Bei welcher Rente ist ein unbegrenzter Hinzuverdienst möglich?

Gefragt von: Tom Bauer
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Unbegrenzter Hinzuverdienst ist bei allen Altersrenten möglich (Regelaltersrente und vorgezogene Altersrenten), da die Hinzuverdienstgrenzen seit dem 1. Januar 2023 komplett entfallen sind, was bedeutet, dass Sie auch als Frührentner unbegrenzt dazuverdienen können, ohne dass die Rente gekürzt wird. Anders sieht es bei Erwerbsminderungsrenten aus, wo weiterhin Einkommensgrenzen gelten, die aber dynamisch angepasst werden.

Welche Rentner dürfen unbegrenzt hinzuverdienen?

Seit dem 1. Januar 2023 gibt es bei vorgezogenen Altersrenten keine Hinzuverdienstgrenzen mehr. Sie können so viel hinzuverdienen, wie Sie möchten. Die Hinzuverdienstgrenzen sind für die vorgezogenen Altersrenten vollständig weg gefallen.

Wie viele Stunden darf ich als Rentner arbeiten, ohne dass meine Rente gekürzt wird?

Als Rentner dürfen Sie so viel arbeiten, wie Sie möchten – es gibt keine Stunden- oder Verdienstgrenzen mehr für Altersrenten, sowohl bei Erreichen der Regelaltersgrenze als auch bei vorgezogener Rente (seit 2023). Ihre Rente wird nicht gekürzt, egal wie hoch Ihr Einkommen ist, aber Sie müssen Sozialversicherungsbeiträge zahlen, wenn Sie über der Minijob-Grenze (aktuell ca. 556 €/Monat) verdienen. Bei Erwerbsminderungsrenten gelten hingegen strenge Hinzuverdienstgrenzen. 

Wie viel dürfen Rentner neben der Rente hinzuverdienen?

Rentner dürfen in Deutschland unbegrenzt hinzuverdienen, ohne dass ihre Altersrente gekürzt wird, seit die Hinzuverdienstgrenzen für Altersrenten (auch vorgezogene) zum 1. Januar 2023 aufgehoben wurden. Das gilt für Minijobs, sozialversicherungspflichtige Jobs und Selbstständigkeit; bei Minijobs gelten die regulären Regeln, die Verdienstgrenze steigt ab 2026 auf 603 €/Monat. Wichtig: Bei Erwerbsminderungsrenten gibt es noch spezielle Hinzuverdienstgrenzen. 

Wie viel darf ich 2025 als Rentner hinzuverdienen, ohne dass meine Rente gekürzt wird?

Als Rentner 2025 dazuverdienen ist flexibel möglich: Wer die Regelaltersgrenze erreicht hat, kann unbegrenzt hinzuverdienen, ohne Rentenkürzung; für Erwerbsminderungsrentner gelten 2025 neue Grenzen (ca. 19.661 € bei voller EM, 39.322 € bei teilweiser EM) und Minijobs haben eine Grenze von 556 € pro Monat, wobei ab 2026 603 € geplant sind. Neue Gesetzesentwürfe, wie die geplante Aktivrente, könnten 2025 sogar bis zu 2.000 € steuerfrei erlauben. 

2024: unbegrenzter Hinzuverdienst neben Altersrenten auch im Jahr 2024 weiter möglich

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Was passiert, wenn ich als Rentner mehr als 520 Euro verdiene?

Wenn Sie als Rentner mehr als 520 € verdienen, passiert je nach Rentenart unterschiedliches: Bei einer normalen Altersrente gibt es keine Kürzung, Sie dürfen unbegrenzt verdienen, müssen aber ab dem Minijob-Betrag (derzeit ca. 556 €) Sozialversicherungs- und Steuern zahlen, was Ihre Rente zwar nicht kürzt, aber Ihr Gesamteinkommen mindert. Bei vorgezogenen Renten (z.B. wegen Erwerbsminderung) gibt es feste Hinzuverdienstgrenzen (oft 6.300 €/Jahr), danach wird die Rente gekürzt. 

Wie hoch ist der Freibetrag 2025 für Rentner?

Der aktuelle regelmäßige Freibetrag liegt vom 1. Juli 2025 bis zum 30. Juni 2026 bei 1.076,86 Euro monatlich. Liegt das anzurechnende Gesamteinkommen durch die Neuberechnung des Zuschlages ab Dezember 2025 über dem Freibetrag, wird sich das aber erst ab 1. Juli 2026 auf die Witwen- oder Witwerrente auswirken.

Wie viel darf ein Rentner steuerfrei dazuverdienen im Monat 2026?

Ab 2026 dürfen Rentner, die die Regelaltersgrenze erreicht haben, bis zu 2.000 Euro brutto pro Monat steuerfrei hinzuverdienen, wenn sie sozialversicherungspflichtig arbeiten – das ist die neue Aktivrente. Darüber hinaus gilt der allgemeine jährliche Grundfreibetrag von ca. 12.348 Euro (2026), aber die Aktivrente bietet einen zusätzlichen monatlichen Freibetrag für Arbeit nach der Rente, der nicht auf den Steuersatz des restlichen Einkommens durchschlägt. 

Kann man gleichzeitig Rente und Gehalt beziehen?

Ja, man kann gleichzeitig Rente und Gehalt beziehen, besonders bei Altersrenten, wo seit 2023 keine Hinzuverdienstgrenzen mehr gelten – Sie dürfen also so viel arbeiten wie Sie wollen, ohne Rentenkürzungen. Bei anderen Rentenarten wie der Erwerbsminderungsrente oder Hinterbliebenenrenten gibt es hingegen feste, dynamische Grenzen, die nicht überschritten werden dürfen, sonst erfolgt eine Kürzung der Rente. Steuern und Sozialabgaben fallen für das Gehalt aber weiterhin an. 

Wird die Altersrente bei Hinzuverdienst gekürzt?

Auswirkungen auf Ihre Rente (Regelung bis 31.12.2022)

Wenn Ihr Entgelt den Freibetrag von 6.300 Euro (bis 31.12.2019) übersteigt, wird nur der darüber hinausgehende Betrag berücksichtigt. Dieser Betrag wird dann durch 12 geteilt und zu 40 Prozent auf Ihre Monatsrente angerechnet.

Kann man Rente beziehen und Vollzeit arbeiten gehen?

Ja, Sie können nach Erreichen der Regelaltersgrenze ohne Einschränkungen vollzeit arbeiten und gleichzeitig Ihre Rente beziehen; es gibt keine Hinzuverdienstgrenze mehr, und Ihr Arbeitgeber zahlt weiter Beiträge, was Ihre Rente erhöht, aber Sie müssen mit Steuern auf das Gesamteinkommen rechnen. Bei vorgezogenen Altersrenten (Frührente) gelten andere Regeln mit Hinzuverdienstgrenzen, die aber seit 2023 auch entfallen sind, sodass Sie auch dort unbegrenzt hinzuverdienen können, wenn Sie die Voraussetzungen erfüllen. 

Welche Abzüge haben Rentner, wenn sie weiter arbeiten?

Wenn Rentner weiterarbeiten, müssen sie auf ihr Arbeitseinkommen Steuern (Einkommensteuer) und Sozialversicherungsbeiträge (Kranken-, Pflege-, Renten-, Arbeitslosenversicherung) zahlen, wobei es Unterschiede je nach Art der Rente (Regelaltersrente vs. vorzeitige Rente/Erwerbsminderungsrente) und Beschäftigungsart (Minijob, Vollzeit) gibt, wobei für die Regelaltersrente bald ein großer steuerfreier Freibetrag (Aktivrente) eingeführt wird und bei vorzeitigen Renten strenge Hinzuverdienstgrenzen gelten, die bei Überschreitung zu Rentenkürzungen führen können. 

Kann eine bestehende Rente gekürzt werden?

Ja, eine bestehende Rente kann gekürzt werden, aber nicht willkürlich oder pauschal wegen der Haushaltslage, sondern nur bei Vorliegen spezifischer gesetzlicher Gründe wie fehlerhaften Bescheiden (Überzahlungen), dem Überschreiten von Hinzuverdienstgrenzen bei Erwerbsminderungsrenten oder durch den Versorgungsausgleich bei Scheidung; auch Zusatzbeiträge der Krankenkassen können die Nettorente mindern. Die gesetzliche Rente ist durch eine Rentengarantie gegen generelle Senkungen geschützt, aber individuelle Renten sind anpassbar, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. 

Wie viel darf ein Rentner im Monat steuerfrei hinzuverdienen?

2000 Euro können sie künftig pro Monat steuerfrei hinzuverdienen. Der Bundesrat hat dem entsprechenden Gesetz am 19. Dezember zugestimmt. Schon seit 2003 gibt es keine Hinzuverdienstgrenzen mehr für Rentner.

Wie hoch ist der Hinzuverdienst für langjährig versicherte Rentner?

Für die Altersrente für besonders langjährig Versicherte gibt es seit dem 1. Januar 2023 keine Hinzuverdienstgrenzen mehr – Sie können unbegrenzt zur Rente dazuverdienen, ohne dass die Rente gekürzt wird. Auch wenn Sie eine vorgezogene Altersrente beziehen, ist der Hinzuverdienst jetzt unbegrenzt möglich. Allerdings bleibt die Tätigkeit rentenversicherungspflichtig, wodurch Sie bei weiterem Arbeiten zusätzliche Entgeltpunkte sammeln, die die Rente erst ab Erreichen der Regelaltersgrenze erhöhen. 

Kann ich als Rentner noch Rentenpunkte sammeln?

Ja, Rentner können unter bestimmten Umständen weiterhin Rentenpunkte sammeln, nämlich durch Weiterarbeit mit Beitragszahlung (sogenannte "Abwahl der Rentenversicherungsfreiheit") oder durch die Pflege von Angehörigen, die zu Beitragszahlungen führt, aber Rentenpunkte kann man nicht mehr einfach kaufen, wenn man bereits in Rente ist. Wer die Regelaltersgrenze erreicht hat und weiterarbeitet, zahlt freiwillig Rentenbeiträge und erwirbt damit weitere Rentenpunkte, die die spätere Rente erhöhen. 

Wie wird man besteuert, wenn man Rente bezieht und Gehalt?

Wenn Rentner arbeiten, müssen sie ihre Einkünfte versteuern, aber der steuerliche Freibetrag ist höher (Grundfreibetrag 2025 ca. 12.096 €) und es gibt steuerfreie Pauschalen, wie die Ehrenamtspauschale. Einkommen aus Arbeit wird zum steuerpflichtigen Anteil der Rente addiert, was zu Steuernachzahlungen führen kann, aber seit 2023 entfällt die Anrechnung auf die Rente bei Altersrenten. Ab 2026 soll die geplante „Aktivrente“ bis zu 2.000 € pro Monat steuerfrei machen, allerdings bleiben Sozialabgaben fällig. 

Was passiert, wenn Rentner neben der Rente noch arbeiten?

Altersrente: Hinzuverdienst ohne Einschränkungen

Rentnerinnen und Rentner können sowohl in einem Minijob als auch in einer Beschäftigung mit einem Verdienst über der Minijob-Verdienstgrenze von 603 Euro weiterhin arbeiten, ohne dass die Rente gekürzt wird.

Wie viel darf ich dazuverdienen, wenn ich meine Regelaltersrente erreicht habe?

Wenn Sie das gesetzliche Rentenalter erreicht haben, gibt es keine Begrenzung dafür, wie viel Sie zur Ihrer Rente hinzuverdienen können. Sie dürfen also unbegrenzt arbeiten und zusätzliches Einkommen erzielen, ohne dass Ihre Rentenzahlungen bei Frührente dadurch beeinträchtigt werden.

Wie viel darf man 2025 als Rentner steuerfrei dazuverdienen?

Einkünfte werden teilweise darauf angerechnet: Bei der Erwerbsminderungsrente gilt 2025 eine Einkommensgrenze von 19.661,25 Euro, bei teilweiser Erwerbsminderung von 39.322,50 Euro. 2026 steigen die Einkommensgrenzen auf 20.763,75 Euro bzw. 41.527,50 Euro.

Bei welchem Jahrgang fällt die Doppelbesteuerung der Rente weg?

Doppelte Besteuerung von Renten: Bei welchen Jahrgängen fällt die Doppelbesteuerung weg? Ab 2025 sind alle Rentenbeiträge, die Menschen vor dem Renteneintritt einzahlen, steuerfrei, sodass es nicht mehr zu einer Doppelbesteuerung kommen kann. Die Doppelbesteuerung der Rente fällt dann also weg.

Was ändert sich ab 2026 bei der Rente?

Seit 2019 wird die Zurechnungszeit schrittweise an das reguläre Rentenalter angepasst, das bis 2031 auf 67 Jahre ansteigt. Bei einem Rentenbeginn im Jahr 2026 endet die Zurechnungszeit mit 66 Jahren und drei Monaten, also einen Monat später als im Jahr 2025, wodurch die Rente entsprechend höher ausfällt.

Welche Änderungen gibt es für Rentner ab Dezember 2025?

Ab Dezember 2025 ändert sich die Rentenauszahlung durch die Integration des Rentenzuschlags (für EM- und Hinterbliebenenrenten) in die reguläre Monatsrente und die Einstellung der Barzahlung; für neue Rentner gibt es neue Altersgrenzen für vorgezogene Renten, etwa für die Altersrente für langjährig Versicherte (Geburtsjahrgänge Sep/Okt 1959). Wichtig ist, dass der Zuschlag für Bestandskunden nicht wegfällt, sondern neu berechnet wird, was zu leichten Erhöhungen führen kann, aber auch wegen der Gesundheitsabzüge in der Kranken- und Pflegeversicherung zu minimalen Kürzungen führen kann – kein Antrag nötig, alles automatisch.
 

Ab welcher Rentenhöhe muss ich als Rentner Einkommensteuer bezahlen?

Ab welcher Rentenhöhe müssen Rentnerinnen und Rentner Einkommensteuer bezahlen? Einkommensteuer fällt erst dann an, wenn Ihr zu versteuerndes Einkommen über dem Grundfreibetrag liegt. Für 2022 beträgt der Grundfreibetrag bei Einzelveranlagung 10.347 Euro und bei Zusammenveranlagung 20.694 Euro.

Wie viel kann ich steuerfrei dazuverdienen?

Steuerfrei dazuverdienen geht in Deutschland hauptsächlich über den Grundfreibetrag (2026: 12.348 € pro Jahr), bis zu dessen Höhe keine Einkommensteuer anfällt, oder durch spezielle Pauschalen für Ehrenamt (Übungsleiter-/Ehrenamtspauschale) und Vermietung/Verkauf, sowie durch die neue Aktivrente ab 2026, die Rentnern bis 2.000 €/Monat steuerfrei Hinzuverdienst ermöglicht. Auch der Minijob (bis 603 €/Monat) ist steuerbefreit. Der Schlüssel ist, dass die Summe aller Einkünfte den Grundfreibetrag nicht übersteigt, oder man nutzt spezifische Freibeträge.