Wo kann ich eine Rendite von 10 % auf mein Geld erzielen?

Gefragt von: Frau Prof. Gaby Jung MBA.
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Eine Rendite von 10 % erfordert in der Regel höhere Risiken, ist aber mit verschiedenen Anlageklassen wie Aktien und ETFs (historisch möglich), Immobilien-Investmentfonds (REITs), Crowdinvesting in Solaranlagen oder Immobilienprojekte, Wald-Investments oder speziellen Online-Broker-Angeboten (z.B. Neukundenboni) potenziell erreichbar, wobei höhere Renditen immer mit höheren Schwankungen und Verlustrisiken verbunden sind. Langfristige Anlagen in breit gestreute ETFs bieten oft eine realistische Chance auf 7-10 % im Durchschnitt, während Einzelaktien höhere Schwankungen haben können.

Wo bekomme ich gute Rendite?

Welche Geldanlagen können eine hohe Rendite bieten?

  • Aktien.
  • Aktienanleihen.
  • Immobilien.
  • Crowdinvesting.
  • ETFs.
  • Kryptowährungen.

Ist 10 Prozent Rendite gut?

Langfristig Vermögen mit Aktien aufbauen – das ist das Ziel vieler Anleger. Eine durchschnittliche Jahresrendite von 7 bis 10 % ist dabei historisch durchaus realistisch.

Wie verdopple ich 5000 Euro?

Um 5.000 € zu verdoppeln, müssen Sie entweder Zeit (z.B. mit ETFs in ca. 10-12 Jahren bei 6-8 % Rendite) oder höheres Risiko (Einzelaktien, Krypto, P2P) eingehen, wobei das Risiko mit der Geschwindigkeit der Verdopplung steigt. Langfristig sind breit gestreute ETFs auf Weltindizes wie den MSCI World eine gute Mischung aus Sicherheit und Rendite, während Tagesgeld/Festgeld sicherer, aber langsamer ist und Einzelaktien schneller sein können, aber auch schneller Geld verlieren lassen. Nutzen Sie die 72er-Regel (72 / Rendite = Jahre zur Verdopplung), um den Zeitaufwand abzuschätzen.
 

Welche Möglichkeiten gibt es, 1000 € sinnvoll anzulegen?

Um 1.000 € zu investieren, gibt es verschiedene Optionen je nach Risikobereitschaft: Für risikoarme Anlagen eignen sich Tagesgeld oder Festgeld, während für höhere Renditen ETFs (breite Streuung, niedrige Kosten) oder Einzelaktien (höheres Risiko) in Frage kommen. Eine gute Strategie ist oft die Kombination: Ein Teil als "Notgroschen" auf Tagesgeld, der Rest in einen diversifizierten ETF-Sparplan über einen Neobroker oder Robo-Advisor, um langfristig Vermögen aufzubauen und den Cost-Average-Effekt zu nutzen.
 

So würde ich 2026 mit dem Investieren beginnen

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Was ist derzeit die beste Geldanlage?

Die "beste" Geldanlage hängt von Ihrer Risikobereitschaft und dem Anlagehorizont ab: Für Sicherheit und kurzfristige Liquidität sind Tagesgeld und Festgeld top, aktuell mit teils attraktiven Zinsen (z.B. im EU-Ausland). Für langfristigen Vermögensaufbau mit Renditechancen empfehlen Experten ETFs (z.B. auf den MSCI World), die breit gestreut sind, sowie Immobilien oder Edelmetalle wie Gold als Sachwerte, besonders bei hoher Inflation. Wichtig ist eine Kombination, die Rendite über der Inflation erwirtschaftet. 

Was wird aus 10000 Euro in 10 Jahren?

Aus 10.000 Euro können in 10 Jahren je nach Anlage und Marktlage sehr unterschiedliche Beträge werden, von realem Wertverlust durch Inflation bis zu Vervielfachung bei erfolgreichen Investitionen in Aktien (z.B. 16.000 € bei Mischfonds, über 24.000 € in breit gestreuten ETFs wie dem MSCI World, oder sogar über 200.000 € bei Einzelaktien wie Axon Enterprise in der Vergangenheit). Wichtig ist, die Inflation (die die Kaufkraft senkt) durch Rendite zu übersteigen, um das Vermögen real zu vermehren.
 

Wie kann man schnell Geld vermehren?

Um Geld schnell zu vermehren, gibt es kurzfristige (Nebenjobs, Online-Umfragen, Verkauf) und längerfristige Wege (Aktien, ETFs, Fonds) mit unterschiedlichen Risiken; wichtig sind Risikobewertung, Diversifikation und ein klarer Plan, oft ist auch die Tilgung teurer Schulden der effektivste Weg, um Ihr Vermögen zu steigern.
 

Was ist die 60/40 Regel Geld?

Das 60/40 Portfolio ist eine Anlagestrategie, die auf einer festen Gewichtung von 60 % Aktien und 40 % Anleihen aufbaut. Ziel dieser Aufteilung ist es, die Vorteile von Aktien mit ihrem höheren Wachstumspotenzial mit den stabilisierenden Eigenschaften von Anleihen zu kombinieren.

Was ist die 72. Regel?

Die 72er-Regel ist eine einfache Finanz-Faustformel, um grob zu berechnen, wie lange es dauert, bis sich ein investiertes Kapital verdoppelt hat: Man teilt die Zahl 72 durch den jährlichen Zinssatz (in Prozent). Die Formel (72 / Zinssatz = Jahre) hilft, den Zinseszinseffekt schnell abzuschätzen, beispielsweise dauern bei 4 % Rendite 18 Jahre (72/4=18), bei 8 % Rendite 9 Jahre (72/8=9). 

Wo gibt es 5% Rendite?

Altria, Pfizer und Enbridge sind drei attraktive Dividendenwerte, die Anlegern eine solide Rendite von rund 5 % oder mehr bieten.

Was wird aus 100.000 Euro in 10 Jahren?

Um 100.000 € in 10 Jahren zu erreichen, müssen Sie je nach Anlagestrategie einen monatlichen Sparbetrag von ca. 610 € in ETFs (bei ~7% Rendite), rund 660 € bei einer ausgewogenen Strategie oder deutlich mehr bei risikoreicheren Anlagen wie Festgeld/Tagesgeld einplanen, wobei die Inflation die Kaufkraft mindert. Startkapital beschleunigt den Prozess erheblich (z.B. 10.000 € Startkapital mit 7% Rendite brauchen 35 Jahre, bis die 100.000 € erreicht sind).
 

Wie viel Geld muss man anlegen, um davon leben zu können?

Um von angelegtem Geld leben zu können, braucht man je nach Lebensstil und Rendite eine beträchtliche Summe – Faustregeln sind das 25- bis 30-fache der jährlichen Ausgaben (4%- bzw. 3%-Regel) oder eine Million Euro, wenn man von etwa 2.000 bis 3.000 Euro monatlich leben will. Bei 3 % Rendite sind das über 1,2 Millionen Euro, bei 6 % Rendite etwa 620.000 Euro, aber das hängt stark von Ihren individuellen monatlichen Ausgaben ab (z.B. 2.846 €/Monat = ~1,1 Mio. € bei 6 % Rendite). 

Wo investiert man am besten Geld?

Wo Sie Ihr Geld am besten anlegen, hängt von Ihren Zielen (Sicherheit vs. Rendite) und Ihrem Risikoprofil ab; für Sicherheit sind Tagesgeld und Festgeld ideal (gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000€), während für höhere Renditen langfristig ETFs auf Aktien (z.B. breit gestreute Welt-ETFs) empfohlen werden, oft kombiniert mit sicheren Zinsanlagen, nach vorherigem Schuldenabbau und Aufbau eines Notgroschens. Eine Mischung aus beiden ist oft der beste Weg, um Sicherheit und Wachstum zu kombinieren, mit einem Anlagehorizont von mindestens 10-15 Jahren für Aktien. 

Kann ich mit 100 € Aktien kaufen?

Mittlerweile besteht auch die Option, Teilaktien zu kaufen, sodass auch bereits mit 100 Euro einfach in Aktien investiert werden kann. Diese Art der Investition hat den Vorteil, dass oft hohe Renditen möglich sind und das Geld dadurch schnell vermehrt werden kann. Allerdings bieten Aktien auch ein hohes Risiko.

Wie investiert man als Anfänger?

Investieren für Anfänger bedeutet, mit kleinen Beträgen und breit gestreuten Finanzprodukten wie ETFs zu starten, die du verstehst, um langfristig Vermögen aufzubauen und die Inflation zu schlagen, wobei du nur Geld einsetzt, das du nicht kurzfristig brauchst. Wichtig sind Disziplin, das Vermeiden von Emotionen bei Marktschwankungen und das Nutzen des Zinseszinseffekts durch regelmäßiges Anlegen, idealerweise per Sparplan, und Geduld. 

Wie viel kann man mit 2000 € netto Sparen?

Bei 2000 € Netto können Sie nach der populären 50-30-20-Regel 400 € pro Monat sparen (20 %), während 1000 € für Fixkosten (Needs) und 600 € für persönliche Wünsche (Wants) vorgesehen sind. Realistisch bleiben oft auch mehr übrig, wenn Fixkosten (Miete, Versicherungen) niedriger sind – zum Beispiel 350 € oder mehr, die Sie bewusst einplanen sollten, um Vermögen aufzubauen.
 

Wie viel Geld sollte man mit 50 auf dem Konto haben?

Wie viel Geld müssten Sie mit 50 erspart haben? Um im Alter von 50 Jahren den bisherigen Lebensstandard auch im Ruhestand beizubehalten, sollten Sie idealerweise etwa 141.000 Euro angespart haben. Wie kommt es zu dieser Summe? Im Durchschnitt verdient ein 50-Jähriger in Deutschland jährlich rund 53.720 Euro brutto.

Wie teilt man Geld im Verhältnis 60/40 auf?

Verdient Partner A beispielsweise 60.000 € und Partner B 40.000 €, könnten die Rechnungen im Verhältnis 60:40 aufgeteilt werden. Beträgt die Wasserrechnung beispielsweise 100 €, zahlt Partner A 60 € und Partner B 40 €. Alternativ kann die Aufteilung auch prozentual vom Einkommen abhängen: Jeder Partner zahlt einen Anteil der gemeinsamen Rechnungen, der seinem Anteil am gesamten Haushaltseinkommen entspricht.

Wie kann ich 500 € am Tag verdienen?

Um 500 € am Tag zu verdienen, brauchst du eine skalierbare Methode wie E-Commerce oder hochpreisiges Freelancing. Zum Beispiel: Ein Online-Shop kann durch den Verkauf von Produkten wie Dropshipping oder selbst hergestellten Waren diesen Umsatz erzielen.

Wie kann ich 10.000 Euro vermehren?

Um 10.000 € zu vermehren, kombinieren Sie am besten Sicherheit mit Renditechancen, indem Sie zuerst einen Notgroschen auf dem Tagesgeldkonto sichern und den Rest breit gestreut in ETFs (z. B. MSCI ACWI) investieren, kombiniert mit monatlichen Sparraten, um vom Zinseszinseffekt und Cost-Average-Effekt zu profitieren, während spekulative Anlagen wie Einzelaktien oder Kryptowährungen nur einen kleinen Teil ausmachen sollten. Denken Sie auch an Weiterbildung (Humankapital) als langfristige Wertsteigerung.
 

Wie viel muss ich investieren, um in 10 Jahren Millionär zu werden?

Wenn Sie ganz von vorne anfangen, müssen Sie 10 Jahre lang monatlich etwa 4.757 US-Dollar investieren. Angenommen, Sie besitzen bereits 100.000 US-Dollar. Dann benötigen Sie nur noch 3.390 US-Dollar monatlich, um in 10 Jahren Millionär zu werden.

Was bringt 10000 Euro auf ein Tagesgeldkonto?

So funktioniert der Zinseszinseffekt am Beispiel einer Anlagesumme von 10.000 Euro mit einem Zinssatz von 2 Prozent jährlich: Findet die Zinsgutschrift jährlich statt, erhält der Sparer nach 12 Monaten den einfachen Ertrag seiner Anlagesumme, also 200 Euro. Das Guthaben auf dem Konto beträgt 10.200 Euro.

Um wie viel wächst ein Betrag von 10.000 Euro in 20 Jahren?

Wie Sie sehen werden, kann der zukünftige Wert von 10.000 US-Dollar über einen Zeitraum von 20 Jahren zwischen 14.859,47 US-Dollar und 1.900.496,38 US-Dollar liegen.

Wie lange kommt man mit 100.000 € aus?

Von 100.000 € können Sie je nach Ausgaben, Anlagestrategie und ob Sie das Kapital verbrauchen oder nur die Zinsen nutzen, unterschiedlich lange leben; bei hohem Konsum reichen die 100.000 € nur für wenige Jahre, während Sie bei moderater Entnahme (z.B. 4 % Regel) mit 4.000 €/Jahr auskommen, was für ca. 30 Jahre reichen kann, oder bei reiner Zinsnutzung (z.B. 3 % Rendite) eine lebenslange, aber geringe monatliche Rente erhalten können, die durch Inflation gemindert wird.