Worin besteht der Unterschied zwischen ETFs und OTC-Aktien?

Gefragt von: Meta Gabriel
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Der Hauptunterschied liegt in der Handelsart und Regulierung: ETFs (Exchange Traded Funds) sind Fonds, die wie Aktien an einer zentralen Börse gehandelt werden, eine breite Risikostreuung bieten (sie bündeln viele Aktien/Anlagen) und standardisiert sind. OTC-Aktien (Over-the-Counter) werden hingegen direkt zwischen zwei Parteien gehandelt, sind nicht an einer zentralen Börse gelistet, weniger reguliert und haben oft höhere Volatilität und geringere Transparenz.

Worin besteht der Unterschied zwischen ETFs und OTC-Aktien?

Worin besteht der Unterschied zwischen OTC- und ETF-Wertpapieren? ETFs sind börsengehandelte Fonds, während OTC-Wertpapiere nicht an einer zentralen Börse notiert sind .

Was sind OTC-Aktien?

OTC-Aktien (Over-the-Counter) sind Wertpapiere, die nicht an einer regulierten Börse gehandelt werden, sondern direkt zwischen Käufer und Verkäufer ("über den Ladentisch") abgewickelt werden, oft über Händler wie Banken oder Broker, was zu mehr Flexibilität, aber auch zu weniger Transparenz und höheren Risiken führt, da weniger strenge Regeln und weniger öffentlich verfügbare Informationen gelten. 

Was ist der Unterschied zwischen ETFs und Aktien?

Der Hauptunterschied: Eine Aktie ist ein Anteil an einem einzelnen Unternehmen, während ein ETF (Exchange Traded Fund) ein Korb aus vielen Wertpapieren (oft Aktien) ist, der einen Index (z. B. DAX) abbildet und so eine breite Streuung (Diversifikation) bietet. Aktien bergen ein höheres Risiko und höhere Renditechancen, während ETFs durch die Diversifikation risikoärmer sind, aber tendenziell niedrigere Renditen erzielen.
 

Ist der OTC-Handel riskant?

Regulatorisches Risiko: OTC-Märkte unterliegen im Allgemeinen weniger strengen Regulierungen als Börsen, wodurch sie anfälliger für Manipulation und Betrug sind . Preisvolatilität: Geringere Liquidität und begrenzte öffentliche Informationen können zu höherer Preisvolatilität auf OTC-Märkten führen.

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Ist es schwierig, OTC-Aktien zu verkaufen?

Risiken und Beschränkungen von OTC-Wertpapieren

Der Handel mit außerbörslich gehandelten Wertpapieren birgt spezifische Risiken und Überlegungen, darunter: Geringere Liquidität: Aufgrund der geringeren Anzahl an Käufern und Verkäufern kann der Verkauf dieser Wertpapiere schwieriger sein. Geringere Transparenz: OTC-Unternehmen unterliegen nicht denselben Berichtspflichten wie börsennotierte Unternehmen.

Wie verkauft man Aktien OTC?

Um OTC-Aktien zu verkaufen, benötigen Sie einen Broker, der den außerbörslichen Handel anbietet, wählen in der Ordermaske "OTC" oder "außerbörslich", suchen das Wertpapier und geben die Stückzahl ein, wobei Sie einen Handelspartner wählen und einen Preisvorschlag (Quote) erhalten, der oft nur kurz gültig ist, bis Sie die Order erteilen. Der Vorteil sind flexiblere Zeiten und potenziell geringere Kosten, die Risiken liegen in geringerer Transparenz und Liquidität.
 

Sind ETFs nach 10 Jahren steuerfrei?

Von Immobilien kennst Du vielleicht die sogenannte Spekulationsfrist: Liegen zehn Jahre zwischen Kauf und Verkauf eines Hauses, ist der Verkauf steuerfrei. So etwas gibt es bei ETFs nicht. Egal ob Du Deinen ETF nur ein paar Monate oder mehr als zehn Jahre im Depot hattest: Steuern fallen immer an.

Was besagt die 3-5-10-Regel für ETFs?

Abschnitt 12(d)(1) des Investment Company Act von 1940 begrenzt den Betrag, den ein erwerbender Fonds in einen erworbenen Fonds investieren darf, auf 3 % der ausstehenden stimmberechtigten Aktien des erworbenen Fonds, 5 % des Wertes des Gesamtvermögens des erwerbenden Fonds in einem anderen erworbenen Fonds und 10 % des Wertes des Gesamtvermögens des erwerbenden Fonds in allen anderen Fonds.

Ist es besser, ETFs oder Aktien zu kaufen?

ETFs und Aktien können an jeder Börse gekauft werden, an der sie gelistet sind. Gängige Handelsplätze sind die Deutsche Börse (Xetra), die Börse Frankfurt, die Börse Stuttgart oder die Börse München. Der Kauf erfolgt über eine Bank oder einen Online-Broker. Über diese kann auch ein ETF-Sparplan eingerichtet werden.

Welcher Broker handelt OTC?

Ein OTC-Handel (Over-the-Counter) Broker ermöglicht den außerbörslichen Handel, also den Direktkauf und -verkauf von Wertpapieren wie Aktien, Derivaten (CFDs) oder Forex direkt mit dem Broker oder einem Handelspartner, statt über eine zentrale Börse. Bekannte Anbieter sind oft Direktbanken oder Online-Broker wie Comdirect, Consorsbank, Flatex, Onvista, S Broker, Smartbroker, Targobank, 1822direkt und spezielle Plattformen wie LYNX, die Zugang zu Produkten bieten, die nicht an der offiziellen Börse gelistet sind oder außerhalb der Börsenzeiten gehandelt werden können, wobei es aber auf Transparenz und Kontrahentenrisiken zu achten gilt.
 

Was kostet ein OTC?

Eine OCT kostet in der Regel zwischen 90 und 140 Euro.

Ist OTC-Handel sicher?

Auch wenn Sie nicht direkt über eine Börse handeln, ist der OTC-Handel sicher. Betreiber wie die OTC Markets Group Inc. werden von Behörden wie der Securities and Exchange Commission reguliert. Ausserdem unterliegen OTC-Wertpapiere Berichterstattungs- und Regulierungsstandards.

Wie unterscheiden sich ETFs?

ETFs unterscheiden sich hauptsächlich durch ihre Abbildungsmethode (physisch/synthetisch), ihre Ertragsverwendung (ausschüttend/thesaurierend), ihre Kosten (TER), das abgebildete Wertpapieruniversum (Index/Sektor) und ihre Handelbarkeit (börsentäglich) von aktiv gemanagten Fonds, die von Profis verwaltet werden, um den Markt zu schlagen, aber teurer sind, während ETFs den Markt passiv nachbilden und günstiger, transparenter und flexibler sind.
 

Was ist eine OTC Börse?

US-Aktien, die nicht an den regulierten Börsen wie der NYSE oder der Nasdaq notieren, werden ausserbörslich im sogenannten OTC Market (deutsch: OTC-Markt) gehandelt. OTC steht für „Over the Counter“, was auf Deutsch übersetzt so viel heisst wie „über die Ladentheke“.

Was verbirgt sich hinter ETFs?

ETF ist die Abkürzung für „Exchange-Traded Fund“, einen börsengehandelten Fonds. Der Fonds soll die Wertentwicklung eines bestimmten Index möglichst exakt nachbilden. Der Index bildet zum Beispiel Anlagekategorien aus Unternehmen bestimmter Branchen, Regionen oder Industrien ab.

Sind 5 ETFs zu viel für mein Portfolio?

Sind 5 ETFs zu viel? Nein. 5 ETFs können eine gute Wahl für das Portfolio sein, solange sie eine ausreichend hohe Diversifikation bieten. Anfängerinnen und Anfänger sollten allerdings nicht in mehr als 5 ETFs investieren, um noch den Überblick zu behalten.

Auf was muss man bei einem ETF achten?

Zu den grundlegenden Informationen gehören die Bezeichnung des ETFs, der zugrunde liegende Index, die Fondsgesellschaft und das Fondsvolumen. Achten Sie auch auf die Gesamtkostenquote (TER), welche die jährlichen laufenden Kosten eines ETF in Prozent angibt.

Was ist der Limit bei ETFs?

Mit einer Limit-Order könnt ihr festlegen, den Kauf nur auszuführen, wenn der von euch zu erwartende Preis – der letzte Preis vor dem Börsenschluss – noch erreicht wird. Preisziel: Ihr habt eine klare Vorstellung davon, zu welchem Preis ihr einen ETF oder ein anderes Wertpapier kaufen oder verkaufen möchtet.

Ist es sinnvoll, monatlich 500 Euro in ETFs zu investieren?

500 Euro monatlich in ETFs zu investieren, ist ein starker Start für den Vermögensaufbau über einen ETF-Sparplan, der durch Zinseszins zu beträchtlichem Vermögen führen kann, z.B. über 500.000 € in 30 Jahren (mit S&P 500), erfordert aber ein gutes Depot mit kostenlosen Sparplänen (Neobroker wie Scalable Capital, Trade Republic, Direktbanken wie ING, Consorsbank) und die Wahl eines breit gestreuten ETFs (z.B. MSCI World/FTSE All-World) für eine einfache Strategie oder zwei ETFs für gezielte Ländergewichtung. Wichtig ist die langfristige Perspektive und das regelmäßige Besparen, um von der Marktentwicklung zu profitieren.
 

Wie lange sollte man einen ETF behalten?

ETFs sollten idealerweise langfristig gehalten werden, am besten mindestens 10 bis 15 Jahre oder länger, da dies Marktschwankungen ausgleicht und den Zinseszinseffekt maximiert, wodurch Verluste unwahrscheinlich werden und das Wachstumspotenzial der Börse genutzt wird, obwohl sie jederzeit verkauft werden können. 

Welcher ETF ist der beste?

Es gibt nicht den besten ETF, da dies von Ihren Zielen abhängt (z.B. Welt-Diversifikation, Dividenden, Tech-Fokus), aber ein MSCI World oder FTSE All-World ETF gilt für die meisten als gute, breit gestreute Basis, wobei beliebte Optionen oft von Anbietern wie iShares, HSBC oder Amundi kommen und der HSBC MSCI World oft genannt wird, aber auch branchenspezifische ETFs wie Tech (NASDAQ 100) können kurzfristig Top-Renditen erzielen. 

In welchem Monat sollte man Aktien kaufen?

Ein Börsenjahr ist zweigeteilt: Von Oktober bis zum Frühjahr laufen die Börsen im Durchschnitt besser als von Mai bis September. Das belegt die Statistik. Daraus ergibt sich eine der meistzitierten Börsenweisheiten: "Sell in May and go away" - verkaufe deine Aktien und kehre der Börse erst einmal den Rücken.

Wie funktioniert OTC?

Anders als beim Handel an der Börse findet der OTC-Handel ohne Depotbanken, Broker oder Wertpapierhandelshäuser als Vermittelnde statt. Stattdessen kommt es ohne Vermittlung direkt zwischen zwei Handelspartnern oder Handelspartnerinnen zum Kauf beziehungsweise Verkauf. Meist geschieht das auf elektronischem Weg.

Wie lange muss ich Aktien halten, um steuerfrei zu verkaufen?

Auf Ihren Gewinn aus dem Verkauf müssen Sie dann Spekulationssteuer zahlen. Die zehn Jahre sind die sogenannte Haltefrist oder Spekulationsfrist. Sie umgehen also die Spekulationssteuer, wenn zwischen Kauf und Verkauf mehr als zehn Jahre liegen.