Ab welchem ​​Alter kann ich mit 57 Jahren in Rente gehen?

Gefragt von: Herr Prof. Dr. Hans Dieter Opitz
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Mit 57 Jahren können Sie in Deutschland nicht abschlagsfrei in die reguläre Rente gehen, aber Sie können vorzeitig in Rente gehen, meist mit Abschlägen, wenn Sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen, z.B. die "Altersrente für besonders langjährig Versicherte" (mit 45 Versicherungsjahren) oder die "Altersrente für langjährig Versicherte" (mit 35 Versicherungsjahren). Für einen Jahrgang 1957 liegt die Regelaltersgrenze bei 65 Jahren und 11 Monaten (Ende 2023), aber Sie können früher gehen, wenn Sie die nötigen Beiträge und Wartezeiten haben, oft mit Abschlägen (0,3 % pro Monat).

Ist es möglich, schon mit 57 Jahren in Rente zu gehen?

Nein, eine reguläre Rente mit 57 ist in Deutschland nicht möglich, da die Regelaltersgrenze bei 67 Jahren liegt, aber Sie können mit 57 durch Altersteilzeit, Frührente für langjährig Versicherte (mit Abschlägen) oder eventuell durch Erwerbsminderungsrente vorzeitig aus dem Berufsleben ausscheiden, wobei Altersteilzeit einen gleitenden Übergang mit Teilzeitbeschäftigung bis zum Rentenalter darstellt und die Rentenabschläge bei der Frührente bis zu 14,4 % betragen können. 

Was ist nötig, um mit 57 Jahren in Rente gehen zu können?

Basierend auf diesen Zahlen bräuchten Sie etwa 2,2 Millionen Dollar an Altersvorsorge . Wenn Sie bei null anfangen, müssten Sie monatlich 2.000 Dollar zurücklegen und eine durchschnittliche jährliche Rendite von 7 % erzielen, um mit 57 Jahren in Rente gehen zu können. Das ist kein unrealistisches Ziel, wenn Sie diszipliniert genug sind, es durchzuhalten.

Kann man mit 57 aufhören zu arbeiten?

Mit 57 aufhören zu arbeiten ist anspruchsvoll, aber durch Altersteilzeit (ab 55 mit Arbeitgeberzustimmung) oder frühzeitige Altersrente (ab 63/67 mit Abschlägen, aber ab 2023 unbegrenztem Hinzuverdienst) möglich, erfordert aber eine solide Finanzplanung, da die reguläre Rente später beginnt. Auch betriebliche Regelungen oder die Rente für Schwerbehinderte (ab 65) bieten Wege, aber Altersvorsorge und Krankenversicherung müssen gut organisiert sein, um die Lücke zu überbrücken. 

Wie viel Geld bräuchte ich, um mit 57 in Rente gehen zu können?

Um mit 55 oder 57 Jahren in Rente gehen zu können, benötigen Sie eine geschätzte Rentenrücklage von mindestens 650.000 £. Neben einer ausreichenden Rentenrücklage ist aber auch ein guter Ruhestandsplan unerlässlich. Hier erfahren Sie, wie Sie beides aufbauen können.

7 Tricks, damit du früher in Rente gehen kannst! (2025)

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Wann kann ich Jahrgang 1967 in Rente gehen?

Für Menschen, die 1967 geboren wurden, liegt die Regelaltersgrenze für die abschlagsfreie Rente bei 67 Jahren; sie gehen also im Jahr 2034 oder 2035 in Rente, je nach Monat, können aber unter bestimmten Voraussetzungen (z.B. 35 Jahre Wartezeit) mit Abschlägen schon früher (z.B. ab 63) gehen, wobei für den Jahrgang 1967 die abschlagsfreie Rente mit 67 gilt. 

Was passiert, wenn ich mit 58 aufhöre zu arbeiten?

Sind Arbeitnehmer 55 oder älter, können sie mit Zustimmung des Arbeitgebers in Altersteilzeit gehen. Bei dieser Form des Vorruhestands halbieren sie ihre Arbeitszeit und ihr Gehalt, ergänzt um einen steuer- und sozialversicherungsfreien Aufstockungsbetrag von mindestens 20 Prozent.

In welchem Alter sollte man zur Rentenberatung gehen?

Man sollte zur Rentenberatung gehen, wenn man einen Überblick über die Altersvorsorge braucht (schon mit 50+) oder kurz vor der Rente steht (3-6 Monate vorher), um den Antrag vorzubereiten; je früher man die Rentenlücke erkennt, desto besser lässt sie sich schließen. Der optimale Zeitpunkt hängt vom persönlichen Anliegen ab – früh für die Vorsorgeplanung, später für die Antragstellung. 

Wie kann ich so früh wie möglich in Rente gehen?

Um früher in Rente zu gehen, gibt es legale Wege wie die Rente für langjährig Versicherte (mit Abschlägen) oder die Rente für besonders langjährig Versicherte (45 Jahre, abschlagsfrei); Alternativen sind die Altersteilzeit, der Ausgleich von Abschlägen durch Sonderzahlungen an die Rentenversicherung, der Schwerbehindertenstatus (ab 50 % GdB), oder die Nutzung von Lebensarbeitszeitkonten für eine bezahlte Freistellung, wobei man weiter einzahlt und so Abschläge vermeidet. 

Wie viele Menschen gehen mit 57 Jahren in Rente?

Prozentsatz der Amerikaner im Ruhestand nach Alter

Bei den 55- bis 59-Jährigen sinkt dieser Anteil auf 11 % und bei jüngeren Amerikanern auf unter 10 %. Obwohl der Ruhestand mit 65 Jahren lange Zeit als selbstverständlich galt, sind nur 70 % der Amerikaner zwischen 65 und 69 Jahren im Ruhestand. Dieser Anteil steigt auf 83 % bei den 70- bis 74-Jährigen und auf 88 % bei den über 75-Jährigen.

Kann ich auch schon mit 55 in Rente gehen?

Nein, eine reguläre gesetzliche Rente mit 55 Jahren gibt es in Deutschland nicht, da die Regelaltersgrenze bei 67 Jahren liegt (für Geburtsjahrgänge ab 1964). Allerdings gibt es Möglichkeiten für einen früheren Ausstieg, wie die Altersteilzeit ab 55 Jahren (mit Zustimmung des Arbeitgebers, 1080 Tage sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in 5 Jahren), die einen gleitenden Übergang ermöglicht, oder die Erwerbsminderungsrente bei Krankheit, aber auch die private Finanzierung durch angespartes Kapital für einen vollständigen Ruhestand mit 55. 

Kann ich meine gesamte Rente mit 57 Jahren beziehen?

Geld aus einer betrieblichen oder privaten Altersvorsorge können Sie in der Regel erst ab 55 Jahren entnehmen (ab April 2028 ab 57 Jahren) . Die staatliche Rente können Sie erst nach Erreichen des Renteneintrittsalters beantragen. Dieses liegt derzeit bei 66 Jahren, steigt auf 67 und schließlich bis 2028 auf 68 Jahre.

Wie komme ich mit 58 in Rente?

Die Rente mit 58 Jahren zu erreichen, ist im Rahmen der gesetzlichen Rente 2017 nur möglich, wenn jemand eine Erwerbsminderungsrente bekommt. Regulär ist ein Renteneintritt nach der derzeitigen Rechtslage mit 58 Jahren nicht machbar.

Was ist die 58er-Regelung?

Die sogenannte 58er-Regelung besagt, dass ältere Arbeitslose auf Antrag vom Arbeitsamt nicht mehr vermittelt werden. Für die Arbeitslosen entfallen damit bestimmte Meldepflichten. Bei Abgabe der entsprechenden Erklärung wird der Arbeitslose nicht mehr in der Arbeitslosenstatistik geführt.

Welche Tricks gibt es, um früher in Rente zu gehen?

Um früher in Rente zu gehen, gibt es legale Wege wie die Rente für langjährig Versicherte (mit Abschlägen) oder die Rente für besonders langjährig Versicherte (45 Jahre, abschlagsfrei); Alternativen sind die Altersteilzeit, der Ausgleich von Abschlägen durch Sonderzahlungen an die Rentenversicherung, der Schwerbehindertenstatus (ab 50 % GdB), oder die Nutzung von Lebensarbeitszeitkonten für eine bezahlte Freistellung, wobei man weiter einzahlt und so Abschläge vermeidet. 

Wann kann ich frühestens in Rente gehen Tabelle?

Frühestens in Rente gehen können Sie je nach Geburtsjahr und Versicherungsjahren, oft mit Abschlägen vor der Regelaltersgrenze (aktuell steigt diese auf 67) oder abschlagsfrei mit 45 Versicherungsjahren (z.B. Jahrgang 1964 kann mit 65 abschlagsfrei in Rente). Für die "Rente mit 63" müssen Sie meist 45 Jahre Versicherungszeit haben, wobei die Altersgrenze für jüngere Jahrgänge steigt (z.B. Jahrgang 1958 kann mit 64 abschlagsfrei rein).
Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihren Rentenbeginn berechnen können, basierend auf Ihren persönlichen Daten. 

Was ändert sich 2026 bei der Rente?

2026 steigt der Steuergrundfreibetrag auf 12.348 Euro. Für Neurentner steigt der steuerpflichtige Anteil der Rente ebenfalls: Menschen, die 2026 in Rente gehen, müssen diese zu einem Anteil von 84 Prozent versteuern.

Wann macht es Sinn, zur Rentenberatung zu gehen?

Eine Rentenberatung ist frühzeitig ab Mitte 50 oder sogar früher sinnvoll, um die Altersvorsorge zu planen, aber auch kurz vor dem Rentenbeginn (ca. 6 Monate vorher) für die Antragstellung, wenn Sie sich in speziellen Lebenssituationen befinden (Selbstständigkeit, Teilzeit, Heirat, Scheidung) oder Ihre Renteninformation prüfen wollen, um Rentenlücken zu vermeiden. Je früher Sie beginnen, desto mehr Zeit haben Sie, um Ihre finanzielle Zukunft aktiv zu gestalten und Lücken zu schließen, da kostenlose Termine oft lange Wartezeiten haben.
 

Kann ich mit 57 Jahren aufhören zu arbeiten?

Ausstieg mit 60: Altersteilzeit und Nebentätigkeit. Altersteilzeit, kurz "ATZ" genannt, ermöglicht Beschäftigten ab 57 Jahren den Ausstieg aus dem sprichwörtlichen Hamsterrad – mithin schon ab 60. So funktioniert es: Arbeitgeber und Arbeitnehmer schließen einen Vertrag von bis zu sechs Jahren Laufzeit.

Kann ich mit 57 in Rente gehen?

Nein, eine reguläre Rente mit 57 ist in Deutschland nicht möglich, da die Regelaltersgrenze bei 67 Jahren liegt, aber Sie können mit 57 durch Altersteilzeit, Frührente für langjährig Versicherte (mit Abschlägen) oder eventuell durch Erwerbsminderungsrente vorzeitig aus dem Berufsleben ausscheiden, wobei Altersteilzeit einen gleitenden Übergang mit Teilzeitbeschäftigung bis zum Rentenalter darstellt und die Rentenabschläge bei der Frührente bis zu 14,4 % betragen können. 

Was kostet es, 3 Jahre früher in Rente zu gehen?

Drei Jahre früher in Rente zu gehen bedeutet in der Regel 10,8 % Rentenabschlag (0,3 % pro Monat), da dies über die abschlagsfreie Altersrente für besonders langjährig Versicherte (45 Jahre) hinausgeht, die maximal zwei Jahre vor der Regelaltersgrenze ohne Kürzung möglich ist. Diese Kürzung gilt für die Altersrente für langjährig Versicherte, bei der man ab 63 (je nach Geburtsjahr) mit Abschlägen starten kann, oder für die Rente für besonders Langjährige, wenn man mehr als zwei Jahre früher gehen will. Sonderregelungen gibt es für schwerbehinderte Menschen. Es gibt auch Möglichkeiten, die Abschläge durch Einzahlungen auszugleichen oder durch Teilrente und Weiterarbeit die Rente zu erhöhen. 

Ab welchem Alter kann man abschlagsfrei in Rente gehen?

Eine abschlagsfreie Rente ist für besonders langjährig Versicherte mit 45 Versicherungsjahren möglich, wobei das Eintrittsalter je nach Geburtsjahr steigt – für 1964 und spätere Jahrgänge ist dies mit 65 Jahren der Fall, für früher Geborene oft mit 63 (aber angehoben), während für langjährig Versicherte mit 35 Jahren die Grenze bei 67 liegt oder mit 0,3 % Abschlägen pro Monat früher geht, was für neue Rentner teurer wird. 

Was passiert, wenn ich 45 Arbeitsjahre voll habe?

Wenn Sie 45 Arbeitsjahre (Versicherungsjahre) voll haben, können Sie die Altersrente für besonders langjährig Versicherte (sog. „Rente mit 63“ oder „Rente mit 65“) abschlagsfrei in Rente gehen, jedoch erst, wenn Sie das für Ihren Geburtsjahrgang maßgebliche Alter erreicht haben (meist 63 oder 65 Jahre). Sie sammeln damit 45 Rentenpunkte (bei Durchschnittseinkommen) und können in der Regel zwei Jahre vor der Regelaltersgrenze ohne Abschläge in Rente gehen. Über 45 Jahre hinaus führt jede weitere Beitragszeit zu einer höheren Rente, ohne weitere Vorteile bei der Abschlagsfreiheit. 

Wann kann ich frühestens mit der Rente beginnen?

Frühestens mit 63 Jahren können Sie in Frührente gehen, wenn Sie mindestens 35 Versicherungsjahre haben, allerdings mit Abschlägen (0,3 % pro Vormonat) – für Jahrgänge ab 1964 gilt eine frühe Grenze von 63 Jahren bei 35 Jahren Wartezeit. Abschlagsfrei geht es früher mit 45 Versicherungsjahren (Rente mit 65 für Jahrgang 1964) oder bei Schwerbehinderung mit 60 (bei 35 Jahren und 50 GdB). Die genauen Daten hängen stark von Ihrem Geburtsjahr ab, weshalb der Rentenbeginnrechner der Deutschen Rentenversicherung empfohlen wird.