die Vorteile mindert. 

Wie hoch ist die kleinste Pension?

Die niedrigste Rente in Deutschland kann null betragen, wenn nie eingezahlt wurde; bei geringem Einkommen gibt es Grundsicherung (ca. 563 € plus Miete, Stand 2024), während Beamte Mindestversorgungen erhalten, die je nach Fall (z.B. amtsunabhängig) um die 1.750 € oder mehr erreichen können, was die Unterschiede verdeutlicht.
 

Ist es sinnvoll, als Minijobber in die Rente einzuzahlen?

Ja, es ist grundsätzlich sinnvoll, als Minijobber in die Rentenkasse einzuzahlen, da Sie dadurch nicht nur Rentenpunkte sammeln, sondern sich auch wichtige Ansprüche auf Erwerbsminderungsrente, Rehabilitation sichern und die Wartezeit für die Altersrente erfüllen, was sich vor allem bei wenigen oder keinen anderen Ansprüchen auszahlt – auch wenn der direkte Rentenzuwachs pro Monat gering erscheint. Eine Befreiung ist möglich, aber meist nicht ratsam, außer Sie haben eine andere Vollzeitbeschäftigung und sind dort bereits voll abgesichert. 

Kann ich einen Minijob haben, ohne dass meine vorzeitige Rente gekürzt wird?

Seit dem 1. Januar 2023 gibt es bei der vorgezogenen Altersrente (Frührente) keine Hinzuverdienstgrenzen mehr, sodass Sie unbegrenzt neben der Rente arbeiten dürfen – auch in einem Minijob, wobei die normalen Minijob-Regeln gelten. Bei einer Rente wegen Erwerbsminderung gelten jedoch weiterhin Hinzuverdienstgrenzen. Ein Minijob ist für Frührentner steuerlich oft attraktiv, da er meist steuer- und abgabenfrei ist und Rentenversicherungsbeiträge gezahlt werden, die später die Rente erhöhen können (man kann sich befreien lassen). 

Was bringen 40 Rentenpunkte?

Ein Rentenpunkt ist 2025 40,79 Euro brutto im Monat wert. Bei 40 Rentenpunkten würde man im Jahr 2025 eine Bruttorente von 1631,60 Euro bekommen. Hier werden dann noch die Sozialabgaben abgezogen. Somit kommen Rentnerinnen und Rentner auf eine Netto-Rente von rund 1436 Euro.