Auf welche Versicherung kann ich verzichten?

Gefragt von: Frau Dr. Elke Schreiber MBA.
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Auf Versicherungen für kleine, selbst tragbare Schäden (Handy, Reisegepäck, Glasbruch, Garantieverlängerungen) können Sie meist verzichten, ebenso auf spezielle Policen wie Ausbildungs-, Sterbegeld- oder Insassenunfallversicherungen, da diese oft unnötig sind, wenn Sie Existenzbedrohendes absichern, wie die Privathaftpflicht, Berufsunfähigkeit und Krankenversicherung.

Auf welche Versicherungen kann man verzichten?

Auf Versicherungen wie Handy-, Brillen-, Reisegepäck-, Glasbruch- und Garantieverlängerungen kann man oft verzichten, da diese meist nur kleine Schäden abdecken, die man selbst tragen könnte oder die bereits durch die Hausrat- oder Haftpflichtversicherung abgedeckt sind. Auch eine Restschuldversicherung (Kreditversicherung) ist oft überflüssig, ebenso wie eine separate Krankenhaustagegeld- oder Insassenunfallversicherung. Die Entscheidung hängt jedoch immer von der individuellen Lebenssituation ab.
 

Welche Versicherungen sind sinnlos?

Unnötige Versicherungen sind meist solche, die nur kleine Schäden abdecken, die man selbst zahlen könnte (z. B. Handy-, Brillen-, Glasbruch-, Reisegepäckversicherung), teure Zusatzversicherungen wie die Insassen-Unfallversicherung (Kfz-Haftpflicht zahlt), sowie die oft intransparenten und teuren kapitalbildenden Policen (Lebens-, Rentenversicherungen) zugunsten von flexibleren Sparanlagen (ETFs). Auch kuriose Policen wie die Hochzeits-Rücktrittspolice oder Fahrstuhl-Versicherungen sind meist überflüssig, da die Risiken gering sind oder bereits durch andere Policen abgedeckt werden. 

Welche 5 Versicherungen sind Pflicht?

Diese Versicherungen sollten Sie auf jeden Fall besitzen:

  • Krankenversicherung.
  • private Haftpflichtversicherung.
  • Hausrat- und Wohngebäudeversicherung bei Eigentum.
  • Berufsunfähigkeitsversicherung.
  • Kfz-Versicherung (wenn Sie ein Auto besitzen)
  • Altersvorsorge.

Welche Versicherung sollte man nicht wechseln?

„Auf keinen Fall sollten Versicherungsverträge voreilig gekündigt werden. Insbesondere existenzielle Versicherungen wie die Privathaftpflicht- oder die Berufsunfähigkeitsversicherung sollten auf jeden Fall bestehen bleiben“, rät BdV-Expertin Bianca Boss.

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Welche Versicherungsarten sind nicht empfehlenswert?

Hypotheken-, Lebensversicherung und Kinderlebensversicherung

Es gibt viele verschiedene Arten von Lebensversicherungen, aber Sie sollten sich den Kauf dieser drei Arten gut überlegen. Eine Hypothekenlebensversicherung deckt die ausstehenden Hypothekenzahlungen im Falle des plötzlichen Todes des Versicherungsnehmers ab.

Welche Versicherung ist auf Platz 1?

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Welche Versicherungen brauchen Sie tatsächlich?

Es gibt viele verschiedene Versicherungsarten, doch einige sind besonders wichtig. Hausrat-, Lebens-, Berufsunfähigkeits-, Kranken- und Kfz-Versicherungen gehören zu den fünf Arten, die jeder haben sollte.

Ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung Pflicht?

Nein, eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist in Deutschland nicht gesetzlich vorgeschrieben, aber für fast alle Erwerbstätigen dringend empfohlen, da die staatliche Absicherung (Erwerbsminderungsrente) seit 2001 sehr schwach ist und den Lebensstandard nicht sichert. Da der Arbeitgeber nur 6 Wochen zahlt und die Rentenversicherung nur bei vollständiger Erwerbsunfähigkeit leistet, schützt eine private BU die Existenz, indem sie eine monatliche Rente zahlt, wenn Sie Ihren Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben können. 

Soll man alle Versicherungen bei einer Versicherung haben?

Nein, man sollte nicht alle Versicherungen bei einem Anbieter haben; es ist besser, wichtige Policen wie private Haftpflicht- und Berufsunfähigkeitsversicherung zu bündeln, aber gleichzeitig Tarife einzeln zu vergleichen, da Kombipakete oft nicht die besten Leistungen oder Preise bieten, was zu unnötigen Kosten und Lücken führen kann – eine gute Mischung aus Bündelung für Rabatte und Einzelvergleichen für optimale Absicherung ist der Schlüssel. 

Was für Versicherungen sind wirklich wichtig?

Man braucht in Deutschland mindestens eine Krankenversicherung (Pflicht), eine private Haftpflichtversicherung (sehr empfohlen) und für Arbeitnehmer die Sozialversicherungen (Rente, Arbeitslos, Unfall). Sinnvoll sind zusätzlich eine Berufsunfähigkeitsversicherung, eine Altersvorsorge, je nach Lebenssituation eine Kfz-Haftpflicht (wenn Auto vorhanden) und für Immobilienbesitzer eine Wohngebäudeversicherung. 

Welche Versicherungsart birgt das höchste Risiko?

Die Flugversicherung ist die teuerste und risikoreichste Versicherungsform.

Welche Versicherung reguliert am schlechtesten?

Top Ten der unsinnigen Versicherungen

  1. Platz 1: Kapitalbildende Versicherungen.
  2. Platz 2: Sterbegeldversicherung. ...
  3. Platz 3: Ausbildungsversicherung. ...
  4. Platz 4: Restschuldversicherung. ...
  5. Platz 5: Unfallversicherung mit Prämienrückgewähr. ...
  6. Platz 6: Elektronikversicherungen. ...
  7. Platz 7: Reisegepäckversicherung. ...

Was ist die unnötigste Versicherung?

Platz 1: Sterbegeldversicherung

Mit ihr wollen umsichtige Menschen die Kosten ihrer eigenen Beerdigung absichern, damit nicht die Angehörigen darauf sitzen bleiben. Tatsächlich bekommen die Hinterbliebenen oft weniger Geld heraus als der Versicherte eingezahlt hat. Ein Sparkonto wäre da eindeutig besser.

Was ist das Unwichtigste, was man versichern sollte?

Die am wenigsten wichtige Versicherungsart ist die Tierkrankenversicherung (C.), da sie in der Regel weniger kritische finanzielle Folgen abdeckt als Kranken-, Lebens- oder Sachversicherungen. Obwohl sie für Tierhalter wertvoll ist, wird sie oft als weniger notwendig angesehen.

Welche Versicherungen schließen die Deutschen am meisten ab?

Hausratversicherung – 68 Prozent. Kfz-Versicherung – 65 Prozent.

In welchem Alter sollte man eine BU abschließen?

Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung (BU-Versicherung) abzuschließen, ist bereits im Schulalter möglich – sowohl Schüler als auch Auszubildende und Studenten profitieren von einem frühen Start. Selbst im Alter von 40 oder 50 Jahren und voll im Arbeitsleben stehend, lohnt sich der Versicherungsschutz noch.

Welche Versicherung ist Pflicht?

Pflichtversicherungen sind Versicherungen, die für die Ausübung einer Tätigkeit gesetzlich vorgeschrieben sind, wie beispielsweise die Kfz-Versicherung und das Führen eines Autos . Weitere Arten von Pflichtversicherungen sind die gesetzliche Unfallversicherung und die Berufshaftpflichtversicherung.

Ist es schlimm, keine BU zu haben?

Wer finanziell unabhängig ist, braucht keine BU

nicht nötig. Denn wie oben erwähnt, lohnt sich eine Berufsunfähigkeitsversicherung für die, die von ihrem Arbeitseinkommen leben müssen. Wenn du jedoch finanziell unabhängig bist von deinem Verdienst, benötigst du keine BU.

Welche Versicherungen machen keinen Sinn?

Man braucht meist keine Versicherungen für kleine Risiken, die man selbst tragen kann, wie Handy-, Brillen-, Glasbruch-, Reisegepäck- oder Garantieverlängerungen; auch eine separate Unfallversicherung ist oft entbehrlich, wenn eine gute Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) besteht, die breiter absichert. Weniger sinnvoll sind oft auch Sterbegeld-, Ausbildungs-, Kreditversicherungen (Restschuld) und bestimmte Formen der Altersvorsorge wie klassische Rentenversicherungen, die hohe Kosten und geringe Erträge haben können. 

Ist eine Versicherung wirklich notwendig?

Genauso wichtig wie der Schutz Ihres Fahrzeugs oder Ihrer Person ist der Schutz Ihres Hauses – er bietet erhebliche Vorteile . Dazu gehören Schutz vor Katastrophen wie Überschwemmungen, Bränden, Diebstahl/Vandalismus und Klagen, falls sich Personen auf Ihrem Grundstück verletzen oder sogar von Ihrem Haustier gebissen werden.

Ist es wirklich gut, eine Versicherung zu haben?

Eine Versicherung ist ein wichtiges Finanzinstrument . Sie kann Ihnen helfen, sorgenfreier zu leben, da Sie im Falle einer Katastrophe oder eines Unfalls finanzielle Unterstützung erhalten und sich so schneller erholen können.

Welche Versicherung hat den besten Ruf?

Den höchsten Reputations-Score erreichte die ARAG, gefolgt von der Allianz und der R+V. Die Bedeutung einer guten Reputation für den Unternehmenserfolg ist allgemein bekannt.

Welche sind die 10 besten Versicherungen in Deutschland?

Die "besten" Versicherungen hängen stark von der Sparte ab (Kranken-, Kfz-, Lebensversicherung etc.) und den Bewertungskriterien (Kundenmeinung, Größe, Reputation), aber große, oft genannte Top-Anbieter sind Allianz, HUK-Coburg, R+V, AXA, DEVK, Signal Iduna und bei Krankenkassen die Techniker Krankenkasse (TK) und regionale AOKs, die regelmäßig in Tests gut abschneiden. Die großen Konzerne wie Münchener Rück und Talanx sind die größten, während spezialisierte Anbieter bei BU oder Rechtsschutz punkten.
 

Was ist die beste globale Versicherungsmarke im Jahr 2025?

Allianz hat ihre Position als führende Versicherungsmarke im Interbrand-Ranking „Best Global Brands 2025“ verteidigt und belegt insgesamt Platz 27. Damit führt der globale Versicherer zum siebten Mal in Folge die Liste der Branchenführer an. AXA folgt als zweitbester Versicherer auf Platz 43.