Behält Weißgold seinen Wert?
Gefragt von: Sylke Stadler-Wilhelmsternezahl: 4.3/5 (30 sternebewertungen)
Ja, Weißgold behält seinen Wert, da der Wert hauptsächlich vom Goldanteil (Karat) abhängt, nicht von der Farbe; der innere Wert bei gleichem Karat (z. B. 18k) ist gleich wie bei Gelbgold, auch wenn der Anschaffungspreis durch teurere Legierungen (Palladium) und die Rhodinierung höher sein kann. Beim Wiederverkauf zählt vor allem der Goldkurs und der Feingoldgehalt, aber die zusätzliche Verarbeitung (Rhodinierung) kann beim Verkauf einen geringen Einfluss haben, wobei der Wert des Goldes an sich bestehen bleibt.
Ist Weißgold weniger wert?
Durch die komplexe Zusammensetzung und der teilweise aufwändigeren Verarbeitung von Weißgold, liegt der Preis beim Kauf 10 bis 20% über einem vergleichbaren Schmuckstück aus Gelbgold, bei identischem Goldgehalt.
Ist Schmuck aus Weißgold etwas wert?
Der Wert von Weißgold entspricht in der Regel dem Wert von Rot- oder Gelbgold . Der Goldpreis pro Unze schwankt täglich, liegt aber üblicherweise zwischen 1.100 und 1.300 US-Dollar.
Ist Weißgold eine gute Wertanlage?
Aber es geht nicht nur um die Farbe. Weißgold ist in der Regel widerstandsfähiger und kratzfester als Gelbgold, was es zu einer ausgezeichneten Wahl für Verlobungsringe und andere Schmuckstücke macht, die oft getragen werden. Als Geldanlage eignet sich Gelbgold jedoch besser.
Wie lange hält Weißgold?
Weißgold ist sehr haltbar, aber seine strahlend weiße Optik erhält es durch eine Rhodinierung (eine Beschichtung), die sich mit der Zeit abnutzt und nach einigen Monaten bis 1-2 Jahren erneuert werden muss, je nach Trageintensität. Die Legierung selbst (Gold mit Palladium, Silber, Zink etc.) ist widerstandsfähig gegen Verfärbungen, doch die Rhodinierung sorgt für den hellen Glanz, der bei Abnutzung durch das leicht gelblichere Grundmetall ersetzt wird.
Weißgold oder Platin? Welches Edelmetall für meinen Verlobungsring?
Wie lange ist Weißgold haltbar?
Pflege und Pflege von Weißgold
Bei täglichem Tragen hält die Rhodinierung ein bis drei Jahre . Ringe nutzen sich schneller ab als Ohrringe oder Halsketten, da sie häufiger mit anderen Oberflächen in Berührung kommen. Wenn Ihr Weißgoldring gelb wird, ist es Zeit für eine Neu-Rhodinierung.
Ist Weißgold besser als Gold?
Weißgold ist nicht per se „besser“ als Gold, sondern eine Legierung mit einem kühleren Look, der durch die Mischung mit weißen Metallen (Palladium, Nickel) und oft einer Rhodiumbeschichtung entsteht; es ist härter und widerstandsfähiger als reines Gold, aber der Wert hängt vom Goldgehalt (Karat) ab, der bei beiden gleich sein kann, wobei die Verarbeitung von Weißgold (Rhodinieren) es teurer machen kann und die Wahl vom Hautton und persönlichen Stil abhängt.
Was ist besser, 750 oder 585 Weißgold?
Weißgold 585 enthält 58,5 % Gold, ist härter und günstiger; Weißgold 750 enthält 75 % Gold, ist edler, weicher, wertvoller und hat einen intensiveren Farbton, wobei 585 (14 Karat) langlebiger für Alltagsschmuck ist und 750 (18 Karat) eine höhere Reinheit für luxuriöse Stücke bietet. Die Wahl hängt von Budget, Tragegewohnheit und gewünschter Wertigkeit ab.
Ist Weißgold anfällig?
Wie alle Ihre edlen Schmuckstücke ist Weißgold anfällig für Stöße und Kratzer und erfordert daher eine sorgfältige Behandlung. Seit COVID-19 waschen wir uns alle die Hände und verwenden Handdesinfektionsmittel, als käme es aus der Mode. Es ist nur natürlich, dass der Glanz Ihres Eherings schneller verblasst als sonst.
Welcher Schmuck ist eine gute Geldanlage?
Als Wertanlage eignen sich vor allem Schmuckstücke mit hohem Materialwert (750er Gold, Platin) und seltenen, hochwertigen Edelsteinen (Diamanten > 1 ct., farbige Edelsteine wie Rubine, Smaragde) mit exzellenten Zertifikaten (4 Cs bei Diamanten) sowie limitierte Designer- oder antike Stücke. Während Goldschmuck als Krisenwährung dient, sind Barren liquider; hochwertiger Echtschmuck bietet aber den Vorteil, tragbar zu sein und gleichzeitig Genuss zu bringen.
Warum Weißgold statt Silber?
Weißgold: ein schönes Edelmetall
Denn Weißgold ist wärmer und glänzender als Silber. Darüber hinaus ist Silber ein weicheres Material als Gold. Das bedeutet, dass sich Silberschmuck leichter verbiegen oder beschädigen lässt. Reines Gold ist ebenfalls ein recht weiches Material, das sich leicht verbiegen lässt.
Wie viel Gold ist in Weißgold?
Weißgold in Schmuckstücken
Wie bei Gelbgold ist für die Herstellung von Weißgold-Schmuck ein Goldanteil von 75% am besten geeignet (750er Weißgold). Weit verbreitet ist auch 585er Weißgold, das – wie der Name bereits sagt – zu (585/1000) 58,5% aus Feingold besteht und somit weniger wertvoll ist.
Kann Weißgold Gold werden?
Kann sich Weißgold verfärben? Nein, der Weißgoldfarbton ist immer gleich. Was sich abnutzt ist die Beschichtung (Rhodinierung), dadurch kommt die eigentliche Farbe zum Vorschein.
Wie viel ist 585er Weißgold wert?
Der Preis für 585er Weißgold (14 Karat) liegt aktuell (Ende 2025) je nach Anbieter und Marktlage pro Gramm zwischen ca. 60 € und 70 €, wenn Sie es verkaufen möchten, während Sie beim Kauf von Schmuck (z.B. Trauringe) deutlich höhere Preise sehen, die oft mehrere hundert Euro pro Ring betragen und vom Design, Steinen (z.B. Diamanten) und der Verarbeitung abhängen. Der reine Materialwert ist nur ein Teil des Endpreises bei fertigen Schmuckstücken.
Was ist mehr wert, Platin oder Weißgold?
Platin ist in der Regel deutlich wertvoller und teurer als Weißgold, hauptsächlich weil es seltener ist, eine höhere Dichte hat und Schmuckstücke meist mit einem höheren Reinheitsgrad (ca. 95 %) gefertigt werden, während Weißgold eine Legierung mit geringerem Goldanteil (oft 75 %) ist. Weißgold wird oft rhodiniert, um seinen Glanz zu verstärken, ist leichter und eine preisbewussteren Alternative zu Platin, das als das luxuriösere und haltbarere Edelmetall gilt, das seine Farbe behält.
Kann man mit Weißgold duschen?
Gold, Weißgold, Platin und Silber kann man unter der Dusche tragen. Es gibt aber ein paar Probleme: Silber läuft schon durch Kontakt mit feuchter Luft an, muss also gelegentlich mit einem Poliertuch oder einer Reinigungslösung gereinigt werden.
Warum wird mein Weißgoldring Gelb?
Weißgold ist durchgehend reinweiß und wird niemals seine Farbe ändern. Wenn Weißgold gelb wird, bedeutet dies, dass der Schmuck falsch oder von geringer Qualität ist. Das Reinigen von Weißgold zu Hause kann seine ursprüngliche weiße Farbe dauerhaft wiederherstellen.
Ist Weißgold genauso viel wert wie Gold?
Nein, solange der Goldanteil in der Legierung der gleiche ist. So ist ein 18 Karat gelbgoldener Ring ungefähr genauso viel Wert als ein Ring in 18 Karat Weißgold.
Warum kann Weißgold schwarz anlaufen?
Warum kann Weißgold schwarz anlaufen? Weißgold kann schwarz anlaufen, weil es oft mit Rhodium beschichtet ist, um seinen charakteristischen hellen Glanz zu erhalten.
Ist Weißgold echtes Gold?
Ja, Weißgold ist echtes Gold, aber es ist eine Legierung: Reines, gelbes Gold wird mit weißlichen Metallen wie Palladium, Silber oder Nickel gemischt, um ihm die helle Farbe und die nötige Härte für Schmuck zu geben, und wird oft mit Rhodium beschichtet, um den strahlend weißen Glanz zu erreichen. Es enthält also immer einen hohen Anteil an echtem Gold (z. B. 75 % bei 18 Karat), aber die anderen Metalle verändern die Farbe.
Ist Weißgold langlebig?
Weißgold ist sehr haltbar, aber seine strahlend weiße Optik erhält es durch eine Rhodinierung (eine Beschichtung), die sich mit der Zeit abnutzt und nach einigen Monaten bis 1-2 Jahren erneuert werden muss, je nach Trageintensität. Die Legierung selbst (Gold mit Palladium, Silber, Zink etc.) ist widerstandsfähig gegen Verfärbungen, doch die Rhodinierung sorgt für den hellen Glanz, der bei Abnutzung durch das leicht gelblichere Grundmetall ersetzt wird.
Warum sind Weißgold-Eheringe teurer als Gelbgold?
Weißgold ist oft teurer als Gelbgold, weil es teurere Legierungsmetalle wie Palladium oder Nickel enthält und fast immer eine zusätzliche, aufwändige Rhodinierung benötigt, um seinen hellen Glanz zu bekommen, was die Material- und Verarbeitungskosten erhöht. Während Gelbgold meist mit günstigeren Metallen wie Kupfer und Zink gemischt wird, sind die für Weißgold verwendeten Edelmetalle (wie Palladium) und der zusätzliche Rhodium-Überzug teurer.
Welches Gold sollte man am besten kaufen?
Für die beste Goldanlage sollten Sie auf Feingold-Barren oder bekannte Anlagemünzen (Krügerrand, Maple Leaf, Wiener Philharmoniker) setzen, die als "Good Delivery"-Standard (LBMA-zertifiziert) bei seriösen Händlern erhältlich sind, um höchste Handelsfähigkeit und Wertstabilität zu gewährleisten. Barren sind oft günstiger pro Gramm, während Münzen Flexibilität bieten und als Geschenk geeignet sind, aber achten Sie auf den reinen Materialwert und meiden Sie Sammlerstücke wegen hoher Aufschläge.