Wird ein Minijob versteuert, wenn man Vollzeit arbeitet?
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Einen Minijob neben dem Hauptjob anzunehmen, ist grundsätzlich möglich. Ein Minijob ist steuerfrei; weitere Minijobs werden steuerlich mit dem Entgelt aus dem Hauptberuf verrechnet.
Wird ein Minijob versteuert, wenn man Vollzeit arbeitet?
Wenn Sie sich als Arbeitnehmer nebenberuflich etwas hinzuverdienen, müssen Sie dies grundsätzlich nicht beim Finanzamt anmelden und eventuell auch keine Steuern zahlen. Nämlich dann, wenn Ihre Nebentätigkeit ein sogenannter Minijob ist. Ihr Arbeitgeber muss den Minijob bei der Minijob-Zentrale anmelden!
Kann man Minijob und Vollzeit arbeiten?
Ja, man kann einen Minijob neben einem Vollzeitjob ausüben, aber es gibt wichtige Regeln zu beachten: Maximal 48 Stunden Gesamtarbeitszeit pro Woche, nur ein Minijob zusätzlich erlaubt (Verdienstgrenze beachten, Stand 2025: 556 €/Monat), und der Hauptjob darf nicht beeinträchtigt werden; bei mehreren Minijobs wird nur einer steuerbegünstigt behandelt.
Wie wird ein Minijob neben einem Vollzeitjob besteuert?
Übersteigen bei mehreren Arbeitsverhältnissen die Verdienste in der Summe die 556-Euro-Grenze nicht, bleibt es bei der 2-%-Pauschsteuer. Bestehen neben einer Haupttätigkeit mehrere geringfügige Beschäftigungsverhältnisse, kann die Lohnsteuer für den ersten Minijob pauschal mit 2 % versteuert werden.
Welche Steuerklasse bei Minijob und Vollzeitjob?
Hat man zwei Jobs, hat man auch zwei Steuerklassen. Das funktioniert so: Das Finanzamt ordnet Ihrem ersten Job – je nach Familienstand – einer Steuerklasse von I (1) bis V (5) zu. Für den zweiten Job bekommen Sie automatisch Steuerklasse VI (6), wenn Sie dort mehr als 556 Euro im Monat verdienen.
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Wie viel Geld wird bei Steuerklasse 6 abgezogen?
Steuersatz in Lohnsteuerklasse 6
Der Steuersatz in dieser Klasse hängt von deinem Einkommen ab und wird als Prozentsatz des Bruttolohns berechnet. In der Regel liegt die Steuerlast hier zwischen 50 und 60 Prozent des Bruttolohns. Einen pauschalen Wert gibt es hier nicht.
Was passiert, wenn ich in meinem Nebenjob mehr verdiene als in meinem Hauptjob?
Manche Menschen verdienen im Nebenberuf sogar mehr als im Hauptberuf. Ansonsten gilt: Berufstätige, die bis zu 520 Euro monatlich über einen Nebenjob dazuverdienen, brauchen keine Steuern oder Sozialabgaben für die Einkünfte zu zahlen. Fällt der Nebenverdienst höher aus, müssen die Einkünfte versteuert werden.
Wird ein 520 € Job dem Finanzamt gemeldet?
Ein Minijob muss in der Regel nicht in der Steuererklärung angegeben werden.
Kann ich in Deutschland eine Vollzeitstelle und einen Nebenjob gleichzeitig ausüben?
Ja, Sie können einer sozialversicherungspflichtigen Hauptbeschäftigung und einem Nebenjob nachgehen . Sie dürfen jedoch nicht mehr als 10 Stunden pro Tag arbeiten (maximale Arbeitszeit). Es ist auch möglich, mehrere Nebenjobs zu kombinieren.
Was darf ich dazuverdienen, wenn ich Vollzeit arbeite?
Wenn Sie vollzeit arbeiten, dürfen Sie dazuverdienen, oft über einen steuerfreien Minijob (bis 556 €/Monat 2025) oder einen Midijob (über 556 € bis ca. 2.000 €), wobei die Steuern auf den Nebenverdienst anfallen können, es sei denn, beide Jobs zusammen bleiben unter bestimmten Grenzen; wichtig sind die Zustimmung des Hauptarbeitgebers und die Beachtung der Arbeitszeit, damit der Hauptjob nicht leidet.
Wird ein Minijob auf Vollzeit angerechnet?
Ein Minijob ist steuerfrei; weitere Minijobs werden steuerlich mit dem Entgelt aus dem Hauptberuf verrechnet. Es ist jedoch nicht möglich, eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit und gleichzeitig einen Minijob beim selben Arbeitgeber auszuführen.
Welche Nachteile hat ein Minijob?
Nachteile eines Minijobs sind vor allem die unzureichende soziale Absicherung (kein Anspruch auf Arbeitslosengeld, geringe Rentenansprüche), die Gefahr der Altersarmut, begrenzte Verdienstaussichten und mangelnde Karriereperspektiven, die oft zur sogenannten "Minijobfalle" führen, insbesondere für Frauen, da die Integration in sozialversicherungspflichtige Jobs erschwert wird.
Kann ich einen weiteren Job annehmen, wenn ich Vollzeit arbeite?
Kurz gesagt: Ja, es ist legal, zwei Vollzeitjobs zu haben . Doch nur weil es legal ist, heißt das nicht, dass es mit den Unternehmensrichtlinien vereinbar ist. Manche Arbeitsverträge enthalten eine Exklusivitätsklausel, was bedeutet, dass eine Tätigkeit für ein anderes Unternehmen ein Kündigungsgrund sein kann.
Wie wird ein Minijob neben einem Hauptjob versteuert?
Wenn du regelmäßig bis zu 556 Euro pro Monat verdienst und der Job als Minijob angemeldet ist, zahlt dein Arbeitgeber pauschal die Abgaben. Für dich bleibt der Lohn in der Regel steuerfrei.
Kann man einen Minijob machen, wenn man Vollzeit arbeitet?
Ja, man darf neben einem Vollzeitjob einen Minijob haben, aber es gibt wichtige Regeln: Es ist nur ein Minijob mit Verdienstgrenze (ca. 556 €/Monat in 2025) erlaubt, der steuer- und sozialversicherungsrechtlich begünstigt ist, während weitere Minijobs wie normale Teilzeitjobs gelten. Wichtig sind auch Arbeitszeitgrenzen (max. 48 Std./Woche gesamt) und die Zustimmung des Hauptarbeitgebers, besonders bei Konkurrenztätigkeiten.
Wie viel darf man steuerfrei nebenverdienen?
Monatlich sind das durchschnittlich 1.008 Euro. Wer zusätzliches Einkommen durch eine geringfügige Beschäftigung, wie einen Minijob, erzielt, ist 2025 bis zu einem monatlichen Verdienst von 556 Euro steuer- und sozialabgabenfrei (2024 waren es noch 538 Euro).
Wie viele Stunden Minijob neben Vollzeitjob?
Neben einem Hauptjob dürfen Sie im Minijob in der Regel maximal 48 Stunden pro Woche arbeiten (Haupt- + Nebenjob zusammen), da die Arbeitszeitgesetze (8 Std./Tag, 48 Std./Woche) gelten, auch bei Nebentätigkeiten. Bei Einhaltung des Mindestlohns (aktuell ca. 12,82 €/Std. in 2025) sind das rund 43 Stunden pro Monat im Minijob, aber es müssen Ruhezeiten von 11 Stunden zwischen den Jobs beachtet werden.
Kann man mehr als 100 Prozent arbeiten?
Ist das erlaubt? A: Ja, das ist möglich. Das Bundesgericht hat in einem Entscheid festgehalten, dass sich ein Arztzeugnis, das einem Beschäftigten eine 100-prozentige Arbeitsunfähigkeit bescheinigt, immer auf die Tätigkeit an einer bestimmten Stelle bezieht.
Muss ich meinen Arbeitgeber informieren, wenn ich einen Nebenjob anmelde?
Sie müssen Ihren Arbeitgeber über einen Nebenjob informieren oder eine Genehmigung einholen, wenn Ihr Arbeitsvertrag eine entsprechende Klausel enthält, der Nebenjob die Interessen des Arbeitgebers beeinträchtigt (z.B. Konkurrenz, Arbeitszeitgesetz-Überschreitung), oder Sie Beamter sind; andernfalls ist eine reine Meldung oft ratsam, aber nicht immer zwingend, wobei Sie stets die vertraglichen Regelungen prüfen sollten. Eine schriftliche Meldung mit Details zum Nebenjob (Tätigkeit, Zeit, Ort) ist empfehlenswert, um Vertrauen zu fördern und Konflikte zu vermeiden.
Was bleibt von 520 Euro Nebenjob?
Bei einem 520-Euro-Minijob gibt es für dich als Arbeitnehmer kaum Abzüge; meist zahlt der Arbeitgeber die Abgaben, nur in der Rentenversicherung kannst du einen kleinen Anteil (3,6 %) zahlen, um dich zu befreien, oder du stimmst der Pauschalsteuer von 2 % zu, die der Arbeitgeber auf dich umlegen kann, sonst bleibt dein Verdienst "Brutto für Netto". Die Hauptabgaben trägt der Arbeitgeber (u.a. Pauschalbeiträge zur Kranken- und Rentenversicherung).
Welche Steuerklasse bei Minijob neben Hauptjob?
Hast Du einen Haupt- und einen Minijob, wird nur der erste steuer- und sozialversicherungsfrei. Weitere Minijobs werden dann sozialversicherungspflichtig und entsprechend nach Steuerklasse 6 besteuert.
Wann ist ein Minijob steuerfrei?
Du arbeitest in einem Minijob, wenn Du 2025 nicht mehr als 556 Euro und 2026 nicht mehr als 603 Euro im Monat verdienst. Dann musst Du nicht in die Kranken-, Arbeitslosen- oder Pflegeversicherung einzahlen. Steuern werden Dir in der Regel auch nicht vom Lohn abgezogen.
Was muss man bei einem Minijob neben der Hauptbeschäftigung beachten?
Neben einem Hauptjob darf man nur genau einen Minijob mit Verdienstgrenze (aktuell 556 €/Monat) ausüben, sonst wird dieser sozialversicherungspflichtig; wichtig sind die Zustimmung des Hauptarbeitgebers (oft vertraglich geregelt), die Begrenzung der Arbeitszeit (Genesungsschutz!), die Steuerklasse VI für den Minijob (falls über 520 €) und die Meldepflichten bei der Minijob-Zentrale.
Wann lohnt sich ein Zweitjob?
Ein Zweitjob lohnt sich in der Regel nur dann, wenn es sich um einen Minijob mit einem Monatseinkommen von maximal 556 Euro (Stand 2025) handelt. Warum? Weil Minijobs von den Steuern und Sozialabgaben befreit sind. Du behältst das Brutto also als Netto.
Wie hoch ist das maximale Jahreseinkommen, das man nebenberuflich verdienen darf?
Gewerbetreibende sind bis zu einem Umsatz von 39.900 € von der Gewerbesteuer befreit. Bei bestimmten Nebentätigkeiten gelten Pauschalen, 840 € pro Jahr für Ehrenamtliche sowie 3.000 € für Übungsleitende. Übst du neben deinem Beruf einen Minijob aus, darfst du pro Monat bis zu 556 € steuerfrei dazu verdienen.